DE509303C - Verfahren zur Erhoehung der Aufnahmefaehigkeit von schwer durchtraenkbaren Hoelzern - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung der Aufnahmefaehigkeit von schwer durchtraenkbaren Hoelzern

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DE509303C
DE509303C DER76621D DER0076621D DE509303C DE 509303 C DE509303 C DE 509303C DE R76621 D DER76621 D DE R76621D DE R0076621 D DER0076621 D DE R0076621D DE 509303 C DE509303 C DE 509303C
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Germany
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wood
saws
impregnation
cuts
difficult
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DER76621D
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Rain Carbon Germany GmbH
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Ruetgerswerke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M1/00Working of wood not provided for in subclasses B27B - B27L, e.g. by stretching
    • B27M1/003Mechanical surface treatment
    • B27M1/006Mechanical surface treatment for preparation of impregnation by deep incising

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erhöhung der Aufnahmefähigkeit von schwer durchtränkbaren Hölzern Die Imprägnierung der schwer durchtränkbaren Holzarten, wie z. B. Tanne oder Fichte, sowie auch insbesondere die Imprägnierung der verkernten Teile z. B. bei Kiefernhölzern stößt insofern auf Schwierigkeiten, als bei Anwendung der heute allgemein benutzten Imprägnierverfahren die Imprägnierstoffe nur wenige Millimeter tief in das Holz eindringen und eine einigermaßen gleichmäßige Durchtränkung der genannten Hölzer bzw. Holzteile mit wäßrigen oder öligen Flüssigkeiten mit diesen Verfahren normalerweise nicht möglich ist. Es ist bereits vorgeschlagen worden, in den Hölzern Öffnungen herzustellen, um das Eindringen der Imprägnierflüssigkeit und die Verteilung derselben zu erleichtern. Diese Öffnungen wurden bisher entweder durch Bohren oder durch Einstechen von Nadeln oder messerartigen Werkzeugen hergestellt. Diese Einstech- und Bohrverfahren haben sich in der Praxis nicht bewährt, da es erfahrungsgemäß unmöglich ist, das Einstechen von :adeln o. dgl. bzw. die Erzeugung der notwendigen Bohrlöcher in einer für den Großbetrieb geeigneten Weise durchzuführen. Besonders bei den Aststellen werden die daraufstoßen.den Nadeln oder Bohrer sofort verbogen, oder sie brechen ab. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, daß sich die Imprägnierflüssigkeit von den Einstechstellen oder Bohrlöchern aus nur in der Richtung der Längsfasern ausbreitet, quer zur Faser dagegen nur unwesentlich, so daß eine einigermaßen zufriedenstellende Verteilung der Imprägnierflüssigkeit im Holz bei Erzeugung der praktisch zulässigen Anzahl von Einstechöffnungen bzw. Bohrlöchern bisher nicht möglich war.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird die Aufnahmefähigkeit von schwer durchtränkbaren Hölzern bzw. Hol7teiien dadurch erhöht, daß man im Holz mit Hilfe von Sägen, z. B. zweckmäßig mit Hilfe kleiner, dünner Kreissägen, Schlitze bzw. Einschnitteerzeugt, welche in beliebiger Richtung, jedoch nicht parallel zur Faser verlaufen. Am zweckmäßigsten hat sich die Herstellung der Einschnitte o. dgl. senkrecht zu der Faserrichtung erwiesen. Zur Ausführung des Verfahrens eignet sich beispielsweise die nachstehend beschriebene Maschine.
  • In den beiliegenden Zeichnungen .ist die zweckmäßige Anordnung der Schlitze bei Schwellen und Rundhölzern beispielswehe dargestellt. Bei Schwellen kann man die Einschnitte entsprechend der Darstellung in Abb. r und z treppenförmig oder, wie in Abb. 5 und 6 gezeigt, quer über das ganze Holz anordnen. In Abb. 3 und q. sind breitere Einschnitte gezeigt, die mit Kreissägen unter< relativer Bewegung des Holzes zu den Sägen erzeugt werden können. Eine beispielsweise Anordnung der Schlitze bei schwer durchtränkbaren Rundhölzern zeigen die Aibb.7 und B. Jeder der mit den Sägen hergestellten Einschnitte erschließt gleichzeitig eine Anzahl Längsfasern des Holzes. Die Entfernung der einzelnen Schnitte voneinander in der Längsrichtung sowie die Breite der Einschnitte richten sich nach .der Holzart bzw. nach der erfahrungsmäßig festgestellten Verteilung der betreffenden Imprägnierflüssigkeit in dem in Frage kommenden Holz. Die einzelnen Einschnitte sollen zweckmäßig einander in der Querrichtung überschneiden, so daß eine möglichst gleichmäßige Durchtränkung des Holzes bis auf ,die Einschnittiefe und einige Millimeter tiefer erzielt wird. Die Abb. i bis 6 zeigen Kiefernschwellen im Grundriß und im Schnitt mit starkem Kern a, welcher auf der Unterfläche frei liegt. Auf dieser Kernholzfläche sind die Einschnitte b mit der E.inschnittiefe c angegeben. Man kann, wie in Ahb. 5 und 6 gezeigt, so vorgehen, ,daß die Schnitte quer über die ganze Schwelle gehen. Zweckmäßiger ist es, die Einschnitte, wie in Abb. i und 2 .dargestellt, treppenartig anzuordnen und nicht durch den äußeren Rand der Schwellen hindurchzuführen, so daß, wie in den Abb. i bis :4 gezeigt, seitwärts einige Zentimeter stehenbleiben, damit nicht etwa bei ,den in den Gleisen verlegten Schwellen mittels der Stopfhacke die angeschnittenen Stellen abgeschlagen werden können. An Stelle von Kreissägen kann man auch beliebige andere Sägen, wie z. B. Kettensägen, Handsägen usw., verwenden.
  • In den Abb. g. bis i i ist eine zur Herstellung der Einschnitte dienende Maschine dargestellt. Abb. g ist eine Längsansicht, Abb. i o ein Querschnitt und Abb. i i eine Draufsicht. Die Maschine kann mit einer oder mehreren Kreissägenwellen d ausgerüstet werden. Der Antrieb erfolgt entweder von einer Transmission oder direkt durch einen oder mehrere Motoren.
  • Bei der in den beiliegenden Abb. 9 bis i i dargestellten Ausführung wird die Schwelle e gegen die Sägen abwärts bewegt. Man kann jedoch auch umgekehrt die Sägen gegen die Schwelle bewegen, ebenso wie man die Sägen auch oberhalb .der Schwellen anordnen kann, so daß dann die Schwelle unter den Sägen hindurchläuft. Bei der Anordnung, bei welcher die Sägen gegen das Holz bewegt werden, ist die Maschine zweckmäßig so einge-, richtet, daß man sämtliche vorhandenen Sägenwellen gleichzeitig gegen das Holz führt; ebenso ist man aber in der Lage, jede Welle für sich besonders auf- und abwärts zu bewegen.
  • Zur Ausführung ,der Imprägnierung kann man beliebige wäßrige oder ölige Flüssig keiten, Lösungen, Emulsionen oder Mischungen von öligen und wäßrigen Flüssigkeiten benutzen, und man kann die Einführung der Imprägnierflüssigkeit nach jedem geeigneten Verfahren, also z. B. nach dem Eintauchverfahren, oder unter Anwendung von Vakuum und Druck nach einem Sparverfahren oder einem Volltränkungsverfahren vornehmen. In der Regel wind .die Tränk.ung unter Anwendung von Vakuum und Druck vorzuziehen sein. Man kann ferner die beschriebene Behandlung gemäß der Erfindung mit anderen Verfahren kombinieren, die imstande sind, die Aufnahmefähigkeit von Holz für Imprägnierflüssigkeiten zu erhöhen. Z. B. kann man vor oder nach der Erzeugung der Einschnitte .gemäß der Erfindung das Holz in Gegenwart von geeigneten Chemikalien mit Gasen oder Dämpfen behandeln.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Konservierung von schwer durchtränkbaren Hölzern bzw. Holzteilen unter Erzeugung von Einschnitten in den Hölzern, dadurch gekennzeichnet, daß man im Holz in beliebiger Richtung, jedoch nicht parallel zur Holzfaser, mit Hilfe von Sägen, insbesondere Kreissägen, die Gebrauchsfähigkeit der Hölzer praktisch nicht beeinträchtigende Einschnitte von solchen Dimensionen erzeugt, daß jeder Einschnitt gleichzeitig eine Anzahl Längsfasern des Holzes erschließt, worauf die Einführung der konservierenden Flüssigkeit durch Eintauchen der Hölzer in offene Behälter oder durch Imprägnierung in geschlossenen Gefäßen zweckmäßig unter Anwendung von Vakuum und Druck erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer oder mehreren Wellen gleichzeitig eine Anzahl Kreissägen angetrieben werden, gegen welche das zu bearbeitende Holz gedrückt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das behandelte Holz festliegt und die Sägen gegen das Holz geführt werden. q.. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß man entweder gleichzeitig mit allen vorhandenen Kreissägen arbeitet oder nach Bedarf nur mit einer bestimmten Anzahl.
DER76621D 1928-12-15 1928-12-16 Verfahren zur Erhoehung der Aufnahmefaehigkeit von schwer durchtraenkbaren Hoelzern Expired DE509303C (de)

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DER76621D DE509303C (de) 1928-12-15 1928-12-16 Verfahren zur Erhoehung der Aufnahmefaehigkeit von schwer durchtraenkbaren Hoelzern
GB34291/29A GB342786A (en) 1928-12-15 1929-11-09 Improvements in or relating to increasing the absorption capacity of woods which aredifficult to impregnate

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DER76621D DE509303C (de) 1928-12-15 1928-12-16 Verfahren zur Erhoehung der Aufnahmefaehigkeit von schwer durchtraenkbaren Hoelzern

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DER76621D Expired DE509303C (de) 1928-12-15 1928-12-16 Verfahren zur Erhoehung der Aufnahmefaehigkeit von schwer durchtraenkbaren Hoelzern

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DE928850C (de) * 1952-10-03 1955-06-13 Hermann Dr-Ing Gewecke Verfahren zum Impraegnieren von Holz
DE1110852B (de) * 1959-01-15 1961-07-13 Helmut Gewecke Verfahren zum Impraegnieren von saftfrischem Rundholz, insbesondere Masten

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