DE512335C - Koksloescheinrichtung - Google Patents

Koksloescheinrichtung

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DE512335C
DE512335C DEJ30906D DEJ0030906D DE512335C DE 512335 C DE512335 C DE 512335C DE J30906 D DEJ30906 D DE J30906D DE J0030906 D DEJ0030906 D DE J0030906D DE 512335 C DE512335 C DE 512335C
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DE
Germany
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coke
ramp
extinguishing
stacking
furnace
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Expired
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DEJ30906D
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English (en)
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CHRISTIAN JUERGENSEN DIPL ING
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CHRISTIAN JUERGENSEN DIPL ING
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00—Cooling or quenching coke
    • C10B39/04—Wet quenching

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Kokslöscheinrichtung Zum Ablöschen .des Kokses, der aus den Entgasungsräumen von Koks- und Gaserzeugungsöfen kommt, werden oft fahrbare schräge Ablöschrampen unter den Austrittsöffnungen der Entgasungsräume angeordnet. Es ist schon vorgeschlagen worden, unterhalb dieser Rampen anschließend eine Stapelrampe mit annähernd dem gleichen 'Neigungswinkel wie die Kokslöschrampe anzuordnen, die gegenüber .der Löschrampe durch aus der Bahn des abgelöschten Kokses herausführbare Anschläge absperrbar ist, um häufig auftretende Unstimmigkeiten zwischen der Anlieferung des Kokses und seiner Abfuhr zu beseitigen. Diese Stapelrampen sind bisher stets nur vor einem Teil des Koksofens, beispielsweise in der Mitte der Anlage, angeordnet worden, wobei die Abdöschrampe nach jeder Kammerentleerung zu der Stapelrampe fahren muß, um den gelöschten Koks an diese Rampe abzugeben.
  • Diese Anordnung ist aus .mehrfachen Gründen nachteilig. Zunächst beansprucht das häufige Hinundherfahren der Kokslöschrampe unnötig viel Zeit und Kraft. Ferner ist es bei Anordnung einer verhältnismäßig kurzen Stapelrampe nicht möglich, in Zeiten größerer Betriebsstörungen der Abfuhreinrichtungen den Koks in größeren Mengen zu lagern, da eine kurze Rampe nur eine sehr beschränkte Koksmenge faßt. Ein weiterer Nachteil einer kurzen Stapelrampe besteht darin, daß stets frisch gelöschter Koks auf älteren Koks geschichtet wird; dadurch wird einerseits das Ausdampfen der älteren. Schicht verhindert, andererseits dringt das frische Lösch-,Nasser der oberen Schicht ständig in die unteren Schichten, so daß hier der Koks allmählich mit Wasser übersättigt wird. Schließlich ist noch nachteilig, daß bei Anwendung von Wagenzügen zur Abbeförderung des Kokses von einer kurzen Rampe aus stets nur einzelne Wagen beladen werden, so daß ständige Wagenbewegungen notwendig sind.
  • Diese Nachteile sind gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß sich die als Stapelplatz für den abgelöschten Koks dienende Rampe über die ganze oder annähernd die ganze Breite der Ofenbatterie erstreckt. Hierdurch ist es ermöglicht, große Koksmengen in Fällen von Abfuhrstockungen zu lagern. Die Löschrampe braucht dazu nicht j edesmal verfahren zu werden, sondern kann jeweils an der Stelle, an der Koks abgelöscht wird, den Koks auf die Stapelrampe entleeren. Ein Übereinanderfallen der einzelnen Koksschichten und die damit verbundenen nachteiligen Wirkungen treten nicht mehr ein, da jeweils die Koksmengen nebeneinand,ergestapelt werden. Schließlich lassen sich, bei Anordnung der Rampe nach der Erfindung ganze Wagenzüge in einem Arbeitsgang mit Koks beladen.
  • Vorteilhaft wird nach der Erfindung auch die Löschrampe in der .ganzen bzw. annähernd der ganzen Breite der Ofenbatterie fest angeordnet. Hierdurch entfällt jede Fahrbewegong der Löschrampe, und es wird ermöglicht, gleichzeitig mehrere Kammern zu entleeren, den Koks zu löschen und gleich auf die anschließende Stapelrampe zu befördern.
  • Hat der die Rampenfläche unterteilende Anschlag, wie bisher üblich, nur eine geringe Höhe, so muß die Länge der als Kokslöschrampe dienenden oberen Rampe verhältnismäßig groß sein, um den Kokskuchen aufnehmen zu können. Die Baulänge der oberen Rampe wird erfindungsgemäß dadurch erheblich verkürzt, daß der Anschlag als eine mit absperrbaren Öffnungen versehene Trennwand ausgebildet ist. Diese Trennwand bildet ,dann die eine Wandung eines Bunkers, dessen einer Bodenteil der obere Rampenteil ist. Der Kokskuchen hat dann über dieser Rampe eine größere Höhe, die bei Aufnahme der gleichen Koksmenge eine Verkürzung der Länge der Löschrampe um ein entsprechendes Maß gestattet.
  • Auf der Zeichnung ist eine AusfÜhrungsform der Kokslöscheinrichtung nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Schnitt durch die Kodzslöscheinrichtung nach der Linie A-B der Abb.2, die eine Vorderansicht zeigt, und Abb'. 3 ist der Grundriß der Abb. i.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dient als Gaserzeugungsofen ein Schrägkammerofen i mit Schrägkammern 2. Vor dem Ofenblock und unterhalb der A@ustritts6ffnungen der Kammern 2 ist eine Rampe angeordnet, deren schräge Ebene :die Verlängerung des Bodens der Kammern 2 bildet. Die Rampe erstreckt sich über die ganze Länge des Ofenblocks. Am unteren Ende ihres oberen Drittels ist eine Trennwand 3 angeordnet, die sich an .den Enden des Ofenblocks an Seitenwände q. anschließt. Durch diese Trennwand 3 ist die Rampe in einen oberen Teil 5 und einen unteren längeren Teil 6 unterteilt. In der Trennwand 3 :sind in kleinem Abstand voneinander Öffnungen 7 vorg(#sehen, die durch Drehschieber 8 verschließbar sind, deren Achseng in den unteren verstärkten Enden der Trennwand 3 gelagert sind. Die Drehschieber 8 können mittels eines Gestänges io von einer Bühne ii aus geöffnet und geschlossen werden.
  • Über den durch die Wandungen 3, q., 5 gebildeten Bunker ist auf einem Gleis 1q. ein Löschturm 15 verfahrbar, an dessen Fahrgestell eine Schurre i2 fest angeordnet ist, die den Spalt zwischen denn oberen Ende des Teils 5 der Rampe und dem Türrahmen 13 der Kammerz überbrückt, wenn der Löschturm 15 in die Betriebsstellung gebracht wird (Abb. i).
  • Am unteren Ende des Teils 6 zier Rampe ist eine Stauwand 16 vorgesehen, die ebenso wie die Trennwand 3 mit Öffnungen 17 versehen ist, die durch Drehschieber 18 verschließbar sind. Unter die Öffnungen, 17 sind die Koksförderwagen ig verfahrbar, durch die der abgelöschte Koks zum Stapelplatz gefahren werden kann.
  • Am unteren Ende des Teiles 5 der Rampe ist vor der Trennwand 3 eine Rinne 2o vorgesehen, an die ein Ablaufrohr 2r angeschlossen ist, das in einen Wasserbehälter 22 mündet. Aus diesem gelangt das Wasser nach Filtrierung durch ein Rohr 23 in einen Wasserbehälter 2q., aus dem es durch eine Pumpe 25 abgesaugt und durch eine Leitung 26 dem Löschturm zugeführt werden kann.
  • Soll eine Kammer 2 entleert werden, so wird der Löschturm 15 vor die Kammer gefahren, so daß die Schurre i2 den Spalt zwischen dem Türrahmen 13 und dem oberen Teil 5 der Rampe überbrückt, wobei die Drehschieber 7 des vor der zu entleerenden Kammer liegenden Rampenteils. 5 geschlossen sind. Der Kokskuchen rutscht dann über die Schurre i3 in den vor der Kammer liegenden Teil des Bunkers 3, 4., 5 (Abb. i). Darin kann der Kokskuchen genügend ausgebreitet weiden, damit @er durch das Löschwasser des Turms 15 hinreichend abgelöscht wird. Das überschüssige Löschwasser sammelt sich im unteren Teil des Bunkers an, also in der dort angeordneten Rinne 2o, aus der es durch das Rohr 2i in den Wasserbehälter 22 abgeleitet wird. Soll nun die benachbarte Kammer. 2 entleert werden, so werden die Drehschieber 8, vor denen sich der Koks anstaut, geöffnet. Der Koks rutscht dann auf den Rampenteil 6 unter der Wirkung seiner eigenen Schwere und staut sich an der Wantdung 16 an, sofern die Drehschieber 18 geschlossen sind. Werden die Schieber 18 geöffnet, so fällt der abgeläschte Koks in die daruntergefahrenen Förderwagen ig, in denen er zum Stapelplatz ab-. geführt wird.
  • Bei Entleerung der benachbarten Kammer ist somit der obere Rampenteil s, der als Kokslöschplatz dient, frei für die Ablöschung des aus dieser Kammer austretenden Kokskuchens, auch wenn sich keine Koksförderwagen ig gerade am unteren Ende der Rampe 5, 6 befinden; denn infolge der Unterteilung .der Rampe durch die Trennwand 3 in die Teile 5 und 6 bzw. die darüberliegenden Räume kann der Teil 6 als ein vorläufiger Stapelplatz für den abgelöschten Koks dienen, der aus der zuvor entleerten Kammer ausgetreten ist. Stehen dann die Kokslöschwagen ig wieder zur Verfügung, so lcann der abgelöschte Koks vom Rampenteil .6 entnommen werden, ohne daß dadurch die ordnungsmäßige Entleerung der Kammern 2 gestört wird. Es ist also die Entleerung der Kammern von dem Betrieb .der Koksabfuhr nach dem endgültigen Stapelplatz und der Separation unabhängig gemacht, wobei die Vorteile der Rampe gewahrt sind, daß durch bloßes Öffnen der Drehschieber i8 der abgelöschte Koks in die Förderwagen i9 fallen kann, also ohne Zuhilfenahme von weiteren Fördermitteln. Auch läßt sich dabei der Betrieb so durchführen, daß immer nur die Koksfüllung einer Kammer 2 abgelöscht unid dann auf den Rampenteil 6 übergeführt wird, so daß die Übereinanderlagerung der Füllungen mehrerer Kammern .2 vermieden ist, was nicht nur die gute Ablöschung des Kokses 'behindern, sondern auch denFeuchtigkeitsgehalt der unteren Koksladungen stark erhöhen würde. Da das überschüssige Löschwasser jeder Kammerfüllung in der Rinne2o gesammelt und durch dieLeitung2i abgeführt wird, gelangt der Koks in verhältnismäßig trockenem Zustande auf den vorläufigen Stapelplatz 6.
  • Die Trennwand 3 könnte auch eine kleinere Bauhöhe haben bzw. völlig fortfallen, so daß die Drehschieber 8 allein einen Anschlag für den aus den Kammern 2 austretenden Kokskuchen bilden, es müßte .aber dann die Länge des Rampenteils 5 größer sein, um die Füllung einer Kammer 2 so lagern zu können, daß eine gute Ablöschung gewährleistet ist.
  • Die Einrichtung ist auch bei anderen Bauarten von Gaserzeugungsöfen, z. B. bei Öfen mit senkrechten Entgasungsräumen, verwendbar. Auch können die Absperrorgane zwischen den beiden Rampenteilen beliebig ausgebildet sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kokslöscheinrichtung mit unter den Austrittsöffnungen der Entgasungsräume des Ofens angeordneter, zum Ablöschen des Kokses dienender Rampe, an die sich eine den gleichen oder annähernd den gleichen Neigungswinkel -wie die Löschrampe aufweisende Stapelrampe anschließt, die gegenüber der Löschrampe durch aus der Bahn des abgelöschten Kokses herausführbare Anschläge absperrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich die als Stapelplatz für den abgelöschten Koks dienende Rampe (6) über die ganze oder annähernd, die ganze Breite der Ofenbatterie (2, 2) erstreckt,
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich auch die Löschrampe (5)'über die ganze bzw. annähernd die ganze Breite der Ofenbatterie (2, 2) erstreckt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen Lösch- und Stapelrampe vorgesehene Anschlag als mit absperrbaren Öffnungen (7) versehene Trennwand (3) ausgebildet ist.
DEJ30906D 1927-04-12 1927-04-12 Koksloescheinrichtung Expired DE512335C (de)

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ID=7204035

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DE (1) DE512335C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3431180A (en) * 1964-12-04 1969-03-04 Bethlehem Steel Corp Immersion quenching apparatus
WO2016120230A1 (de) * 2015-01-28 2016-08-04 Thyssenkrupp Industrial Solutions Ag Vorrichtung und verfahren zur reinigung von verunreinigtem kokslöschwasser

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3431180A (en) * 1964-12-04 1969-03-04 Bethlehem Steel Corp Immersion quenching apparatus
WO2016120230A1 (de) * 2015-01-28 2016-08-04 Thyssenkrupp Industrial Solutions Ag Vorrichtung und verfahren zur reinigung von verunreinigtem kokslöschwasser

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