DE512149C - In eine Litzenleitung einzufuegender elektrischer Drehschalter - Google Patents
In eine Litzenleitung einzufuegender elektrischer DrehschalterInfo
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- DE512149C DE512149C DEM109395D DEM0109395D DE512149C DE 512149 C DE512149 C DE 512149C DE M109395 D DEM109395 D DE M109395D DE M0109395 D DEM0109395 D DE M0109395D DE 512149 C DE512149 C DE 512149C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/02—Details
- H01H19/10—Movable parts; Contacts mounted thereon
Landscapes
- Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)
Description
Um elektrische Apparate, insbesondere Heiz- und Kochapparate, auf mehrere Heizstufen
oder Spannungen regulieren zu können, werden in der Zuleitung zum Verbraucher Regulierschalter eingebaut. Es sind außer
anderen Schaltvorrichtungen wohl auch schon Schalter in Walzen- oder Rollenform bekannt,
doch haben dieselben mehrere Nachteile. Z. B. werden bei zweiteiligen Schaltern durch
ίο gegenseitige Verdrehung der Kontaktträger
die Leitungsschnüre verknotet und beschädigt, und die Schaltstellungen folgen nicht zahlenmäßig
aufeinander; bei der Umschaltung von der ersten auf die zweite Stufe muß zuerst die
dazwischenliegende dritte Stufe eingeschaltet werden, ehe die zweite erreicht wird. Bei
dreiteiligen Schaltern ist der zur Befestigung der Kontaktträger dienende Mittelbolzen
durchgehend und stromführend, was die Gefahr eines Kurzschlusses in sich birgt.
Bei diesen Schaltern ist die zur Änderung der Schaltstellung notwendige Bewegungsmöglichkeit des dazu bestimmten Schalterteiles
eine unbegrenzte, wodurch eine Kontrolle der gewünschten Schaltstellung, namentlich
die Betätigung im Dunkeln, erschwert wird.
Durch die Schaltvorrichtung gemäß der Erfindung werden die vorstehenden Mängel vermieden
und noch weitere Verbesserungen erzielt.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand wie folgt veranschaulicht.
Die Schaltwalze d ist mit einer Abreißvorrichtung versehen und durch einen außerhalb
der Kontaktkanäle g1 bis gs verlaufenden
Schnitt k (Fig. 4) in zwei ineinandergeschobene
ringförmige Teile I und m zerlegt. In einem Kanal n, welcher kreisbogenförmig
zur Hälfte seines Querschnittes in dem inneren Teil in und zur anderen Hälfte in dem
benachbarten äußeren Teil Z verläuft, ist eine Schraubenfeder 0 eingelegt. Beim Verdrehen
des äußeren Teiles I wird der innere Teil m zunächst durch die eingeschnappten Kontakte
festgehalten, wodurch die Feder ο zusammengedrückt wird. Bei Erreichung eines gewissen
Federdruckes wird der innere Teil aus den Kontakten gerissen und plötzlich bis zum
Einschnappen in die nächste Kontaktstufe gedreht.
Zwei walzenförmigeKontaktträgerci (Fig. 1)
sind durch eine starre Achse b nicht verdrehbar und unverschiebbar miteinander verbunden.
Die Entfernung der beiden Kontaktträger ist durch eine über die starre Achse geschobene Metallhülse c fixiert. Zwischen
den beiden Kontaktträgern ist aufsitzend auf der vorgenannten Hülse die um i8o° drehbare
Schaltwalze d angeordnet. Aus den links und rechts von der Schaltwalze d (Fig. 1) befindlichen
Kontaktträgern α ragen Anschlagstifte e hervor, welche in je einen halbringförmigen
Schlitz / (Fig. 2) der Mittelwalze d eingreifen. Die Drehmöglichkeit der Schaltwalze
ist durch das Anschlagen der Stifte e
in den Enden des Schlitzes / begrenzt. Diese Begrenzung der Drehmöglichkeit kann auch
auf andere Weise erreicht werden.
Auf der dem halbringförmigen Schlitz /der Schaltwalze gegenüberliegenden Hälfte derselben
sind drei durchgehende Kanäle g1 bis
angeordnet, welche federnde Verbindungskontakte aufnehmen. Der Abstand dieser Kanäle voneinander beträgt z. B. je ein
ίο Siebentel ihres Teilkreisumfanges.
In den beiden walzenförmigen Kontaktträgern α sind parallel zur Mittelachse vier
Kanäle h1 bis /ι4 (Fig. 3) ausgenommen. In
diese Kanäle sind von der der Schaltwalze zugekehrten Seite konische, hülsenförmige Kontakte
i eingeschoben, welche von der entgegengesetzten Seite durch Schrauben / gehalten
werden. Diese Schrauben dienen gleichzeitig zum Befestigen der Leitungen. Die konische
Form der Kontakthülsen i ermöglicht das Anziehen
der Schrauben / ohne Mitdrehen der Hülsen. Der Abstand zwischen den Kanälen
h1 bis h3 beträgt z. B. ebenfalls je ein
Siebentel, zwischen h3 und A* zwei Siebentel,
zwischen h1 und h* drei Siebentel des die
Mittelachsen der Kanäle schneidenden Kreisumfanges. Die Kanäle h1 bis ä4 der Kontaktträger
α und die Kanäle g·1 bis g3 der
Schaltwalze d sind von der gemeinsamen Mittelachse b gleich weit entfernt. Der früher erwähnte
Anschlagstift e ist von dem Kanal Ä1
des Kontaktträgers α ebenfalls um ein Siebentel des gemeinsamen Kreisumfanges entfernt,
er ist ebenfalls mit dem Anschlagschlitz f der Schaltwalze d übereinstimmend von der
Mittelachse entfernt. Durch diese Anordnung der Kanäle g1 bis gs und h1 bis ä* sowie
der Anschlagvorrichtung e und / wird einerseits die zahlenmäßige Aufeinanderfolge der
Schaltstellungen 0, 1, 2, 3 entsprechend ausgeschaltet
(schwach, mittel, stark) und anderseits die Begrenzung der Drehmöglichkeit der
Schaltwalze d in der Form erreicht, daß vor der Schaltstellung Null und hinter der Schaltstellung
Drei sich der Anschlag befindet. Zur Erreichung der vier zahlenmäßig aufeinanderfolgenden
Schaltstellungen o, 1, 2, 3 ist somit nur eine Verdrehung der Schaltwalze um i8o°
nötig.
Die einzelnen Schaltstellungen sind auf dem äußeren Umfang der Schaltwalze d und der
Kontaktträger α sichtbar und greifbar gekennzeichnet. Um die Berührung stromführender
Teile zu vermeiden, sind die mittels der Schrauben j festgehaltenen Leitungsenden
durch Kappen verdeckt. Diese Kappen besitzen konische Öffnungenr (Fig. 1), welche
zur Durchführung der Leitungen bestimmt sind. Die Leitungen werden durch die Öffnungen
zwecks Anschluß an den Schalter durchgeführt, und über diese Leitungen werden konische Hülsen oder Ringe s geschoben,
welche auf einer Seite geschlitzt sind. Durch das Anziehen der Kappe oder Ziehen an der
Leitung wird die Hülse in den Konus der Kappe hineingezogen und die Leitung somit
fest eingeklemmt. Wenn daher an der angeschlossenen Leitung ein Zug entsteht, so kann
derselbe die Leitungen nicht aus den Kontaktträgern ziehen.
Die Kontaktträger α besitzen am äußeren Umfang auf der der Schaltwalze d zugekehrten
Seite einen ringförmigen Vorsprung p (Fig. 4), welcher in eine dazu passende kreisförmige
Nut q der Schaltwalze eingreift. Ring und Nut können auch vertauscht angebracht
sein, oder es kann auch die Schaltwake die Kontaktträger durch einen vorstehenden
Ring übergreifen.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. In eine Litzenleitung einzufügender elektrischer Drehschalter mit Kappeneinführung, in Walzen- oder Rollenform, mit zwei getrennt voneinander angeordneten, starren, durch eine gemeinsame Achse fest miteinander verbundenen, walzenförmigen Kontaktträgern und einer zwischen diesen Kontaktträgern drehbaren Schaltwalze mit Sprungschaltung, dadurch gekenn- " zeichnet, daß die Schaltwalze aus zwei ineinandergeschobenen, ringförmigen Teilen besteht, deren jeder an der gemeinsamen Trennungsfläche eine Ausnehmung besitzt, durch welche ein in der Umfangsrichtung sich erstreckender Raum gegeben ist, in dem eine Schraubenfeder derart eingelagert ist/daß eine nach beiden Seiten wirkende Sprungschaltung erreicht ist.
- 2. Drehschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Kontaktträgern angeordnete Schaltwalze drei durchgehende, axiale, für die Aufnahme federnder Verbindungskontakte bestimmte Kanäle besitzt, welche je ein Siebentel ihres Teilkreisumfanges voneinander entfernt sind.
- 3. Drehschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze auf der den drei Verbindungskontakten gegenüberliegenden Hälfte der Stirnseite eine für das Eingreifen eines Anschlagstiftes bestimmte Nut oder einen Anschlagstift besitzt, wodurch- die Drehmöglichkeit der Schaltwalze vor der ersten und hinter der letzten Schaltstellung eine Begrenzung findet.
- 4. Drehschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem der beiden Kontaktträger vier Kontakthülsen angeordnet sind, von denendrei axial übereinstimmend mit den Kanälen der Schaltwalze gelagert sind, der vierte auf der einen Seite drei Siebentel, auf der anderen Seite zwei Siebentel des Teilkreisumfanges von den übrigen entfernt ist, wodurch vier aufeinanderfolgende Schaltstufen erreicht werden.
- 5. Drehschalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakthülsen der beiden Kontaktträger konisch geformt sind und von der der Schaltwalze zugekehrten Seite in die dafür bestimmten Kanäle eingeschoben und von der entgegengesetzten Seite>durch die zur Befestigung der Leitungsenden bestimmten Schrauben festgezogen sind.
- 6. Drehschalter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die beiden Kontaktträger oder die Schaltwalze einen ringförmigen Vorsprung.. besitzen, welcher in die dazu passende Nut des gegenüberliegenden Teiles eingreift.
- 7. Drehschalter nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappen konische Öffnungen besitzen, in welche die Leitung eingerührt wird, über die geschlitzte konische Hülsen geschoben sind, welche sich durch das Anschrauben der Kappen in die konischen öffnungen hineinziehen und dadurch die Leitungen fest umfassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM109395D DE512149C (de) | 1929-03-23 | 1929-03-23 | In eine Litzenleitung einzufuegender elektrischer Drehschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM109395D DE512149C (de) | 1929-03-23 | 1929-03-23 | In eine Litzenleitung einzufuegender elektrischer Drehschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE512149C true DE512149C (de) | 1930-11-18 |
Family
ID=7326700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM109395D Expired DE512149C (de) | 1929-03-23 | 1929-03-23 | In eine Litzenleitung einzufuegender elektrischer Drehschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE512149C (de) |
-
1929
- 1929-03-23 DE DEM109395D patent/DE512149C/de not_active Expired
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