DE501816C - Einrichtung zur Tiefeneinstellung von Seeminen mittels Tiefenleine - Google Patents

Einrichtung zur Tiefeneinstellung von Seeminen mittels Tiefenleine

Info

Publication number
DE501816C
DE501816C DES83240D DES0083240D DE501816C DE 501816 C DE501816 C DE 501816C DE S83240 D DES83240 D DE S83240D DE S0083240 D DES0083240 D DE S0083240D DE 501816 C DE501816 C DE 501816C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
depth
line
mine
locking device
drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES83240D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES83240D priority Critical patent/DE501816C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE501816C publication Critical patent/DE501816C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • F42B22/10Moored mines
    • F42B22/14Moored mines at a variable depth setting
    • F42B22/16Moored mines at a variable depth setting using mechanical means, e.g. plummet and float

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Tiefeneinstellung von Seeminen mittels Tiefenleine Wird eine Mine geworfen, so bleibt sie nicht in der Tiefe stehen, in der sie verlegt werden soll, sondern sie sinkt zunächst mit dem Anker weiter, wird dann von ihm gelöst und steigt hoch, bis sie die richtige Tiefe erreicht hat. Erst dann wird eine Sperrvorrichtung ausgelöst, die die Mine in der einmal erreichten Lage festhält. Zur Auslösung der Feststellvorrichtung dient dabei der bekannte Tiefensteller.
  • Unter den Anordnungen, die zur Feststellung der Minen dienen, sind auch solche bekannt, bei denen eine sogenannte Tiefenleine verwendet wird, d. h. eine Leine, die durch die aufsteigende Mine von einer Trommel abgewickelt und mitgenommen wird und die bei Eingreifen des Tiefenstellers auf die Sperrvorrichtung einwirkt.
  • Die bisher vorgeschlagenen Ausführungsformen dieser Art haben jedoch Nachteile. Die Trommel der Tiefenleine sitzt bei ihnen nämlich an der Mine, und das Ende der Leine ist an der Sperrvorrichtung befestigt, und zwar derart, daß die Sperrvorrichtung bei abgebremster Leinentrommel, d. h. dann, wenn der Tiefensteller wirkt, durch den Zug der Tiefenleine eingelegt und in der Sperrlage gehalten wird. Die Tiefenleine ist also gewissermaßen ein Teil der Sperrvorrichtung selbst. Ihr Zug ist erforderlich, um die Sperrung aufrechtzuerhalten. Man muß jedoch bedenken, daß die Mine keine unveränderliche Lage im Raum einnimmt, sondern ,durch die Wellen und Strömung stark bewegt wird. Drückt eine Welle die Mine in eine größere Tiefe, so läßt der Zug der Tiefenleine nach, und die Sperrvorrichtung klinkt unter Umständen wieder aus, d. h. es kann mehr Seil ablaufen, als erwünscht war. Die Mine verändert also ihre Höhenlage. Da der eben geschilderte Vorgang sich bei stark bewegter See sehr oft wiederholen kann, so wird die Mine mit der Zeit an die Oberfläche steigen und wertlos werden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf die Ausgestaltung einer Einrichtung zur Tiefeneinstellung von Seeminen mittels Tiefenleine in einer Weise, die eine Weiterdrehung der Ankertrommel vermeidet. Die Anordnung wird gemäß der Erfindung derart getroffen, daß die Sperrvorrichtung durch die Tiefenleine bis zur Feststellung der Mine in der Offenstellung gehalten wird.
  • Bei der neuen Anordnung kann es nicht mehr vorkommen, daß die abwärts gedrückte Mine etwa die Sperrung freigibt; denn eine Verringerung des Abstandes zwischen Mine und Anker bedeutet eine Verringerung des Leinenzuges, also eine Wirkung, die auf Sperrung, aber nicht auf Lösung der Sperrung hinwirkt.
  • Auch rein baulich ist die neue Anordnung von Vorteil, denn sie gestattet es, die Trommel der Tiefenleine im Anker unterzubringen und dadurch die Mine von zusätzlichen Belastungen, die ihren Auftrieb vermindern, zu befreien.
  • Da die Mine unter Umständen längere Zeit auf Lager bleibt, bevor sie verwendet wird, so könnte es vorkommen, daß die Spannung der Tiefenleine während der Lagerzeit nachläßt und die Sperrvorrichtung schon einfällt, ehe die Mine geworfen wird. Dann wäre sie aber unbrauchbar. Um das zu verhindern, wird die Sperrvorrichtung bis zum Aufstieg durch irgendeine Vorrichtung, z. B_ durch einen bekannten Scherbolzen, in der Offenstellung gehalten.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. Es bezeichnet i den Tiefensteller, 2 die Tiefenleine, 3 die Trommel der Tiefenleine, 4 die eigentliche Ankertautrommel und 5 einen Bremsklotz, der die Ankertrommel abbremsen soll. Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Steigt die Mine vom Anker auf, so wird in einer gewissen Höhe der auf dem Ventil 6 lastende Wasserdruck geringer als die Kraft der Belastungsfeder 7. Das Ventil 6 wird also angehoben. Der Bremsklotz 5, der an der Losrolle 8 hängt, ist angehoben, da die Spannung des Seiles 2, das noch über eine Leitrolle g geführt ist, größer als das Gewicht des Klotzes 5 ist. Erreicht nun die Mine eine Tiefe, in der das Ventil 6 durch die Feder 7 entgegen dem Druck der auf i.hin lastenden Wassersäule aufwärts bewegt wird, so wird durch diese Bewegung ein Hebel io um einen festen Drehpunkt ii im Uhrzeigersinne ausgeschwenkt. Er besitzt eine Nase 12, die in die Bahn des Ventils 6 hineinragt. In dieser Stellung wird er durch eine Feder 13 gehalten. Bei einer Bewegung :des Hebels io im Uhrzeigersinne wird der Ring 14 freigegeben, durch den das Seil 2 an einer Nase 15 eines Zwischenhebels io hängt. Hierdurch läßt der Seilzug nach, der Bremsklotz 5 rutscht abwärts und bremst dadurch die Ankertautrommel fest.
  • Um zu verhindern, daß die Trommel vor dem Aufsteigen der Mine festgebremst wird, wird der Bremsklotz 5 zunächst durch einen Scherbolzen 16 gehalten. Dieser Scherbolzen ist nur so stark, daß er durch den Zug beim Aufsteigen der Mine ohne Schwierigkeiten zerstört werden kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Tiefeneinstellung von Seeminen mittels Tiefenleine, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung durch die Tiefenleine bis zur Feststellung der Mine in der Offenstellung gehalten wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Tiefensteller ein Hebelwerk steuert, durch das die Tiefenleine freigegeben und die Sperrvorrichtung zum Eingriff gebracht wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel der Tiefenleine am Anker befestigt ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung bis zum Aufsteigen der Mine, z. B. durch einen Scherbolzen, in der Offenstellung gehalten wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sperrung ein Bremsklotz dient, der bei Freigabe der Tiefenleine einfällt und die Ankertrommel abbremst.
DES83240D 1927-12-20 1927-12-20 Einrichtung zur Tiefeneinstellung von Seeminen mittels Tiefenleine Expired DE501816C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES83240D DE501816C (de) 1927-12-20 1927-12-20 Einrichtung zur Tiefeneinstellung von Seeminen mittels Tiefenleine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES83240D DE501816C (de) 1927-12-20 1927-12-20 Einrichtung zur Tiefeneinstellung von Seeminen mittels Tiefenleine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE501816C true DE501816C (de) 1930-07-05

Family

ID=7510882

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES83240D Expired DE501816C (de) 1927-12-20 1927-12-20 Einrichtung zur Tiefeneinstellung von Seeminen mittels Tiefenleine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE501816C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2628041C3 (de) Fassadenseilaufzug
DE390117C (de) Schiffshebewerk
DE2034305C3 (de) Vorrichtung zum Auf- und Abwärtsbewegen von Hängegerüsten, Arbeitsplattformen o.dgl
DE626493C (de) Schleppwinde
DE720032C (de) Erdanker mit mehreren Ankerkloetzen
DE642807C (de) Fangvorrichtung fuer Aufzuege
DE624057C (de) Vorrichtung zum Anheben von Flugzeugen aus dem Wasser
DE490091C (de) Vorrichtung zum Pruefen der Regler von Fangvorrichtungen
DE532841C (de) Seemine
DE857034C (de) Eiserner Grubenstempel
DE504526C (de) Anordnung zum Verkuerzen der Landestrecke bzw. Auslaufstrecke von Flugzeugen mittels Raketen
DE554132C (de) Vorrichtung zur Abwicklung des Ankertaues von Bojen und Seeminen
DE604154C (de) Sturmsicherung fuer Verladebruecken und aehnliche schwere Fahrzeuge
DE1781353C (de) Vorrichtung zur Handhabung einer Taucherkammer. Ausscheidung aus: 1506323
DE415969C (de) Verschluss fuer die seitlichen OEffnungen von Unterflaschen und Lasthaken
AT384739B (de) Fassadenseilaufzug
AT123496B (de) Einrichtung zum Entleeren von aufklappbaren Förderkübeln.
DE1634289C (de) Rammhammer mit Schallschluckmantel
DE836395C (de) Laufwagen fuer Heu-, Getreide- und Dungaufzuege
AT48430B (de) Sicherheitssperre für Bremsberge.
DE489236C (de) Anordnung an Tiefenstellern fuer Seeminen mit einem durch den Wasserdruck gesteuerten Ventil
AT207328B (de) Einrichtung für Verholleinen von schwimmenden Baugeräten, insbesondere Schwimmbaggern
DE299084C (de)
DE824623C (de) Vorrichtung zur Einstellung der Aufsatzklappe eines Segmentschuetzes
DE335379C (de) Kloeppelleit- und Stillsetzvorrichtung fuer Flecht- und Kloeppelmaschinen