DE499421C - Elektrischer Drehschalter mit einer am Umfang gezahnten Schaltwalze - Google Patents

Elektrischer Drehschalter mit einer am Umfang gezahnten Schaltwalze

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DE499421C
DE499421C DEV24504D DEV0024504D DE499421C DE 499421 C DE499421 C DE 499421C DE V24504 D DEV24504 D DE V24504D DE V0024504 D DEV0024504 D DE V0024504D DE 499421 C DE499421 C DE 499421C
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rotary switch
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electrical rotary
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H19/28Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective or possible in only one direction
    • H01H19/32Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective or possible in only one direction acting with snap action

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Drehschalter mit gezahnter Schaltwalze, deren auf den Zahnkronenflächen befindliche Kontaktbeläge die Kanten der Zahnkronen überragen. Gemaß der Erfindung sind die überragenden Enden der Kontaktbeläge und die in der Drehrichtung anschließenden Zahnflanfcen so gestaltet, daß die Ausschaltung des, Stromes momentan erfolgen kann, ohne daß man. die
to Schalterachse s mit einer eigenen Feder versehen muß. Am vollkommensten wird dies Ziel erreicht mit Sdialtwalzen, die nach bekannter Art von kleinen Mitnehmem um einen bestimmten Drehwäinfcel mitgenommen werden. Solche Schaltwalzen sind dem· Folgenden zugrunde gelegt.
Die Fig. ι bis 3 der Zeichnung sind^ sämtlich Darstellungen in Draufsicht. Der Schalterdeckel ist absichtlich fortgelassen wor-
ao den.
Fig. ι In einer zylindrischen Vertiefung des Sockels 1 befindet sich die Schaltwalze 2 mit Schaltzähnen 3, deren Stirnflächen sich senkrecht zur Papierebene von der scbeiben-
s5 förmigen Grundplatte 5 erheben. Diese Grundplatte steht ringsum über die Schleifflächen der Zähne etwas vor. Die Umfangsflächen der Zähne tragen die Kontakte 6; das Kontaktende, an dem die Stromunterbrechung erfolgt, ist eat weder sanft gebogen nach Ausführungsform 8 oder scharf abgeschrägt nach Ausf ührungsf orm 9, oder es hat kurz vor der Biegung eine kleine Erhöhung 10, oder es steigt der ganze Kontakt (Ausführungsform
11) nach diesem Ende zu allmählich an. In allen Fällen überragt dieses Ende die Zahnkante um ein gutes Stück. Unterhalb des Kontaktendes sind die Zahnflanken 12 bogenförmig· derart untersdhnitten, diaß der Schleifkontakt nach Verlassen dies Kontaktendes frei auf den Grund der Zahnlücke hinabschnellen kann, auch wenn die vorstehenden Kontaktenden abgeschliffen sind. Die Abschrägung dieses Kontaktendies erfolgt bei Schaltung für Rechtsdrehung nach links und sinngemäß bei Schaltern für Linksdrehung nach rechts. Jeder Zahn 3 besitzt auch noch eine hödkerförmige Erhebung 4, deren Gleitflächen so abgeschrägt sind, daß die Schleifkontakte beim1 Darübergleiten die Schaltwalze bis in die Kontaktlage weiterdrehen, auch wenn die am Schaltergriff wirkende Kraft aufhört.
Kontakt A ist mit B und Kontakt C mit Z) verbunden. Auch die Stirnfläche der Einschal'tkörper 4, 13 ist entweder sanft gebogen oder scharf abgeschrägt.
Fig. 2 zeigt den Schalter im Augenblick, der beginnenden Stroinuntefbrechung. Die Schaltwalze ist durch den kleinen Mtoxehmer 14 so weit mitgenommen w/orden, daß die Enden aller Schleiffederkontaktie 15 auf den abgeschrägten Enden der Metallbieläge 6 aufliegen. Alle wirken jetzt in gleicher "Wieftse drehend auf die Schaltwalze ein. Unter dieser gemeinsamen Wirkung miuiß sich jene etwas weiterdrehen, was dazu ausreicht, daß sämtliche Schleiffederkontakte Me in die Tiefe
der Zahnlücke ungehemmt und reibungslos hinabspringen können.
Selbstredend sind die Kontakte 6 derselben Schaltwalze gleichgestaltet. Der Einfachheit halber wurden die verschiedenen Ausführungsformen hier auf eine einzige Walze gebracht. Alle vier Arten erfüllen ihren Zwiöck vollauf. Mit der kleinen Erhöhung am Kon-, takt io wird erzielt, daß infolge des dem ίο Schleifkontakt zunächst gebotenen Widerstandes am Drehgriff eine größere Kraft aufgewendet werden muß und nach Überwindung dieses Widerstandes das Ablösen der Schleiffederkontakte 15 von den Kontakten 6 noch schneller vor sich gehen muß. Ferner werden im Falle des schrägen Verlaufs des Kontaktes 11 die Enden der beiden aufeinanderschleifenden Metalle im Laufe der Schalterdrehung immer fester auieinand'ergepreßt, bis zuletzt die Enden der Schliedffederkontakte auf den abgeschrägten Teil des Kontaktes 6 gelangen und aufs beste die Unterbrechung einleiten und durchführen!.
Fig. 3. In dieser Figur stellen die Ringe E und E1 metallene Bänder dar, die in verschiedenen Höhenstufen unterhalb der Grundplatte 5 um einen zylindrischen Teil der Schaltwalze herumgelegt sind. Die zu diesen Bändern zugehörigen Schleiffederkontakte 16 und 17 schleifen ständig auf ihnen. Sie sind so tief in den Sockel versenkt, daß sie mit ihrem Ring in gleiche Höhe zu liegen* kommen.
Der in den Fig. 1 und 2 beschriebene Schalter ist ein zweipoliger Ausschalter, durch den die Stromrichtung nicht geändert wird. Der in Fig·. 3 dargestellte zwieipölige Ausschalter dagegen stellt einen Polwender mit Ausschaltstellung dar.
Es brauchen die Zähne mit den Kontakten 6 nicht alle auf der gleichen Stufe noch auf der gleichen Seite der Grundplatte 5 zu liegen, sie können axial auf verschiedeneni Höhen und auf verschiedenen Seiten dear. Grundplatte liegen, ja es kann der eine oder andere durch einen Metallring oder Stücke eines solchen ersetzt werden, wie dies Fig.. 3 vorsieht.
Diese Höhenstufen mit ihren Kontakten, die man einfachhin Schaltkränze nennen kann, liegen in der Schalterachsenrichtung nebeneinander. Es sind aber nicht, wie es sonst; der Fall ist, einzelne durch Schrauben zusammengepreßte Isolierscheiben u. dgl., sondem, wie viele es ihrer auch sind, sie bilden,-alle zusammen einen einzigen Isolierkörper. Diese Schaltkränze bestehen je nach der Schalterart bald aus zwei oder mehreren symmetrisch um * die Achse gelagerten Zahngruppen, wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, wo die Kontaktstücke 6 auf den Mantelflächen der Zähne liegen, bald sind ihre Mantelflächen ungebrochen und tragen entweder einen geschlossenen "Metallring oder nur Stücke eines solchen, welche dann ebenfalls symmetrisch zur Schalterachse auf der Mantelfläche verteilt sind.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Drehschalter mit einer am Umfang gezahnten Schaltwalze, deren 'Kontaktbeläge über die Kanten der Zahnkronenflächen hinausragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Korataktbeläge (6) derart abgeschrägt oder. umgebogen sind, daß sich die Schaltwalze, sobald die Enden der Schleiffederkonj-' takte auf diesen Schrägen angelangt sind, unter dem Druck der Kontaktfederun^1 unabhängig von einer Weiterdrehung des Mitnehmers der Schaltwalze bis zur Vollendung des Stellungswechsels weiterdreht.
2. Elektrischer Drehschalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch in der Drehrichtung der Schaltwalze unterhalb' der überstehenden Kontaktenden (8, α,- 10, 11) bogenförmig derart unterschnittene ZahnfLanken, daß selbst nach völligem) Abschleifen der vorstehenden Kontaktenden die Schleifkontakte nach Verlassen
.der Kontaktbeläge (.6) ohne Berührung der gehöhlten Zahnflankerx in die nächste Raststellung springen. : -
3. .Elektrischer Drehschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der ^Kontalcfbeläge (6)
: scharf abgeschrägt oder sanft umgebogen . sind. ..■_'■:."
4. Elektrischer Drehschalter nach Anspruchs ι bis 3, .dadurch' gekennzeichnet, daß die Kontaktbeläge(6) unmittelbar vor ihrer Umbiegung sine kleine wulstartige Erhöhung'(10) besitzen.
5. Elektrischer . Drehschalter nach An-
' sprach ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltzähne zwecks größerer Haltbarkeit kreisförmigen Untergrund (5) besitzen, der radial ein wenig über die Zähne hinausragt. " ' " : . '
6. Elektrischer Drehschalter nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze je nach der Schalterart für die Anbringung der Kontakt-Stücke (6) einen oder mehrere axial nebeneinander angeordnete Schaltkränze besitzt, die nicht. einzelne Isolierscheiben ' darstellen, sondern die alle zusammen einen einzigen Isolierkörper bilden.
7. Elektrischer Drehschalter nach Anspruch ι bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schaltkränze* entweder aiif der einen oder auf der anderen Seite oder
auf beiden Seiten der Grundplatte (5) angeordnet sind.
8. Elektrischer Drehschalter nach Anspruch ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze außer den demEin- und Ausschalten dienenden, symmetrisch zur Schalterachse angeordneten Schaltzähnen eine oder mehrere geschlossene zylindrische Mantelflächen besitzt, auf welchen als Kontaktstiicke (6) für dauernd anliegende Schleifkontakte entweder ein in sich geschlossener Metallring aufliegt oder mir Teile eines solchen, die ebenfalls symmetrisch zur Schalterachse in bestimmten Abständen voneinander angeordnet und irgendwie mit den Kontaktbelägen (6) der Zahnkronen leitend verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV24504D 1928-10-27 1928-10-27 Elektrischer Drehschalter mit einer am Umfang gezahnten Schaltwalze Expired DE499421C (de)

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