DE511001C - Lichtsignaleinrichtung, insbesondere fuer das Verkehrswesen, bei der Flaechen verschiedener Transparenz benutzt werden - Google Patents

Lichtsignaleinrichtung, insbesondere fuer das Verkehrswesen, bei der Flaechen verschiedener Transparenz benutzt werden

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DE511001C
DE511001C DEM112081D DEM0112081D DE511001C DE 511001 C DE511001 C DE 511001C DE M112081 D DEM112081 D DE M112081D DE M0112081 D DEM0112081 D DE M0112081D DE 511001 C DE511001 C DE 511001C
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DE
Germany
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light signal
signal device
colorless
tinted
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DEM112081D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description

  • Lichtsignaleinric`htung, insbesondere für das Verkehrswesen, bei der Flächen verschiedener Transparenz benutzt werden Sowohl bei Kraftfahrzeugen als auch an stark befahrenen Straßenkreuzungen finden Lichtsignaleinrichtungen Verwendung, bei denen farbig beleuchtete Signalbilder benutzt werden. Bei Kraftfahrzeugen handelt es sich in der Regel um Fahrtrichtungsanzeiger oder Stoppzeichen, während an Straßenkreuzungen die Fahrt in der einen oder anderen Richtung durch verschiedenfarbig leuchtende Lampen freigegeben oder gesperrt werden soll. Während bei Kraftfahrzeugen fast ausschließlich die vom Eisenbahnverkehr her für Warnungszwecke bekannte rote Farbe benutzt wird, bedient man sich bei Straßenkreuzungen u. dgl. des weißen, grünen und roten Lichtes. Alle Anordnungen erfüllen ihren Zweck bei Dunkelheit einwandfrei. Bei Tageslicht, und zwar besonders bei hellem Sonnenschein, ergibt sich aber der Mangel, daß die rot oder grün aufleuchtenden Lampen gar nicht oder wenigstens sehr schwer zu erkennen sind.
  • Es ist bereits der Versuch gemacht worden, eine .bessere Sickt dadurch zu erreichen, daß bei einer gleichmäßig getönten Signalplatte da:s mittlere, unmittelbar vor der Lichtquelle liegende Feld aus klarem Glas besteht, während der übrige Teil der Scheibe mattiert ist. Findet dann eine sehr starke Leuchtquelle Verwendung, so wird im allgemeinen das Signal gut erkennbar sein. Es ist nun einerseits unerwünscht, daß sehr helle Lampen benutzt werden, weil diese einen zu großen Stromverbrauch haben, und andererseits wird bei klarem Sonnenschein auch das Erkennen des farbigen Signals ,mmer noch auf Schwierigkeiten stoßen, weil das farbige mattierte Glas sehr viel Licht verschluckt.
  • Die Erfindung löst nun die gestellte Aufgabe :dadurch, daß in einer nichtmattierten, farbigen Glasplatte eine oder mehrere Flächen vorgesehen sind, die aus farblosem oder schwach getöntem Glas bestehen. Das Licht der Leuchtquelle kann dann an diesen Stellen ungehindert oder doch mit einer sehr geringen Abschwächung hindurchtreten, und -dadurch wird man zunächst einmal auf das Signal aufmerksam. Da sich die Lichtstrahlen hinter der farbigen Scheibe verteilen, so bietet es dann keine Schwierigkeiten mehr, festzustellen, welche Färbung das gerade im Betriebe befindliche Signal besitzt.
  • In -der Zeichnung ist die Signaleinrichtung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Scheibe in Ansicht, die vorzugsweise für die Anbringung an Kraftwagen bestimmt ist. Die Abb. 2 bis q. lassen Scheiben erkennen, die insbesondere bei Verkehrssignalen an Straßenkreuzungen nutzbar gemacht werden sollen.
  • Es ist bekannt, daß an der Rückseite von Kraftfahrzeugen für Fahrtrichtungsanzeiger und als Stoppzeichen Signallaternen angebracht werden, die ein rotes, transparentes Feld enthalten. Abb. i zeigt eine Deckplatte für eine derartige Laterne. In der zweckmäßig kreisrunden Platte a aus nichttransparentem Baustoff ist als Beispiel ein dreieckiger Ausschnitt vorgesehen, der durch eine zweckmäßig rotgefärbte transparente Fläche b abgedeckt ist. Diese trägt ein Feld c, welches nicht transparent ist, und in letzterem befindet sich schließlich ein farbloses oder schwach getöntes Feld d. Es ist dafür gesorgt, daß dieses Feld dem Durchtritt der Lichtstrahlen .einen viel geringeren Widerstand entgegensetzt .als die Dreiecksfläche b. Befindet sich eine derartige Platte an. einer Signallaterne und wird die Leuchtqulle in Tätigkeit .gesetzt, so wird sie bei hellem Sonnenschein den Führer eines nachfolgenden Kraftwagens darauf aufmerksam machen, daß der vorfahrende Wagen ein Signal gibt. Er wird dann bei schärferem Hinsehen erkennen, daß eine rote Dreiecksfläche . beleuchtet ist, sieht also hieraus, daß der Wagen ein Stoppzeichen ,gibt. Sind die Signallaternen rechts -und links vom Wagen angebracht, so weist das Aufleuchten einer der beiden Lampen ,darauf hin, @daß .das Fahrzeug nach :der einen oder anderen Richtung von der Geraden abbiegen will.
  • An die Stelle der einfachen transparenten Fläche d kann auch ein unter der Bezeichnung »Katzenaugen« oder »Rückstrahler« bekanntes, vielseitig geschliffenes Prisma treten, das die Lichtstrahlen stark bricht und in besonders hohem Maße die Aufmerksamkeit auf sich lenkt.
  • Es kann zweckmäßig sein, bei transparenten, farbigen Flächen, die z. B. dreieckig begrenzt sind, nicht nur in der Mitte, sondern auch an jeder Ecke :des Dreiecks ein farbloses oder schwach getöntes Feld anzuordnen, um auch :auf sehr große Entfernung sichtbar .ein dreieckig begrenztes. Signalbild zu schaffen. Derartige Felder sind in Abb. r durch die strichpunktiert abgegrenzten Flächen d' angedeutet.
  • Bei fest .angeordneten Signaleinrichtungen auf Straßen, die insbesondere an Straßenkreuzungen eingebaut sind und in der Regel aus je einer weiß, grün und rot aufleuchtenden Lampe bestehen, wird das oben beschriebene Prinzip in ähnlicher Weise nutzbar gemacht. Abb. z zeigt z. B. ein gleichmäßig rotgefärbtes Feld e. In xlessen Titte, also in der Achse der hinter der Platte angeordneten Leuchtquelle, befindet sich hier ein transparentes Katzenauge o. dgl. f, das entweder glasklar oder schwach getönt ist. Es wird also hier, auch wenn das Tageslicht die rot beleuchtete Fläche überstrahlt, die zentral angeordnete Fläche höherer Transparenz deutlich sichtbar sein. Allerdings kann der Fall eintreten, daß die Personen, die das Signalbild beobachten, keinen einwandfreien Aufschluß darüber gewinnen, ab es sich hier um das rote oder grüne Signallicht handelt.
  • Eine derartige Unklarheit ist dagegen vollkommen ausgeschlossen, wenn die zum Abdecken der Signallampe dienende Platte in der aus Abb.3 ersichtlichen Ausführungsform durchgebildet wird. Hier befindet sich ebenfalls in der Mitte ein zweckmäßig glasklares Feld g, und von diesem ausgehend hat die Platte h eine nach außen hin immer schwächer werdende Transparenz. Handelt es sich z. B. um eine rote Signallaterne, so erscheint dicht am Feld g das Glas zunächst rosa, und .der Farbton wird nach dem Rande hin immer kräftiger. Der äußere Rand ist tief rubinrot. Ab .. q. zeigt, daß z. B. bei roten Verkehrssignalen rote, ringförmige, transparente Felder i geringer Transparenz mit rin.gförmi.gen Feldern k hoher Transparenz abwechseln. Hierbei empfiehlt es sich unter Umständen, die Felder k glasklar zu machen oder sie zu mattieren, von einer Farbtönung bei ihnen jedoch abzusehen.
  • Da das farblose ad-er :schwach getönte Feld bei Dunkelheit besonders bei Signallaternen der Straßenkreuzungen nicht unbedingt erforderlich ist, so kann mit den Lampen eine Blende aus undurchsichtigem Stöff 'verbünden werden, die bei Dunkelheit das Feld höherer Transparenz abdeckt.
  • Es ist angängig, den Durchmesser der Blende etwas kleiner zu wählen als den Durchmesser des Feldes hoher Transparenz. Dann ergibt sich ein ringförmiges leuchtendes Feld, das eine Blendung der das Signalbild beobachtenden Personen durch das intensive, aus dem Feld hoher Transparenz strahlende Licht unmöglich macht. Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß die Blende undurchsichtig ist, sie kann auch eine mehr oder weniger große Transparenz. besitzen, kann also z. B. aus einer mattierten Glasscheibe bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Lichtsignaleinrichtung, insbesondere für das Verkehrswesen, bei der Flächen verschiedener Transparenz benutzt -werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer transparenten, farbigen, vor der Leuchtquelle einer Signallampe angeordneten Fläche ein oder mehrere farblose oder schwach getönte Felder vorgesehen sind. a. Lichtsignaleinrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, da,ß vorzugsweise für Stopp- und Fahrtrichtungssignale von Kraftfahrzeugen in einer zweckmäßig dreieckig geformten, fa;-bigen, transparenten Fläche (b) ein nichttransparentes Feld (c) angebracht ist und daß sich in diesem ein farbloses oder schwach getöntes Feld (d) befindet. 3. Lichtsign.aleinrichtung nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß in den. Ecken einer farbigen, transparenten Fläche (b) farblose oder schwach getönte Felder (i) vorgesehen sind. q.. Lichtsignaleinrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte einer transparenten Platte (c), die vorzugsweise zur Abdekkung von Verkehrssignalen auf Straßen benutzt wird, ein als vielseitig geschliffenes Prisma ausgebildetes, farbloses oder schwach getöntes Feld (f) angeordnet ist. 5. Lichtsignaleinrichtung nach den Ansprüchen i bis d., dadurch gekennzeichnet, daß von dem in der Mitte vorgesehenen farblosen oder schwach getönten Feld (g) aus die Transparenz der farbigen Deckplatte für die Signallampe nach außen hin abnimmt. 6. Lichtsignaleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zweckmäßig ringförmig gestaltete Felder geringer und hoher Transparenz .miteinander abwechseln. 7. Lichtsignaleinrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die farblosen oder schwach getönten Felder abblendbar eingerichtet sind. B. Lichtsignaleinrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, d.aß die Blende das farblose oder schwach getönte Feld nicht vollkommen .abdeckt. g. Lichtsignaleinrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende aus einer Platte geringerer Transparenz besteht.
DEM112081D 1929-10-01 1929-10-01 Lichtsignaleinrichtung, insbesondere fuer das Verkehrswesen, bei der Flaechen verschiedener Transparenz benutzt werden Expired DE511001C (de)

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