DE511169C - Vorrichtung zum seitlichen Kippen des Wagenkastens von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum seitlichen Kippen des Wagenkastens von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen

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DE511169C
DE511169C DED55512D DED0055512D DE511169C DE 511169 C DE511169 C DE 511169C DE D55512 D DED55512 D DE D55512D DE D0055512 D DED0055512 D DE D0055512D DE 511169 C DE511169 C DE 511169C
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DE
Germany
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car body
vehicles
chassis
tilting
particular motor
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Expired
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DED55512D
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GENTIL VAN DORPE
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GENTIL VAN DORPE
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/06—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
    • B60P1/12—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with toothed gears, wheels, or sectors; with links, cams and rollers, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum seitlichen Kippen des Wagenkastens von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen. Sie wird vor allem bei derartigen Vorrichtungen angewandt, bei denen die aufeinanderfolgenden Stützpunkte des Wagenkastens während des Kippens sich auf einer am Fahrgestell starr befestigten, gekrümmten Führungsbahn abwälzen. Sie bezweckt, den Wagenkasten so auf dem Gestell ruhen zu lassen, daß die Gefahr einer plötzlichen seitlichen Verschiebung des Kastens während der Fahrt vermieden wird. Zu diesem Zweck wird zwischen dem Wagenkasten und einer mit der Führungsbahn versehenen, starr am Fahrgestell angebrachten . Querstrebe eine Hilfsquerstrebe von geringerer Länge zwischengelagert, welche auf der Kippseijte mit einer Rolle versehen und an dem einen Ende einer Doppelstange angelenkt ist, deren anderes Ende eine Rolle trägt, welche sich gegen einen auf dem Fahrgestell während der Fahrt starr gehaltenen Teil stützt, wobei der zwischen den beiden Armen der Doppelstange vorhandene freie Raum den Durchgang der Querstrebe zuläßt.
Abb. ι ist ein Seitenriß der Vorrichtung und
Abb. 2 eine entsprechende Rückansicht.
ι ist der auf ein Gestell 2 gesetzte Wagenkasten, während 3 die gewöhnlichen Längsstreben des Wagens darstellen. Quer zu den Längsstreben 3 sind Querstreben 4 angeordnet, die eine oder mehrere geneigte Ebenen 5 aufweisen oder eine entsprechend konvexe Form besitzen. In dem Ausführungsbeispiel haben die Querstreben 4 einen geneigten Teil 5, wobei der Wagenkasten allmählich um die aufeinanderfolgenden Stützpunkte 6, 7, 8 gekippt wird.
Das Gestell 2 des Wagenkastens ruht auf den Ouerstreben 4 mit Zwischenlagerung einer Hilfsquerstrebe 9 von geringerer Länge, die auf der Kippseite mit einer Rolle 6 versehen und an dem einen Ende einer Doppelstange 10 angelenkt ist. Das andere Ende der Doppelstange trägt eine Rolle 12, die sich gegen einen an dem Fahrgestell drehbaren, während der Fährt aber starr gehaltenen Teil 13 stützt, um ein Gleiten des Wagenkastens nach außen während der Fahrt zu verhindern.
Der zwischen den beiden Armen der Doppelstange 10 vorhandene freie Raum läßt den Durchgang der Querstrebe 4 zu. Die gekrümmten Zahnstangen 14, die durch eine Zahnradübersetzung 15 betätigt, durch Rollen 16 geführt werden und in 17 an dem Wagen-
kasten angelenkt sind, bilden die Vorrichtung zum Kippen des Wagenkastens.
Im Augenblick, wo mittels der Zahnstangen 14 der Wagenkasten bei' if angehoben wird, dreht dieser sich um die Rolle 6. Im weiteren Verlaufe des Kippens gehen die beiden Arme der Stange 10 beiderseits an den Querstreben 4 vorbei, und in einem bestimmten Augenblick stößt die untere Strebe des Kastengestelles 2 gegen die obere Kante 7 der Führungsbahnen 5 der Querstreben 4 auf. Die Kanten 7 bilden den neuen Drehpunkt für den Wagenkasten. Da der Schwerpunkt der Ladung sich nach der Seite der Neigung des Wagenkastens hin verlagert hat, so ist die aufzuwendende Kraft praktisch kaum geändert. Das Kippen geht tinter diesen Bedingungen weiter ' bis zu dem Augenblick, wo die Rolle ihrerseits auf die Führungsbahn
ao der Querstreben 4 auf trifft und dieser Treffpunkt der letzte Drehpunkt 8 ■ des- Wagen-
: kastens wird.:
In diesem Augenblick hat die Verlagerung der Ladung in genügendem Maße stattgefunden, um die aufzubringende Kraft in annehmbaren Grenzen zu halten. Die Vorrichtung gestattet, den Wagenkasten in beträchtlicherem Maße zu neigen, als es bei anderen Vorrichtungen der Fall· ist, da der Drehpunkt des Wagenkastens während des Kippens sich von der 18 entsprechenden Höhe nach 8: senkt.
-■■■■ - Der Teil 13 ist senkrecht zu einer Pendelstütze 19 angeordnet, mit welcher er ein am Gestell drehbares Winkelstück bildet. Der Teil 13 verhindert während der Fahrt die Verschiebungen des Wagenkastens. Bei der der Stütze 19 vor dem Kippen gegebenen senkrechten Stellung wird er in eine das Kippen des Wagenkastens zulassende Stellung gebracht.
Die beschriebene Vorrichtung kann auch verdoppelt werden, um ein beiderseitiges Kippen des Wagenkastens zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. . . Patentanspruch:
    Vorrichtung zum seitlichen Kippen des Wagenkastens von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, bei der die aufein- anderfolgenden Stützpunkte des Wagenkastens beim Kippen auf einer am Fahrgestell starr befestigten, gekrümmten Führungsbahn sich abwälzen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Wagenkasten und einer mit der Führungsbahn versehenen, starr am Fahrgestell angebrachten Querstrebe (4) eine Hilfsquer-■' . strebe (9) von geringerer Länge zwisehengelagert ist, welche auf der Kipp-
    ■ seite mit einer Rolle (6) versehen und an dem einen Ende einer Doppelstange (10)
    ■■ angelenkt ist, deren anderes Ende eine Rolle (12) trägt, welche sich gegen einen auf dem Fahrgestell drehbar angeordneten, während der Fahrt aber starr gehaltenen Teil {13) stützt, wobei der zwischen den- beiden Armen der Doppelstange (10) vorhandene freie Raum den
    ■ Durchgang der Querstrebe (4) zuläßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    SEtILtN. GEDRÜCKT It« DUR
DED55512D 1927-05-13 1928-04-24 Vorrichtung zum seitlichen Kippen des Wagenkastens von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen Expired DE511169C (de)

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