DE509571C - Schwenkbare Handvorlage fuer Schleifmaschinen - Google Patents

Schwenkbare Handvorlage fuer Schleifmaschinen

Info

Publication number
DE509571C
DE509571C DES88847D DES0088847D DE509571C DE 509571 C DE509571 C DE 509571C DE S88847 D DES88847 D DE S88847D DE S0088847 D DES0088847 D DE S0088847D DE 509571 C DE509571 C DE 509571C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding wheel
hand
hand template
template
grinding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES88847D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES88847D priority Critical patent/DE509571C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE509571C publication Critical patent/DE509571C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/06Work supports, e.g. adjustable steadies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

Ein bisher allgemein beobachteter Übelstand bei Schleifmaschinen für Handschliff ist der, daß eine große Anzahl Unfälle dadurch entsteht, daß Werkstücke sich zwissehen Handvorlage und Schleifscheibe klemmen, sobald diese nicht ganz nahe an die Schleifscheibe herangestellt wird. Bei der durchweg starren Anordnung der Handauflagen tritt in diesen Fällen fast stets ein Scheibenbruch ein mit seinen unheilvollen Folgen. Wie groß diese Gefahr ist, beweist der Umstand, daß die Unfallberufsgenossenschaften sich dauernd veranlaßt sehen, durch .Schrift und Bild darauf hinzuweisen und damit die Beteiligten zu veranlassen, auf die Notwendigkeit einer dauernden Beistellung der Handauflagen an die Schleifscheiben zu achten.
Es sind zwar auch schon Handvorlagen für Schleifmaschinen bekannt, welche beim Einziehen eines Werkzeuges zwischen den Stein und die Handauflage zwecks Vermeiden des Festklemmens des Werkzeuges selbsttätig ausgelöst werden und bei welchen z. T. auch die
as Möglichkeit gegeben ist, daß beim Einziehen schmaler Werkstücke die Auflage selbsttätig in ihre Normallage zurückkehrt.
Diese Vorrichtungen haben durchgehende den Nachteil, daß der Auslösemechanismus zu kompliziert ist, wodurch die Betriebssicherheit stark verringert wird.
Die Erfindung betrifft nun eine neue Handvorlage für Schleifmaschinen, die äußerst einfach und billig herzustellen ist und eine unbedingte Sicherheit gegen Unfälle gewährleistet. Ein besonderer Vorteil der neuen Handauflage liegt noch darin, daß der auftretende Reaktionsdruck sich genau in der Richtung, in welcher er entsteht, beim Beiseiteschieben der Auflage auswirken kann, während bei den bekannten Ausführungen nur eine Komponente dieses Druckes für die gewünschte Wirkung ausgenutzt wird, so daß also beim Erfindungsgegenstand die entstehenden Kräfte günstiger ausgenutzt werden.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt, Abb. 2 den Drehzapfen der Handvorlage, Abb. 3 eine Draufsieht und Abb. 4 und 5 den Drehzapfen mit der Sperrvorrichtung in ein- und ausgerückter Stellung.
Der Grundgedanke ist der, daß die Handvorlage alle Kräfte in der Richtung X unbedingt aufnehmen, also in dieser Richtung starr sein muß, während sie bei auftretenden Kräften oder Kräftekomponenten in Richtung Y nachgeben soll, sobald diese Kräfte eine bestimmte Größe unter der Bruchgrenze der Schleifscheibe überschreiten. Zu diesem Zweck erhält die Handvoiiage α eine Drehachse C-D, welche in der Richtung X liegt und seitlich von der Schleifscheibe angeordnet ist. Die Drehachse wird durch einen Stahlbolzen b gebildet, der in den Körper der Handvorlage eingepreßt ist. Dieser Drehbolzen kann sich in seinem Führungsstück c drehen, solange
er nicht von dem Sperrbolzen d daran gehindert wird. Das Führung'sstück c wird entweder undrehbar oder, wie in der Zeichnung angedeutet, um eine Achse E-F verstellbar mit dem Gestell der Schleifmaschine, je nach der Konstruktion, verbunden. Als Verbindungsglied könnte etwa ein Halter e dienen, der in der Richtung M- verstellbar sein muß, entsprechend der Schleifscheibenabnutzung. Wichtig
ίο ist, daß alle Konstruktionsteile, wie das Führungsstück c und der Halter e, seitlich von der Schleifscheibe angeordnet sind. Der Raum unterhalb der Handvorlage ist vollständig frei, damit ein etwa herunterfallendes Werkstück sich nicht nochmals fangen kann.
Die Fixierung der Handvorlage α mit dem
Drehbolzen b in der Normalstellung geschieht durch den Sperrbolzen d, welcher vorne als Kegelstumpf ausgebildet ist und damit in eine entsprechende Anbohrung des Drehbolzens b genau passend eingreift. Um einen genauen Sitz des Sperrbolzens auf dem ganzen Umfang seines Kegelmantels zu erzielen, ist an dem Drehbolzen b eine Fläche b' (Abb. 2) angefräst, die die Anbohrung erhält. Der Sperrbolzen d wird in einer entsprechenden Bohrung des Führungsstücks c genau geführt und durch eine Druckfeder / nebst Druckschraube g fest in seinen Kegelsitz in der Bolzenfläche b' gepreßt.
Im normalen Betrieb genügt der Druck der Feder/, um den Sperrbolzend so fest in seinen Kegelsitz zu pressen, daß der Drehbolzen / feststeht, die Handvorlage α also auch gegen willkürliche Bewegung in Richtung Y gesichert ist.
Tritt jedoch der Fall ein, daß ein Werkstück K., etwa ein Schraubenzieher, am Punkte P zwischen Schleifscheibe und Handvorlage gerät, so tritt eine sehr große Kräftekomponente in Richtung Y auf, der die Handvorlage α jedoch in Richtung Y' nachgeben kann. Sie wird sich um den Drehbolzen b in dieser Richtung drehen; der Sperrbolzen wird aus seinem Kegelsitz herausgedrückt und in seiner Führung zurückgeschoben. Die Feder / wird entsprechend zusammengedrückt. Die Größe der Kräftekomponente F, bei welcher die Handvorlage weggedrückt wird, kann genau festgelegt werden durch Spannung und Hub der Feder / sowie durch den Durchmesser und den Kegelwinkel des Sperrbolzens d. Ihr Größenwert muß so bestimmt werden, daß er stets unterhalb der Bruchgrenze der Schleifscheibe liegt. Wenn die Handvorlage nach rückwärts nachgegeben hat, wird das Werkstück durch die Reibung an der Schleifscheibe nach unten mitgenommen und kann, sobald es aus dem Bereich der Handvorlage heraus ist, frei nach g0 unten fallen, da durch die oben beschriebene Konstruktionsanordnung keinerlei Maschinenteile hindernd im Wege sind. Ist das Werkstück nur schmal und wird die Handvorlage dadurch nur wenig zurückgeklappt, so wird sie sofort nach dem Durchfallen des Werkstückes durch die Feder / und den Sperrbolzen d wieder in ihre normale Ruhestellung zurückgebracht. Bei größerer Verdrehung der Handvorlage bleibt diese in der zurückgeklappten Stellung stehen und muß von Hand in die Ruhestellung zurückgedreht werden. Diese Handvorlage kann sinngemäß auch für die Planseiten der Schleifscheibe Verwendung finden. 7^

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schwenkbare Handvorlage für Schleifmaschinen, welche beim Einziehen eines Werkstückes zwischen Stein und Auflage unmittelbar durch den dadurch entstehenden Reaktionsdruck von der Schleifscheibe weggedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur möglichst günstigen Ausnutzung der auftretenden Kräfte die an der Stirn- oder Planseite der Schleifscheibe angeordnete Auflagefläche für das Werkstück um eine seitlich von der Schleifscheibe befindliche senkrechte Drehachse schwenkbar ist und durch eine Fest-Stellvorrichtung in ihrer Normallage so lange festgehalten wird, bis der durch Einklemmen eines Werkzeuges o. dgl. zwischen Stein und Auflage bewirkte Druck ein einstellbares Maß überschreitet.
2. Handvorlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handauflage («) mit einem senkrecht gelagerten Bolzen (δ) fest verbunden ist, der in einem seitlich von der Schleifscheibe angeordneten Führungsstück (c) drehbar ist, und daß der Bolzen (&) und damit die Handauflage durch einen federnden Sperrbolzen (d, /), einen Abscherstift o. dgl.
in ihrer Normalstellung festgehalten wird.
3. Handvorlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstellwinkel der Handauflage («) einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES88847D 1928-12-13 1928-12-13 Schwenkbare Handvorlage fuer Schleifmaschinen Expired DE509571C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES88847D DE509571C (de) 1928-12-13 1928-12-13 Schwenkbare Handvorlage fuer Schleifmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES88847D DE509571C (de) 1928-12-13 1928-12-13 Schwenkbare Handvorlage fuer Schleifmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE509571C true DE509571C (de) 1930-10-09

Family

ID=7514716

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES88847D Expired DE509571C (de) 1928-12-13 1928-12-13 Schwenkbare Handvorlage fuer Schleifmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE509571C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102008046489A1 (de) Entgratmesser zum Entgraten von ebenen und unebenen Bohrungsrändern
DE3237057C2 (de)
DE202007002787U1 (de) Fangvorrichtung zum Stillsetzen einer Umlenk- oder Wickelwelle
DE102012219821A1 (de) Adapteranordnung zum Gewindebohren
DE509571C (de) Schwenkbare Handvorlage fuer Schleifmaschinen
EP3415271A1 (de) Messerschleifvorrichtung
DE3002854A1 (de) Spanabhebendes werkzeug mit verstellbarem spanformer
DE2312268A1 (de) Vorderbacken fuer skibindungen
DE556101C (de) Gleitstueckanordnung fuer Gattersaegen
DE649915C (de) Absatzweise dreh- und vorschiebbarer Werkstueckhalter an Gesenkhaemmern zum Einziehen oder Schliessen von Rohren o. dgl.
DE488064C (de) Sicherheitseinrichtung fuer Brecher mit einem in den Antrieb eingeschalteten oder amWiderlager vorgesehenen Bruchkoerper
DE313117C (de)
DE585968C (de) Doppelstahlhalter, bei dem die Staehle im Stahlhaltergehaeuse in drehbaren Walzen verstellbar gehalten sind
AT143802B (de) Apparat zum Schleifen und Polieren von Chatons u. dgl.
DE845259C (de) Schneidwerkzeug mit eingesetzten, verstellbaren und radial einstellbaren Messern
AT80365B (de) Apparat zum Spitzen von Kreide o. dgl. Apparat zum Spitzen von Kreide o. dgl.
DE509479C (de) Schleifvorrichtung, bei welcher ein Traeger fuer einen waagerecht verschiebbaren Schlitten auf zwei Stangen senkrecht verschoben werden Kann
AT100358B (de) Schreibstiftspitzmaschine.
DE692223C (de) en Spindel
DE690660C (de) Vorrichtung zum Befestigen von scheibenfoermigen Koerpern an Fensterflaechen, insbesondere von Frostn
DE736539C (de) Handfraesvorrichtung
AT137638B (de) Handsäge.
DE678521C (de) Rasierhobel
DE679759C (de) Stanztiegel mit abschwenkbarem Schliessrahmen
AT412759B (de) Kantenschleifgerät zum schärfen der kanten eines skis