DE501418C - Gehaeuse fuer photographische Kammern, insbesondere Stereokammern - Google Patents
Gehaeuse fuer photographische Kammern, insbesondere StereokammernInfo
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- DE501418C DE501418C DEF65976D DEF0065976D DE501418C DE 501418 C DE501418 C DE 501418C DE F65976 D DEF65976 D DE F65976D DE F0065976 D DEF0065976 D DE F0065976D DE 501418 C DE501418 C DE 501418C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B35/00—Stereoscopic photography
- G03B35/08—Stereoscopic photography by simultaneous recording
- G03B35/10—Stereoscopic photography by simultaneous recording having single camera with stereoscopic-base-defining system
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
Es ist bekannt, Ungenauigkeiten in der
Lage des Plattenträgers zur Objektivlage dadurch auszugleichen, daß man eine dauernde
Beweglichkeit zwischen diesen beiden Teilen vorsieht, so daß durch Federn und Anschläge
die Lage der beiden Teile zueinander bei jeder Aufnahme neu bestimmt wird. Demgegenüber
handelt es sich bei der vorliegenden Erfindung um eine Einrichtung zum Ausgleich
solcher Ungenauigkeiten, bei der nur während der Herstellung des Apparates die Teile gegeneinander eingestellt werden können,
während sie aber für die ganze Zeit "des Gebrauchs in dauernder, fester Vereinigung
bleiben. Diese Art des Fokusausgleiches ist der bekannten gegenüber erheblich vorzuziehen,
da, wenn die wichtigsten Teile der Kamera zueinander dauernd beweglich sind, leicht Störungen auftreten. Ein weiterer Vor-
ao teil der neuen Einrichtung besteht darin, daß infolge der Ausgleichsmöglichkeit die Teile
nicht einer bisher üblichen und umständlichen Präzisionsarbeit unterworfen" zu werden
brauchen, für die sie sehr oft nicht zugängig
as sind und für die auch die nötigen sicheren
Richtflächen, an denen die Teile abgestützt werden müßten, fehlen.
Eine als Beispiel anzusehende Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch
dargestellt. Es ist dazu eine Rollfilm-Stereokammer gewählt worden, die mit Spulengehäusen
für den Rollfilm versehen ist. Abb. ι zeigt das Gehäuse von hinten gesehen
(hineingesehen). Abb. 2 ist eine Seitenansicht des hinteren Gehäuseteiles und Abb. 3 zeigt
das Gehäuse im waagerechten Schnitt. Die Abb. 4 bis 6 zeigen den neuen Rahmen im
waagerechten Längsschnitt, im Grundrisse gebrauchsfertig (Abb. 5) und im Grundrisse
mit allen Ansätzen in eine Ebene ausgebreitet
(Abb. 6).
Bei den bisherigen Kameragehäusen 1 mußten die für die Führung des Filmstreifens
und die Einrahmung der Bildfelder dienenden Führungsleisten 2 und 3 durch entsprechend
sorgfältiges Bearbeiten (Abhobeln) der hinteren Wandfläche des Gehäuses erzeugt werden.
Die für dieses Bearbeiten nach innen vorspringend angeordneten, in Abb. 3 gestrichelt
angedeuteten Ränder 4 und 5 jener Leisten 2 und 3 erschweren dabei ganz besondere
das Gießen des Gehäuses wegen der Behinderung der hinterschnittenen Gießkerne (6 in Abb. 3). Gemäß der Erfindung sind die
vorgenannten Führungs- und Einrahmungsleisten für den Filmstreifen einem besonderen
Rahmen 7 zugeteilt, der durch Stanzen aus Blech herstellbar ist und der auf die Kamerahinterwand
aufgesetzt wird. Hierdurch ist zunächst der Vorteil erzielt, daß die Gehäusehinterwand
(2, 3) nicht oder nur roh bearbeitet zu werden braucht und daß die nach innen, in die Räume 6, vorspringenden Ränder
4, 5 entbehrlich werden. Die Verbindung des neuen Hilfsrahmens 7 mit dem Gehäuse 1
kann durch Schrauben erfolgen, die bei entsprechender Bemessung der Durchtrittslöcher
8 das. Ein- und Nachstellen des Rah-
mens auf den richtigen Abstand des Films zu den Objektiven gestatten.
Dieser Rahmen 7 kann gleichzeitig, wie das die Abb. 4 und 5 andeuten, die bekannten
Führungsrolleri 9 und 10 für den Filmstreifen tragen, wodurch die ordnungsmäßige Einstellung
der Filmbandführung weiter erleichtert wird. In der gezeichneten Ausführung
ist der Rahmen 7 mit Lappen ϊι und 12 versehen,
die bei entsprechender Umbiegung die Lager für jene Führungsröllen 9, 10 ergeben.
Erfindungswesentlich ist, daß. Gehäusegußkörper ι und Fokusebene trennbar sind und
daß der diese Fokusebene darstellende Hilfsrahmen 7 mit seiner gesamten Ausrüstung
(Verstärkunigsrändern 13, 15 und Lagerlappen
11, 12 sowie die der Befestigung am Gehäuse
ι dienenden Schraubenlöcher 8) in einem einzigen Hube herstellbar ist, wobei
zunächst das Ausstanzen des Rahmens nach Abb. 6 und daran anschließend das Umbiegen
der Längs- und Seitenränder 15, 13 sowie der Lappen 11 und 12 erfolgt. Auf alle Fälle ist
das Herstellen und Aufsetzen eines solchen Rahmens 7 auf das Kameragehäuse 1 nicht
nur leichter als das Gießen und Bearbeiten eines starren Gehäusekörpers bisher bekannter
Art, sondern es wird dadurch auch das Einstellen (Justieren) der Filmführung erheblich
erleichtert.
Die Lappen 13 (Abb. 4 und 6) dienen nicht nur zur Befestigung des Rahmens 7 am Kameragehäuse
i, sondern gleichzeitig auch zur Querversteifung des Rahmens. Bei ausreichender
Breite gewährleistet sie jede Verstellung des Rahmens auf dem Gehäuse, die zur genauen Einstellung des Fdlmbandes oder der
Platte (Kassette) zum Objektiv etwa erforderlich wird. Für die Längsverstärkungsränder
15 des Rahmens können in der Gehäuserückwand besondere Nuten 14 (Abb. 1
und 2) vorgesehen sein.
Einen wesentlichen Vorteil bietet die Erfindung für die Umstellung einer Kamera von
Film- auf Plattenaufnahmen insofern, als die dabei unvermeidlichen Abweichungen im
Fokusabstande durch Verschieben des Hilfsrahmens 7 nach der Obj ektivseite hin (oder
umgekehrt) in einfacher, leicht durchführbarer Weise ausgeglichen werden können. Ausreichende
Länge der Schlitze 8 in den Lappen 13 genügt dazu bereits.
Claims (2)
1. Gehäuse für photographische Kammern, insbesondere Stereokammern, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsteile für die lichtempfindliche Schicht von dem Gehäusekörper (1) getrennt und
einem besondern Rahmen (7), Träger o. dgl. zugeteilt sind, der vor seiner endgültigen
Vereinigung mit dem Gehäuse (1) an diesem einstellbar ist.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in an sich bekannter
Weise mit Verstärkungsleisten (13, 15),
Lagerlappen (11, 12) für Führungsrollen
(9, 10) u.dgl. stanzbaren Blechrahmen (7), dessen Längs- und Querwände (2, 3)
das Filmband führen und einrahmen und der durch Schrauben am Gehäuse (1) befestigt
wird, »
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF65976D DE501418C (de) | 1928-05-01 | 1928-05-01 | Gehaeuse fuer photographische Kammern, insbesondere Stereokammern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF65976D DE501418C (de) | 1928-05-01 | 1928-05-01 | Gehaeuse fuer photographische Kammern, insbesondere Stereokammern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE501418C true DE501418C (de) | 1930-07-01 |
Family
ID=7110331
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF65976D Expired DE501418C (de) | 1928-05-01 | 1928-05-01 | Gehaeuse fuer photographische Kammern, insbesondere Stereokammern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE501418C (de) |
-
1928
- 1928-05-01 DE DEF65976D patent/DE501418C/de not_active Expired
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