DE510141C - Verfahren zur Bildeinstellung eines stereophotogrammetrischen Messgeraets - Google Patents

Verfahren zur Bildeinstellung eines stereophotogrammetrischen Messgeraets

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DE510141C
DE510141C DEZ18261D DEZ0018261D DE510141C DE 510141 C DE510141 C DE 510141C DE Z18261 D DEZ18261 D DE Z18261D DE Z0018261 D DEZ0018261 D DE Z0018261D DE 510141 C DE510141 C DE 510141C
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stereophotogrammetric
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C11/00Photogrammetry or videogrammetry, e.g. stereogrammetry; Photographic surveying

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Description

  • Verfahren zur Bildeinstellung eines stereophotogrammetrischen Meßgeräts Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bildeinstellung eines mit Bildaufr.ichtesystemen (z. B. Doveschen Prismen) versehenen, stereophotogrammetrischen Meßgeräts.
  • Bei der Beobachtung an solchen Geräten, besonders wenn die zu betrachtenden Bilder (Platten oder Filme) durch Aufnahme von einem Luftfahrzeug mit starker Neigung der Achsen der Aufnahmekammern gegeneinander und gegen die Horizontalebene zustande gekommen sind, läßt häufig der stereoskopische Effekt zu ;wünschen übrig, was bekanntlich eine Folge davon ist, daß .die gegenseitige Lage :der den beiden Augen des Beobachters dargebotenen Gegenstandshalbbilider nicht in Ordnung ist. Zur Abhilfe dienen dann die vorgesehenen Bildaufrichtesysteme. Da die Nachstellung derselben von Hand auf die Dauer lästig wird und außerdem dadurch ein fortlaufendes Ausmessen der Bildplatten gestört ist, hat man schon eine selbsttätige Nachstellung vorgeschlagen. Dabei pflegen die Bildaufrichtesysteme in Abhängigkeit von der Einstellung des Meßmarkensystems des Geräts gegenüber dem ,durch die beiden Bildplatten gegebenen Gegenstandsraumbild so gesteuert zu werden, -daß in der Natur bestimmt (z. B. vertikal) orientierte Richtungen dem Beobachter in einer zum Meßgerät festen Richtung (z. B. wieder vertikal) dargeboten werden. Trug diese Nachstellung auch zu einer Verbesserung des stereoskopischen Effektes bei, so war dieser doch häufig noch nicht ganz zufriedenstellend. Die Erfindung setzt sich zum Ziel, dem Beobachter die beiden Gegenstandshalbbilder jederzeit in solcher gegenseitigen Lage darzubieten, daß für den jeweils betrachteten Teil :des Gegenstandsraumbildes der günstigste stereoskopische Effekt vorliegt. Dies wird dadurch ermöglicht, daß durch Steuerung jedes der beiden Bildaufrichtesysteme in Abhängigkeit von der gegenseitigen Einstelluna der Raumbilder des Meßmark.ensystems und des Gegenstandes, abweichend von dem bekannten, oben erörterten Verfahren, das zugehörende Gegenstandshalbbild dem Beobachter in solcher Lage dargeboten wird, daß der Kernstrahl des jeweils eingestellten Punktes der zugehörenden Bildplatte, d. h. also die Schnittlinie dieser Bildplatte mit einer Ebene, :die bei der Aufnahme der Bildplatten durch den dem betreffenden Punkt entsprechenden Gegenstandspunkt und die beiden Aufnahmestandorte gelegt gedacht ist, stets in die Richtung der Verbindungslinie der beiden Austrittspupillen des Meßgeräts fällt.
  • Die Zeichnung dient zur Erläuterung des der Erfindung entsprechendenVerfahrens, und zwar zeigt: Abb. i eine schaubildliche Darstellung der in Frage kommenden Ebenen und Strahlen und Abb.2 die der Erfindung entsprechende Einstellung zu den Austrittspupillen des Meßgeräts.
  • In Abb. i sind perspektivisch die Ebenen 1 und 11 zweier von den Punkten A und B aus aufgenommenen, beliebig zueinander geneigten Bildplatten mit der gemeinsamen Schnittgeraden i-i gezeichnet. K, und K, sind die Kernpunkte für die beiden Bildplatten, die sich als Durchstoßpunkte der durch die beiden Aufnahmestandorte A und B gelegten Geraden, der Kernachse, mit den Ebenen I und II ergeben. P, und P., sind die Bildpunkte eines Gegenstandspunktes P auf den beiden Bildplatten. Die Verbindungslinien von P, mit K, und von P., mit K= stellen dann die Kernstrahlen dieser Bildpunkte dar, die sich im Punkt Po auf der Schnittgeraden i-i schneiden müssen und die, wie ersichtlich, in der Ebene APB, der Kernebene des Punktes P, lieben. Auch für jeden anderen Gegenstandspunkt gehen die entsprechenden Kernstrahlen durch die Kernpunkte K1 und K" hindurch und schneiden sich auf der Geraden i-i. Ihre Lage in den Ebenen I und II ist jedoch von der Lage der Kernstrahlen für den Punkt P verschieden.
  • Das der Erfindung entsprechende V erfahren beruht auf der Tatsache, daß bei der Betrachtung der Bildplatten der stereoskopische Effekt am günstigsten ist, wenn die Betrachtung in Kernebenen erfolgt. Für den Punkt P liegt eine Beobachtung in der zugehörenden Kernebene vor, wenn (vä 1. Abb. 2) in den in den Okularbildebenen des Meßgeräts entworfenen Bildern I' und II' der Bildplatten die Bilder P1 I(1' und P2' K2' der Kernstrahlen in eurer Geraden M-M liegen, die durch die Verbindungslinie der beiden Austrittspupillen des Meßgeräts bestimmt ist. Das vorgeschlagene Verfahren besteht darin, durch entsprechende Steuerung der Bildaufrichtesysteme des Meßgeräts für jeden Gegenstandspunkt, dessen Bilder jeweils mit den Marken des Meßgeräts zum Zusammenfallen gebracht sind, diese Läge der Kernstrahlen herbeizuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Bildeinstellung eines stereophotogrammetr ischen Meßgeräts, das mit Bildaufrichtesystemen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Gegenstan@dshalbbilder (P1, P2), die je einem der beiden Augen eines Beobachters dargeboten werden, durch Steuerung des zugehörenden Bildaufrichtesystems in Abhängigkeit von der Punkteinstellung jeweils in eine solche Lage gebracht wird, daß der Kernstrahl (Ki Pi , K2 P2) des jeweils eingestellten Punktes der zugehörenden Bildplatte stets in der Richtung M-lhl der Verbindungslinie der beiden- Austrittspupillen des Meßgeräts liegt.
DEZ18261D 1929-03-31 1929-03-31 Verfahren zur Bildeinstellung eines stereophotogrammetrischen Messgeraets Expired DE510141C (de)

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