DE499207C - Ortsfeste Trockenanlage fuer die Zuschlagsstoffe zur Asphaltbereitung - Google Patents

Ortsfeste Trockenanlage fuer die Zuschlagsstoffe zur Asphaltbereitung

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DE499207C
DE499207C DEG75823D DEG0075823D DE499207C DE 499207 C DE499207 C DE 499207C DE G75823 D DEG75823 D DE G75823D DE G0075823 D DEG0075823 D DE G0075823D DE 499207 C DE499207 C DE 499207C
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aggregates
drying
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drying plant
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WILHELM GELDMACHER
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WILHELM GELDMACHER
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/02—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for preparing the materials
    • E01C19/05—Crushing, pulverising or disintegrating apparatus; Aggregate screening, cleaning, drying or heating apparatus; Dust-collecting arrangements specially adapted therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

  • Ortsfeste Trockenanlage für die Zuschlagsstoffe zur Asphaltbereitung Die Erfindung betrifft eine Trockenanlage für die Zuschlagsstoffe zur Asphaltbereitung und bringt eine wesentliche Vereinfachung gegenüber den bisher bekannten Anlagen. Diese waren entweder fahrbar, um auf der Baustelle selbst zur Anwendung zu kommen, oder sie waren ortsfest, in welchem Falle sie einen etwa 6 m langen, a m breiten und q. m hohen Trockenofen mit angeschlossener Trokkentrommel von entsprechenden Abmessungen enthielten. Am Ende der Trockentrommel war dann noch ein Exhaustor, ein Zyklon mit Staubbehälter und eine Entstaubungsanlage erforderlich. Bei diesen ortsfesten Anlagen gelangt das Material in eine Elevatorgrube, von wo es mittels einer Fördervorrichtung in einen eisernen Silo befördert wird. Letzterer besitzt unten Abflußrohre, von denen das Material von Hand in einen eisernen Kasten abgemessen wird, der eine zweite Abteilung für den ebenfalls abgemessenen Teer enthält. Dieser Kasten muß dann durch ein Drahtseil auf einen schrägen Ansatz zum Mischer gezogen und in diesen; entleert werden.
  • Gegenüber solchen ortsfesten Anlagen besteht der Gegenstand vorliegender Erfindung einfach aus einem Trockenofen mit heizbarem Trockenraum und einem Kamin mit Kippschauf elwerk.
  • Bei fahrbaren Trockenanlagen hat man bereits einen beheizten Behälter (Silo) mit Einbau und einem oberhalb der letzteren angeordneten Kippschaufelwerk verwendet. Derartige fahrbare Trockenanlagen sind aber sehr kostspielig, und die Arbeit mit diesen Anlagen ist sehr zeitraubend. Demgegenüber betrifft vorliegende Erfindung eine aus dem Trockenofen mit heizbarem Trockenraum und dem mit Kippschaufelwerk ausgestatteten Kamin bestehende ortsfeste Trockenanlage, bei welcher das Material unmittelbar von der Mühle aus den Durchgang durch die Anlage nimmt, aus der es in verwendungsfähigem Zustand austritt.
  • Die neue ortsfeste Anlage ist im Aufbau und Betrieb überaus einfach. Sie beansprucht nur eine verhältnismäßig geringe Maschinenkraft und wenig Raum. Insbesondere sind auch keine kostspieligen Gebäude erforderlich. Das aus dem Trockenraum mischfertig herauskommende Material kann dann sofort mit Teer gemischt werden und als fertiges Straßenmaterial zum Versand kommen.
  • Über dem Mischer bringt man zwei Behälter, einen für Steingrus und einen für'Teer, an. Diese Behälter werden zweckmäßig nach Art einer selbsttätigen Waage eingerichtet, wobei der Auslauf für Steingrus und der Auslauf für Teer sich von selbst schließen, sobald die erforderlichen Gewichtsmengen erreicht sind.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Trockenanlage ist auf den. Zeichnungen in einer Ausführungsform dargestellt worden.
  • Abb. r zeigt die Anlage in senkrechtem Schnitt.
  • Abb. 2 zeigt in ihrem unteren Teil einen um 9o° versetzten Schnitt durch den Trokkenraum und in ihrem oberen Teil einen zwischen Schornsteinwand und Kippschaufelwerk geführten Schnitt.
  • Abb.3 veranschaulicht die Trockenanlage bei teilweise fortgebrochener Wandung in vergrößertem Maßstabe.
  • Die Anlage besteht aus dem beheizbaren, aus Schamottemauerwerk hergestellten Räum a, der mit einem seitlich schräg nach abwärts gerichteten Bodens versehen ist, und dem Kamin d. Die Feuerung c liegt vor dem Rauma, dessen schräger Bodens durch einzelne Feuerungskanäle durchbrochen ist, deren Fortsetzung als hohle Trennwände d in den Rauma hineinragen und die durch die aus starkem Eisenblech hergestellte Haube g abgedeckt sind. Die Haube reicht mit ihren Seitenflächen bis auf den schrägen Bodens des Raumes u hinab und ist nach dem Kamin b zu offen, um den die hohlen Trennwände d durchstreichenden Heizgasen den Abzug zum Kamin b zu ermöglichen. Die Haube g bildet den eigentlichen Trockenraum, der durch die hohlen Trennwände d in einzelne Abteilungen unterteilt ist.
  • Von der Feuerung c gehen der Hauptkanal e und die N ebenkanäle f aus, von denen e die Kanäled und f und den Raums beheizt, soweit dieser nicht durch die Haubeg abgetrennt ist. Hierdurch wird in dem ganzen Raum a eine gleichmäßige Wärme erhalten, die etwa 150 bis 2oo° beträgt.
  • Der obere Teil der Haube g ist ebenfalls schräg nach abwärts geneigt, jedoch in entgegengesetzter Richtung als die Neigung des Bodens s des Raumes a. Über der Decke der Haube g mündet die Auslaufschurre lt eines im Kamin b angebrachten Trichters i. Über diesem Trichter! ist das Schaufelwerk h angebracht, welches aus zwanzig beweglichen Schaufeln 1 besteht, die paarweise nebenein anderstehen und Kippbewegungen von go° ausführen können. Diese Kippbewegungen werden mittels zweier Schubstangen m und n von einer unterhalb des Kamins b angeordneten Welle o bewirkt. Die Schaufeln 1 bewegen sich in der Minute zweimal derart, daß die eine Gruppe gehoben wird, während die andere Gruppe sich senkt, wobei das Material immer von einer Schaufel auf die andere gelangt. Über der obersten Schaufel ist ein Einlauftrichter p angebracht, dem das Material von der Mühle ,aus durch einen Elevator zugeführt wird. Der Auslauf des Trichters p ist mit einem selbsttätigen Beschicker ausgestattet, welcher die oberste Schaufell beschickt, während diese waagerecht steht. Das 'Beschicken wird je nach Bedarf geregelt. Die Schaufehl haben an den Seiten einen nach oben gerichteten Rand. Der Kamin steht auf Pfeilern und ist durch einen Eisenbetonboden g abgeschlossen, durch welchen die Schubstangen m und jt hindurchgehen. Da die vollen Schaufeln sich nach unten bewegen, so ist zu deren Kippbewegung nur ein ganz geringer Kraftantrieb erforderlich. Jede der sich in der Minute zweimal bewegenden Schaufeln faßt 121/2 1, also gelangen minutlich 2 y 121!2 = --51 oder i 5oo 1 stündlich in den Trokkenraum. Das Material bleibt etwa 2 Stunden im Trockenraum, wo es gut erwärmt wird. Der Trockenraum faßt 3 cbm.
  • Die Zuschlagsstoffe gelangen durch das Schaufelwerk k und den Trichter! über die Auslaufsschurre h und die abgeschrägte Decke der Haube g in die durch die Trennwände gebildeten Abteilungen dieser Haube, von denen sie gut getrocknet durch die Auslaufsschurrey zum Mischbehälter gelangen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ortsfeste Trockenanlage für die Zuschlagsstoffe zur Asphaltbereitung mit einem Trockenraum, einem Einbau und einem Kippschaufelwerk, dadurch gekennzeichnet, daß der beheizbare Raum (a) zum Teil durch zur Führung der Feuergase dienende hohle Trennwände (d) unterteilt ist, die von der auf dem abgeschrägten - Boden (s) aufsitzenden Haube (g) überdeckt werden, welche nach dem Kamin (b) zu offen ist.
  2. 2. Trockenanlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen unter dem Kippschaufelwerk - (h) .angeordneten Trichter (i), der die aus dem Kippschaufelwerk zugeführten Zuschlagsstoffe über eine Aus.-laufsschurre (h) zu der abgeschrägten Decke der Haube (g) führt, von der sie über den abgeschrägten Boden (s) zwischen den Trennwänden (d) nach unten gleiten und durch eine Auslaufsschurre (t^) zum Mischbehälter gelangen.
DEG75823D 1929-03-08 1929-03-08 Ortsfeste Trockenanlage fuer die Zuschlagsstoffe zur Asphaltbereitung Expired DE499207C (de)

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