DE509018C - Foliensicherung gegen Explosionen - Google Patents

Foliensicherung gegen Explosionen

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DE509018C
DE509018C DEM107703D DEM0107703D DE509018C DE 509018 C DE509018 C DE 509018C DE M107703 D DEM107703 D DE M107703D DE M0107703 D DEM0107703 D DE M0107703D DE 509018 C DE509018 C DE 509018C
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Germany
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film
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foil protection
foil
against explosions
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Expired
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DEM107703D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/22Safety features
    • B65D90/32Arrangements for preventing, or minimising the effect of, excessive or insufficient pressure
    • B65D90/36Weakened parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Foliensicherung gegen Explosionen Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Foliensicherung für ganz oder teilweise geschlossene Räume gegen Explosionen, übermäßige Drucksteigerungen o. dgl., die darin besteht, daß die Folien mittels durchbrochener Unterlagen, wie Drahtgeflechte, Gitter, gestanzte Bleche o. dgl., geschützt sind. Die Folien und zweckmäßig auch die Unterlagen werden vorteilhaft in einen Rahmen eingespannt, der möglichst luftdicht in die Wandung des zu sichernden Raumes eingebaut ist. Diese Foliensicherungen haben sich im Betriebe bestens bewährt. In manchen Fällen jedoch, in denen in den zu sichernden Räumen ständig oder zeitweise mehr oder weniger erhebliche Druckschwankungen auftreten, zeigt es sich, daß die Folien von diesen Druckschwankungen beeinflußt in ständiger Bewegung bleiben.
  • Derartige ständige Bewegungen oder Schwingungen der Folien können zu Beschädigungen derselben durch Rißbildung o. dgl. führen, so daß die Foliensicherung schnell unbrauchbar wird. Dies tritt besonders ein, wenn die Druckschwankungen in dem zu sichernden Raume, z. B. durch Gebläse verursacht, schnell aufeinanderfolgen, so daß die Folien gewissermaßen flattern. Erfindung3gemäß wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß die Folien auf der von ihrer Unterlage abgekehrten Seite, z. B. durch lose aufgelegte Blechstreifen o. dgl" belastet werden. Durch die Belastung wird die Bewegung der Folie unterbunden. Eine Beeinträchtigung der Wirkung der Foliensicherung ist trotzdem nicht zu befürchten, da bei eintretender Explosion die Folie zunächst gespannt wird, so daß sie die lose aufgelegte Belastung so weit zur Seite schiebt, daß diese nach dem Zerreißen der Folie das Ausströmen der Gase nicht mehr hindert. Zur Belastung der Folie gemäß der Erfindung können auch beliebige andere Körper, z. B. Sand, Metallspäne, eiserne Rahmen von entsprechend geringem Gewicht, Siebe, Bleche u. dgl., verwendet werden. Die Foliensicherung gemäß der Erfindung hat sich auch dann als äußerst brauchbar erwiesen, wenn die schützende Unterlage auf der Innenseite der Folie fehlt, da unter bestimmten Bedingungen, z. B. wenn in dem zu schützenden Raume Überdruck herrscht und als Belastung ein lose aufgelegter eiserner Rahmen benutzt wird, dieser die Funktionen der zu schützenden Unterlage größtenteils mitübernimmt.
  • Als Baustoff für die Folien kommen vorzugsweise Metalle, wie Blei, Zinn und deren Legierungenuntereinander undmit andernMetallen, in Frage. Aber auch alle andern Metalle, die sich zu Folien verarbeiten lassen, können verwendet werden, z. B. auch Leichtmetalle. Folien aus Leichtmetall haben zwar keine so gleichmäßige Festigkeit wie die der erstgenannten Metalle, doch fällt dieser Umstand bei der Foliensicherang gemäß der Erfindung weniger ins Gewicht, da sowohl durch die Schutzunterlage als auch durch die äußere Belastung der Folie ein guter Ausgleich der verschiedenen Festigkeiten in den verschiedenen Teilen der Folie geschaffen wird.
  • Die Zeichnung dient zur weiteren Erläuterung der Erfindung.
  • In Abb. i ist i der gegen Explosionen u. dgl. zu schützende Raum, z. B. der Brüdenabzug von Trommeltrocknern. 2 ist ein Schlot, durch den die bei der Explosion entstehenden Gase ins Freie abziehen können. In die Wandung des Raumes :i ist ein Rahmen eingebaut (z. B. auf dem Träger 3 befestigt), der die durchbrochene Unterlage ¢ trägt. Die Unterlage q. und die darüber befindliche Folie 5 sind dicht in den Rahmen eingespannt. 6 ist die Belastung der Folie, die in diesem Falle als Blechplatte ausgebildet ist, sich auf die Leiste 7 des Rahmens stützt und im übrigen lose auf der Folie liegt.
  • Die Platte 6 belastet die Folie in der Weise, daß sie durch die Strömungen und Schwingungen der Luft oder Gase im Raume i nicht mehr in Bewegung gesetzt werden kann. Bei eintretender übermäßiger Drucksteigerung im Raume i spannt sich die Folie und nimmt die durch die strichpunktierte Linie angedeutete Form an. Dabei wird die Platte 6 abgehoben und in die durch die Linie A angedeutete Lage gebracht, so daß sie, wenn die Folie schließlich zerreißt, das Abströmen der Gase aus dem Raum i durch den Abzug 2 in keiner Weise hindert. Abb. 2 stellt die Befestigung des Rahmens 8 auf dem Träger 3 sowie den Einbau der Unterlagen der Folien und der Belastungsplatte in vergrößertem Maßstabe dar. Aus der Abbildung ist ersichtlich, daß das Anbringen der Vorrichtung gemäß der Erfindung auf einfachstem Wege mittels Bolzen io und Flügelschrauben ii unter Zwischenschaltung der Dichtung 9 geschehen kann.
  • Wird die Belastung als zusammenhängender Körper ausgebildet, so kann die Einrichtung auch so getroffen werden, daß der Belastungskörper, nachdem er durch die Folie in die Lage A gebracht worden ist; selbsttätig wieder in die Betriebsstellung zurückkehrt, so daß die Folie auch dann noch gesichert ist, wenn im Raum i Druckschwankungen auftreten, die die Folie spannen, aber nicht zum Zerreißen bringen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Foliensicherung gegen Explosionen, übermäßige Drucksteigerungen o. dgl. in ganz oder teilweise geschlossenen Räumen nach Patent 5o6722, dadurch gekennzeichnet, daß die Folien auf ihrer Außenseite durch Belastung gegen Bewegungen geschützt sind, die durch die Betriebsbedingungen der zu sichernden Räume hervorgerufen werden.
  2. 2. Foliensicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Belastung Stäbe, eiserne Rahmen, Späne; Sand u. dgl. benutzt werden.
DEM107703D 1928-12-01 1928-12-01 Foliensicherung gegen Explosionen Expired DE509018C (de)

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