DE509452C - Sperreinrichtung an Schreibrechenmaschinen - Google Patents

Sperreinrichtung an Schreibrechenmaschinen

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DE509452C
DE509452C DEW79632D DEW0079632D DE509452C DE 509452 C DE509452 C DE 509452C DE W79632 D DEW79632 D DE W79632D DE W0079632 D DEW0079632 D DE W0079632D DE 509452 C DE509452 C DE 509452C
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Joh Winklhofer Beteiligungs GmbH and Co KG
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Wanderer Werke AG
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C25/00Auxiliary functional arrangements, e.g. interlocks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Sperreinrichtung an Schreibrechenmaschinen Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Sperreinrichtung an Schreibrechenmaschinen, durch welche die sämtlichen in bekannter Weise von dem sich mit dem Papierwagen schrittweise vorwärts bewegenden Zählwerk aus zu bewirkenden Zahlentastensperrungen, d. h. die Sperrung für die Stelle vor der ersten Zählwerkszahl, für die Kommastelle, für die Stelle nach der letzten Zählwerkszahl und für die Nulltaste, sowie die Auslösung dieser Sperrungen für die Arbeitsstellung und für den Rückgang der Mechanismen in die Ruhelage unter Anwendung einfacher Übertragungsmittel nicht wie bisher durch Einwirkung auf dneZahlentastenhebel, sondern durch Einwirkung auf das Hauptantriebsorgan für den Rechenmechanismus in besonders zuverlässiger Weise erfolgen.
  • Gemäß der Erfindung werden zu diesem Zwecke bei der neuen Sperreinrichtung sämtliche Zahlentastensperrungen und deren Auslösung durch ein sternförmiges Anschlag-und Gleitstück bewirkt, welches so ausgestaltet ist und derart mit einer entsprechend begrenzten und gekerbten Schiene des Zählwerkes zusammenarbeitet, daß es für den Eintritt der Sperrungen um einen bestimmten Betrag und für den Eintritt der Arbeitsstellung um einen weiteren Betrag aus der Ruhestellung nach unten gedrückt wird, wobei diese Tiefbewegungen des Anschlag- und Gleitstückes durch ein entsprechendes Hebelgestänge in Verschiebungsbewegungen eines Sperrschiebers umgesetzt werden, durch den im ersten Be,#vegungsteil besondere Tastensperrorgane in die Tastensperrstellung und im zweiten Bewegungsteil in die Tastenfreigabelage für die Arbeitsstellung bewegt werden.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Sperreinrichtung gemäß der Erfindung in Abb. i in einer Vorderansicht und in Abb.2 in einem Querschnitt nach der Linie A-B von Abb. i dargestellt, wobei die nicht zur Erfindung gehörigen Teile des Rechenwerkes weggelassen sind.
  • An der Vorderseite des die Zahlenwerte auf die Zählwerke übertragenden Rechenwerkteiles ist am einen Arm i eines bei 2 schwingbar am Rechenwerk sitzenden Winkelhebels 1, 3 ein sternförmiges Anschlag-und Gleitstück q. drehbar gelagert. Dieses Anschlag- und Gleitstück arbeitet beim schrittweisen Fortschreiten des Zählwerkes 5 im Sinne des Pfeiles x mit der Schiene 6 desselben, die zu diesem Zwecke links eine Abschrägung 7, an der Kommastelle eine Kerbe 8 und rechts eine rechtwinklige Begrenzung 9 besitzt, in folgender Weise zusammen.
  • Für die Stelle vor der ersten Zählwerkszahl wird das sternförmige Anschlagorgan, nachdem es durch die Abschrägung 7 entsprechend verdreht wurde, urn einen bestimmten Betrag nach abwärts gedrückt. Für die nun folgende Rechenstellung bis zur Kommakerbe 8 erfolgt durch Auflaufen zweier Zakken des Sternes 4 auf die Kante io ein weiteres Abwärtsdrücken des sternförmigen Anschlagorgans und durch die Kommakerbe dessen Rückgang um die zuletzt nach unten zurückgelegte Wegstrecke nach oben. Von der Kerbe 8 bis zur Kante 9 wird der Stern 4 wieder in seine unterste Stellung gedrückt und geht dann an letzterer aus dieser zweiten Tieflage zunächst in die erste Tieflage und dann in die Ruhelage zurück.
  • Durch diese Tief- und Hochbewegungen des sternförmigen Anschlagstückes an den angegebenen Stellen werden die an diesen Stellen notwendigen Tastensperrungen bzw. Auslösungen durch einen Sperrschieber ii bewirkt, der infolge seiner Verbindung mit dem Arm 3 des Winkelhebels 1, 3 durch die Druckstange 12, entsprechend .den beiden Tiefbewegungen des Sternes 4., zwei Verschiebungsbewegungen nach rechts und den Hochbewegungen des Sternes 4 entsprechende Rückbewegungen nach links ausführt.
  • Bei diesen Verschiebungsbewegungen v erschwenkt der Sperrschieber i i einen bei 13 gelagerten Doppelhebel 14, 15, und zwar bei seiner Rechtsverschiebung im Linkssinne und bei der Links- oder Rückverschiebung im Rechtssinne.
  • Bei der durch die erste Rechtsverschiebung des Sperrschiebers il verursachten Linksverschwenkung des Hebels 14, 15 wird durch dessen Arm 15 ein Sperrkamm 16 so weit nach links verschoben, daß durch seine Zähne 17 die Tastenanschlagstangen 18 gegen Aufwärtsbewegung gesperrt werden (Tastensperrung).
  • Bei dieser Linksverschiebung des Sperrkammes wird durch eine Zugfeder i 9 auch die übliche Schaltwalze 20 (s. Patentschrift 447 77o, Teil 9) mitgenommen, so daß die Anschlagrippen 21 derselben in die Bahn der Anschlagstangen 18 gelangen.
  • Bei der durch die zweite Rechtsverschiebung des Sperrschiebers verursachten zweiten Linksverschwenkung des Doppelhebels 14, 15 wird die Schaltwalze 2o in der eingenommenen Lage durch einen Anschlag o. dgl. festgehalten und nur der Sperrkamm 16 nach links verschoben, und zwar so weit, daß seine Zähne 17 mit den Einschnitten 22 der Schaltwalze 20 in Deckung gelangen. Dadurch sind die Rippen 21 der Schaltwalze für den Anschlag der Anschlagstangen 18 freigegeben (Arbeitsstellung).
  • Bei der sodann erfolgenden Linksverschiebung des Sperrschiebers (Kommasperre), der nochmaligen zweiten Rechtsverschiebung (Strecke 8-9, Arbeitsstellung) und dem hiernach erfolgenden zweimaligen Rückgang zunächst in die Tastensperrlage (bei 9) und dann in die Ruhelage werden die entsprechenden Sperr- und Freigabestellungen des Sperrkammes 16 bzw. der Schaltwalze 2o herbeigeführt.
  • Ein Sperransatz 23 des Sperrschiebers ii bewirkt dabei in übereinstimmender Weise die Sperrung der Nulltastenanschlagstange 25 an einer Sperrnase 24 bzw. deren Freigabe.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sperreinrichtung an Schreibrechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die sämtlichen bei den Rechenoperationen notwendigen Zahlentastensperrungen, d. h. die Sperrung für die Stelle vor der ersten Zählwerkszahl, für die Kommastelle, für die Stelle nach der letzten Zählwerkszahl und für die Nulltaste, sowie die Auslösung dieser Sperrungen für die Arbeitsstellung durch ein sternförmiges Anschlag und Gleitstück (4) bewirkt werden, welches so ausgestaltet ist und derart mit einer entsprechenden begrenzten und gekerbten Schiene (6) des Zählwerkes (5) zusammenarbeitet, daß es für den Eintritt der Sperrungen um einen bestimmten Betrag und für den Eintritt der Arbeitsstellung um einen weiteren Betrag aus der Ruhestellung nach unten gedrückt wird, wobei diese Tiefbewegungen des Anschlag- und Gleitstückes (4) durch ein entsprechendes Hebelgestänge (1, 3, 12) in Verschiebungsbewegungen eines Sperrschiebers (i i) umgesetzt werden, durch den im ersten Bewegungsteil besondere Tastensperrorgane in die Tastensperrstellung und im zweiten Bewegungsteil in die Tastenfreigabelage für die Arbeitsstellung bewegt werden.
  2. 2. Sperreinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das sternförmige Anschlag- und Gleitstück (4) drehbar am einen Arm (i) eines am Rechenwerksrahmen schwingbar gelagerten Winkelhebels (1, 3) angeordnet ist, dessen anderer Arm (3) vermittels einer Schubstange (12) den Sperrschieber (ii) bzw. die Tastensperrorgane in Bewegung setzt.
  3. 3. Sperreinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastensperrorgane für die Zahlentasten (i bis 9) durch einen vom Sperrschieber (ii) aus vermittels Doppelhebels (14, 15) verschiebbaren Sperrkamm (16) gebildet werden, dessen Zahnlücken mit Einschnitten (22) der bekannten Schaltwalze (2o) übereinstimmen, wobei der Sperrkamm bei seiner ersten Verschiebungsbewegung die Schaltwalze (2o) mitnehmend die Tastenanschlagstangen (18) sperrt und die. zweite Verschiebungsbewegung für sich allein ausführend die Schaltwalze (2o) für den Anschlag derTastenanschlagstangen freigibt (Arbeitsstellung). q.. Sperreinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nulltastenanschlagstange (25) bei = der ersten Verschiebungsbewegung des Sperrschiebers (ii) durch einen Anschlag (23) desselben an einem besonderen Sperransatz (2q.) gegen Hochbewegung gesperrt und bei der zweiten Verschiebungsbewegung freigegeben wird.
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