DE509882C - Verfahren und Vorrichtung zur Erhoehung der Spritzwirkung des Spritzstrahles, insbesondere bei Hohlgefaess-Behandlungsmaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erhoehung der Spritzwirkung des Spritzstrahles, insbesondere bei Hohlgefaess-Behandlungsmaschinen

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DE509882C
DE509882C DE1930509882D DE509882DD DE509882C DE 509882 C DE509882 C DE 509882C DE 1930509882 D DE1930509882 D DE 1930509882D DE 509882D D DE509882D D DE 509882DD DE 509882 C DE509882 C DE 509882C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08—CLEANING
    • B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/093—Cleaning containers, e.g. tanks by the force of jets or sprays

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Erhöhung der Spritzwirkung des Spritzstrahles, insbesondere bei Hohlgefäß-Behandlungsmaschinen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausspritzen von Hohlgefäßen auf Spritzmaschinen, durch welches eine erhöhte Reinigungswirkung gegenüber der der bekannten Flaschenspritzmaschinen erzielt wird.
  • Die Arbeitsweise dieser Maschinen besteht darin, daß sie in schrittweiser Fortschaltung des Gefäßträgers diesen derart in eine zeitweise Ruhestellung bringen, daß. die Gefäße mit ihrem Mundstück nach unten über bzw. unter einen Spritzstrahl sich - stellen, der in der Acbsmittellinie des Gefäßes bei normaler Einstellung während des Zeitabschnittes Iließt.
  • Durch geringe Ungenauigkeit, insbesondere Verschleiß der Fortschaltvorrichtungen und Schräglage des Gefäßes, wird durch Ablenkung des Spritzstrahles eine meist einseitige, daher ungenügende Reinigung bewirkt.
  • Dieser 'Nachteil wird dadurch behoben, daß die Spritzstrahlrichtung während der Stillstands-, d. h. Spritzperiode hin und her verlegt wird unter Ausschaltung der durch den Verschleiß an Zapfen und Kurven entstandenen Ungenauigkeiten bei der Einstellung selbst, dadurch, daß diese Einstellung mittels durch die Fortschaltung nicht beanspruchter Stellen an Zapfen und Sperrmitteln erfolgt, während die Abnutzung durch Vorschubarbeit durch Verteilung auf zwei Zapfen im Eingriff mit zwei Vorschubkurven wesentlich verringert wird.
  • Ein dem Spritzverfahren dienendes Fortschaltmittel für den Gefäßträger bzw. die Gefäße ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, in welcher Abb. z die Vorderansicht, Abb. z die Seitenansicht von der Sperrscheibe aus, Abb. 3 die Draufsicht auf das Triebwerk und Abb. 4. eine schematische Darstellung der Sperrscheibe zeigt.
  • Die schrittweise Fortschaltung des Gefäßträgers a erfolgt in bekannter Weise durch Eingriff einer kreisenden Kurve b in Zapfen c am Gefäßträger a, wobei der Vorschub der Teilung des Zapfenkranzes entspricht und gewöhnlich bei ungefähr 7,13 Drehung des Antriebsmittels beendet ist, worauf der vorgeschobene Zapfen durch konzentrisch laufende Führungen d in seiner Lage, der Stillstands-oder Spritzperiode der Gefäße entsprechend, festgehalten wird. Spritzstrahl und Gefäß stehen dabei unverändert zueinander.
  • Gemäß dem neuen Verfahren erhält die konzentrische Führung d die in Abb. q. gezeigte Ausgestaltung, d. h. sie wird schwach gewellt, so daß sie die von ihr gefaßten Zapfen um ein geringes vor- und zurückdrängt, wodurch der Spritzstrahl innerhalb der Gefäßöffnung seitlich hin und her verschoben wird und praktisch eine Rundspülung des Gefäßinnern oder von außen auftreffend des Gefäßäußern ausführt.
  • Schubkurven und Zapfen unterliegen einer einseitigen Abnutzung, wodurch sich allmählich ein die Genauigkeit der Einstellung störender Spielraum bildet, so daß die geringe Pendelbewegung des Strahles ungenau werden würde und auch klappernde Geräusche auftreten könnten. Daher sieht die Erfindung die Anordnung von Hilfszapfen e in der Drehrichtung vor den Fortschaltzapfen c vorgehend vor und bildet den konzentrischen Teil der Fortschaltvorrichtung, also das Sperrmittel als Scheibe d aus, welche zwischen Zapfen c und Hilfszapfen e sich durchführt. Dadurch schleift die Sperrscheibe d auf der dem Fortschaltangriff nicht ausgesetzten, gegenüberliegenden, nicht abgenutzten Seite des Fortschaltzapfens und dem sonst unberührten Hilfszapfen, wodurch die für die geringe Verlegung des Spritzstrahles notwendige Genauigkeit gewahrt wird.
  • Ferner läßt diese Anordnung ohne weiteres die Anordnung einer kurzen Schubkurve / zu, die ihrerseits wieder den bereits vorgeschobenen Zapfen zu gleicher Zeit wie die Schubkurve b den folgenden Zapfen erfaßt, und somit die einzuleitende Vorschubbewegung des Gefäßträgers auf den Angriff zweier Zapfen übertragen wird.
  • In Abb. i zeigen die punktiert angedeuteten Zapfen die Lage derselben nach ihrem Vor-Schub durch etwa z/3 Drehung der Fortschaltvorrichtung gemäß der punktierten Pfeilrichtung ihres Weges zu dieser. In Abb. q. zeigen die punktierten Zapfen die jeweilige Veränderung ihrer Lage.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Erhöhung der Spritzwirkung des Spritzstrahles während der Stillstandsperiode des die Hohlgefäße tragenden Organs an Hohlgefäß-Behandlungsmaschinen, insbesondere Flaschenspritzmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß, das Tragorgan während eines Teiles der Stillstands- bzw. Spritzperiode die Gefäßmitte über die Düsenmitte in bekannter Weise stellt, während des andern Teiles der Stillstandsperiode die Gefäßmitte gegenüber der Spritzstrahlmitte seitlich hin und her bewegt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise zwischen zwei Zapfen geführte oder einen Zapfen .einschließend fassende Sperrmittel (d) mit kurzen axialen Wellungen (g) teilweise versehen ist, die die pendelnden Hinundherbewegungen des Gefäßträgers (a) bewirken.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Fortschaltzapfen (c) des Gefäßträgers (a) zusätzlich Zapfen (e) angeordnet sind, zwischen denen das Sperrmittel (d) hindurchgeführt wird.
DE1930509882D 1930-04-11 1930-04-11 Verfahren und Vorrichtung zur Erhoehung der Spritzwirkung des Spritzstrahles, insbesondere bei Hohlgefaess-Behandlungsmaschinen Expired DE509882C (de)

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