DE502576C - Kompressor - Google Patents

Kompressor

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DE502576C
DE502576C DEH116671D DEH0116671D DE502576C DE 502576 C DE502576 C DE 502576C DE H116671 D DEH116671 D DE H116671D DE H0116671 D DEH0116671 D DE H0116671D DE 502576 C DE502576 C DE 502576C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/04Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving in which the valving is performed by pistons and cylinders coacting to open and close intake or outlet ports
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B29/00Other pumps with movable, e.g. rotatable cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Kompressor Die Erfindung betrifft einen Kompressor, bei welchem der Kolben eine zweifache Bewegung ausführt, und zwar neben dem Vor- und Rückgang noch eine Schwingbewegung. Zu diesem Zweck wird der Kolben in einem hohlen Körper vor- und zurückgeschoben, während zugleich der aus Kolben- und Pumpenkörper bestehende Kompressor Schwingungen um eine feste Achse im Innern einer flachen Kammer ausübt, die durch ein Gehäuse umschlossen ist.
  • Die verschiedenen Phasen der Wirkungsweise ergeben sich aus der doppelten Veränderung des Volumens, die diese Bewegungen hervorrufen, einerseits zwischen dem Kolben und dem Pumpenkörper, anderseits zwischen, dem aus beiden gebildeten Block und der einschlierenden Seitenwandung des Gehäuses.
  • Der Kolben, der eine konstante Länge hat, ist auf beiden Seiten der Maschine ausbalanciert.
  • Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Kompressors gemäß vorliegender Erfindung in waagerechter Achse.
  • Abb. i zeigt einen lotrechten Schnitt durch die Achse des Kompressors, Abb.2 einen Längsschnitt senkrecht hierzu, welcher sowohl in ganzen als auch in gestrichelten Linien die beiden Endstellungen des Kolbens bei der Hinundherbewegung zeigt. Die Abb. 3 und q. zeigen Längsschnitte wie Abb. 2, aber in zwei entgegengesetzten Phasen des Umlaufes. In dem Pumpenkörper i bewegt sich der Kolben 2, der durch die Drehung der Welle 3 angetrieben wird. Zu diesem Zwecke ist auf dieser Welle eine zylindrische Exzenterscheibe 4. aufgesetzt, welche sich im Innern eines Längsloches 5 dreht, das im Kolben 2 angeordnet ist. Der Kolben mit dem Pumpenkörper i kann um eine Achse 6 schwingen. Die Drehung der Welle 3 bewirkt durch den Umlauf der Exzenterscheibe q. im Innern des Langloches 5 eine hin und her gehende Bewegung des Kolbens 2 in dem Pumpenkörper i, während gleichzeitig der Kolben 2 mit dem Körper i um die Achse 6 hin und her schwingt.
  • Die beiden gegeneinander beweglichen Organe i und 2 befinden sich in einem Gehäuse 7 und arbeiten zwischen seitlichen Flanscben 8, 8, die zugleich die Lager für die Welle 3 enthalten. Kolben 2 und Pumpenkörper i arbeiten zwischen den beiden Flanschen 8, 8, welche somit gleichsam die feststehenden Seitenwandungen des einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden Zylinders für den Kolben 2 bilden. In dem Gehäuse sind öffnungen 9 vorgesehen, die für .den Zutritt der Luft bzw. eines anderen zu komprimierenden Druckmittels dienen, das in das Innere des Gehäuses eintritt. Anderseits sind Durchlaßöffnungen i o an den seitlichen Flanschen 8, 8 vorgesehen, welche den Zutritt der Luft zu dem Pumpenkörper i ermöglichen, wenn der Kolben bewegt wird, der hier selbst die Wirkung des Schiebers ausführt, indem er diese Durchlaßöffnungen bald freigibt, bald verschließt. Der Austritt des komprimierten Gases erfolgt durch eine Durchlaßöffnung i i, die in dem Pumpenkörper i vorgesehen und! mit einer Ventilklappe versehen ist, die ein Rückschlagventil bildet. Diese Durchlaßöffnung bringt, wenn die Klappe durch den Druck geöffnet wird, die Kammer, in welcher der Kolben 2 sich verschiebt, mit der zweiten Kammer 12 in Verbindung, von welcher das Gas (Luft) durch eine Durchlaßöffnung 13 in der hohlen Achse 6 zum Austritt gebracht wird. Das öffnen und Schließen der verschiedenen Durchlässe erfolgt mit einer gewissen Nacheilung, und die Wirkungsweise des Kompressors ist später näher beschrieben.
  • Hinsichtlich der Einzelheiten der Ausführung sei noch hingewiesen darauf, daß auf die beiden Enden der «Welle 3 Schwungräder 14, 14 aufgesetzt sind, welche einen gleichmäßigen Gang des Kompressors herbeiführen sollen. In den hohlen Wandungen des Gehäuses 7 und in dem die Flansche 8, 8 umgebenden Hohlraum, ferner in dem Pumpenkörper i und in dem Kolben 2 ist eine Zirkulation für Kühlwasser vorgesehen. Es sind Dichtungseinrichtungen an den in Betracht kommenden Stellen vorgesehen, und sie werden vorteilhafterweise gebildet durch Segmentstücke, die unter dem Druck von Federn gegen die Wandungen gepreßt werden.
  • Die 'Wirkungsweise ist folgende.
  • Bei der Drehung wird zunächst durch den nach außen gehenden Kolben 2 ein Unterdruck hervorgerufen, bis der Kolben die; Durchlaßöffnung To für die Ansaugung frei läßt. Bei der weiteren Ansaugung entsteht ein Augenblick, wo das angesaugte Volumen das Maximum erreicht, und zwar, wenn der Kolben am Ende seines Hubes nach außen hin, also in größter Entfernung vom Boden des Körpers i steht, wie in Abb. 2 in vollen Linien dargestellt ist. Die nacheilende Phase des Schließens für die Ansaugung erfolgt beim Beginn des Rückganges des Kolbens. Die angesaugte Luft wird darauf zusammengepreßt und durch die Durchlaßöffnung i i, deren Klappe sich öffnet, in den Raum 12 gepreßt, von wo aus sie durch die Durchlaßöffnung 13 nach außen weitergeleitet werden kann.
  • Die Stellung der verschiedenen Durchlässe ist, wie man zu sagen pflegt, etwas versetzt, und zwar derart, daß ihr öffnen und Schließen etwas verzögert wird, woraus sich eine fast vollkommene Wiedergewinnung der lebendigen Kraft der gasförmigen, bewegten Masse ergibt und damit eine vollkommene Aus: nutzung des Zylindervolumens. Die Verzögerung des öffnens des Ansaugschlitzes hat den großen Vorteil einer völligen Wiedergewinnung dFer absorbierten Kompressionsarbeit des schädlichen Raumes durch Expansion. Sie erzeugt außerdem im Augenblick des öffnens einen Unterdruck, welcher einen freien Zutritt des Gases ermöglicht. Die Verzögerung des Schließens ermöglicht die Bildung eines Überdruckes in dem Gehäuse im Augenblick des Schließens der Ansaugöffnung. Die Luft, welche in der Ansaugleitung eine große Geschwindigkeit aufweist, tritt dauernd in den Zylinder ein, und wenn sich die Geschwindigkeit vermindert, so ergibt sich hieraus eine Erhöhung des Füllungsgrades.
  • Die beschriebene Ausführungsform des Kompressors vorliegender Erfindung bildet nur eine schematische Darstellung und soll nur ein Ausführungsbeispiel darstellen, bei welchem praktische Veränderungen innerhalb der Grenzen des Erfindungsgedankens vorgenommen werden können. Der Kompressor kann beispielsweise sowohl mit lotrechter als auch mit waagerechter Achse gebaut sein, und die Bewegungsorgane ihrerseits können gleichfalls verschiedene andere Formen erhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kompressor mit im schwingenden Pumpenkörper hin und her bewegten Kolben, gekennzeichnet durch eine Doppelbewegung aus einem Hinundrückgang des Kolbens (2) in Verbindung mit Schwingungen des Pumpenkörpers (i) und des Kolbens (2), welche eine auf einer Welle sitzende hxzenterscheibe herbeiführt, die im Innern eines mit dem Kolben verbundenen Gehäuses läuft, wobei der Pumpenkörper um eine zur Exzenterwelle parallele Achse schwenkbar ist.
  2. 2. Kompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (2) und der denselben aufnehmende Pumpenkörper (i) mit zwei Längsseiten zwischen zu beiden Seiten dicht an ihnen anliegenden, feststehenden Flanschen des Pumpenkörpers (i) schwingt.
  3. 3. Kompressor nach Anspruch i bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zu fördernde Mittel in den hohlen Boden (12) des Pumpenkörpers (i) und von dort durch die mit öffnung (13) versehene hohle Schwingachse (6) gefördert wird.
DEH116671D 1927-06-17 1928-05-26 Kompressor Expired DE502576C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR502576X 1927-06-17

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DE502576C true DE502576C (de) 1930-07-15

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ID=8906461

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DEH116671D Expired DE502576C (de) 1927-06-17 1928-05-26 Kompressor

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