DE500049C - Spinn- oder Zwirnvorrichtung - Google Patents

Spinn- oder Zwirnvorrichtung

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DE500049C
DE500049C DES89500D DES0089500D DE500049C DE 500049 C DE500049 C DE 500049C DE S89500 D DES89500 D DE S89500D DE S0089500 D DES0089500 D DE S0089500D DE 500049 C DE500049 C DE 500049C
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spinning
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DES89500D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/10Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously for imparting multiple twist, e.g. two-for-one twisting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Spinn- oder Zwirnvorrichtung, bei der während einer jeden Spindeldrehung zwei Drehungen in den Faden kommen.
Alle Vorschläge und Versuche, die sich darauf beziehen, das Mitlaufen des Bügels oder Spulenträgers mit dem1 Fadenführerrahmen zu verhindern, sind für die Praxis bisher ohne dauernden Erfolg geblieben. So sind beispielsweise Vorrichtungen bekannt geworden, bei denen der Träger für die Ablaufspule durch Verlegen seines Schwergewichts in senkrechter Lage erhalten und so am Mitlaufen gehindert wurde. Es hat sich aber gezeigt, daß der Bügel und mit ihm! die Spule dennoch bisweilen mitgmommen werden. Da hierdurch nicht nur der Wert der Vorrichtung in Frage gestellt ist, sondern sogar häufig Zerstörungen der Spindel hervorgerufen so werden, so haben auf diesem Gedanken beruhende Vorrichtungen keine Einführung in der Spinnereitechnik finden können.
Auch die Versuche, mittels eines Sperrfingers den Bügel derart festzustellen, daß im Augenblick des Vorbeiganges des Rahmens der Sperrfinger den Bügel freigibt, sind ohne Erfolg geblieben, da die Einrichtung nur ein zeitig beschränktes Stillstehen 'des Bügels bewirkt und die praktische Ausführung infolge der hohen Drehgeschwindigkeit der Spindeln unmöglich gemacht wird. Die Vorrichtung ist aber vor allen Dingen für den vorgenannten Zweck nicht geeignet, weil im Augenblick der Freigabe des Bügels durch den Sperrfinger dennoch eine Drehung des Bügels erfolgt.
Zweck der Erfindung ist, eine dauernde Unbeweglichkeit des die Ablaufspule tragenden Bügels bei derartigen Spinn- und Zwirnvorrichtungen im Räume zu ermöglichen. Die Erfindung beruht auf der Schaffung einer dauernden Verbindung zwischen dem Bügel und den Punkten außerhalb des Rahmens.
Die Erfindung besteht darin, daß zur Verhinderung des Umlaufens des Trägers der Ablaufspule zwischen diesen Ablaufspulenträger und die Spinn- oder Zwirnspindel ein Planetenradgetriebe zwischengeschaltet ist, bei dem die Umlaufgeschwindigkeit des angetriebenen Zahnrades doppelt so groß und) entgegengesetzt gerichtet ist der Steggeschwindigkeit des Zwischenrades. Erfindungsgemäß ist auf dem einen Schenkel des mit der Spinn- oder Zwirnspindel fest verbundenen Fadenführerrahmens ein Zahnrad lose drehbar angeordnet, das einerseits mit einem am Träger der Ablaufspule befestigten Zahnrad und anderseits mit einem- auf der Spindel drehbar gelagerten, gesondert angetriebenen äußeren Zahnrad kämmt, wobei die Umlaufgeschwindigkeit des Zahnrades am Träger der Ablaufspule gleich Null ist, wenn die
Urnlaufgeschwindigkeit des äußeren Zahn rades doppelt so groß und entgegengesetzt gerichtet ist der Umlaufgeschwindigkeit des das Zwischenrad tragenden Rahmens. Die Zeichnung stellt schematisch, ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung dar.
Abb. ι zeigt dieselbe in Seitenansicht und teilweisem Schnitt B-B.
ίο Abb. 2 ist eine Vorderansicht des Planetengetriebes zum Stillsetzen des Bügels im Schnitt A-A aus Abb. i.
Der Träger ι mit der Ablaufspule 2 ist um die Zapfen 3 und 3« dies Fadenführerrahmens 4 lose drehbar. Der Drehzapfen 3 ist für den Durchlaß des Fadens 5 nach Übertritt über die Führungsrollen 6, 7, 8 und 9 des Rahmens 4 hohl ausgebildet. Das Abziehen des Fadens geschieht bei 10 in üb-Hcher Weise. Auf dem Träger 1 der Ablaufspule 2 sitzt das Zahnrad 11, das mit einem zweiten Zahnrad 12 kämmt. Dieses Zahnrad 12 dreht sich frei um eine Seite des Rahmens 4 und steht mit einem Zahnkranz 13 in Eingriff, der sich um die hohle Achse 14 dreht. Dieser Zahnkranz ist mit einer passenden Mitnahmevorrichtung ausgestattet, die ihm eine in geeignetem Übersetzungsverhältnis zu der Drehgeschwindigkeit der Achse 15 der Spindel stehende Umdrehungsgeschwindigkeit gibt.
Wird die Umdrehungsgeschwindigkeit des Zahnrades 13 mit V1, die Umlaufgeschwindigkeit des Fadenführerrahmens 4, auf dem das Zahnrad 12 sitzt, mit V2, die Drehgeschwindigkeit des Zahnrades 1t, das auf dem Träger 1 aufsitzt, mit V3 bezeichnet, so wird die Ge-
schwindigkeit V3 = Null, da V3 = '~
und V1 = 2V2 ist. In diesem Falle bleibt der Träger 1 ständig im Räume unbeweglich.
Als Gegengewicht für das Zahnrad 12 kann
man die entgegengesetzte Seite des Rahmens 4 auch mit einem Ausgleichsgewicht versehen, oder man ordnet auf dieser ein zweites gleiches Zahnrad 12« an (s. strichpunktierte Linie Abb. 2), das mit dem Zahnrad 11 und dem Zahnkranz 13 kämmt. Zum Stillsetzen des Trägers 1 kann man auch ein abweichendes Mittel benutzen, indem man auf dem einen Schenkel des Rahmens 4 ein Zahnrad 12 lose drehbar anordnet, das einerseits mit einem am Träger der Ablaufspule 2 befestigten Zahnrad 11 kämmt und anderseits mit einem Zahnrad in Eingriff steht, das auf der Achse 15 drehbar gelagert ist und einen besonderen Antrieb besitzt. Dafür kann ein unabhängiger Motor verwendet werden, dessen Geschwin- , digkeit sich in jedem Augenblick regeln läßt, um den Schwankungen der Geschwindigkeit g0 der Spindel Rechnung zu tragen. Diese Regelung kann von der Achse der Spindel aus mittels einer passenden Übersetzung erfolgen. Die Umlaufgeschwindigkeit des am Träger ι befestigten Zahnrades 11 ist dann gleich gg Null, wenn die Umlaufgeschwindigkeit des äußeren Zahnrades 13 doppelt so groß wie die Umlaufgeschwindigkeit des Rahmens 4 und entgegengesetzt gerichtet ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Spinn- oder Zwirnvorrichtung, bei der während einer jeden Spindelumdrehung zwei Drehungen in den Faden kommen, dadurch gekennzeichnet, diaß zur Verhinderung des Umlauf ens des Trägers (1) der Ablaufspule (2) zwischen diesen Träger (1) und die Spinn- oder Zwirnspindel (15) ein Planetenradgetriebe (4, 11, 12, 13) zwischengeschaltet ist, bei dem die Umlaufgeschwindigkeit des angetriebenen Zahnrades (13) doppelt so groß und entgegengesetzt gerichtet ist der Steggeschwindigkeit des Zwischenrades (4, 12).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem einen Schenkel des mit der Spinn- oder Zwirnspindel fest verbundenen Fadenführerrahrnens (4) ein Zahnrad (12) lose drehbar angeordnet ist, das einerseits mit einem go am Träger (1) der Ablaufspule (2) befestigten Zahnrad (11) und anderseits mit einem auf der Spindel (15) drehbar gelagerten, gesondert angetriebenen äußeren Zahnrad (13) kämmt, wobei die Umlaufgeschwindigkeit des Zahnrades (11) am Träger (1) der Ablaufspule (2) gleich Null ist, wenn die Umlaufgeschwindigkeit des äußeren Zahnrades (13) doppelt so groß und entgegengesetzt gerichtet ist der Umlaufgeschwindigkeit des das Zwischenrad (12) tragenden Rahmens (4).
Hierzu r Blatt Zeichnungen
DES89500D 1928-12-21 1929-01-23 Spinn- oder Zwirnvorrichtung Expired DE500049C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FR500049X 1928-12-21

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DE500049C true DE500049C (de) 1930-06-16

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DES89500D Expired DE500049C (de) 1928-12-21 1929-01-23 Spinn- oder Zwirnvorrichtung

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FR (1) FR666267A (de)
GB (1) GB324544A (de)

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US2484016A (en) * 1948-01-13 1949-10-11 Duplan Corp Double twist spindle

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Publication number Publication date
FR666267A (fr) 1929-09-30
GB324544A (en) 1930-01-30

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