DE500263C - Maschine zur Herstellung von Tueten - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Tueten

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DE500263C
DE500263C DEST42730D DEST042730D DE500263C DE 500263 C DE500263 C DE 500263C DE ST42730 D DEST42730 D DE ST42730D DE ST042730 D DEST042730 D DE ST042730D DE 500263 C DE500263 C DE 500263C
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DE
Germany
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folding
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roller
slot
bags
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Application number
DEST42730D
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English (en)
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2019 S&H Ltd
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Strachan and Henshaw Ltd
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Publication date
Application filed by Strachan and Henshaw Ltd filed Critical Strachan and Henshaw Ltd
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    • B31B70/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B70/261Folding sheets, blanks or webs involving transversely folding, i.e. along a line perpendicular to the direction of movement

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von Tüten Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Papiertüten, Beuteln o. dgl., bei der das Papier durch ein umlaufendes Falzmesser und einen mit Greifern ausgestatteten Falzzylinder gefaltet wird.
  • Bei den bisher bekannten Maschinen dieser Art wird nun der Falzschlitz auf der einen Seite durch eine feste Platte des Falzzylinders und auf der anderen Seite durch einen beweglich angeordneten Greifer gebildet. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß nach dem Zurückgehen des Falzmessers aus dem Falzschlitz das gefaltete, keilförmig im Falzschlitz liegende Papier die Neigung hat, aus dem Falzschlitz wieder herauszuspringen, wenn der Greifer sich schließen will. Diese Neigung ist besonders dann vorhanden, wenn die Maschine mit höheren Geschwindigkeiten angetrieben wird.
  • Der Erfindung gemäß soll dieser Nachteil dadurch vermieden werden, daß beide Falzkanten starr sind und der Greifer unabhängig davon nach dem Zylinderinnern zu angeordnet ist. In diesem Falle bleibt der durch das Falzmesser gebildete Papierkeil zwischen den starren Falzkanten feststehend, ohne die Neigung zu haben, sich zu verschieben. Hierbei kann im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen mit dem Greifen schon begonnen werden, bevor das Falzmesser den Falzschlitz verlassen hat. Alle diese Merkmale geben der Maschine die Möglichkeit, auch bei hohen Geschwindigkeiten genau und zuverlässig zu arbeiten, ohne Fehlstellen befürchten zu müssen, die bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten sich rascher anhäufen und ernstere Folgen haben als beim arbeiten mit geringen Geschwindigkeiten. Die Erfindung ermöglicht daher, die Leistung solcher Maschinen ganz wesentlich zu steigern.
  • Zur Klarlegung der Erfindung ist als eine der passendsten Ausführungsformen beispielsweise ihre Anwendung an einer Maschine zur Herstellung von Papiertüten mit geschlossenem Boden gezeigt, die durch Abschneiden einzelner Teile von einem endlosen Schlauch mit darauffolgender Faltung und Verklebung des einen Endes gebildet werden. Hierbei zeigt Abb. Z eine Seitenansicht der Falz- und Klebevorrichtung sowie der benachbarten Teile für eine Ausführungsform der Erfindung.
  • Abb. z ist ein Schnitt nach der Linie A -B der Abb. z.
  • Abb. 3 und q. zeigen in schematischer Weise den Kleb- und Falzvorgang, wobei Abb. 3 eine andere Ausführungsform der Falz- und Greifvorrichtung für die Tüten wiedergibt.
  • An dem Ende der Maschine, von der die Tütenschläuche kommen, ist ein Falzzylinder z aus Metall oder anderem geeigneten Material auf einer in den Seitenwänden der Maschine befestigten Achse 2 drehbar gelagert. Dieser Falzzylinder wird durch einen Rädertrieb 22 mit so hoher Geschwindigkeit angetrieben, daß er sich für jede aufgenommene Tüte einmal umdreht.
  • Die Oberfläche des Falzzylinders ist mit einem schmalen Falzschlitz ja versehen, dessen beide Falzkanten ib, ic starr sind und der quer zu der Bahn der Tüten und parallel zu der Achs,2 dLs Zylinders liegt. Mit diesem Falzschlitz, in welchen die umzulegenden Ränder der Tütcii passen, arbeitet eine Greifvorrichtung zusammen, die unabhängig von den starren Falzkanten nach dem Zylinderinnern zu in einer Aushöhlung der Falzkante ic oder im Innern des Zylinders (Abb. i und 3) angeordnet ist.
  • Die Greifvorrichtung besteht vorzugsweise aus einer dünnen biegsamen Stahlplatte- 3, die auf einer am Zylinder gelagerten Querwelle 3a (Abb. i) derart befestigt ist, daß sie aus einer axialen Mittelebene etwas absteht. Die Platte kann aber auch an Armen 3b oder an einem Rahmen befestigt sein, der, von einem Steuernocken beeinflußt, an Zapfen 3,1 angelengt ist (Abb. 3). Es empfiehlt sich, die Zapfen 3a exzentrisch zur Zylinderachse so anzuordnen, daß sie in der Drehrichtung des Zylinders etwas vor dem Falzschlitz ia liegen. Auch ist die Anordnung so zu treffen, daß das Tütenende beim Falzen nur von den parallelen starren Falzkanten erfaßt wird und die Greiferplatte dabei in ihrer unwirksamen Lage unter der hinteren Falzkante zu liegen kommt.
  • Der Greifer 3 wird durch geeignete Mittel zu dem synchron mit ihm umlaufenden Falzmesser, das den Falzrand in den Falzschlitz einführt, hin und her bewegt. Beispielsweise kann an der Schwingwelle 3a ein Hebelarm 3c befestigt (Abb. i) oder am Zylinder i ein Steuerarm 3b (Abb. 3) gelagert sein, deren Enden eine Rolle 3'i tragen, die mit einem Nocken. q. zusammenwirkt, der gleichachsig auf der Achse 2 oder einem Achsstumpf der Faltwalze angeordnet ist. Die Rolle wird mit dem Nocken durch geeignete Federn, wie z. B. 5 in Anlage, gehalten. Zweckmäßig ist die Winkellage des- Nockens q. einstellbar, um die Zeitfolge der Greifereinwirkung nach Wunsch ändern zu können. Zu dem gleichen Zwecke können auch auswechselbare Nocken vorgesehen sein. Bei der Drehung des Falzzylinders i um seine Achse bringt der Nocken 4. die Greiferplatte 3 so zum Ausschwingen, daß sie sich gegen die vordere Falzkante legt, die gefaltete Tüte für eine bestimmte Zeit festhält und auf einem Teil der Umdrehung der Falzwalze mitnimmt.
  • Die starren Kanten des Falzschlitzes ja können am Falzzylinder selbst gebildet sein (Abb. 3), oder es kann die den Greifer aufnehmende Höhlung (s. Abb. i) durch zwei Platten ib, zc abgedeckt sein, die zueinander einstellbar befestigt sind und einen Falzschlitz von einstellbarer Weite bilden. Die vordere Kante des Falzschlitzes bzw. der Platte ib liegt zweckmäßig radial und ist so breit, daß sie ein genügend großes Widerlager für die Greiferplatte zum festhalten des gefalteten Randes bildet, während die in der Drehrichtung hinten liegende Falzkante unterschnitten oder mit einem Spielraum versehen ist, um der Greiferplatte eine schwingende Bewegung unter der sie normalerweise abdeckenden Falzkante zu ermöglichen.
  • Die Tüte wird in den Falzschlitz durch ein rotierendes Falzmesser eingeführt, das aus einer biegsamen Platte 6 (Abb. i) oder einer festen Rippe 7 (Abb. 3) besteht und an einer über dem Falzzylinder angeordneten rotierenden Walze oder an einem sonstigen Träger angebracht ist. Der Träger für das Falzmesser kann, wie Abb. 2 zeigt, eine verstümmelte Rolle sein, die durch zwei End- bzw. Kopfstücke 8 gebildet wird, zwischen denen ein scheibenartiger Teil 8T von etwas größerem Durchmesser wie die Teile 8 sitzt. Der Teil 8 hat den mittleren Teil der Tüte niederzuhalten und deren Aufrichten zu verhindern. Das Falzmesser läuft synchron mit dem Falzschlitz ja, so daß es in letzteren eingreifen und den Tütenrand in den Schlitz einführen kann, kurz bevor der Greifer 3 den vorgebildeten Falz aufnimmt und erfaßt.
  • Obwohl das Falzmesser mit der Oberwalze ein Ganzes bilden kann, so ist es vorzuziehen, es alsdünne biegsame Platte auszubilden und diese abnehmbar oder einstellbar an der Oberwalze zu befestigen. Beispielsweise kann diePlatte 6mit Hilfe von Längsschlitzen 6a an einer Stange 6b einstellbar befestigt sein, die ihrerseits innerhalb eines Längsschlitzes g der Oberwalze angebracht und an den Köpfen 8 bei 81' befestigt ist. Die Scheibe 8a ist ebenfalls mit einer Ausnehmung 8c versehen, um das Falzmesser und die nachstehend beschriebene Klebevorrichtung unterzubringen.
  • Um den Klebstoff auf die Tüte vor oder beim Falten aufzubringen, ist in der Oberwalze unmittelbar neben dem Falzmesser eine Schiene io so angeordnet, daß sie sich in radialer Richtung bewegt und ihre äußere Kante eine zu der sich mitdrehenden Oberwalze exzentrisch liegende Bahn beschreibt. In einem geeigneten Punkt dieser exzentrischen Bahn nimmt die äußere Kante der Schiene etwas Klebstoff von einer Klebewalze ii auf. Dies kann in verschiedener Weise erfolgen. Beispielsweise kann die Auftragschiene an einem Paar exzentrisch gelagerter scheibenartiger Körper 12 angebracht sein, die in Ausnehmungen i2', der Köpfe 8 angeordnet und auf festen Exzentern i3 gelagert sind, so daß, wie die Walze sich dreht, das Ende der Auftragschiene sich dem Falzschlitz (s. Abb. i) nähert und nur so weit vorstößt, um den anhaftenden Klebstoff auf die Tüte aufzutragen (s. die in Abb.3 gezeigte Lage), um dann während des Falzvorganges nach innen zurückzuweichen. Sobald jedoch die Falzung beendet ist, wird das Falzmesser und die Auftragschiene in eine Lage verdreht, in der letztere von neuem frischen Klebstoff von der Klebewalze ii (s. Abb. q) abnehmen kann.
  • Die Zufuhrvorrichtung für den Klebstoff besteht aus einer Walze ii oder einer anderen, sich langsam bewegenden Fläche, auf der eine Schicht Klebstoff ausgebreitet ist. Diese Walze wird durch ein Getriebe mit einer Geschwindigkeit angetrieben, die in bezug auf die Geschwindigkeit der Falzplatte und des Klebestabes so klein ist, daß bei jeder Umdrehung die Auftragschiene von der Klebeschicht ii', (Abb.3 und q.) nur eine schmale Schicht iih auf der ganzen Breite der Walze abnimmt.
  • Um das Abnehmen des Klebstoffes von der Klebstoffwalze zu erleichtern und für jede Tüte eine gleichmäßige, vorher bestimmte und abgemessene Menge von Klebstoff zu erhalten, kann die äußere Kante der Auftragschiene io bei io@ (s. Abb. q.) genutet oder in anderer Weise so geformt sein, daß eine den Klebstoff aufnehmende Rinne gebildet wird.
  • Die Klebstoffwalze ii wird von einem Behälter 1q. bekannter Art beschickt, und die Menge des an die Walze abgegebenen Klebstoffes kann vermittels eines Regelschiebers IV verändert werden, dessen Lage in bezug auf den Umfang derWalzemittels einer Stellschraube 14b oder einer anderen Einrichtung ein:.tellbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von Tüten, bei der Lias Papier durch ein umlaufendes Falzmesser und einen mit Greifern ausgestatteten Falzzylinder gefaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß beide Falzkanten (i@, i°) starr sind und der Greifer (3) unabhängig davon nach dem Zylinderinnern zu angeordnet ist.
DEST42730D 1926-06-08 1927-06-04 Maschine zur Herstellung von Tueten Expired DE500263C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB500263X 1926-06-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE500263C true DE500263C (de) 1930-06-19

Family

ID=10454370

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST42730D Expired DE500263C (de) 1926-06-08 1927-06-04 Maschine zur Herstellung von Tueten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE500263C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079937B (de) * 1956-12-03 1960-04-14 Knud Roeland Reenberg Vorrichtung zum Auftragen von Bindemittel auf Papier, Pappe od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079937B (de) * 1956-12-03 1960-04-14 Knud Roeland Reenberg Vorrichtung zum Auftragen von Bindemittel auf Papier, Pappe od. dgl.

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