DE511027C - Einrichtung zur Messung von Wirkspannungen - Google Patents

Einrichtung zur Messung von Wirkspannungen

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DE511027C
DE511027C DET31587D DET0031587D DE511027C DE 511027 C DE511027 C DE 511027C DE T31587 D DET31587 D DE T31587D DE T0031587 D DET0031587 D DE T0031587D DE 511027 C DE511027 C DE 511027C
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DE
Germany
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branch
voltage
current
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inductance
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Expired
Application number
DET31587D
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English (en)
Inventor
Mendel Osnos
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/06Measuring real component; Measuring reactive component

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Einrichtung zur 1VIessung von Wirkspannungen Die Erfindung bezieht sich auf eine besonders einfache Einrichtung zur Messung der Wirkspannung nach dein Hauptpatent. Sie ist in der Zeichnung in Fig. i und 2 dargestellt. Hiernach wird die Blindspannung (die nach -dem Hauptpatent zu der zwischen den Punkten i und 2 herrschenden Spannung geometrisch addiert werden soll, um die Wirkspannung zu bekommen) einem Zwischenpunkt o des aus einem veränderlichen induktiven Widerstand r und einem kapa7itiven Widerstand O bestehenden Zweiges entnom@men, der parallel .an einen .in der Anlage zwischen den Punkten 2 und 3 liegenden scheinbaren Widerstand N angelegt ist. Die veränderliche Ind'uktanz r, die z. B. als Drehvariometer ausgebildet sein kann, wird so eingestellt, daß die -durch Voltmeter V angezeigte Spannung zwischen den Punkten i Lind o ein Minimum ist.
  • 17atürlich kann man statt der Iiiduktanz die Kapazität p oder die beiden regelbar machen.
  • Die Schaltung nach Fig.2 unterscheidet sich von der Schaltung nach Fig. i durch .die Reihenfolge der scheinbaren Widerstände r und o. Der Unterschied in der Reihenfolge bedingt aber auch verschiedene Bemessungen des betreffenden Kreises. Das ergibt sich auch aus der Betrachtung des Diagramms für die Spannungsverteilung (Fig. 3). Es sei angenommen, daß die Kleinmen.spannung El= zwischen den Punkten i und 2 dem Strom J der Anlage nacheilt und daß der zwischen den Punkten 2 und 3 der Anlage liegende scheinbare Widerstand J2 ein induktiver ist. Der Spannungsabfall E" des letzteren verläuft dann, wie in Fig.3 dargestellt, dein Strom J um go° nacheilend, also in der Richtung von links nach rechts.
  • Ist nun die Schaltung nach Fig. i gewählt, so wird die nach links gerichtete Blindkomponente EZ" der Spannung von der Induktanz r geliefert. Sein Spannungsabfall E_" muß also dem Spannungsabfall Er, entgegengerichtet sein. Das ist nur dann möglich, wenn der Strom im Zweig r2 dem Strom des Widerstandes N entgegengeric.htet ist. In diesem Fall muß also der Zweig re einen kapazitiv en Charakter haben, d. h. 2 muß seinem Ohmwert nach größer sein als r.
  • Wählt man aber die Schaltung nach Fig. 2, so ist es die Kapazität p, die den nach links gerichteten Spannungsabfall E, liefert, also muß in diesem Fall der Strom des ZweigesQr mit dem Strom des Widerstandes N gleichgerichtet sein; der Zweig or hat somit einen induktiven Charakter. d. h. o ist kleiner als x.
  • Wann man die eine oder die andere Schaltung wählt, hängt von den obwaltenden Betriebsverhältnissen ab. Verwendet man z. B. die Einrichtung zur Messung der Wirkspannung des Generators bei einer Hochfrequenzanlage für verschiedene Belastungen, so muß man der Bedingung Rechnung tragen, daß bei derartigen Anlagen der Phasenwinkel sich mit steigender Belastung im allgemeinen verbessert, so daß die Blindkomponente der Spannung relativ zum Strom bei größeren Belastungen kleiner wird. Wenn man daher den Hilfszweig rd bei kleineren Belastungen richtig auf die Messung der Wirkspannung eingestellt hat, so muß man, zur Messung bei größeren Belastungen den erwähnten Zweig so ändern, daß sein resultierender Widerstand größer wird. Im Fall der Schaltung nach Fig. i, wo dieser Widerstand gleich e - r ist, wird zu seiner Vergrößerung r verkleinert, was mit vorhandenem regelbarem Drehvariometer leicht zu erreichen ist. Bei der Schaltung nach Fig. 2 dagegen muß man zur Vergrößerung des resultierenden Widerstandes, der hier r -,o ist, r vergrößern, wozu nicht immer das vorhandene Variometer ausreicht. Es ist daher in dem betrachtenden Fall, wenn die Regelung durch die Änderung der Induktanz erfolgt, die Schaltung nach Fig. i in der Regel vorzuziehen.
  • Natürlich ist die Wirkung der Regelung von 'r oder o ähnlich, wenn das Voltmeter nicht gerade .an die Verbindung zwischen der Induktanz und Kapazität, sondern an irgendeine andere Zwischenstelle des betreffenden "Zweiges angeschlossen ist; denn in jedem Fall bleibt die Phase der abgegriffenen Hilfsspannung wegen des wattlosen Charakters des in Betracht kommenden Zweiges immer, wie gewünscht, die der Blindspannung, und der Betrag der Hilfsspannung ändert sich stetig bei der, Regelung von r oder o, da bei allen Punkten des Zweiges re mit Ausnahme seiner Endpunkte 2 und 3 das Potential sich mit dem Strom dieses Zweiges ändert. Da diese Änderung in der Nähe der Enden des Zweiges am kleinsten und im Punkt o zwischen r und e am; größten ist, so ist es am günstigsten, das Voltmeter V .an den letztgenannten Punkt anzuschließen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Messung von Wirkspannungen nach Patent 506 175, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannung einem Zwischenpunkt eines aus einer Induktanz und Kapazität bestehenden Zweiges entnommen wird, der an die Enden eines von dem Strom der Anlage durchflossenen scheinbaren Widerstandes angelegt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenpunkt zur Entnahme der Hilfsspannung zwischen der Induktanz (r) und der Kapazität (e) des Parallelzweiges liegt.
DET31587D 1926-03-17 1926-03-17 Einrichtung zur Messung von Wirkspannungen Expired DE511027C (de)

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