DE510068C - Verfahren zur Herstellung von elektrischen Heizwiderstaenden aus Kohlenstoff und Metalloxyden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von elektrischen Heizwiderstaenden aus Kohlenstoff und Metalloxyden

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DE510068C
DE510068C DEE37238D DEE0037238D DE510068C DE 510068 C DE510068 C DE 510068C DE E37238 D DEE37238 D DE E37238D DE E0037238 D DEE0037238 D DE E0037238D DE 510068 C DE510068 C DE 510068C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B1/00Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors
    • H01B1/14Conductive material dispersed in non-conductive inorganic material
    • H01B1/18Conductive material dispersed in non-conductive inorganic material the conductive material comprising carbon-silicon compounds, carbon or silicon

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von elektrischen Heizwiderständen aus Kohlenstoff und Metalloxyden Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von elektrischen Heizwiderständen aus einem Gemisch von Kohlenstoff und Metalloxyden, die mit einer isolierenden Schicht aus ',\letallcarbonaten versehen sind. Zur Herstellung solcher Heizwiderstände durch Brennen des Gemisches ist es zunächst erforderlich, dem Gemisch .durch Beimengung eines Bindemittels den nötigen Zusammenhalt und eine zum Formen genügende Plastizität zu geben. Die bisher gebräuchlichen Bindemittel sind jedoch dann unbrauchbar, wenn .durch Brennen des Gemisches auf der Oberfläche des Formkörpers eine dichte Carbo.natschicht gebildet werden soll. Sie hindern nämlich de Bildung einer solchen Schicht, weil bei dem Brennen der größte Teil des Bindemittels als Gas entweicht und dadurch der gebrannte Formkörper porös wird.
  • Dies wird der Erfindung gemäß dadurch vermieden, daß man als Bindemittel Tragant benutzt, der als Kohlenwasserstoff bei dem Brennen nur wenig gasförmige Produkte abscheidet, dafür aber zum größten Teil sich in Kohle umsetzt, die die beim Brennen sich bildenden Poren wieder schließt. Dadurch wird nicht nur -die Bildung einer i@so-lierenden Carbonatschicht ermöglicht, sondern man kann,der artige Heizkörper auch @in beliebigen Formen als aufgewickelte Fäden, Bänder o. dgl. herstellen. Es ist zwar bekannt, Tragant als Bindemittel in aufgelöster Form zu verwenden; ,allein in diesem Fall kann sich der in Lösung befindliche Tragant beim Brennen nicht in Kohle umsetzen, so daß auch in diesem Fall eine Auffüllung der beim Brennen sich bildenden Poren nicht eintritt.
  • Zur Ausführung .des neuenVerfahrens wird dem Gemisch aus Kohlenstoff und Metalloxyden trockenes Tragantpulver zugesetzt. Am zweckmäßigsten hat sich ein Zusatz von ungefähr ro Gewichtsteilen des Gemisches ergeben. Jedoch kann auch mehr oder weniger trockenes Tragantpulver je nach Verwendungszweck und Form des herzustellenden Heizkörpers zugesetzt werden.
  • Kohlepulver, Metalloxyde und trockenes Tragantpulver werden nunmehr gleichmäßig und innig gemischt, worauf der Masse eine geringe Menge Wasser unter kräftigem Kneten der Masse zugesetzt wird. Enthält beispielsweise die gesamte Masse 1o Gewichtsteile trockenes Tragantpulver, so werden ungefähr 22 Gewichtsteile Wasser eingeknetet. Der beigefügte Tragant saugt hierbei in der Hauptsache die zur Verwendung kommende relativ geringe Wassermenge auf, wobei der Tragant neben seiner Klebefähigkeit eine gummiartige Konsistenz erhält.
  • Aus dieser gummiartigen Masse können dann mittels Strangpressen beliebiger Bauart Fäden in runder, in Bandform und auch in anderen Querschnitten in beliebigen Abmessungen gepreßt werden. Die so hergestellten Fäden :öder Bänder sind so elastisch, daß sie in jede nur gewünschte Form ohne Riß-Bildung oder Brucli, ohne däß die Homogenität des Körpers oder des Bandes leidet, gebracht wenden können.
  • Man kann so Spiralen und Schrauben und jede andere Form in jeder Abmessung auf geeignete Körper aufwickeln.
  • Hiernach werden die geformten Heizwiderstände der Lufttrocknung überlassen, wobei sie nach dem Trocknen so fest werden, daß sie die gegebene Form behalten.
  • Selbstverständlich könnten die gewickelten oder geformten Heizwiderstände auch durch -warme Luft oder in Trockeneinrichtungen schnell getrocknet werden. Dies ist jedoch nicht zweckmäßig, da das zu schnelle Austreiben des Wassers die Festigkeit der getrockneten Heizwiderstände beeinträchtigt.
  • Nach dem Trocknen werden .die nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten Heizwiderstände durch Einschalten in einen, Stromkreis oder durch Erwärmen in einem Ofen gebrannt, um sie mit einer isolierenden Schicht aus Metallcarbonaten zu versehen. Hierbei wird auch der Tragant als Kohlenwasserstoff in gasförmige Stoffe und Kohle umgesetzt, wobei letztere in so reichem Maße sich bildet, daß die bei der Umwandlung der äußeren Schicht in eine Carbonatschicht sich bildenden Poren von Kohle ausgefüllt werden und dadurch die Bildung einer Schicht aus Metallcarbonaten auch bei fadenförmiger Struktur des Heizwiderstandes ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von elektrischen Heizwiderständen aus Kohlenstoff und Metalloxyden, die mit einer isolierenden Schicht aus Metallcarbonaten versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß dem zur Verwendung kornm@eniden trockenen Gemisch aus Kohlenstoff und Metalloxyden trockenes Tragantpulver beigemischt und dann Wasser von etwa der doppelten Gewichtsmenge des beigefügten Tragants eingeknetet wird, bis die Masse eine gummiartige Konsistenz erhält, worauf die .in einer Strängpre.sse hergestellten Fäden oder Bänder in beliebige Formen gewickelt werden und vor dem Brennen getrocknet werden.
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