DE507647C - Anordnung zur Verstaerkung modulierter Hochfrequenztraegerschwingungen - Google Patents

Anordnung zur Verstaerkung modulierter Hochfrequenztraegerschwingungen

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DE507647C
DE507647C DEG77007D DEG0077007D DE507647C DE 507647 C DE507647 C DE 507647C DE G77007 D DEG77007 D DE G77007D DE G0077007 D DEG0077007 D DE G0077007D DE 507647 C DE507647 C DE 507647C
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Expired
Application number
DEG77007D
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Parlophone Records Ltd
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Gramophone Co Ltd
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/01Frequency selective two-port networks
    • H03H7/0153Electrical filters; Controlling thereof
    • H03H7/0161Bandpass filters

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  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zur Verstärkung modulierter Hochfrequenzträgerschwingungen Die Erfindung betrifft Hochfrequenzverstärker. Es ist bekannt, daß, wenn die Selektivität eines Hochfrequenzverstärkers zum Verstärken von Signalen der drahtlosen Telephonie für das Aussondern unerwünschter Signale ausreichend stark gemacht ist, die Verstärkung bei Frequenzen auf beiden Seiten: der Trägerfrequenz niedriger als bei der Trägerfrequenz selbst ist und schnell abnimmt im, Maßstabe, wie die En.tfernung von, der Trägerfrequenz zunimmt. Unter Annahme, daß für eine gute Wiedergabe von Musik oder Sprache Frequenzen von 25 bis io ooo Perioden pro Sekunde ty eich gut übertragen werden müssen, muß der Hochfrequenzverstärker gleichmäßig alle Frequenzen zwischen N - io ooo und N -f- io ooo Perioden pro Sekunde verstärken, wobei N die Trägerfrequenz ist.
  • Wenn die Selektivität des Verstärkers vergrößert wird, so werden die höheren Hörfrequenzen sämtlich abgeschnitten, und die Zwischenfrequenzen werden weniger als die niedrigen Frequenzen verstärkt. Das Ergebnis davon ist eine Beeinträchtigung der Güte des wiedergegebenen Schalles.
  • Es ist bereits bekannt, zwischen der Anode einer Röhre und dem Gitter der folgenden Röhre einen auf die zu verstärkende Trägerfrequenz abgestimmten Schwingungskreis in Reihe anzuordnen. Ein derartiger Schwingtrngskreis w irkt auf die Trägerfrequenz als Sperrkreis. Wenn die Dämpfung in diesem Schwingungskreise stark ist, so bewirkt er nicht nur eine Dämpfung der Trägerfrequenz, sondern auch eine Dämpfung eines zu beiden Seiten der Trägerfrequenz liegenden Frequenzbandes. Als Folge ergibt sich eine wesentliche Verringerung der Verstärkung der Schwingungen.
  • Nach der Erfindung ist außer dem vorgenannten in Reihe geschalteten Schwingungskreise ein zweiter auf die Trägerfrequenz abgestimmter Schwingungskreis vorgesehen, der im Anodenkreis der ersten Röhre liegt. Die Dämpfung im zweiten Schwingungskreise ist dabei größer als die des zwischen der Anode der einen Röhre und dem Gitter der nächsten Röhre liegenden Schwingungskreises. Auf diese Weise ist es möglich, einen Verstärker zu schaffen, bei dem die Verstärkung über das gewünschte Frequenzban d annähernd konstant ist, aber außerhalb dieses Frequenzhanides schnell abfällt.
  • Der Erfinidungs-gegenstand ist auf derZeichnung beispielsweise in Anwendung auf einen Hochfrequenzverstärker dargestellt, bei dein der Anodenstromkreis abgestimmt ist.
  • Die Röhre hl ist ein Hochfrequenzverstärker mit Zuführungsklemmen i, welche mit dem Empfangsantennenkreise verbunden werden können. Im Anodenstromkreis der Röhre i befindet sich ein abgestimmter Schwingungskreis 2, dessen Anodenstrom der Röhre durch die Selbstinduktionsspule des abgestimmten Stromkreises zugeführt wird. Die Anode der Röhre L'1 ist mit dem Gitter einer Röhre V, verbunden, welche eine Detektorröhre sein kann, und zwar über. eine Spule 3 und einen Kondtnsator d.. Eine Spule 5 ist mit der Spule 3 festgekoppelt, und ein Drehkondensator 6 ist parallel zu den beiden hintereinandergeschalteten Spulen 3 und 5 geschaltet. Es ist wesentlich, daß in dem Schwingungskreis 3, 5, 6 ein gewisser Widerstand vorgesehen ist, und manchmal hat es sich als erforderlich gezeigt, einen kleinen Reihenwiderstand 7 hinzuzufügen. Die Dämpfung des Stromkreises 3, 5, 6 muß indessen geringer sein als die des Stromkreises 2. Es ist zu beachten, daß der Stromkreis 2 durch die mit ihm verbundene Röhre gedämpft ist.
  • Beim Empfang «erden die beiden abgestimmten Schwingungskreise 2 und 3, 5, 6 mittels des Drehkondensators so abgestimmt, daß sie bei der Frequenz der zu empfangenden Trägerschwingung in Resonanz sind; wenn die Werte der Komponenten dieser Stromkreise in geeigneter Weise ausgewählt sind, so findet man, daß die Gesamtverstärkung für jeden gegebenen Selektiv itätsgrad innerhalb des die Trägerfrequenz und die Seitenbandfrequenzen umfassenden Frequenzbandes bedeutend gleichmäßiger ist, als es der Fall sein würde, wenn der zweite abgestimmte Stromkreis, nämlich der zwischen der Anode einer Röhre und dem Gitter der nächsten, nicht eingeschlossen wäre. Die Wirkung dieses abgestimmten Stromkreises besteht darin, die Verstärkung der Frequenzen in der -Nähe der Trägerfrequenz gegenüber der Verstärkung der von der Trägerfrequenz entfernteren Frequenzen zu verringern.
  • Es ist zu beachten, daß die Erfindung nicht auf den Fall eingeschränkt ist, bei dem ein abgestimmter Anodenstromkreis verwendet ist, sondern die Erfindung ist auch auf Stromkreise anwendbar, bei denen andere Arten der Kopplung, z. B. Hochfrequenztransforinatorkopplung, verwendet sind. Die Steuerungsglieder der beiden Kondensatoren können, wenn es erwünscht ist, mechanisch gekuppelt sein, um sicherzustellen, daß die beiden abgestimmten Stromkreise immer auf dieselbe Frequenz abgestimmt sind. Zweckmäßig läßt sich die erfindungsgemäße Anordnung auch im Zwischenfrequenzverstärker eines Super-Heterodvn-Empfängers verwenden, bei de=in die Zwischenfrequenz fest und die Überlagerungsfrequenz veränderbar ist. Bei einem derartigen Stromkreis kann die Einstellung der beiden Kondensatoren ein für allemal erfolgen, und die Selektivität und die Form der Verstärkungskurve wird dann konstant bleiben ohne Rücksicht, wie groß die Frequenz der zu empfangenden Trägerwelle sein mag.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Verstärkung modulierter Hochfrequenzträgerschwingungen mit einem auf die zu verstärkende Trägerfrequenz abgestimmten Schwingungskreise, welcher zwischen dein Anodenstromkreis einer Elektronenröhre und dem Gitterkreis der folgenden Röhre liegt, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter auf die Trägerfrequenz abgestimmter Schwingungskreis vorgesehen ist, welcher im Anodenkreis der ersten Röhre liegt und der stärker als der zwischen der Anode der einen und dem Gitter der folgenden Röhre liegende abgestimmte Kreis gedämpft ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der Anode der einen und dem Gitter der folgenden Röhre liegende Schwingungskreis aus zwei in Serie liegenden, eng miteinander gekoppelten Spulen und einem diesen Spulen parallel geschalteten Kondensator besteht, und daß die eine der Spulen einerseits mit der Anode der v orhergehenden und andererseits mit dem Gitter der folgenden Röhre verbunden ist.
DEG77007D 1928-09-27 1929-07-18 Anordnung zur Verstaerkung modulierter Hochfrequenztraegerschwingungen Expired DE507647C (de)

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