DE512155C - Elektrische Gasentladungslampe - Google Patents

Elektrische Gasentladungslampe

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DE512155C
DE512155C DEP60860D DEP0060860D DE512155C DE 512155 C DE512155 C DE 512155C DE P60860 D DEP60860 D DE P60860D DE P0060860 D DEP0060860 D DE P0060860D DE 512155 C DE512155 C DE 512155C
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DEP60860D
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Osram GmbH
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Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/24Circuit arrangements in which the lamp is fed by high frequency AC, or with separate oscillator frequency
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J65/00Lamps without any electrode inside the vessel; Lamps with at least one main electrode outside the vessel
    • H01J65/04Lamps in which a gas filling is excited to luminesce by an external electromagnetic field or by external corpuscular radiation, e.g. for indicating plasma display panels
    • H01J65/042Lamps in which a gas filling is excited to luminesce by an external electromagnetic field or by external corpuscular radiation, e.g. for indicating plasma display panels by an external electromagnetic field
    • H01J65/048Lamps in which a gas filling is excited to luminesce by an external electromagnetic field or by external corpuscular radiation, e.g. for indicating plasma display panels by an external electromagnetic field the field being produced by using an excitation coil

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Description

Im Patent 477 311 ist eine elektrische Gasentladungslampe beschrieben, deren aus einem Metalldampf und einem leichter ionisierbaren Gas, zweckmäßig Edelgas, bestehende Füllung durch Fern wirkung eines Hochfrequenzfeldes zum Leuchten gebracht wird. Derartige elektrodenlose Gasentladungslampen haben sich insbesondere deswegen als sehr zukunftsreich erwiesen, weil die sonst bei üblichen Gasentladungslampen an den Elektroden auftretenden Verluste vollkommen entfallen. Ein Nachteil solcher elektrodenlosen Gasentladungslampen liegt aber darin, daß bei einer für eine intensive Lichtausstrahlung erforderlichen hohen Strombelastung der Dampfdruck leicht in kürzester Zeit die kritische Grenze überschreitet, bei welcher die mit einer äußerst hellen Lichterscheinung verbundene Entladung plötzlich in die nur mit einer schwach grünen Lichterscheinung verbundene sogenannte Hochdruckentladung übergeht. Wie sich gezeigt hat, tritt diese Erscheinung bei solchen elektrodenlosen Gasentladungslampen merkwürdigerweise oft schön ein, bevor das bei hoher Strombelastung natür-
s5 lieh aus Quarzglas oder Hartglas bestehende Entladungsgefäß auf Rotglühhitze gekommen ist.
Diese bei hoher Strombelastung auftretende Gefahr des Umschlagens der lichtstarken Entladung in die lichtschwache Hochdruckentladung läßt sich vermeiden, wenn erfindungsgemäß außer dem elektrodenlosen Entladungsgefäße ein der Hochfrequenzfernwirkung wenig oder gar nicht unterliegendes Kondensationsgefäß vorgesehen wird, das mittels zweier Rohrstutzen mit dem Entladungsgefäß derart in Verbindung steht, daß der obere Stutzen zum Übertritt des kondensierbaren Metalldampfes in das Kondensationsgefäß und der untere Stutzen zur Überleitung des Kondensats in das Entladungsgefäß dienen kann. Bei dieser Ausbildung der Gasentladungslampe wird der an der Entladung teilnehmende und vornehmlich lichtspendende Metalldampf ständig in Bewegung gehalten und ständig der Kühlwirkung der Wände des Kondensationsgefäßes ausgesetzt, so daß selbst bei einer die Wände des Entladungsgefäßes auf Rotglühhitze bringenden hohen Strombelastung der Druck des Metalldampfes, und zwar auch nach langer Betriebsdauer, nicht die gefährliche kri-
tische Grenze erreicht. Durch die nunmehr mögliche höhere Strombelastung aber kann die Lichtausbeute der mit Hochfrequenzfernwirkung betriebenen Gasentladungslampe auf etwa das Vierfache gesteigert werden.
Bei üblichen Quecksilberdampflampen mit an Elektroden der Lampe angelegtem Strom ist es zwar bereits bekannt, das Entladungsgefäß mit einem als Rücklauf wirkenden Rohr für das verdampfte und sich wieder kondensierende Quecksilber auszustatten. Hierbei wurde jedoch vornehmlich nur eine fortgesetzte Speisung der flüssigen Kathode beabsichtigt, während im vorliegenden Falle durch das angesetzte Rücklaufrohr ein der Hochfrequenzfernwirkung aDein unterliegendes elektrodenloses Entladungsgefäß nunmehr bis auf Rotglut erhitzt werden kann, ohne daß ein schädliches Umschlagen in die lichtschwache Hochdruckentladung stattfindet.
Zweckmäßig ist die Neigung des das Kondensat in das Entladungsgefäß zurückleitenden Stutzens durch drehbare Lagerung des ganzen Gefäßsystems regelbar. Hierdurch gelingt es, bei unveränderter Hochfrequenzwirkung die je Zeiteinheit erfolgende Dampfneubildung und damit den Dampfdruck und die Lichtausbeute beliebig zu verändern.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Gasentladungslampe in Ansicht, zum Teil im Schnitt, dargestellt.
Die dargestellte Lampe besitzt ein kugelförmiges Entladungsgefäß 1, das zweckmäßig aus Quarzglas oder Hartglas besteht und mit einem leicht ionisierbaren Gas, zweckmäßig Edelgas, gefüllt ist. Um das elektrodenlose Entladungsgefäß ι ist eine Spule 3 gelegt, die in einen Hochfrequenzstromkreis eingeschaltet ist. Mit dem Entladungsgefäß 1 ist ein zylindrisches Glasgefäß 9 durch zwei Rohrstutzen 10, 11 verbunden. Das Gefäß 9 ist mittels einer Schelle 12 an einem Handhebel 13 befestigt, der an dem Bolzen 14 eines Ständers 15 drehbar gelagert ist. Zur Einstellung des Handhebels in jeder gewünschten Drehlage dient eine an ihm angebrachte federnde Klinke 16, die in einen Zahnbogen 17 eines zweiten Ständers 18 einspringen kann. Im unteren Rohrstutzen ii befindet sich das leichtverdampfbare Metall 2, etwa Quecksilber, Natrium, Cäsium oder Rubidium. Bei Erregung des nur das Entladungsgefäß i, nicht aber auch das Gefäß 9 einschließenden Hochfrequenzfeldes wird die dem Entladungsgefäß ι zugewendete bzw. in diesem stehende Oberflächenschicht des Metalles 2 erhitzt und verdampft, und zwar entweder unmittelbar durch Wirkung des .Hochfrequenzfeldes, nämlich dann, wenn der Metallinhalt bis in das Entladungsgefäß 1 hineinreicht, oder nur durch Wärmeleitung des Gefäßes 1 und Rohrstutzens 11, falls bei Schrägstellung des Gefäßsystems das Metall 2 in den Stutzen 11 mehr oder weniger zurückgeflossen ist. Je nach der Schräglage des Stutzens 11 und damit des gesamten Gefäßsystems wird je Zeiteinheit mehr oder we- 6g niger Metall, zur Verdampfung gebracht und der Entladung dargeboten, was sich bei gleichbleibender Hochfrequenzwirkung in einer mehr oder weniger großen Lichtausbeute äußert. Der vornehmlich lichtspendende Metalldampf kann trotz hoher Strombelastung nicht einen die kritische Hochdruckgrenze erreichenden Druck annehmen, da er durch Vermittlung des oberen Stutzens 10 ständig in das beim Betriebe verhältnismäßig kühl bleibende Gefäß 9 abziehen und darin kondensieren kann. Das Kondensat sammelt sich am Boden des Gefäßes 9 und drängt die im Stutzen 11 befindliche Metallmenge ständig voran, so daß der dem Entladungsgefäß ι zugewendete Flüssigkeitsspiegel in konstanter Höhe gehalten wird und die Entladungsbedingungen stets die gleichen bleiben. Um den Dampfdruck im Entladungsgefäß 1 weitgehend zu regeln, kann das Maß der Abkühlung des Dampfes im Kondensationsgefäß 9 entweder verringert oder erhöht werden. Es kann beispielsweise um das Kondensationsgefäß 9 eine Asbesthülle gelegt werden, um die Abkühlungswirkung herabzusetzen und damit den Dampfdruck zu erhöhen. Es kann aber auch umgekehrt das Gefäß 9 mit einer zweckmäßig Kühlrippen aufweisenden Metallhülle versehen werden, wenn eine Beschleunigung der Abkühlung und damit Verringerung des Dampfdruckes erwünscht ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Elektrische Gasentladungslampe nach Patent 477 311, deren aus einem Metalldampfe und einem leicht ionisierbaren Gase bestehende Füllung durch Fernwirkung eines Hochfrequenzfeldes zum Leuchten gebracht wird, mit einem elektrodenlosen Entladungsgefäße, gekennzeichnet durch ein mit dem elektrodenlosen Entladungsgefäße (1) durch je eine Zu- und Ableitung (10, 11) in Verbindung stehendes, der Hochfrequenzwirkung wenig oder gar nicht ausgesetztes Kondensationsgefäß (9) für den Metalldampf.
2. Gasentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung des das Kondensat in das Entladungsgefäß (1) zurückleitenden Stutzens (11) durch drehbare Lagerung des ganzen Gefäßsystems regelbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP60860D 1928-12-03 1929-07-24 Elektrische Gasentladungslampe Expired DE512155C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US323300A US1844353A (en) 1928-12-03 1928-12-03 Electric discharge device

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Publication Number Publication Date
DE512155C true DE512155C (de) 1930-11-07

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ID=23258591

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DEP60860D Expired DE512155C (de) 1928-12-03 1929-07-24 Elektrische Gasentladungslampe

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US (1) US1844353A (de)
DE (1) DE512155C (de)
FR (2) FR633203A (de)
GB (1) GB344906A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740045C (de) * 1938-11-08 1943-10-11 Georg Waldner Verfahren zur Erzeugung einer zusaetzlichen weissen Temperaturstrahlung im Quecksilberdampflichtbogen

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US2484332A (en) * 1944-09-09 1949-10-11 Emil R Capita Ultraviolet light apparatus
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FR633203A (fr) 1928-01-25
FR37669E (fr) 1931-01-14
US1844353A (en) 1932-02-09
GB344906A (en) 1931-03-03

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