DE505165C - Schaltungsanordnung zum Anschluss einer mit verschiedenen Sende- und Empfangs-frequenzen arbeitenden Weiterrufeinrichtung an Gabelstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Anschluss einer mit verschiedenen Sende- und Empfangs-frequenzen arbeitenden Weiterrufeinrichtung an Gabelstellen

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DE505165C
DE505165C DEJ25169D DEJ0025169D DE505165C DE 505165 C DE505165 C DE 505165C DE J25169 D DEJ25169 D DE J25169D DE J0025169 D DEJ0025169 D DE J0025169D DE 505165 C DE505165 C DE 505165C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/442Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with out-of-voice band signalling frequencies
    • H04Q1/4423Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with out-of-voice band signalling frequencies using one signalling frequency

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Description

Die Erfindung betrifft eine Weiterrufschaltung für Gabelstellen, an denen Vierdraht- und Zweidrahtleitungen durch induktive Kopplung, z. B. mittels eines Ausgleichübertragers, und unter Verwendung einer Leitungsnachbildung miteinander verbunden sind. Derartige Weiterrufschaltungen arbeiten mit verschiedenen Sende- und Empfangsfrequenzen, indem der auf der Zweidraht- leitung ankommende Rufstrom niedriger Frequenz (z. B. 20 Hz) mit höherer Frequenz (z.B. 13S Hz) in die Vierdrahtleitung weitergesandt wird, während umgekehrt der aus der Vierdrahtleitung ankommende Rufstrom C135 Hz) die Aussendung eines niederfrequenten Rufstromes (20 Hz) in die Zweidrahtleitung hinein bewirkt.
Bei einer bekannten Anordnung dieser Art ist für die Aussendung des weiterzuleitenden Rufstromes sowohl im abgehenden Zweig der Vierdrahtleitung als auch in der Zweidrahtleitung ein durch ein Relais gesteuerter doppelpoliger Umschalter vorgesehen, der unter Abschaltung der rückwärtigen Leitung die Rufstromquelle entsprechender Frequenz an die abgehende Leitung anschaltet. Zum Empfang der aus der Zweidrahtleitung ankommenden Rufströme ist ein auf deren Frequenz (z. B. 20 Hz) abgestimmtes Resonanzrelais vorgesehen, welches an die Sekundärwicklung des Ausgleichübertragers angeschlossen ist., Das entsprechende Resonanzrelais für den Empfang des aus der Vierdrahtleitung ankommenden Rufstromes (von z. B. 135 Hz) liegt im ankommenden Zweig der Vierdrahtleitung.
• Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß der über die Zweidrahtleitung ankommende niederfrequente Rufstrom den Ausgleichübertrager passieren muß, ehe er zu dem auf seine Frequenz abgestimmten Empfangsrelais gelangt. Dadurch ergibt sich eine unerwünschte Belastung des Übertragers, , da der aus einem Ortsstromkreis stammende niederfrequente Rufstrom eine hohe Spannung (von z. B. 60 Volt) besitzt. Andererseits würden sich Schwierigkeiten bei Verwendung geringerer Spannungen ergeben, da der Wirkungsgrad des für Sprechfrequenzen bemessenen Übertragers für die Rufstromfrequenz verhältnismäßig gering ist und zur Erregung des Resonanzrelais eine gewisse . Energie benötigt wird. Ein weiterer Nachteil der bekannten Anordnung besteht darin, daß bei der Aussendung von Rufstrom in die Vierdrahtleitung hinein die Vierdrahtleitung unterbrochen wird.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile durch eine Schaltungsanordnung, bei welcher der Ausgleichübertrager unter Vermeidung jeder Unterbrechung der Vierdrahtleitung auf der Zweidrahtseite bei Rufübertragung sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung abgeschaltet wird.
Dabei kann zweckmäßig gleichzeitig auch die mit dem Übertrager verbundene Nach-

Claims (2)

  1. bildung abgeschaltet werden. Die Umschaltung erfolgt mittels eines Relais, welches bei jeder Ruf übertragung erregt wird, und zwar an einer Stelle der Zweidrahtleitung zwischen dem Abzweigpunkt des der Zweidrahtleitung zugeordneten Empfangsrelais und dem Ausgleichübertrager, so daß bei Rufempfang aus der Zweidrahtleitung die Belastung durch die Übertragerwicklung wegfällt. Der Vierdrahtleitung sind zwei durch Relais betätigte doppelpolige Umschalter zugeordnet, die bei Rufstromempfang aus der Vierdrahtleitung unbeeinflußt bleiben, dagegen bei der Aussendung von Rufstrom in die Vierdrahtleitung hinein umgelegt werden und hierbei einerseits die Verbindungsleitung zwischen der Rufeinrichtung und der Vierdrahtleitung vom ankommenden auf den abgehenden Zweig umschalten, andererseits unter Abschaltung ίο des Empfangsrelais eine Rufstromquelle (von z.B. 135 Hz)) an die Verbindungsleitung legen. Weitere Besonderheiten der Erfindung ergeben sich aus dem nachstehend beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel.
    Die Zeichnung stellt eine Gabelstelle dar, welche eine Zweidrahtleitung L1 mit einer Vierdrahtleitung L2, L3 verbindet. Die Vierdrahtleitung besteht aus einem abgehenden Übertragungsweg L2 und einer ankommenden Leitung L3. Die drei Leitungswege L1, L2, L3 stehen in bekannter Weise durch einen Ausgleichüb ertrager 1 miteinander in Verbindung, wobei eine Nachbildung N1 zum Ausgleich der Zweidrahtleitung L1 vorgesehen ist. Die Zweidrahtleitung ist mit dem Ausgleichübertrager über zwei Trennkontakte * verbunden, die von einem Abschalterelais 3 betätigt werden. Der zusammengesetzte Rufapparat 6, der an sich bekannt ist, befindet sich innerhalb des punktierten Rechtecks. Der zum Empfang und zur Aussendung der Signalströme niedriger Frequenz bestimmte Teil der Rufeinrichtung 6 ist dabei über die Leitungen 4 und 5 mit der Zweidrahtleitung L], der für die Signalströme höherer Frequenz bestimmte Teil über die Leitungen 12 und 13 und die Wechselkontakte des Relais: 11 mit den Übertragungswegen L2 bzw. L3 der Vierdrahtleitung verbunden.
    Das Wesen der Erfindung ergibt sich am besten aus der nachstehend beschriebenen Wirkungsweise:
    Die über die Vierdrahtleitung ankommenden Signalströme, die eine Frequenz im Bereich von 135 Hz'haben mögen, fließen über die Einwegleitung L3. Diese Ströme gelangen über die Leitungen ιό und 17, die Ruhekontakte des Relais 11, die Leitungen 12 und 13 und die Ruhekontakte des Relais 9 zum Relais 18 und erregen dieses Relais.
    Hierdurch werden auch die Relais 21 und 3 zum Ansprechen gebracht.
    Der Stromkreis für das Relais 21 ist folgender: Erde, Arbeitskontakt des Relais 18, Leitung 19, Relais 21, Batterie, Erde. Relais 21 spricht an und legt an die Leitungen 4 und 5 eine Quelle eines Signalstromes, der geeignet ist, die Anruforgane im Umschalteschrank zu betätigen. Diese Stromquelle gibt beispielsweise eine Frequenz in Höhe von 20 Hz. Der Signalstrom fließt über die Leitungen 4 und 5 und über die Doppelleitung L1 zum Umschalteschrank.
    Die Erregung des Relais 18 hat ferner die Schließung eines Stromkreises für das Relais 3 zur Folge: Erde, Arbeitskontakt des Relais 18, Leitung 19, Leitung 22, äußerer linker Ruhekontakt des Relais 11, Leitung 23, Relais 3, Batterie, Erde. Relais 3 öffnet infolgedessen sowohl den Verbindungsweg zwischen der Leitung L1 und dem Ausgleichübertrager ι als auch den Stromkreis der Nachbildung N1, so daß die niederfrequenten Signalstföme nicht über die Leitung L, zurückfließen können.
    Signalströme, die vom Umschalteschrank kommen und beispielsweise ebenfalls eine Frequenz von 20 Hz haben, gelangen über die Leitung L1, die Leitungen 4 und 5 und die Kontakte des Relais 21 zum Relais 7, dessen Erregung die Schließung des folgenden Stromkreises bewirkt: Erde, Arbeitskontakt des Relais 7, Leitung 8, Relais 9, Batterie, Erde. Dieser Stromkreis verzweigt sich von der Leitung 8 außerdem über Leitung 10, Relais 11, Batterie, Erde. Infolgedessen sprechen die beiden Relais 9 und 11 an. Relais 9 legt an die Leitungen 12 und 13 einen Signalstrom, der sich gut zur Übertragung auf Vierdrahtleitungen eignet. Dieser Strom hat z. B. 135 Hz. Infolge der Erregung des Relais 11 werden die Ströme dieser Frequenz über die Leitungen 12 und 13, die Arbeitskontakte des Relais 11 und die Leitungen 14 und 15 in die Leitung L2 gesandt.
    Das Relais 11 schließt ferner einen Stromkreis: Erde, äußerer linker Arbeitskontakt des Relais ii, Leitung 23, Relais 3, Batterie, Erde. Das Relais 3 spricht an und verhindert, daß die Signalströme über die Leitung L2 in die Leitung L1 gelangen.
    Die Erfindung ist hier an einem Beispiel gezeigt, doch kann der Erfindungsgedanke in den verschiedensten Schaltungen zur Ausfülirung kommen.
    PATENTAKSl1KiJCHE:
    ι. Schaltungsanordnung zum Anschluß einer mit verschiedenen Sende- und Empfangsfrequenzen arbeitenden Weiterrufeinrichtung an Gabelstellen, an denen
    Zweidraht- und Vierdrahtleitungen durch induktive Kopplung, z. B. mittels eines Ausgleichübertragers, miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleichübertrager unter Vermeidung jeder Unterbrechung der Vierdrahtleitung auf der Zweidrahtseite durch Relais abgeschaltet wird, die bei jeder Rufübertragung erregt werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Übertrager auch die Nachbildung der Zweidrahtleitung abgeschaltet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEJ25169D 1924-09-16 1924-09-16 Schaltungsanordnung zum Anschluss einer mit verschiedenen Sende- und Empfangs-frequenzen arbeitenden Weiterrufeinrichtung an Gabelstellen Expired DE505165C (de)

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