DE505643C - Signaleinrichtung an Aufzuegen mit Fuehrerbegleitung - Google Patents

Signaleinrichtung an Aufzuegen mit Fuehrerbegleitung

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DE505643C
DE505643C DEST45174D DEST045174D DE505643C DE 505643 C DE505643 C DE 505643C DE ST45174 D DEST45174 D DE ST45174D DE ST045174 D DEST045174 D DE ST045174D DE 505643 C DE505643 C DE 505643C
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DE
Germany
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pointer
car
contact
signaling device
floor
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Expired
Application number
DEST45174D
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English (en)
Inventor
Johannes Abendroth
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Stahl A G R
Original Assignee
Stahl A G R
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE505643C publication Critical patent/DE505643C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B3/00Applications of devices for indicating or signalling operating conditions of elevators

Landscapes

  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

  • Signaleinrichtung an Aufzügen mit Führerbegleitung Die bekannten Einrichtungen zur Benachrichtigung des Führers, daß an einer Haltestelle eine Person auf Abholung und Beförderung wartet, zeigen das Signal entweder dauernd, so daß es vom Führer zurückgestellt oder gelöscht werden muß, oder sind auf eine bestimmte Zeit eingestellt und treten nach Ablauf der Zeit außer Wirkung. Letzteres hat den Nachteil, daß die wartende Person oft vergeblich wartet, wenn nämlich aus irgendeinem Grund der Führer das Signal nicht rechtzeitig erblickt, insbesondere wenn er den Fahrkorb zeitweise verlassen hat. Zur Beseitigung dieses Übelstandes hat man auch schon vorgeschlagen, das Signal im Fahrkorb unter Verwendung einer sich entsprechend der Fahrkorbbewegung bewegenden Vorrichtung und einer ziemlich verwickelten Schaltanlage so lange eingeschaltet zu lassen, bis der Fahrkorb die gewünschte Stelle wieder verläßt.
  • Die Erfindung betrifft eine Signaleinrichtung, die sich von der zuletzt erwähnten einerseits dadurch, daß das Signal ausgeschaltet wird, sobald der Fahrkorb die gewünschte Stelle erreicht hat, und anderseits durch große Einfachheit, billigere Herstellung und sicheres Arbeiten unterscheidet. Im wesentlichen kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß die vom Einschalten des Signalstromkreises abgesperrt gehaltenen Kontakte entweder mechanisch durch ein mit einem an sich bekannten Stockwerksanzeiger verbundenen Organ oder elektrisch durch einen Elektromagneten entriegelt werden, dessen Stromkreis durch eine sich entsprechend der Fahrkorbbewegung bewegende Kontakteinrichtung geschlossen wird.
  • Es sei bemerkt, daß mechanisch verriegelbare und durch eine proportional der Fahrkorbbewegung bewegte Nockenscheibe o. dgl. auslösbare Kontaktdruckknöpfe bei Druckknopfsteuerungen an sich bekannt sind. Der Erfindungsgedanke läßt sich konstruktiv auf vielerlei Art verkörpern; in der folgenden Beschreibung sind drei Ausführungsbeispiele behandelt.
  • Die Abb. i bis 6 der Zeichnung zeigen einen erfindungsgemäß ausgestatteten Zeigerkasten, der in Abb. i und a von vorn und in Abb.3 von hinten gesehen dargestellt ist. In Abb. z ist die vordere Deckplatte weggelassen. Die Abb. 4. und 5 sind Schnitte nach der Linie A-B der Abb. i und 2, und Abb. 6 stellt einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb.3 dar. Die Abb.7 veranschaulicht die Anwendung auf eine Zeigeruhr, die in einem Längsschnitt dargestellt ist. Abb.8 ist ein Schaltschema zur Darstellung einer elektrischen Ausführungsform.
  • Das erste Ausführungsbeispiel (Abb. i bis 6) betrifft einen Zeigerkasten, der in bekannter Weise neben jedem Schaltzugang angeordnet wird. Der Kasten besteht aus einem rahmenartigen Gehäuse i und einer darauf angeordneten Deckplatte -2. In dem Gehäuse ist auf der Führungsstange 3 und der Führungsschiene q. ein Gewichtskörper 5 geführt, mit dem eine im Schlitz 6 der Platte 2 geführte Schiebermarke 7 kuppelbar ist. Die Bewegung des Gewichtskörpers 5 erfolgt durch ein hier nicht dargestelltes Gestänge entsprechend der Fahrkorbbewegung. Erfindungsgemäß ist im Gehäuse i eine Welle 8 drehbar gelagert, auf der ein mit dem Nocken 9' versehener Schieber 9 festklemmbar ist. Die Lage des Schiebers 9 bestimmt sich durch den Standort des betreffenden Kastens. Bei einem im Erdgeschoß angebrachten Zeigerkasten befindet sich der Schieber 9 in gleicher Höhe mit dein Erdgeschoßschild io, wie in der Zeichnung dargestellt. Auf der Welle 8 ist ferner ein Sperrhaken i i befestigt, der einen sich nach hinten erstreckenden Arm 12 aufweist, der in dein Ausschnitt 13 eines Gehäusesteges 1.4 Anschläge findet, welche die Bewegung der Welle 8 begrenzen. Die Welle 8 ist ferner derart durch eine Feder beeinflußt, daß der Sperrhaken i i stets in Arbeitsstellung gedrückt wird. Im gezeichneten Beispiel dient hierzu die am Arm 12 angreifende Schraubenfeder 15. Der Gewichtskörper 5 ist mit dem Nocken 16 versehen, der mit dein v orerwähiiten Nocken 9' zusammenarbeitet. Auf einer im Gehäuse angeordneten Isolierplatte 17 befinden sich zwei Kontaktbolzen 1.8 und i9 sowie ein weiterer, gleichzeitig der Stromzuführung dienender Bolzen 2o, an dem mittels des Stiftes 2i eine metallische Gabel 22 drehbar gelagert ist. Mit der Gabel 22 ist eine Isolierplate 23 fest verbunden, auf der sich eine Kontaktfeder 24 befindet.
  • Will ein im Erdgeschoß wartender Fahrgast den z. B. im 3. Stock befindlichen Fahrkorb heranholen, so drückt er auf den Knopf 25, der sich innen auf der Platte -23 abstützt. Erwähnt sei noch, daß die Kontaktplatte 23 derart unter der Wirkung einer nicht gezeichneten Feder steht, daß sie ständig die aus Abb. 6 ersichtliche Stellung einzunehmen sucht, in der sie den Druckknopf 25 nach außen drückt. Beim Eindrücken des Knopfes 25 drückt die Platte 23 den Sperrhaken i i zur Seite, bis dieser über die Platte 23 einfällt (Abb. q.). In dieser Stellung ist die Kontaktfeder 24. mit dem Kontaktbolzen 18 in Berührung, was zur Folge hat, daß ein Stromkreis geschlossen ist, in dein sich ein im Fahrkorb befindliches Signal, insbesondere ein Lichtzeichen, befindet. Dieses Lichtzeichen, das dem Fahrkorbführer anzeigt, daß im Erdgeschoß ein Fahrgast auf ihn wartet, bleibt nun so lange bestehen, bis der Fahrkorb in seiner Abwärtsbewegung das Erdgeschoß erreicht. In diesem Augenblick gelangt der Nocken 16 des Gewichtskörpers 5 auf den Nocken 9' des Schiebers 9, wodurch eine kleine Drehung der Welle 8 und damit die Ausklinkbewegung des Sperrhakens i i eintritt. Die Kontaktplatte 23 schnappt nunmehr in ihre in Abb. 6 gezeichnete Stellung zurück, wodurch der vorher geschlossene Signalstromkreis unterbrochen ist. Drückt der Fahrgast den Knopf 25 in Abb. .1. noch weiter hinein, so nimmt die Kontaktplatte 23 die in Abb. 5 gezeichnete Stellung ein, wobei unter Aufrechterhaltung des Kontaktes 24, 18 ein weiterer nicht dargestellter Kontakt zwischen der Gabel 22 und dem Bolzen 19 geschlossen wird. Dieser Kontakt liegt im Stromkreis eines andern Signals, z. B. einer elektrischen Klingel, die sich entweder im Fahrkorb oder im Fahrschacht befindet. Der Fahrgast hat also die Möglichkeit, außer dein zuerst eingeschalteten Lichtzeichen noch ein Klingelzeichen zu geben. Läßt der Fahrgast den Knopf 25 los, so kehrt die Kontaktplatte wieder in die Stellung nach Abb. .I zurück, so daß das Lichtzeichen dauernd eingeschaltet bleibt.
  • Die beschriebene Schalt- und mechanische Auslösevorrichtung läßt sich natürlich auch auf die sogenannten Zeigeruhren anwenden. Ein derartiges Ausführungsbeispiel ist in Abb. 7 dargestellt. Mit der Drehachse -26 des Zeigers 27 ist eine Scheibe 28 verbunden, in der z. B. mittels einer ringförmigen Nut 29 ein Bolzen 3o einstellbar befestigt werden kann. Der Bolzen 3o entspricht dem Nocken 16 der zuerst beschriebenen Ausführungsform. Der Bolzen 3o arbeitet mit dein Arm 31 eines bei 32 drehbar gelagerten Hebels 33 zusammen, der gleichzeitig zu dein Sperrhaken 34 ausgebildet ist und wieder unter Wirkung einer Feder 35 steht. Die Schalt-und Kontaktanordnung entspricht genau der bei der ersten Ausführungsform beschriebenen, so daß die entsprechenden Bezugszeichen in Abb.7 übernommen sind. Lediglich die Form der isolierenden Kontaktplatte 23 ist infolge des anders gelagerten Sperrhakens 3.I eine etwas abweichende. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung entspricht genau der vorbeschriebenen, d. h. die in Abb. ; dargestellte Einschaltstellung wird mechanisch erst dann aufgegeben, wenn der Fahrkorb die entsprechende Stellung erreicht hat, in der der Bolzen 3o den Hebel 31, 33 in der eingezeichneten Pfeilrichtung ausschwenkt, so daß der Sperrhaken 34 die Platte 23 freigibt, die nunmehr in der gleichfalls eingezeichneten Pfeilrichtung zurückschnellt, wodurch der Kontakt 18, 2q.. unterbrochen wird. An die Stelle der bisher beschriebenen mechanischen Auslösungen des eingeschalteten Kontaktes kann auch eine elektromagnetische Auslösung treten. In diesem Falle (Abb. 8) wird in den Zeigerkästen 36 des Schachtes je ein kleiner Elektromagnet 37 angeordnet, der dazu dient, den Sperrhalsen 38 im gegebenen Augenblick zurückzuziehen. In Abb.8 sind die mittels der Druckknöpfe zu steuernden Kontaktplatten mit 39 bezeichnet, denen gegenüber je ein fester Kontakt .1 _o angeordnet ist. Von der Darstellung des zweiten, für ein Klingelzeichen bestimmten Kontaktes ist der Einfachheit halber abgesehen worden. Die Zeigergehäuse 36 sind in bekannter Weise mit Fenstern 41 versehen, die die bekannten Stockwerksbezeichnungen tragen und durch je eine Lampe erleuchtet sind. Der schematisch angedeutete Fahrkorb .I2 ist finit einem ähnlichen Zeigerkasten :43 versehen, in dem sich die Fenster ..1. befinden. Mit der Stock-«-erkseinstellung der Aufzugsmaschine ist eine Signalscheibe 4.5 verbunden, deren Kontakt 46 mit im Kreis angeordneten festen Kontakten :1 _7 zusammenarbeitet.
  • Zur Erklärung des dargestellten Schaltschemas diene die folgende Beschreibung eines Arbeitsbeispiels: Befindet sich der Fahrkorb .I2 beispielsweise im 3. Stock und ein Fahrgast drückt den Druckknopf des im i. Stock befindlichen Zeigerkastens 36 hinein, so wird hier im r. Stock der Kontakt 39, .1.o geschlossen und durch den Sperrhaken 38 geschlossen gehalten. Hierdurch wird ein Stromkreis geschlossen, der vom Minuspol des Leitungsnetzes über das die Bezeichnung i. Stock tragende Fenster 4-t im Fahrkorb .I2 zu den K=ontakten :I0, 39 und zurück zum Pluspol führt. In dieser Stellung sind z. B. gleichzeitig die die Bezeichnung 3. Stock tragenden Fenster 4.1 der Zeigerkästen 36 erleuchtet, da der Stromkreis, in dem die entsprechenden Lampen liegen, durch den Kontakt 45, _6, 4.7 III geschlossen ist. Bewegt sich nunmehr der F alirkorb ,I2 nach abwärts, so erfolgt durch die Drehung der Signalscheibe .I5 zuerst ein Unterbrechen des Kontakts d6, _1.7 IN, bis bei Erreichung des 2. Stockwerkes die Kontakte .I6, d.7 1I geschlossen werden, wodurch die die Bezeichnung 2. Stock tragenden Fenster .41 der Zeigerkästen 36 erleuchtet werden. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Fahrkorbes -2 wird schließlich der Kontakt 46, 47 I geschlossen, wodurch wieder die entsprechenden Fenster 4i mit der Bezeichnung i. Stock aufleuchten. Gleichzeitig, d. h. mit dein Erreichen des i. Stocks durch den Fahrkorb wird der Elektromagnet 37 im Zeigerkasten des i. Stocks erregt, so daß er den Sperrhalsen 38 anzieht und die federnde Kontaktplatte 39 freigibt, so daß im r. Stock der Kontakt 39, .Io geöffnet wird, wodurch im Fahrkorb .I2 das entsprechende Lichtsignal erlischt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Signaleinrichtung an Aufzügen zur Benachrichtigung des Führers im Fahrkorb unter Verwendung einer sich entsprechend der Fahrkorbbewegung bewegenden Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Einschalten des Signalstromkreises ab gesperrt gehaltenen Kontakte mechanisch durch ein mit einem an sich bekannten Stockwerksanzeiger verbundenes Organ entriegelt werden, sobald der Fahrkorb an demjenigen Stockwerk angelangt ist, von dein aus er verlangt wurde.
  2. 2. Signaleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Einschalten des Signalstromkreises ab gesperrt gehaltenen Kontakte elektrisch durch einen Elektromagneten entriegelt werden, dessen Stromkreis durch eine sich entsprechend der Fahrkorbbewegung bewegende Kontakteinrichtung geschlossen wird.
  3. 3. Signaleinrichtung nach Anspruch i in Verbindung mit einem Zeigerkasten finit gerader Zeigerbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Kontaktplatte (23) zugeordneter Sperrhalsen (i i) auf einer im Zeigerkasten (i) schwenkbar gelagerten Welle (8) sitzt, die einen auf ihr verschieb- und einstellbaren Nocken (9') trägt, der sich in der Bahn des finit einem Nocken (16) versehenen Zeigerkörpers (5) befindet. Signaleinrichtung nach Anspruch 1 in Verbindung mit einer Zeigeruhr, dadurch gekennzeichnet, daß an einer mit der Zeigerwelle (26) umlaufenden Scheibe (28) ein Bolzen (30) ein- und feststellbar angeordnet ist, der entriegelnd auf den die Kontaktplatte (23) festhaltenden Sperrhaken (3.I) einwirkt.
DEST45174D 1928-12-11 1928-12-11 Signaleinrichtung an Aufzuegen mit Fuehrerbegleitung Expired DE505643C (de)

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