DE509226C - Vom Fuehrersitz aus zu betaetigender Rollvorhang fuer die Fenster von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vom Fuehrersitz aus zu betaetigender Rollvorhang fuer die Fenster von Kraftfahrzeugen

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DE509226C
DE509226C DEZ18254D DEZ0018254D DE509226C DE 509226 C DE509226 C DE 509226C DE Z18254 D DEZ18254 D DE Z18254D DE Z0018254 D DEZ0018254 D DE Z0018254D DE 509226 C DE509226 C DE 509226C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/20Accessories, e.g. wind deflectors, blinds
    • B60J1/2011Blinds; curtains or screens reducing heat or light intensity
    • B60J1/2013Roller blinds
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60J1/2033Roller blinds characterised by the spring motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

Das Hauptpatent betrifft einen Rollvorhang, insbesondere für geschlossene Kraftfahrzeuge, welcher unter Zuhilfenahme eines Steilgewindes und einer Druckfeder mittels Zugorgan vom Führersitz aus geöffnet und geschlossen wird. Das Zugorgan greift dort an einer den Druck der Aufrollfedier festhaltenden Klinke an, welche von einer Feder in ihre Rast gedrückt wird und mittelbar mit
xo der die Drehung der Vorhangrolle hervorrufenden Spindelmutter verbunden ist. Das Einklinken wird durch plötzliches Freigeben des Zugdrahts bewerkstelligt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird durch eine an der Achse gelagerte Sperrklinke der vorher herabgelassene Vorhang am Hochgehen infolge langsamen Loslassens des Zugorgans verhindert, während durch rasches Loslassen des Bedienungsknopfes die Auslösung erreicht wird. Diese Art der Betätigung ist gegenüber dem Hauptpatent zuverlässiger und ohne besondere Geschicklichkeit zu handhaben.
Eine beispielsweise Ausführung ist die, daß
»5 eine Sperrklinke an der festen Achse gelagert wird, während der Zugdraht unmittelbar an einer die Spindelmutter verschiebenden, längsbeweglichen Hülse angreift. Letztere ist an geeigneter Stelle mit einem Schlitz versehen, in welchen sich die Sperrklinke einhakt.
Diese Anordnung ist auf der Zeichnung in vier Abbildungen dargestellt. Es zeigt
Abb. ι die eine Hälfte der Rolle mit der den Längszug in Drehbewegung verwandelnden Einrichtung im Längsschnitt, bei herabgelassenem, selbsttätig festhaltendem Vorhang,
Abb. 2 die andere Hälfte der Rolle im Längsschnitt mit der Ausführung des Zugdrahts,
Abb. 3 die Stellung der Klinke bei bis zum Anschlag herausgezogener Hülse der Spindelmutter,
Abb. 4 einen Querschnitt in Höhe der Linie A-B der Abb. 1.
Die vorteilhaft aus Vierkanteisen angefertigte Achse α mit dem durch Verdrehen entstandenen Steilgewinde b ist in ihren Lagerböcken c und C1 unverdrehbar gelagert. Die Rolle«?, auf welcher der nicht gezeichnete Vorhangstoff aufgewickelt liegt, ist beiderseits mit Lagerdeckeln e versehen, deren geräuschdämpfende Laufscheiben/ auf Andrehungen der Achse α laufen. Auf dem Steilgewinde b läuft die Spindelmuttier g, deren Mitnehmerlappen h an der Leiste i der Rolleß? angreift. Die Hülset umgreift mit ihrem einen Ende drehbar die Spindelmutter g und ist am anderen Ende mit einer Scheibe I fest verbunden, deren Vierkantloch die Hülset unverdrehbar auf der Achse λ führt.
Außerdem läßt sich das Zugseil tn vorteilhaft dort einhängen. An der Achse α ist die Sperrklinke ß um den Bolzen ο scharnierartig gelagert. Sie hakt sich infolge ihres Eigengewichts in den Schlitz ρ der Hülse k ein, sobald letztere durch das Zugseil m bis zu dem ihren Weg begrenzenden Anschlag q herangezogen und langsam wieder ein kurzes Stück zurückgelassen wurde (Abb. i). Das
ίο Aushaken der Klinke« erleichtert in weiter unten beschriebener Weise der schräg gestellte Lappen r. Vervollständigt wird die Einrichtung durch die Druckfeder s, die sich einerseits gegen die Hülse k, anderseits gegen die feste Scheibe t der Achse« legt. Der Schutzschlauch u des Zugseils tn ist in dem Lagerbock C1 aufgenommen.
Die Wirkungsweise des beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiels ist wie folgt: Der mittels Handkurbel, Knopf oder ähnlichem erfolgende Zug am Zugseil tn setzt die Hülse k unter Überwindung der Druckfeder s in Längsbewegung und die dadurch mitgenommene Spindelmutter g in Drehbewegung. Der Vorhang rollt sich, dabei ab.
Ist nun die Hülset so weit vorgezogen worden, daß die Klinke η mit ihrer Nase in den Schlitz;? einhaken kann, so ist der Vorhang festgehalten. In dieser Stellung nach Abb. ι ist immer noch ein Zwischenraum zwischen der Scheibe / und dem Anschlag q. Im praktischen Gebrauch wird jedoch so lange am Zugseil gezogen, bis der Anschlags in fühlbare Wirkung tritt. Dabei ist die Klinke η also bereits wieder. aus ihrer Arbeitslage herausgehoben worden und sitzt nun auf der Innenwand der Hülse k auf (Abb. 3). Wird der Zugdraht tn jetzt langsam losgelassen, so weicht die Hülse k unter dem Druck der Feder s etwas zurück, die Nase der Klinke« gleitet den schrägen Lappen r entlang und fällt zuletzt, sich dort verbeißend, in den Schlitz p. Der herabgelassene Vorhang ist nun zuverlässig festgehalten.
Das Entriegeln geschieht durch einen Zug am Zugseil/« bis zu dem obenerwähnten Anschlag q. Dabei wird die Klinke « infolge der schrägen Anlauffläche ihrer Nase aus dem Schlitz herausgehoben in die in Abb. 3 gezeichnete Stellung. Ein plötzliches Freigeben des Zugdrahts bewirkt nun ein Zurückschnellen der Hülset, wobei die Klinke« durch den schräg gestellten Lappen/· hochgeschleudert wird; die Hülse fällt dann infolge ihres Fliehgewichts später auf die Innenseite des Rohrs, wenn der Schlitz/» bereits wirkungslos unter der herabfallenden Klinke hindurchgeführt ist. Der Weg der Klinke ist in Abb. 3 punktiert eingezeichnet, welcher beim 6t. raschen Zurücklassen des Zugorgans erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vom Führersitz aus zu betätigender Rollvorhang für die Fenster von Kraftfahrzeugen nach Patent 506001, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Aussparung (v) der feststehenden Rollvorhangachse («) die den Rückholfederdruck aufnehmende Sperrklinke («) leicht schwenkbar eingebaut ist, die bei langsamer Freigabe des Bedienungsknopfes in einen Sperrschlitz (jj) der Hülse (k) einfällt und den Vorhang geschlossen hält,, bei raschem Loslassen des Bedienungsknopfes aus der Endstellung über den Sperrschlitz (p) hinweggleitet und ein Aufrollen des Vorhangs ermöglicht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEZ18254D 1929-03-31 1929-03-31 Vom Fuehrersitz aus zu betaetigender Rollvorhang fuer die Fenster von Kraftfahrzeugen Expired DE509226C (de)

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DEZ18254D DE509226C (de) 1929-03-31 1929-03-31 Vom Fuehrersitz aus zu betaetigender Rollvorhang fuer die Fenster von Kraftfahrzeugen

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DEZ18254D DE509226C (de) 1929-03-31 1929-03-31 Vom Fuehrersitz aus zu betaetigender Rollvorhang fuer die Fenster von Kraftfahrzeugen

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Publication Number Publication Date
DE509226C true DE509226C (de) 1930-10-06

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ID=7624530

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DEZ18254D Expired DE509226C (de) 1929-03-31 1929-03-31 Vom Fuehrersitz aus zu betaetigender Rollvorhang fuer die Fenster von Kraftfahrzeugen

Country Status (1)

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DE (1) DE509226C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2631374A1 (fr) * 1988-05-13 1989-11-17 Cantin Coulaud Ste Nle Store a enroulement, notamment pour baies en forme de parallelogramme
DE102016208676A1 (de) * 2016-05-19 2017-11-23 Bos Gmbh & Co. Kg Beschattungsvorrichtung für einen Fahrzeuginnenraum

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2631374A1 (fr) * 1988-05-13 1989-11-17 Cantin Coulaud Ste Nle Store a enroulement, notamment pour baies en forme de parallelogramme
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