DE511165C - Herstellung von Empfangspapier fuer elektrische Fernschreib- oder -bildgeraete - Google Patents

Herstellung von Empfangspapier fuer elektrische Fernschreib- oder -bildgeraete

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DE511165C
DE511165C DESCH85144D DESC085144D DE511165C DE 511165 C DE511165 C DE 511165C DE SCH85144 D DESCH85144 D DE SCH85144D DE SC085144 D DESC085144 D DE SC085144D DE 511165 C DE511165 C DE 511165C
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Felix Schoeller & Bausch
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Felix Schoeller & Bausch
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/20Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein using electric current

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Description

  • Herstellung von Empfangspapier für elektrische Fernschreib- oder -bildgeräte Durch das Patent 5I1164. ist ein Jodid oder Jodid und Stärke enthaltendes Ernpfangspapäer für elektrische mit oder ohne Drahtübertragung betriebene Fernschreib-oder -bildgeräte geschützt. Das Hauptmerkmal des Empfangspapiers nach dem Hauptpatent besteht in einem Gehalt an Reduktionsmitteln nn solcher Menge, daß das Jodid in vielfacher (z. B. hundertfacher) Menge des Reduktionsmittels im Papier enthalten ist. Hierdurch ist ein Enlpfan.gspapier geschaffen, bei dem die Ausscheidung von Jold während des Lagerns verhindert, die Haltbarkeit des Papiers also wesentlich erhöht ist.
  • Weitere Versuche haben ergeben, daß man durch Verwendung von alkalisch -wirkenden Stoffen zusammen mit den Reduktionsmitteln die Haltbarkeit des Papiers noch weiter erhöhen kann. Die Anwendung der genannten Stoffe ist besonders dann von Beideutung, wenn das jodidhaltige Papier in einer außergewöhnlich feuchten Atmosphäre verwendet werden soll.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei der Herstellung von jodidhaltigem Sicherheitspapier außer einer geringen Jodidmenge die vier- bis fünffache Menge eines Reiduktionsmittels und Kaliumcarbonat zuzusetzen. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um die Herstellung eines besonders gefärbten Sicherheitspapiers, das als Empfangspapier für elektriische Schreib- oder Bilid@geräte wegen der zu geringen Jod,idmenge und der zu hohen Reduktionsmittelmenge nicht geeignet ist.
  • Im Laufe der Versuche ist weiter gefunden worden, daß unter Umständen schon der Zusatz alkalisch wirkender Stoffe allein genügt, um das erstrebte Ziel zu erreichen. In diesem Fallee kann also das Reduktionsmittel überhaupt fortbleiben, weil der Gehalt an Alkali .dem jodidhaltigen Papier eine hohe chemische Stabilität gibt.
  • Zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung kann man das basische Mittel entweder dem Papier im Holländer während des Mahleis zusetzen otder der zur Behandlung des Papiers benutzten j odidhaltigen Lösung, die mit oder. ohne Reduktionsmittel hergestellt .sein kann, einen Zusatz von Alkali geben oder endlich .das Papier nachträglich durch eine Lösung eines oder mehrerer basischer Mittel ziehen. Der Alkalizusatz soll zweckmäßig in einer solchen Menge vorgenommen werden, daß die Wasserstoffionenkonzentration des Stoffes oder der Präparationslösung ein PH von ungefähr 8 aufweist.
  • Der Alkalizusatz kann in Form von Alkalioxyden oder -hydroxyden, Erdalkalioxyden oder -hydroxyden o. dgl. erfolgen. Im allgemeinen _ können alle basisch wirkenden Stoffe verwendet werden, die einzeln oder in Mischung miteinander zugesetzt werden können. Von -den Alkalicarbonaten haben sich die Bicarbonate als besonders geeignet erwiesen.
  • Beispiel I Der Papierstoff im Holländer wird mit so viel Natriumhydroxyd versetzt, daß die Wasserstoffionenkonzentration des Stoffes einen PH-Wert von ungefähr 8 aufweist. Das Rohpapier wird dann mit einer der in der Patentschrift des Hauptpatentes angegebenen Lösungen weiterbehandelt.
  • Beispiel 1I Rohpapier wird mit einer der in der Beschreibung zum Hauptpatent angegebenen jodidlösungen getränkt, die vorher mit Natriumbicarbona.t bis zu einem Gehalt von 1 °/o versetzt worden ist. Das Reduktionsmittel kann dabei teilweise oder ganz in Fortfall kommen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Herstellung von Empfangspapier für elektrische Fernschreib- oder -bildgeräte nach Patent 511 i64., dadurch gekennzeichnet, daß dem Papier vor, bei oder nach der Tränkung mit der j odidhaltigen Lösung neben Reduktionsmitteln alkalisch wirkende Stoffe zugesetzt werden.
  2. 2. Herstellung von Empfangspapier nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Papier oder der zur Tränkung des Papiers verwendeten j odidhaltigen Lösung lediglich. alkalisch wirkende Stoffe zugesetzt werden.
  3. 3. Herstellung von Empfangspapier nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch den Zusatz von Bicarbonaten zu dein Papier oder der jodidhaltigen Lösung.
DESCH85144D 1928-01-18 1928-01-19 Herstellung von Empfangspapier fuer elektrische Fernschreib- oder -bildgeraete Expired DE511165C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0020974A1 (de) * 1979-05-24 1981-01-07 International Business Machines Corporation In Wasser gelöste elektrochrome Druckfarbe und Verfahren zum Drucken mit dieser Druckfarbe

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