DE512165C - Badeeinrichtung fuer Heilbehandlung - Google Patents

Badeeinrichtung fuer Heilbehandlung

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DE512165C
DE512165C DE1930512165D DE512165DD DE512165C DE 512165 C DE512165 C DE 512165C DE 1930512165 D DE1930512165 D DE 1930512165D DE 512165D D DE512165D D DE 512165DD DE 512165 C DE512165 C DE 512165C
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bath
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lowering
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    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
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Description

  • Badeeinrichtung für Heilbehandlung Zur Behandlung von gewissen Krankheiten, insbesondere infektiösen Erkrankungen, z. B. der weiblichen Unterleibsorgane, Rheuma u. dgl., hat man vorgeschlagen, den Kranken in eine heiße, wäßrige Suspension von solchen Stoffen, welche geeignet sind, den subjektiven Indifferenzpunkt herabzusetzen, d. h. die Badflüssigkeit dem Kranken kälter erscheinen zu lassen, als sie tatsächlich ist, so lange einzutauchen, bis die Körpertemperatur auf einen Punkt gestiegen ist, bei dem die .die erwähnten Erkrankungen hervorrufenden Erreger nicht mehr lebensfähig sind bzw. in ihrer Lebensfähigkeit herabgesetzt und von den Abwehrkörpern des Organismus leichter unschädlich gemacht werden können, andererseits jedoch Schädigungen des menschlichen Organismus gerade noch vermieden werden.
  • Zur Durchführung dieses an sich außerordentlich erfolgreichen Heilverfahrens wurden zunächst versuchsweise Badeeinrichtungen verwendet, bei welchen in an sich bekannter Weise die Badflüssigkeit außerhalb der eigentlichen Wanne erhitzt und im Kreisstrom durch die Heizeinrichtung und die Badewanne hindurchgeleitet wird. Es stellte sich jedoch heraus, daß solche Badeeinrichtungen für die obengenannten Zwecke nicht geeignet sind. Insbesondere haben sie den Nachteil, daß es nicht möglich ist, den bei den in Betracht kommenden hohen Körpertemperaturen oftmals physisch und psychisch sehr geschwächten Kranken schnell und ohne Zutun desselben aus dem verhältnismäßig zähflüssigen Bad herauszuziehen, was unter gewissen Umständen unbedingt erforderlich ist.
  • Diese Mängel der bisher üblichen Badeeinrichtungen werden gemäß der Erfindung ,dadurch vermieden, daß im Flüssigkeitsraum der Badewanne eine stuhlartige Stützeinrichtung für den Kranken beweglich angeordnet wird, welche einerseits den ungehinderten Zutritt der Badflüssigkeit zu der ganzen Oberfläche des Kranken gestattet und welche andererseits mit solchen Mitteln, beispielsweise einer Kabelwinde o. dgl., in Verbindung steht, welche das Herausziehen oder Einsenken der Stützeinrichtung aus bzw. in die Wanne mit der wünschenswerten Geschwindigkeit möglich macht.
  • Durch diese Ausbildung .der erfindungsgemäßen Badeeinrichtung ergibt sich der wichtige Vorteil, daß der Kranke auch bei Schwächeanfällen, z. B. bei einem Kollaps, momentan aus, dem Bad herausgeholt werden kann, und zwar von einer einzelnen Person, ohne daß dazu weitere Hilfskräfte erforderlich wären. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Gegenstandes liegt darin, daß der Zutritt der Badflüssigkeit zu der ganzen Körperoberfläche des Kranken unbehindert ist, was bei den bisher üblichen Badeeinrichtungen, bei denen der Kranke vorzugsweise auf dem Boden der Wanne ruht, nicht der Fall ist.
  • Bei der auf der Zeichnung in einem Längsschnitt dargestellten Ausführung des Erfindungsgegenstandes dienen zurErwärmung der vorzugsweise aus einer wäßrigen Suspension von Txaß, Fango öder sonst für die Zwecke des erwähnten Heilverfahrens geeigneten Stoffen bestehende Badflüssigkeit i in dein getrennt von der eigentlichen Badewanne ausgebildeten HeizlIehälter 2 elektrische Heizbänder 3, welche unter Vermittlung einer in dem von dem Eisenmantel q. des Heizbehälters und einem vorzugsweise korrosionsbeständigen Innenbehälter 5 gebildeten Hohlräum 6 und einer mit diesem in Verbindung stehenden Kühlschlange 7 kreisenden Übertragungsflüssigkeit auf .das Bad einwirken.
  • Im Flüssigkeitsraum des Heizbehälters 2 ist oberhalb einer Bodenöffnung 8 ein Schraubenquirl 9 angeordnet, bei dessen Drehung in dem Heizbehälter eine vertikale Flüssigkeitsströmung erzeugt und die Badflüssigkeit in das an die Bodenöffnung 8 sich anschließende Abflußrohr i o hineingedrückt wird, durch welches die Badfliissigkeit in den unteren Teil der eigentlichen Badewanne gelangt. Der Rücklauf der Badflüssigkeit von der Wanne zum Heizbehälter erfolgt durch ein vom Oberteil der Wanne ausgehendes Rücklaufrohr i i.
  • Der Flüssigkeitsraum der Badewanne ist von annähernd stumpfkegelförmigem Querschnitt, wobei die Basis des Kegels schräg nach oben verläuft und vom Boden r 2 der Wanne gebildet wird. An der Oberseite ist der Flüssigkeitsraum der Wanne offen: Diese Öffnung, welche mittels eines Deckels 13 verschlossen werden kann, dient zum Einführen der liegestuhlförmigen Stützvorrichtung i,., welche mit ihren Laufrädern 15 auf dem geneigten Boden der Wanne fahrbar aufliegt. Die Stützeinrichtung 14. ist so ausgebildet, daß die Flüssigkeit ungehindert Zutritt zum Körper des Kranken hat, zu welchem Zweck die Sitz- und Anlegeflächen 16 vorzugsweise rostförmig ausgebildet oder mit geeigneten Durchbrechungen versehen sind.
  • Oberhalb der Wanne ist im Zuge der Bodenfläche i2 eine Laufbahn 17 vorgeseh3n, auf welcher die fahrbare Stützeinrichtung mittels einer mit ihr durch ein über eine Umlenkrolle 2o geführtes Seil 19 in Verbindung stehenden Winde 18 hochgezogen werden kann.
  • Man kann auch die Stützeinrichtung am oberen Ende mit einer aus dem Bad herausragenden gezahnten Zugstange versehen, welche in Verbindung mit einem durch Mot,)r oder Handkurbel betätigten Rädergetriebe o. dgl. das Herausziehen der Stützeinrichtung aus der Wanne ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Badeeinrichtung; insbesondere für die Behandlung von Kranken mittels heiße,.-, den subjektiven Indifferenzpunkt herabsetzen-der Mineralsuspensionen von hohem spezifischem Gewicht, .dadurch gekeanzeichnet, daß im Flüssigkeitsraum der Wanne eine den ungehinderten Zutritt der Badflüssigkeit zu der ganzen Oberfläche des Kranken ermöglichende, stuhlartige Stützeinrichtung für den letzteren schräg nach oben beweglich angeordnet ist, welche mittels einer Hubvorrichtung zwecks schnellen Herausholens oder Einsenkens des Kranken aus bzw. in die Badflüssigkeit ohne dessen Zutun in der Höhenrichtung bewegt werden kann: z. Badeeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsraum der Wanne einen schräg aufwärts verlaufenden Boden hat, auf welchem die liegestühlartige Stützeinrichtung für den Kranken fahrbar aufliegt und in deren Zuge außerhalb des Bades eine Fährbahn für die Stützeinrichtung vorgesehen ist.
DE1930512165D 1930-02-20 1930-02-20 Badeeinrichtung fuer Heilbehandlung Expired DE512165C (de)

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DE (1) DE512165C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4141089A (en) * 1977-05-31 1979-02-27 Keith Krumbeck Swimming pool apparatus for the handicapped
US5101519A (en) * 1988-10-13 1992-04-07 Tuneo Yamamoto Automatic care-taking system in use for bed-ridden patient

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4141089A (en) * 1977-05-31 1979-02-27 Keith Krumbeck Swimming pool apparatus for the handicapped
US5101519A (en) * 1988-10-13 1992-04-07 Tuneo Yamamoto Automatic care-taking system in use for bed-ridden patient

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