DE508663C - Vorrichtung zum Wenden von Formeisen, insbesondere fuer Walzwerke - Google Patents

Vorrichtung zum Wenden von Formeisen, insbesondere fuer Walzwerke

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DE508663C
DE508663C DED57880D DED0057880D DE508663C DE 508663 C DE508663 C DE 508663C DE D57880 D DED57880 D DE D57880D DE D0057880 D DED0057880 D DE D0057880D DE 508663 C DE508663 C DE 508663C
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DE
Germany
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turning
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roller table
rolling mills
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Expired
Application number
DED57880D
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English (en)
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Mannesmann Demag AG
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Demag AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/20Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Wenden von Formeisen, insbesondere für Walzwerke Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wenden von Formeisen, die insbesondere bei Walzwerken in Anwendung kommen soll und bei der in an sich bekannter Weise zwang- und gegenläufig bewegte Wendearme vorgesehen sind. Die Verwendung solcher gegeneinander bewegter Wendearme ist bei Wendevorrichtungen in einer Ausführung bekannt geworden, bei der, von sonstigen Unzulänglichkeiten abgesehen, das Werkstück mir um 9o°, und zwar nach einer einzigen Wen;lerichtung, gewendet werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird eine für die betrieblichen Verhältnisse vollkommeneWendevorrichtung geschaffen. Die Erfindung kennzeichnet :sich durch zwei oder eine Gruppe von je zwei in ihrer Ausgangslage sich unter Rollgangsebene befindliche, in ihren Schwingungsbewegungen in bekannter Weise zwang-und gegenläufig bewegte Wendeamte mit symmetrischen Innenflächen von teils zum Drehkreis letzterer tangential verlaufender gerader und teils geschweifter Form, wobei flie Wendearme bei ihrer Auf- und Abwärtsbewegung das Formeisen um 9o° bis i8o°, gleichviel in welchem Wendesinn, zum Wengen bringen und die beim Wenden von leichterem Formeisen jede für sich, bei schwererem gettteinschaftlich, das Wenden bewirken.
  • Eine Ausführungsform ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigen Alyb. i bis .I die Wendevorrichtung in den verschiedenen Stellungen. Mittels des bei den Richtpressen befind-1-ichen .Schleppzuges wird .das zu richtende Walzgut auf den Rollgang 18 gebracht. Unter diesen Rollgang ist eine Längswelle 5 angeordnet, die einerseits festsitzend den Antriebshebel 17, andererseits den Hebel 16 mit dein damit starr verbundenen Zahnsegment d. trägt, das in das darüberliegende, mit dem Wendearm i starr verbundene und im Drehpunkt 6 beweglich angeord.neteZalinsegment 3 greift, während der Hebel 16 durch Übertragung mittels des Gestänges 7, das in den Punkten 8 und 9 drehbar gelagert ist, dein Wendearm 2 .gegenüber dein Wendearm i die gegenläufige Bewegung gibt, da erstere ebenfalls in Punkt 6 für sich beweglich drehbar ist.
  • Wie in Abb. i dargestellt, soll ein Träger a aus seiner Flachlage in .die senkrechte gebracht werden. Durch die Bewegung der Zugstange io (in der Pfeilrichtung), .die in Punkt i i des Hebels 17 drehbar angeordnet ist, werden, wie vorstehend beschrieben, die Arme i und 2 mitbewegt, in diesem Falle gehoben.
  • Der Träger a wird zum Zwecke des Wendens durch den nicht gezeichneten Schleppzug in die Bereitschaftlage gebracht, d. h. so, da ß der Arm 2 den Träger a beim Anheben zu fassen bekommt, daß also der rechte Flansch des Trägers von der Fläche 15 erfaßt wird. Benn Aufrichten des Trägers stemmt sich der linke Flansch desselben gegen den inzwischen über Rollg angsoberkante hervorgetretenen, mit dem Wendearm 2 starr verbundenen Ansatz 12, während die rechte Seite des Trägers immer höher und nach links gehoben wird, bis derselbe über seinen Schwerpunkt hinaus aus der labilen in die senkrechte Stellung kommt. Um ein zu weit es Überschlagen Überschlagen des Trägers t> a (nach links) zu verhindern, nähert sich erfindungsgemäß von links her der Wendearm i, um den Träger a gegen Umfallen zu stützen. Durch die Abwärtsbewegung der Wen.dearnie verscli@v,incien nun diese wieder unter .der Rollgangsflur und machen somit :den Träger zum Abschleppen frei (Abb.2).
  • In Abb. 3 soll der Träger a aus der senkrechten in die waagerechte Stellung gebracht, d. 1i. nach rechts umgelegt werden. Zu dieseln Zwecke greift der emporgehende Wendearm i mittels der Fläche 13 unter dem unteren Flansch des Trägers a, der sich .der bei ihrer Aufwärtsbewegung immer geneigter werdenden Fläche 13 angelegt und hierdurch in die Kipplage gebracht wird. Kurz vor dem Überschreiten der Schwerpunktslage nach der Drehrichtung .hin hat sich von rechts her zwecks Auffangens des umfallenden Trägers der Wendearme demselben genähert, um einen für den Träger oder das Formeisen gefährlichen Aufschlag auf den Rollgang zu vermeiden; denn der Träger kann nunmehr allmählich durch Abwärtsbewegen der Arme i und 2 auf dem Rollgang abgesetzt werden. Die Wendearme i und 2 verschwinden unter Rollgangsoberkante 18 und machen den Träger und den Rollgang für die Richt-und Schlepparbeit frei.
  • Abb.4 zeigt den gleichen Vorgang des Wendens des Trägers a wie in Abb. 3, nur im umgekehrten Drehsinn, .d. h. von rechts nach links.
  • Zur Erreichung der zwan.gläufigen Auf-und Abwärtsbewegung der Wendearme i und 2 können an Stelle der Zahnsegmente 3 und .1. sinngemäß angebrachte Hebel und Gestänge verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Wenden von Formeisen, insbesondere für Walzwerke, gekennzeichnet durch zwei oder eine Gruppe von je zwei in ihrer Ausgangslage sich unter Rollgangsebene befindliche, in ihren Schwingbewegungen in bekannter Weise zwang- und gegenläufig bewegte Wendearme (i, 2) mit symmetrischen Innenflächen (13, 13a, 1d., 15) von teils zum Drehkreis letzterer tangential verlaufen-.der .gerader (13, 13a) und teils geschweifter Form (1d., 15), wobei die Wendearme bei ihrer Auf- und Abwärtsbewegung das Formeisen um 9o° bis i8o°, gleichviel in welchem Wendesinn, zum Wenden bringen und die beim Wenden von leichterem Formeisen jede für sich, bei schwererem gemeinschaftlich, das Wenden bewirken.
  2. 2. Wendevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ,die von einem Antrieb (5) um einen gemeinsamen Zapfen (6) schwingenden Wendearme (i und z) Ansätze (12) aufweisen, :die beim Ausschwingen der Arme, über die Rollgangsebene heraustretend, den in Schieflage gebrachten Formeisen als Stütze dienen.
DED57880D 1929-03-07 1929-03-07 Vorrichtung zum Wenden von Formeisen, insbesondere fuer Walzwerke Expired DE508663C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745524C (de) * 1937-07-23 1945-01-29 Querverfahrbarer und unterhalb der Walzebene angeordneter Zangenkanter fuer Walzgut
DE906323C (de) * 1940-11-20 1954-03-11 Sack Gmbh Maschf Vorrichtung zum Wenden eines auf einem Rollgang liegenden Bleches um 180íÒ und um seine Laengsachse
DE1057549B (de) * 1953-12-05 1959-05-21 Morgan Construction Co Vorrichtung zum Wenden und Ablegen laenglicher Walzgutstuecke, z. B. Brammen u. dgl.
DE1168830B (de) * 1957-08-19 1964-04-23 Von Roll Ag Plattenwendeanlage

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DE906323C (de) * 1940-11-20 1954-03-11 Sack Gmbh Maschf Vorrichtung zum Wenden eines auf einem Rollgang liegenden Bleches um 180íÒ und um seine Laengsachse
DE1057549B (de) * 1953-12-05 1959-05-21 Morgan Construction Co Vorrichtung zum Wenden und Ablegen laenglicher Walzgutstuecke, z. B. Brammen u. dgl.
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