DE509057C - Vorrichtung zur Bestimmung des Spiegelausschlags bei Galvanometern u. dgl. Messgeraeten - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung des Spiegelausschlags bei Galvanometern u. dgl. Messgeraeten

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DE509057C
DE509057C DEZ18398D DEZ0018398D DE509057C DE 509057 C DE509057 C DE 509057C DE Z18398 D DEZ18398 D DE Z18398D DE Z0018398 D DEZ0018398 D DE Z0018398D DE 509057 C DE509057 C DE 509057C
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Carl Zeiss SMT GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D7/00Indicating measured values
    • G01D7/02Indicating value of two or more variables simultaneously
    • G01D7/04Indicating value of two or more variables simultaneously using a separate indicating element for each variable
    • G01D7/06Luminous indications projected on a common screen
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/38Arrangements for displaying electric variables or waveforms using the steady or oscillatory displacement of a light beam by an electromechanical measuring system

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Bestimmung des Spiegelausschlags bei Galvanometern u. dgl. meßgeräten Bei der Bestimmung des Spiegelausschlags von Galvanometern u. dgl. Meßgeräten bedient man sich in der Regel einer aus einem Zeiger und einer Teilung bestehenden Anzeigevorrichtung, bei der das eine der Eleinente mit Hilfe einer Projektionsvorrichtung auf dem anderen abgebildet wird. Wegen der einfacheren Ausführung der Vorrichtung hat man dabei stets den Zeiger projiziert, wobei man den Abbildungsstrahlengang am Spiegel des Meßgerätes einer Ablenkung unterwarf, während die Teilung an einer geeigneten Projektionsfläche fest angebracht war. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß die Teilungsintervalle je nach der optischen Bildvergrößerung verschiedenen Winkelwerten der Spiegeldrehung entsprechen, so daß man gezwungen war, bei jeder neuen Messung, bei der die gegenseitige Anordnung des Meßgerätes, der Projektionsvorrichtung und der Teilung nicht genau mit der früheren übereinstimmte, eine neue Eichung der Teilung vorzunehmen.
  • Dieser N achteil kann behoben werden, wenn man die Projektionsvorrichtung nach der Erfindung zur Abbildung der Teilung benutzt. Diese Lösung der Aufgabe läßt sich am einfachsten dadurch verwirklichen, daß der Abbildungsstrahlengang der Projektion der Teihtng eine Ablenkung am Spiegel des Meßgerätes erfährt, während man den Zeiger fest auf der Projektionsfläche anbringt, und zwar tun Difterenzablesungen zu vermeiden, zweckmüßig so, claß er mit (lein Nullpunkt des Teilungsbildes bei der Anfangslage des Spiegels zusammenfällt. Eine erneute Eichung der Teilung ist dann unnötig, solange das Meßgerät und die Projektionsvorrichtung mit der als Objekt dienenden Teilung ihre gegenseitige Lage nicht ändern, gleichgültig, wie groß die Entfernung der Projektionsfläche, also die Bildvergrößerung, ist.
  • Bei der genannten Ausführung der neuen Lösung der Aufgabe bewegt sich also bei Spiegelausschlägen des Meßgerätes die projizierte Teilung auf der Projektionsfläche. Ist dieses projizierte Bild, wie es beispielsweise bei der Demonstration von Versuchen vor einer größeren Zuhörerschaft erwünscht ist, verhältnismäßig groß, dann benötigt tnan, wenigstens wenn nicht verhältnismäßig dicht beieinanderliegende Teilstriche der Teilung beziffert oder bezeichnet sind, eine unerwünscht große Projektionsfläche, um ohne Schwierigkeit die Zeigerstellung auf der Teilung ablesen zu können. Auch strebt man danach, zu vermeiden, daß bei größeren Spiegelausschlägen ein wesentlicher Teil des Teilungsbildes von der eigentlichen Projektionsfläche abgleitet und auf einer anderen Fläche des Raumes verzerrt erscheint. In Anlehnung an die bekannten Einrichtungen kann man in solchen Fällen so vorgehen. claß man die Abbildung der Teilung fest, den Zeiger dagegen beweglich macht. Das könnte beispielsweise so geschehen, claß man die Projektionsfläche als Zwischenbildebene benutzt, und dieses Zwischenbild mit dem in seiner Ebene liegenden Zeiger durch ein zusätzliches optisches System auf der eigentlichen Projektionsfläche abbildet, wobei in den Abbildungsstrahlengang ein zweiter, mit dem Spiegel des Meßgerätes gekuppelter drehbarer Spiegel zu schalten wäre, durch dessen Drehungen die Bewegungen des Teilungsbildes gerade aufgehoben würden. Der allgemeine, dieser Lösung zugrunde liegende Gedanke, zwei Projektionsvorrichtungen mit gemeinsamer Lichtquelle zur Abbildung der Teilung und des Zeigers zu benutzen, ergibt jedoch dann eine praktisch weniger Schwierigkeiten bietende und einfachere Lösung der Aufgabe, wenn man nur den Zeiger beweglich, die Teilung aber unbeweglich macht. Dabei liegen zwei grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten der Ausführung vor, je nachdem ob entweder beide Abbildungsstrahlengänge vollkommen getrennt voneinander sind und nur die projizierten Bilder einander überdecken, oder ob beide Abbildungsstrahlengänge zusammenfallen. Im letzteren Falle erfordert auch eine beliebige Veränderung der Projektionsentfernung und die damit verbundene Verschiebung des Projektionssystems keine neue Eichung der Teilung. Dasselbe gilt im ersteren Falle, da man zu berücksichtigen hat, daß die Benutzung einer gemeinsamen Projektionsfläche bei getrennten Projektionssystemen dazu zwingt, diese beiden Systeme nur einander entsprechend zu verschieben.
  • Die Zeichnung stellt in den Abb. i bis 3 drei Ausführungsbeispiele der Erfindung in schematischen Mittelschnitten im Grundriß dar.
  • Beim ersten Beispiel (Abb. i) handelt es sich um die Bestimmung des Spiegelausschlags eines Galvanometers mit einem Gehäuse a und einem drehbaren Hohlspiegel b. Das Gehäuse a hat ein ebenes Glasfenster c, durch welches Lichtstrahlen zum Spiegel b gelangen. Diese Lichtstrahlen stammen von einer seitlich gelegenen Lichtquelle d in Verbindung mit einem aus zwei plankonvexen Linsensegmenten el-, e' bestehenden Kondensor. Zwischen den Segmenten befindet sich ein gleichschenklig-rechtwinkliges Spiegelprisma f zur Ablenkung der Lichtstrahlen um 9o°. Die ebene Fläche des Segments e2 trägt eine Teilung e°. Dem Fenster c gegenüber befindet sich eine Pröjektionsfläche g.
  • Der Kondensor bildet die Lichtquelle d auf dem Spiegel ab, der Spiegel b die Teilung auf der Projektionsfläche g. Dort, wo der Nullstrich des Teilungsbildes liegt, ist jeweils eine als Zeiger dienende Marke h auf der Fläche g anzugeben. Bei gleichen Schwenkungen des Spiegels b tritt bei beliebiger Entfernung der Projektionsfläche g vom Galvanometer eine Verschiebung des Teilungsbildes um gleichviel Teilungsintervalle gegenüber dein Zeiger h auf. Die Verschiebung dient als Maß für den Ausschlag des Spiegels. Die Teilung e° ist nur einmal zu eichen, solange die angegebene Lage der Lichtquelle d und des Kondensors e1, e= unverändert bleibt.
  • Beim zweiten Beispiel (Abb. 2) ist im Galvanometergehättse a ein ebener Spiegel i drehbar, während eine als Fenster dienende Sammellinse k dem Spiegel i gegenüber in das Gehäuse eingesetzt ist. Dem Fenster k gegenüber befindet sich eine plankonvexe Kondensorlinse 1, deren einer Hälfte durch ein gleichschenklig-rechtwinkliges Spiegelprisma m Lichtstrahlen einer seitlich gelegenen Lichtquelle d zugeführt werden. Dem Fenster k gegenüber ist hinter der Kondensorlinse L ein Projektionsobjektiv st und eine Projektionsfläche ä angeordnet. Die Linse L trägt auf ihrer ebenen Fläche in dem von den Lichtstrahlen zuerst getroffenen Teil eine als Zeiger dienende Marke h, auf dem anderen Teil eine Teilung l'.
  • Die Abmessungen der Vorrichtung sind so zu wählen, daß die Lichtquelle d durch die Linsen l und k auf den Spiegel i. abgebildet, und dieses Bild durch die Linsen k und L erneut auf dem Objektiv n abgebildet wird. Die Linse l liegt dabei mit ihrer ebenen Fläche in der Brennebene der Linse k, so daß der Zeiger 11 auf der Teilung l', und zwar in der Anfangslage des Spiegels i, zweckmäßig auf deren Nullstrich abgebildet wird. Das Objektiv za entwirft von der Teilung l= nebst dem Zeigerbild ein Bild auf der Projektionsfläche g, bei welchem das Teilungsbild eine unveränderliche Lage hat, während das Zeigerbild . bei Schwenkungen des Spiegels i über dem Teilungsbilde wandert. Die Größe des Spiegelausschlags kann nach einmaliger Eichung der Teilung bei beliebiger Entfernung der Projektionsfläche g aus der Lage des Zeigerbildes auf dem Teilungsbild abgelesen werden.
  • Beim dritten Beispiel (Abb. 3) ist das einen ebenen, drehbaren Spiegel i enthaltende Galvanometergehäuse a mit einem zylindrischen Glasfenster o ausgestattet. Durch dieses Fenster fallen von einer Lichtquelle d mit einem zweilinsigen Kondensorsystem pi, p= ausgesandte Lichtstrahlen durch ein Projektionsobjektiv q auf den Spiegel i, der sie nach einer Projektionsfläche r ablenkt. Die äußeren Flächen der Linsen pl, p' sind eben; die dem Objektiv q zugekehrte Fläche trägt eine als Zeiger dienende Marke p°. Jenseits der Lichtquelle d befindet sich ein zweites entsprechend gebautes Kondensorsystem sl, s', dessen Linsen durch ein gleichschenklig-rechtwinkliges Spiegelprisma t getrennt sind. Gegenüber der äußeren ebenen Fläche der Linse s', auf der eine Teilung s° angebracht ist, ist ein Projektionsobjektiv zc angeordnet.
  • Das Verhältnis der Entfernung der Projektionsfläche r vom Meßgerät zur Ausdehnung der Vorrichtung in der Parallelen zur Projektionsfläche r ist praktisch immer sehr viel größer als auf der Zeichnung angegeben, so daß sich die Achsen der vom Objektiv zs und dem Spiegel i zur Projektionsfläche r gesandten Lichtstrahlenbündel unter einem sehr spitzen Winkel schneiden. Die Lichtquelle d wird durch das Kondensorsystem p1, p= am Orte des Objektivs q, vom Kondensorsystem s l, s 2 am Orte des Objektivs 2s abgebildet. Das Objektiv q bildet den Zeiger p°, das Objektiv u die Teilung s° auf der Projektionsfläche r ab.
  • Die unter Umständen störenden Fehler bei großen Spiegelausschlägen lassen sich bei allen Beispielen dadurch vermindern, daß die Vorrichtung so zum Galvanometer angeordnet wird, daß die Spiegeldrehachse in. der Ebene des gezeichneten Hauptschnittes der Vorrichtung liegt. In diesem Falle sind die Zeiger 1a, l1 und p° sowie die Teilungen e°, l= und s° um cgo ':' gedreht gegenüber der gezeichneten Anordnung anzubringen. An Stelle der Lichtquelle d kann in allen Fällen auch ein virtuelles Bild einer solchen benutzt werden. Wegen der Form der Teilungen und Zeiger, die ein schmales Rechteck als beleuchtetes Feld erfordern, können an Stelle der gezeichneten oder ähnlicher, die gleiche Wirkung hervorbringenden sphärischen Linsen Systeme mit zylindrischer Wirkung mit sich rechtwinklig kreuzenden Zylinderachsen mit Vorteil angewandt werden.

Claims (4)

  1. PATEN- T Air SPRACHE z. Vorrichtung zur Bestimmung des Spiegelausschlags bei Galvanometern u. dgl. Meßgeräten mit Hilfe einer aus einer Teilung und einem Zeiger bestehenden Anzeigevorrichtung, bei der das eine dieser Elemente mittels einer Projektionsvorrichtung auf dem anderen abgebildet wird, gekennzeichnet durch eine Projektionsvorrichtung zur Abbildung der Teilung.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, gekennzeichnet durch zwei Projektionsvorrichtungen mit gemeinsamer Lichtquelle zur Abbildung der Teilung und des Zeigers.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildebene der Zeigerabbildung mit der Ebene der Teilung zusammenfällt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger und die Teilung in einer Ebene liegen.
DEZ18398D 1929-06-06 1929-06-06 Vorrichtung zur Bestimmung des Spiegelausschlags bei Galvanometern u. dgl. Messgeraeten Expired DE509057C (de)

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DE (1) DE509057C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1158277B (de) * 1959-04-23 1963-11-28 Philips Nv Messgeraet mit Projektionsanzeige

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1158277B (de) * 1959-04-23 1963-11-28 Philips Nv Messgeraet mit Projektionsanzeige

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