DE499113C - Kraftgetriebene Vorrichtung zum Enthaeuten von Tieren - Google Patents
Kraftgetriebene Vorrichtung zum Enthaeuten von TierenInfo
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- DE499113C DE499113C DESCH86386D DESC086386D DE499113C DE 499113 C DE499113 C DE 499113C DE SCH86386 D DESCH86386 D DE SCH86386D DE SC086386 D DESC086386 D DE SC086386D DE 499113 C DE499113 C DE 499113C
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B5/00—Accessories for use during or after slaughtering
- A22B5/16—Skinning instruments or knives
- A22B5/163—Skinning knives with disc-shaped blades
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Knives (AREA)
Description
- Kraftgetriebene Vorrichtung zum Enthäuten von Tieren Bei den bekannten Vorrichtungen zum Enthäuten von Tieren, bei denen das Abtrennen der Haut durch Einführen von sich drehenden, mit Klauen versehenen Scheiben zwischen Haut und Fleisch erzielt wird, besteht der Nachteil, daß sie lediglich zum Durchschneiden des Gewebes eingerichtet sind, daß dagegen das gleichzeitig zu bewirkende Abtrennen oder Wegschlagen der Haut von dem Fleisch mit diesen Vorrichtungen entweder überhaupt nicht oder nur unvollkommen erreicht wird.
- Die neue Vorrichtung, die in an sich bekannter Weise aus zwei relativ zueinander drehbaren Scheiben besteht, die am Umfang mit seitlich zugeschärften Schneidvorsprüngen besetzt sind, zeigt als besonderes Merkmal, daß die in bekannter Weise vorgezogenen Schneidvorsprünge der drehbaren Scheibe mit wulstartigen Köpfen die allseitig aasgeschärften Schneidvorsprünge der feststehenden Scheibe übergreifen. Auf diese Weise wirken die Klauen hammerartig schlagend auf die Haut. Die Haut wird dann vom Fleisch abgelöst, während die scharfen Innenkanten der Klaue das nicht losgeschlagene Gewebe durchschneiden.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
- Hier zeigen die Abb. z und 2 die einzelnen Teile der Vorrichtung in Ansicht, die Abb. 3 ihre Vereinigung im Querschnitt. Beim Ausführungsbeispiel haben die beiden Teile die Gestalt von kreisförmigen Scheiben, und zwar hat die eine Scheibe a aus dem Umfang vorspringende Zacken d. Diese sind seitlich aasgeschärft, wie durch Strichelung angedeutet, so daß die Flanken Messerschneiden bilden. An den Enden der Zacken d befinden sich wulstartige Verstärkungen c. Die andere Scheibe b trägt ebenfalls aus dem Umfang hervortretende Vorsprünge f. Diese sind sowohl an den Flanken als auch an der äußeren Umfangslinie seitlich abgeschrägt, so daß eine die Vorsprünge f am Umfang und an den Flanken begrenzende Messerkante entsteht. Die Scheibe b steht in dem Gerät still, während die sich dagegenlegende Scheibe a durch ein beliebiges Antriebsmittel, z. B. einen durch eine biegsame Welle angetriebenen Wellenkopf, in Umdrehung versetzt wird. Die Zacken d mit den Wulsten c dringen bei Einführung des Gerätes zwischen Haut und Fleisch in die Gewebe ein, treiben sich nach Art eines Keiles zwischen Haut und Fleisch ein und bewirken hammerartig ein Lösen der Haut, während die Messerkanten der beiden scherenartig zusammenwirkenden Scheiben die noch zu trennenden Fasern, Sehnen u. dgl., sicher zerschneiden. Da die Flanken der Vorsprünge d Schneidkanten haben, so werden die durch die Wulste zusammen mit der Haut losgeschlagenen Fasern des Zellengewebes, indem sie in die Aussparungen der umlaufenden Scheibe a hineingedrängt werden, durch die aneinander vorbeigleitenden Schneidkanten der beiden Scheiben a und b in diesen Aussparungen zerschnitten. Trotzdem wird aber die Haut nicht verletzt, da die wulstartigen Verstärkungen c an den Vorsprüngen d nach allen Seiten abgerundet sind.
- Die Erfindung ist an das beschriebene Ausführungsbeispiel nicht gebunden. Es können z. B. beide Scheiben umlaufen und auch die Scheibe b ebenso wie die Scheibe a mit wulstartigen Verstärkungen an den Messerenden versehen werden. Es ist auch nicht unbedingt notwendig, die Relativbewegung der beiden Scheiben durch Drehung herbeizuführen. Die beiden Messerteile können auch als schwingende oder parallel zueinander sich bewegende Elemente ausgebildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kraftgetriebene Vorrichtung zum Enthäuten von Tieren, bei welcher zwei relativ zu einander drehbare Scheiben am Umfang mit seitlich zugeschärften Schneidvorsprüngen besetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise vorgezogenen Schneidvorsprünge (d) der drehbaren Scheibe (a) mit ihren wulstartigen Köpfen (c) die allseitig aasgeschärften Schneidvorsprünge (f) der feststehenden Scheibe (b) übergreifen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH86386D DE499113C (de) | Kraftgetriebene Vorrichtung zum Enthaeuten von Tieren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH86386D DE499113C (de) | Kraftgetriebene Vorrichtung zum Enthaeuten von Tieren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE499113C true DE499113C (de) | 1930-06-02 |
Family
ID=7443455
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH86386D Expired DE499113C (de) | Kraftgetriebene Vorrichtung zum Enthaeuten von Tieren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE499113C (de) |
-
0
- DE DESCH86386D patent/DE499113C/de not_active Expired
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