DE512407C - Einrichtung zur Einfuehrung des Dampfes in Hochdruckdampfturbinen mit fliegend angeordnetem Laeufer - Google Patents
Einrichtung zur Einfuehrung des Dampfes in Hochdruckdampfturbinen mit fliegend angeordnetem LaeuferInfo
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- DE512407C DE512407C DEM101758D DEM0101758D DE512407C DE 512407 C DE512407 C DE 512407C DE M101758 D DEM101758 D DE M101758D DE M0101758 D DEM0101758 D DE M0101758D DE 512407 C DE512407 C DE 512407C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D9/00—Stators
- F01D9/02—Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles
- F01D9/04—Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles forming ring or sector
- F01D9/047—Nozzle boxes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
Der Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Einführung des Dampfes in
Hochdruckdampfturbinen mit fliegend angeordnetem Hochdruckläufer.
Die Erfindung· hat den Zweck, bei Turbinen dieser Art die Abhaltung des Frischdampfdruckes vom Gehäuse oder von Teilen desselben zu ermöglichen, wie dies bei Turbinen mit beiderseits gelagertem Hochdruckläufer bereits bekannt ist. Bei diesen Maschinen verwendet man zu dem genannten Zweck eine als Einsatzstück ausgebildete Düsenkammer, welche von innen an den Dampfeinlaßstutzen angeschlossen ist.
Die Erfindung· hat den Zweck, bei Turbinen dieser Art die Abhaltung des Frischdampfdruckes vom Gehäuse oder von Teilen desselben zu ermöglichen, wie dies bei Turbinen mit beiderseits gelagertem Hochdruckläufer bereits bekannt ist. Bei diesen Maschinen verwendet man zu dem genannten Zweck eine als Einsatzstück ausgebildete Düsenkammer, welche von innen an den Dampfeinlaßstutzen angeschlossen ist.
Die Erfindung besteht zunächst in der Übertragung dieses Gedankens auf die Turbinen
mit fliegend angeordnetem Hochdruckläufer unter eigenartiger Ausgestaltung des Einsatzstückes in Anpassung an den besonderen
Charakter der Maschine, bei der die bekannten Einrichtungen nicht ohne weiteres
verwendet werden können, so· daß bisher der bei den bekannten Maschinen bereits erzielte
Vorteil des Gehäuseschutzes gegen den Frischdampfdruck nicht erreichbar war. Die
Erfindung verfolgt aber weiterhin den Zweck, mit dieser eigenartigen Ausgestaltung des
Einsatzstückes noch einen besonderen Vorteil zu verbinden, dadurch, daß Darnpfeinlaßstutzen
am Gehäuse überhaupt vermieden werden und daß mit einfachsten Mitteln eine einwandfreie Abdichtung des Gehäuses an
der Einführungsstelle des Einsatzstückes unter Ausnutzung des Innendruckes erzielt
wird.
Dieser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein massives Einsatzstück,
in das nur die Einlaß- und Verteilerkanäle eingearbeitet sind und das den ersten Düsenkranz
trägt, gleichachsig mit der Welle in die Vorderwand des Gehäuses oder einer den Deckel ersetzenden, das Gehäuse der Leitvorrichtungen
umgebenden einteiligen Kappe von innen so eingesetzt ist, daß der innerhalb der Turbine herrschende Dampfdruck das Einsatzstück
mit einem flanschartig ausgebildeten Teil gegen die Gehäusevorderwand oder Kappe drückt und so selbsttätig die Dichtung
bewirkt, während die Dampfleitungen unmittelbar an den nach außen reichenden Teil des Einsatzstückes angeschlossen sind.
Man erreicht also auf diese Weise mit Hilfe dieses einfachen Einsatzstückes nicht
nur den an sich bereits bekannten Vorteil des Schutzes des Gehäuses und seiner Teile 'gegen
den Frischdampfdruck, sondern vermeidet auch Gehäusedurchbrechungen in Form von Dampfeinlaßstutzen und erreicht in einwand-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Heinrich Bauhaus in Nürnberg.
Claims (1)
- freier und sicherer Weise die Abdichtung des Gehäuses an der Einführungsstelle des Einsatzstückes durch den auf den flanschartigen Teil des Einsatzstückes von innen wirkenden Dampfdruck.Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Anwendung bei einer Turbine dargestellt, bei welcher das Gehäuse der Leitvorrichtung von einer Kappe umgeben ίο ist, und zwar zeigt Abb. ι -einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt.In die Vorderwand der einteiligen Kappe a ist das Einsatzstück b, das z. B. aus Schmiedeeisen besteht, gleichachsig zur Welle c von innen so eingesetzt, daß die Dichtungsfläche d gegen eine entsprechende Dichtungsfläche der Kappe α anliegt und durch den auf die innere Stirnfläche des Einsatzstückes wirkenden Dampfdruck fest angepreßt wird. In dem so Einsatzstück b, das in der Kappe α außerdem durch einen Keilringe, der mittels der Mutter / angezogen werden kann, festgelegt ist, sind die Dampfeinlaßkanäle g angeordnet, so daß an der äußeren Stirnseite die Dampfes leitungen h mit der Stopfbüchsendichtung i in einfacher und bequemer Weise dicht angeschlossen werden können. Durch Bohrungen k, welche außen durch Dichtungsstopfen I abgeschlossen sind, stehen die Einlaßkanäle g mit der von der inneren Stirnseite des Einsatzstückes aus eingedrehten ringförmigen Verteilkammer m in Verbindung. Die Kammer m ist durch radiale Bolzen η in mehrere Teilkammern unterteilt, um mit Teilbeaufschlagung arbeiten zu können. Die Düsen ο sind in die Stirnausdrehung des Einsatzstückes in bekannter Weise eingebaut.In gleicher Weise wie bei der Kappe α kann das Einsatzstück, wie gesagt, auch bei gewöhnlichen Hochdruckturbinengehäusen mit fliegend angeordnetem Läufer eingesetzt werden.Patentanseruch:Einrichtung zur Einführung des Dampfes in Hochdruckdampfturbinen mit fliegend angeordnetem Läufer, unter Anwendung eines an sich bekannten Einsatzstückes, durch das der Frischdampfdruck vom Gehäuse oder von Teilen desselben abgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein massives Einsatzstück (fr), in das die Einlaß- und Verteilerkanäle (g, k, m) eingearbeitet sind und das den ersten Düsenkranz (0) trägt, gleichachsig mit der Welle (c) in der Vorderwand des Gehäuses oder einer den Deckel ersetzenden, das Gehäuse der Leitvorrichtungen umgebenden einteiligen Kappe (α) von innen so eingesetzt ist, daß der innerhalb der Turbine herrschende Dampfdruck das Einsatzstück mit einem flanschartig ausgebildeten Teil (d) gegen die Gehäusevorderwand oder Kappe drückt und so selbsttätig die Dichtung bewirkt, während die Dampfleitungen unmittelbar an den nach außen reichenden Teil des Einsatzstückes angeschlossen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM101758D DE512407C (de) | 1927-10-20 | 1927-10-20 | Einrichtung zur Einfuehrung des Dampfes in Hochdruckdampfturbinen mit fliegend angeordnetem Laeufer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM101758D DE512407C (de) | 1927-10-20 | 1927-10-20 | Einrichtung zur Einfuehrung des Dampfes in Hochdruckdampfturbinen mit fliegend angeordnetem Laeufer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE512407C true DE512407C (de) | 1930-11-11 |
Family
ID=7324657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM101758D Expired DE512407C (de) | 1927-10-20 | 1927-10-20 | Einrichtung zur Einfuehrung des Dampfes in Hochdruckdampfturbinen mit fliegend angeordnetem Laeufer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE512407C (de) |
-
1927
- 1927-10-20 DE DEM101758D patent/DE512407C/de not_active Expired
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