DE511598C - Freistempelmaschine - Google Patents

Freistempelmaschine

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DE511598C
DE511598C DEF65944D DEF0065944D DE511598C DE 511598 C DE511598 C DE 511598C DE F65944 D DEF65944 D DE F65944D DE F0065944 D DEF0065944 D DE F0065944D DE 511598 C DE511598 C DE 511598C
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Freistempelmaschine Die Erfindung betrifft eine Freistempelmaschine, bei der gemäß Patent 495 910 die Transportwalzen und die mit der Stempelwalze zusammenwirkende Andruckwalze in mehrere Lagen senkrecht zur Durchlaufrichtung des Briefes einstellbar sind.
  • Erfindungsgemäß wird zwangsläufig bei der Einstellung der Walzen -ein Anschlag, z. B. in Form eines Gleitschuhes, verstellt, der an der Briefeinführungsöffnung angeordnet ist und dazu .dient, bei Einführung des Briefes die richtige Walzeneinstellung ermitteln zu können. Beim Fehlen des der Erfindung entsprechenden Anschlages mußte bei Wahl der Walzeneinstellung die Briefstärke abgeschätzt werden. Dies hatte zur Felge, daß bei Wahl einer zu großen Walzenentfernung der Brief unvollkommen oder gar nicht gefördert wurde und infolgedessen die Maschine gegebenenfalls eine Stempelung verzeichnete, ohne eine solche ausgeführt zu haben. Ähnliches trat bei zu enger Einstellung der Walzen auf. Dieser Nachteil wird durch den Erfindungsgegenstand beseitigt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i zeigt eine Draufsicht auf die Vorrichtung bei abgenommener Gehäusekappe, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Abb. i.
  • Die Abbildungen zeigen lediglich die Gegendruckwalzen, nicht aber die .darunter befindlichen Transport- und Stempelwalzen. Die Druckwalzen 3 und. 4 sind in Hebeln 6 gelagert, die unter der Einwirkung von Federn 9 stehen. Auf Stiften 16, die am Gehäuse befestigt sind und die in Schlitzen 15 einer Schiene 13 eingreifen, ist diese Schiene waagerecht verschiebbar gelagert. Die Schiene ist mit einem Griff 13" versehen. Die Hebel 6 besitzen Ansätze i i mit Zapfen 12. Diese Zapfen liegen auf Steuerflächen 14 der Schiene 13 auf. Am Gehäuse ist ein Schuh 17 senkrecht verschiebbar geführt. Ein Ansatz iS dieses Schuhes umfaßt die Achse i9 der Druckwalze 4. Wird die Schiene 13 auf der Zeichnung nach links verschoben, so werden die Hebel 6 gegen die Wirkung der Feder 9 nach oben ausgeschwenkt und infolgedessen die Druckwalzen 3, 4 von den nicht gezeichneten Stempel- und Transportwalzen abgehoben. Um denselben Betrag wird der Schuh 17 gehoben, so daß also der Zwischenraum zwischen dem Schuh 17 und der nicht gezeichneten Anlagefläche für den Brief vergrößert wird, und zwar vergrößert sich dieser Zwischenraum entsprechend dem Zwischenraum zwischen den Druckwalzen 3 und 4 und den darunter befindlichen Stempel- und Transportwalzen.
  • Die Handhabung der Vorrichtung ist nun z. B. derart, daß zunächst die Walzen in ihre höchste Lage gehoben werden, so fiaß also der Brief mit seiner Vorderkante unter den Meßschuh 17 gebracht wird. Darauf werden durch Verschieben der Schiene 13 die Walzen 3 und 4 und mit ihnen der Meßschuh 17 so weit gesenkt, wie der Brief es zuläßt. Die Maschine kann darauf in Gang gesetzt werden. Die Walzen haben infolge der Wirkung .des Meßschuhes als Anschlag für die Abwärtsverstellung der Walzen immer den Abstand, den die Dicke des Briefes erfordert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Freistempelmaschine nach Patent q.95 910, dadurch gekennzeichnet, daß durch :die Verschiebung zier Schiene (13) zwangsläufig -mit den Walzen (3, 4) ein an der Einführungsöffnung befindlicher Anschlag (17) zur Ermittlung der richtigen Walzeneinstellung entsprechend fier Stärke des einzuführenden Briefes verstellt wird.
DEF65944D Freistempelmaschine Expired DE511598C (de)

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