DE509659C - Duengerstreumaschine - Google Patents
DuengerstreumaschineInfo
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- DE509659C DE509659C DEW83429D DEW0083429D DE509659C DE 509659 C DE509659 C DE 509659C DE W83429 D DEW83429 D DE W83429D DE W0083429 D DEW0083429 D DE W0083429D DE 509659 C DE509659 C DE 509659C
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- DE
- Germany
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- spreading
- fertilizer spreader
- rails
- slot
- milling gears
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- Expired
Links
- 239000003337 fertilizer Substances 0.000 title claims description 8
- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/12—Fertiliser distributors with movable parts of the receptacle
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Düngerstreuer, bei denen das Streugut vermittels um
einen festen Punkt auf und ab schwingender Frässektoren aus dem Vorratskasten hinausgedrückt
wird. Die bekannten Maschinen dieses Systems genügen der Forderung auf Streuen sämtlicher Düngerarten nicht, da an
den Streu- und Regelvorrichtungen, insbesondere beim Streuen klumpigen Düngers, ίο leicht Verstopfungen eintreten.
Die vorliegende Erfindung soll diesen Nachteil dadurch beseitigen, daß das Streugut
durch die Frässektoren messerförmigen Schienen zugeführtwird, welche eine scherenschnittartige
Bewegung ausführen, dabei den Dünger abschneiden und durch einen zwischen ihnen und den Frässektoren befindlichen
Schlitz ungehindert zur Erde fallen lassen.
Der Erfindungsgegenstand ist mit zwei Frässektoren und zwei Messerschienen auf
der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt und
Fig. 2 einen Grundriß der Messer.
Fig. 3 stellt eine Ansicht des Messerantriebes und
Fig. 2 einen Grundriß der Messer.
Fig. 3 stellt eine Ansicht des Messerantriebes und
Fig. 4 eine Ansicht der Messerhubstelkmg dar.
Die Maschine besteht aus einem der Streubreite entsprechenden Vorratskasten 1, der
auf Laufrädern 2, 3 ruht. In den Seitenwänden 4, 5 des Vorratskastens lagern die
bekannten Frässektoren 6, 7. Zwischen diesen an den Seitenwänden befestigt ist der
Verbindungsbalken 8. Auf diesem Balken lagern, in Zapfen 9, 10, 11, 12 geführt, die
Messer 13, 14 (Fig. 1, 2). Diese Messer
sind mit schrägen Führungsschlitzen 15, 16, 17, 18 versehen und mit einer Schutzhaube
19 abgedeckt. Die Zubringer mit den Messern bilden somit den Abschlußboden des
Vorratskastens. Auf den Wellen 20, 21 (Fig. i, 2, 3) der Zubringer sind die Kurvenscheiben
22, 23 befestigt, in deren Kurven 24, 25 (Fig. 4) zwangsläufig die Rollen 26,
27 (Fig. 3, 4) der um die Zapfen 28, 29 in Pfeilrichtung a-b sich drehenden Hebel 30,
31 gleiten. In den Zapfen 32, 33 dieser Hebel lagern die Schlitzhebel 34, 35, deren
Schlitze sich in den Zapfen 36, 37 einer zwisehen den Schienen 38, 39 (Fig. 4) verschiebbaren
Mutter 40 führen und zugleich um diese sich drehen. Das untere Ende der Schlitzhebel ist mit den Messern 13, 14 scharnierförmig
verbunden. Die Mutter 40 wird durch die Spindel 41 auf- und abwärts bewegt,
um die Drehpunkte der Schlitzhebel zu verändern.
Der Antrieb der Maschine erfolgt von dem Laufrade 2 aus durch ein Kurbelgetriebe k
(Fig. ι), das die Zubringer sowie Kurvenscheiben in eine nach Pfeilrichtung c-d
(Fig. i, 3) hin und her drehende Bewegung versetzt, welche dem erforderlichen Streu-
weg entsprechend durch Ändern des Kurbelradius größer ader kleiner gemacht werden
kann. Durch die Hebelanordnung in Verbindung mit den Kurvenscheiben werden die
Messer in Pfeilrichtung e-f den Zubringern entlang hin und her und gleichzeitig infolge
der Schrägstellung der Schlitze in Pfeilrichtung g-h von und gegen diese bewegt, wodurch
eine Art Scherenschnitt erzeugt wird.
ίο Die Ktirvenform der Kurvenschei'ben ist so
ausgeführt, daß beim Albwärtsbewegen der Zubringer die Messer sich öffnen und bei
Aufwärtsbewegung mit diesen abschließen und dabei den Dünger abschneiden. Je nach
Stellung der Mutter 40 durch die Spindel 41 verändern sich die Drehpunkte 36, 37 der
Schlitzhebel, wodurch der Hub der Messer größer oder kleiner wird und dementsprechend
die Ausstreuöffnungen.
Um das Streugut nach Belieben zerkleinern zu können, sind die Zahnschienen 42, 43 der
im Querschnitt sektorförmig ausgeführten· Zubringer verstellbar, wodurch die Zahntiefe
veränderbar ist.
Claims (3)
1. Düngerstreumaschine, gekennzeichnet durch die Vereinigung an sich bekannter
auf und ab schwingender Frässektoren (6, 7) mit horizontalen Streuschienen (13, 14), die sich mit den Frässektoren
zwangsläufig so bewegen, daß sie sich beim Aufwärtsgang der Frässektoren an diese anlegen und bei deren Abwärtsgang
den Streuschlitz öffnen.
2. Düngerstreuma'schine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
StreuEchienen (13, 14) gleichzeitig eine
Bewegung parallel zum Streuschlitz ausführen. 4"
3. Düngerstreumaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungsgröße der Streuschienen in beiden Richtungen einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW83429D DE509659C (de) | 1929-08-13 | 1929-08-13 | Duengerstreumaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW83429D DE509659C (de) | 1929-08-13 | 1929-08-13 | Duengerstreumaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE509659C true DE509659C (de) | 1930-10-11 |
Family
ID=7611689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW83429D Expired DE509659C (de) | 1929-08-13 | 1929-08-13 | Duengerstreumaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE509659C (de) |
-
1929
- 1929-08-13 DE DEW83429D patent/DE509659C/de not_active Expired
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