DE500794C - Verfahren zur Herstellung hochohmiger Vakuumwiderstaende, deren Widerstandschicht durch Verdampfung von Metallen gebildet wird - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hochohmiger Vakuumwiderstaende, deren Widerstandschicht durch Verdampfung von Metallen gebildet wird

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DE500794C
DE500794C DEL68174D DEL0068174D DE500794C DE 500794 C DE500794 C DE 500794C DE L68174 D DEL68174 D DE L68174D DE L0068174 D DEL0068174 D DE L0068174D DE 500794 C DE500794 C DE 500794C
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C17/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors
    • H01C17/06Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for coating resistive material on a base
    • H01C17/075Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for coating resistive material on a base by thin-film techniques
    • H01C17/08Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for coating resistive material on a base by thin-film techniques by vapour deposition

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Description

  • Verfahren zur Herstellung hochohmiger Vakuumwiderstände, deren Widerstandschicht durch Verdampfung von metallen gebildet wird In der drahtlosen Telegraphie, aber auch in anderen Zweigen der Elektrotechnik sind hochohinige Widerstände erforderlich, welche eine Reihe von Eigenschaften in sich vereinigen müssen: i. muß der Widerstand weitgehend unabhängig von der Belastung sein; z. darf ein solcher Widerstand keinerlei elektrische Nachwirkung zeigen, d. h. es darf an den Enden des Widerstandes nach Durchgang eines Stromes keinerlei Spannung mehr nachweisbar sein. Bei bekannten Ausführungen hat sich vielfach gezeigt, daß in starkem Maße elektrische Nachwirkungen auftreten können, welche diese Widerstände für Empfangszwecke der drahtlosen Telegraphie unbrauchbar machen; 3. muß die Kapazität des Widerstandes, wenn man denselben beispielsweise für hochfrequenteSchwingungen brauchen will. außerordentlich gering sein; q.. darf derselbe auch keinerlei merkliche Selbstinduktion besitzen; 5. muß ein solcher Widerstand von Temperatur- und Feuchtigkeitseinflüssen unabhängig sein; 6. muß der Anschluß der Zu- und Ableitungen an den Widerstand derart zuverlässig sein, daß weder thermoelektrische noch elektrolytische oder fritterartige Schwankungen an den Cbergangstellen eintreten können; -7. die räumlichen Abmessungen eines solchen Widerstandes müssen sehr gering sein, damit bei Verwendung der Widerstände in Schaltungen ein gedrängter Zusammenbau möglich ist; B. muß der Widerstand mit einem geringen Kostenaufwande hergestellt werden können. Gegenstand der Erfindung ist ein hochohmiger Widerstand, welcher allen diesen Artforderungen entspricht.
  • Erfindungsgemäß ist in einem evakuierten Gefäß ein besonderer Träger aus isolierendem Material, vorzugsweise Glas, vorgesehen, an dessen Enden die Zuleitungen befestigt sind, und der durch Verdampfung eines besonders angeordneten Metallstückes mit einer dünnen und gleichmäßigen leitenden Schicht überzogen wird. Es wurde bereits vorgeschlagen, durch Erhitzung eines beliebig geformten Heizdrahtes einen metallischen Niederschlag auf dem Widerstandsträger zu erzielen. Es hat sich gezeigt, daß auf diese Weise keine gleichartigen Widerstände erreicht werden können, da die gebildete Widerstandschicht nicht gleichmäßig ist und. ihre Gestalt sich ändert mit den vorzüglich durch die Wärmeausdehnung bewirkten Lageänderungen des Heizfadens. Diese Übelstände werden bei der Erfindung dadurch beseitigt, daß das zu verdampfende Metallstück den Widerstandsträger vollständig umgibt.
  • Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Die Abbildung zeigt einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Widerstand. i ist der beispielsweise aus Glas hergestellte Widerstandsträger, welcher durch Verdampfung eines zylindrischen geschlossenen Metallkörpers :2 mit einer dünnen leitenden Schicht, der eigentlichen Widerstandschi.cht, bedeckt wird. 3 ist ein Haltedraht, mittels dessen das Metallstück :2 an dem Widerstandsträger i befestigt ist. q und 5 sind die durch die Wandung des Gefäßes 6 hindurchgeführten Zuführungsdrähte, welche zwecks inniger Befestigung um die Enden des Glasknüppels i spiralförmig herumgeführt sind. Der Metallzylinder 2 kann z. B. aus Nickelblech bestehen, das im Vakuumofen oberflächlich mit Magnesiumdampf legiert ist. Bei Erhitzung verdampft die Legierung und schlägt sich .auf den Isolierkörper i nieder. Auch andere leicht zerstäubbare Materialien können Verwendung finden. Das Glühen erfolgt am besten durch Überschiebers einer von kräftigen Hochfrequenzstr6men durchflossenen Spule über das Röhrchen 6. Diese Herstellungsart von Widerständen ist besonders geeignet für Widerstände verhältnismäßig geringer Ohmzahlen (bis etwa 5o ooo O.hin), da bei höheren Widerstandswerten die Abmessungen infolge der guten Leitfähigkeit der aufgestäubten Metallschicht übermäßig groß werden. Es besteht jedoch für Elektrizitätszähler und andere Zwecke ein Bedarf an räumlich kleinen und billig herstellbaren Widerständen in der Größenordnung von einigen iooo Ohm, welche nach dem angegebenen Verfahren leicht herstellbar sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRiICHE i. Verfahren zur Herstellung hochohmiger Vakuumwiderstände, deren Widerstandschicht durch Verdampfung von Metallen gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall in dein isolierenden evakuierten Gehäuse durch von außen zur Wirkung gebrachte Wirbelströme verdampft wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Vakuumraum ein -oberflächlich mit Magnesium legiertes Stückchen Nickelblech verdampft wird.
DEL68174D 1924-08-31 1924-08-31 Verfahren zur Herstellung hochohmiger Vakuumwiderstaende, deren Widerstandschicht durch Verdampfung von Metallen gebildet wird Expired DE500794C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040661B (de) * 1956-03-29 1958-10-09 Siemens Ag Verfahren zum Herstellen von Schichtwiderstaenden hoher Qualitaet mit abgeglichenem Widerstandswert

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DE1040661B (de) * 1956-03-29 1958-10-09 Siemens Ag Verfahren zum Herstellen von Schichtwiderstaenden hoher Qualitaet mit abgeglichenem Widerstandswert

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