DE506016C - Elektromagnetische Spulenbremse fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Textilmaschinen - Google Patents

Elektromagnetische Spulenbremse fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Textilmaschinen

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DE506016C
DE506016C DEF65249D DEF0065249D DE506016C DE 506016 C DE506016 C DE 506016C DE F65249 D DEF65249 D DE F65249D DE F0065249 D DEF0065249 D DE F0065249D DE 506016 C DE506016 C DE 506016C
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textile machines
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Elektromagnetische Spulenbremse für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Textilmaschinen Es sind bereits elektrische Bremsen sowie selbsttätige mechanische Spulenbremsehirichtungen bekannt geworden, bei denen die Bremsun- selbsttätig und in Abhängigkeit '> ZD von der Spulenform bzw. ihren Wicklungen geregelt wird. Auch eine elektromagnetische Spulenbremse ist in Vorschlag gebracht worden, bei der der Reibungswiderstand für die die Spule tragende Platte je nach der zu verarbeitenden Garnnummer beliebig einstellbar ist zwecks Regelung der Drehzahl und des Fadenzuges. Sie erweist sich jedoch für einen regelbaren Spulenaufbau unter Berücksichtigung der wechselnden Fadenstärken und Arbeitsgeschwindigkeiten noch nicht als ausreichend.
  • Diese Aufgabe wird durch die den Gegenstand der Erfindung.- bildende Spulenbremse gelöst.
  • Die Spulenbremse nach der Erfindung zeichnet sich durch eine dreifache Regelung aus,indern zur Erzielung einer gleichmäßigen Fadenspannung bei beliebig wählbaren Fadenstärken und Spulenformen außer einem die Arbeitsstromstärke des Bremsmagneten regelnden Widerstand ein zweiter Widerstand für den Spulenaufbau und'eine zum Bremsmagneten auf Abstand einstellbare, lösbar am unteren Spulenflansch sitzende Metallplatte vorgesehen sind. In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Hubplatte mit einer daran angeordneten magnetischen Bremsvorrichtung, Abb. 2 die zugehörige Draufsicht, Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie A-B der Abb. i, wobei die Teile in annähernd natürlicher Größe erscheinen, Abb. 4 die Draufsicht auf eine abgeänderte Ausführungsform, Abb. 5 eine Seitenansicht einer Spinnmaschine mit einer sichtbar gemachten Spinnstelle, Abb. 6 die Vorderansicht mehrerer Spinnstellen mit Einzelteilen gemäß Ab#b. 4, Abb. 7 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des unteren Flansches einer auf einem metallenen Träger ruhenden Spule.
  • Mit C sind die Seitenwände der Maschine bezeichnet. jede Spindel b trägt einen Flügel bl und ist mit einem Elektromagneten ausgerüstet, der gemäß Abb. 4 so gestaltet ist, daß das eine Polstück al auf der einen Seite der Spindel b sitzt, während das andere Polstück a2 auf der anderen Seite der Spindel durch nicht magnetische Metallstücke c und el angeschlossen ist. Diese Metallstücke c und cl überbrücken die Zwischenräume zwischen den Polstücken al und aß, um eine zusammenhängende Oberfläche zu bilden, auf der die Spule d gleiten kann.
  • Die untere Fläche d' (Abb. i) der Spule d trägt eine mit Schrauben o. dgl. befestigte Platte f aus Eisen oder Stahl. Sie kann jedoch auch unmittelbar lose auf dem Magneten ruhen. In diesem Falle ist der untere Flansch d' der Spule d mit einer Ausdrehung d2 (Abb. 7i versehen, in die die Vorsprünge /' und /2 hineinragen. Dabei verzögert die Einwirkung des Elektromagneteli auf die Platte f diese Drehung und damit der Spule d. Die Hemmung der Platte bewirkt jedoch ebenso ein Bremsen der Spuled auch dann, wenn die Spule die Vorsprünge/' und f2 lose umfaßt. Die Platte / ruht auf den Polstücken al und a;-' entweder unmittelbar oder in einer solchen Entfernung darüber, daß sie noch unter dem magnetischen Einfluß jener Polstücke steht.
  • An Stelle der Polstücke al und a-' läßt sich auch der mittlere Teil a3 des Ringes a4 (Abb. i bis 3) als Magnet verwenden, wenn er von den Drahtwicklungen g umschlossen wird. Diese machen ihn beim Durchgang eines elektrischen Stromes magnetisch, so daß er auf die Platte J anziehend und damit auf die Spule d bremsend einwirkt.
  • An Stelle der Anordnung nach Abb. 4 mit zwei Polstücken al und a2 sowie unabhängigen Drahtspulen a2 und g3 können die zuletzt genannten auch in Reihe geschaltet sein, wobei die Spulen g2 die eine Reihe und die Spulen gl die andere Reihe bilden, so daß ein hindurchgeschickter Strom die Reihen der Polstücke al und a22 in der gewünschten Weise erregen kann.
  • Bei der Anordnung nach den Abb. i bis 3 ist der Ring a44 so gestaltet, 'daß in den Ringraurn 2 die isolierten Dralitspulen g eingesetzt werden können, von denen das eine Ende 3 in leitende Verbindung mit der Hubplatte li gebracht werden kann, während das andere Ende 3a in Verbindung mit einem Streifen aus Kupfer oder ähnlichem gut leitenden Metall k steht, der unter entsprechender Isolierung an der Hubplatte li sitzt. Die Drahtspulen g sind von dem Ring a4 isoliert, so daß der hindurchgehende Strom auch durch den Kupferstreifen k kommt, wobei der Stromkreis durch die Erdung der Hubplatte li geschlossen wird.
  • Zwecks Regelung und Einstellung eines jeden auf die Magneten zugehörige hinsichtlich Spule d seiner ist die 'Wirkung Oberfläche m' eines Ringes m als Kontakt und Tragfläche für die Platte / nebst Spule d eingerichtet, so daß sich die Platte f, wenn der Stahlring in über eine besondere gehärtete Oberflächern' verfügt, in gewünschter Weise zu drehen vermag. Der Ring in ist auf seiner Innenseite mit einem Muttergewinde m2 ausgestattet, damit man ihn auf das Außengewinde a5 des Ringes a.4 aufschrauben bzw. auf diesem der Höhe nach verstellen kann. Demzufolge ist es möglich, die Platte / etwas über die Oberfläche des Magneten a33 anzuheben und im Bedarfsfalle wieder mit dieser in Berührung zu bringen zwecks Regelung der Bremswirkung auf t> b C jede Spule oder der Einwirkung des Elektromagneten mittels der Platte f beim Beginn des S ,pinnens. * Soll die Hemmung oder Bremsung der Spule d selbsttätig verändert werden, wo der zylindrische Teil der Spule in den konischen Teil übergeht (Abb. 6), so siehtmanzweckmäßig einen selbsttätig verstellbaren Widerstand p vor, damit die Stromstärke vermindert wird ', sobald sich die Spitze der Spule nähert, während sie erhöht wird, wenn die Garnwicklungen an den abfallenden Stellen der Spulen aufgewunden werden. Bei dieser Ausgestaltung der Vorrichtungen führt das Heben und Senken der Hubplatte /t das Kontaktstück lil über die Kontakte des Widerstandes p, und dieser wird angehoben und eingestellt durch das obere Ende des Kontaktstückes kl, das von der Hubplatte p mitgenommen wird. Die Platte p wirkt auch auf die Vorsprünge p2 und ps verstellend ein, so daß diese in eine höhere oder tiefere Stellung gelangen, als es die fortschreitende Bildung der Spule erfordert.
  • Zur Sicherung des Ringes in in der je- weils gewählten Stellung ist,eine unter Federwirkung stehende X ugel s o. dgl. vorgesehen, die im Handgriffs' geführt ist und durch die Feder in die Aussparungenm.4 am Rande des Ringes a4 gepreßt wird. Wenn der Ring m in einer Stellung gehalten werden soll, ohne daß -dabei die Kugel s sperrend wirkt, so ist dieser so weit zu drehen, bis sich die Kugel gegen den glatten Umfangsteil ni5 legt.
  • Der elektrische Strom kann aus einer beliebigen Kraftwelle entnommen werden unter Kontrolle eines Schalters iv, der auf dem Stirnrahmen C der Maschine dem Bedienenden leicht zugänglich ist. In diesem Falle gelangt der Strom über den Schalter w durch den Spannungsmesser x, den Widerstand y und die Leitung yl zu dem Kupferstreifen k an der Hubplatte h. Durch Verwendung dieser Vorrichtungen kann die Stromstärke erhöht oder vermindert werden, so daß sich mit Hilfe des Widerstandes y die Bremswirkung den jeweils gegebenen Verhältnissen entsprechend regeln läßt. Soll mit zunehmendem Durchmesser der Spule oder mit zunehmenden Garnwicklungen der Strom verstärkt werden, so kann der Widerstand y derart eingerichtet sein, daß er die Stromänderungen selbsttätig bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromagnetische Spulenbremse für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Textilmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielun einer gleichmäßigen Fadenspan-9 b nung bei beliebig wählbaren Fadenstärken und Spulenformen außer einem die Arbeitsstromstärke des Bremsmagneten (al, a:') regelnden Widerstand (y) ein zweiter Widerstand (p) für den Spulenaufbau und eine zum Bremsmagneten (al, a-) auf Abstand einstellbare, lösbar am unteren Spulenflansch (d1) sitzende Metallplatte (f) vorgesehen sind.
DEF65249D 1927-01-31 1928-01-29 Elektromagnetische Spulenbremse fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Textilmaschinen Expired DE506016C (de)

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GB506016X 1927-01-31

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DE506016C true DE506016C (de) 1930-08-29

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DEF65249D Expired DE506016C (de) 1927-01-31 1928-01-29 Elektromagnetische Spulenbremse fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Textilmaschinen

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