DE511006C - Einrichtung zur Ankopplung eines Hochfrequenzgeraets an eine Starkstromleitung - Google Patents

Einrichtung zur Ankopplung eines Hochfrequenzgeraets an eine Starkstromleitung

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DE511006C
DE511006C DED49750D DED0049750D DE511006C DE 511006 C DE511006 C DE 511006C DE D49750 D DED49750 D DE D49750D DE D0049750 D DED0049750 D DE D0049750D DE 511006 C DE511006 C DE 511006C
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    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04B—TRANSMISSION
    • H04B3/00—Line transmission systems
    • H04B3/54—Systems for transmission via power distribution lines
    • H04B3/56—Circuits for coupling, blocking, or by-passing of signals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

Bei Schaltvorgängen auf Hochspannungsleitungen treten bisweilen hochfrequente Spannungen auf, die die Transformatoren gefährden. Man erdet daher die Leitung vor dem Transformator über einen großen Kondensator (30 000 cm), der den sogenannten Überspannungsschutz bildet. Die hochfrequenten Ströme nehmen ihren Weg über diesen Kondensator in die Erde, während die niedrigperiodischen Starkströme von dem Kondensator nicht durchgelassen werden. Damit keine Reflexion der Hochfrequenz stattfindet, wird zwischen Kondensator und Erde ein Ohmscher Widerstand von etwa 300 bis 600 Ω angeordnet. Wenn nun auf der Leitung ein hochfrequenter Sprechbetrieb stattfinden soll, so stört dieser Überspannungsschutz, da er naturgemäß auch die hochfrequenten Sprechwellen ableitet. Durch die Erfindung wird eine Überspannungsableitung bei bestehendem Hochfrequenzverkehr auf einfache Weise dadurch ermöglicht, daß in die Mittelerdung der Drosselbrücke, die in bekannter Art (vgl. brit. 2S Patentschrift 241 368) zum Anschluß der Hochfrequenzstation an die Hochspannungsleitung dient, ein Ohmscher Widerstand von der Größenordnung der Wellencharakteristik der Leitung eingeschaltet wird. Bei dieser Anordnung übernehmen die Kondensatoren der erwähnten Brücke zusammen mit den Drosselspulen und dem Erdungswiderstand die Aufgabe der Überspannungsableitung und ersetzen somit die bekannte Parallelschaltung von Serienkombinationen aus Kondensatoren und Widerständen (vgl. deutsche Patentschrift 274 034, Fig. 9), die ihrerseits nicht anwendbar wäre, da sie einen Hochfrequenzverkehr unmöglich machen würde. Die Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt.
C1, C2 sind Kondensatoren, die in der bekannten Schaltung für Überspannungsschutz an der Starkstromleitung L1, L, liegen. Die hochfrequenten Störströme fließen gleichphasig über die Kondensatoren C1, C2 und durch die Drossel D zur Erde. Die Drossel D besitzt einen Eisenkern und ist so gewickelt, daß gleich starke Ströme wie die eben genannten, die von beiden Seiten durch D zur Erde fließen, keinen induktiven Widerstand in der Drossel vorfinden. Erfindungsgemäß ist in die Erdleitung ein Widerstand w von 300 bis 600 Ω eingefügt und hinter den Kondensatoren C1, C2 unmittelbar das Hochfrequenzgerät HF angeschlossen. Etwaige ver-5chiedene Spannungen an den Enden der Drossel D werden durch die Kopplungsspulen K des Hochfrequenzgeräts ausgeglichen. Die Kopplungsspulen setzen nämlieh praktisch allen Frequenzen, mit Ausnahme der beiden Frequenzen, auf denen sich das Gespräch 'abwickelt, keinen Widerstand entgegen. Die hochfrequenten Sprechströme auf den Leitungen L1, L2 fließen in entgegengesetzten Richtungen über die Kondensatoren C1, C2 an der Drossel D vorbei in die Hochfrequenzapparatur HF, wo sie nach bekannten Methoden schließlich in niederfrequente, bei NF austretende Sprechströme umgeformt werden. Die Drossel D kann die hochfrequenten Sprechströme nicht zur Erde ableiten, weil die Drossel für Ströme entgegengesetzter Phase erheblichen induktiven Widerstand besitzt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zur Ankopplung eines Hochfrequenzgeräts an eine Starkstromleitung unter Benutzung einer die Überspannungskondensatoren und damit in Reihe liegenden Drosselwicklungen enthaltenden, zwei Phasen der Starkstromleitungen verbindenden, in der Mitte für Überspannungsschutz geerdeten Brücke, dadurch gekennzeichnet, daß in die Erdverbindung ein Ohmscher Widerstand von der Größenordnung der Wellencharakteristik der Leitung eingeschaltet ist. go
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED49750D Einrichtung zur Ankopplung eines Hochfrequenzgeraets an eine Starkstromleitung Expired DE511006C (de)

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