DE512453C - Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens zur Regelung eines Fluessigkeitsgetriebes - Google Patents
Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens zur Regelung eines FluessigkeitsgetriebesInfo
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- F01B1/06—Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements with cylinders in star or fan arrangement
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
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- F16H61/40—Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
-
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Description
Vorliegende Erfindung betrifft eine neuartige Anordnung der im Patent 478 900 beschriebenen
Ventilsteuerung für Flüssigkeitsgetriebe, und zwar kennzeichnet sich dieselbe dadurch, daß
die in an sich bekannter Weise ineinandergeschobenen Ein- und Auslaßventile in der
Schwingungsachse jedes Zylinders angeordnet sind; dabei ist die zur Bewegung der Ventile
dienende Steuerung konzentrisch zu der Motorenwelle angeordnet und kann sowohl durch
axiales Verschieben eines konzentrischen Ringes gruppenweise ausgeschaltet als auch durch
relatives Verstellen einer auf der Motorenwelle lose drehbaren, mit Kurven versehenen Hülse
stufenlos verändert werden. Die gruppenweise erfolgende Ausschaltung einzelner Zylinder hat
die Wirkung, daß die Flüssigkeit nur noch die übrigen Zylinder durchströmen kann, was bei
gleichbleibender Speisung eine entsprechende
ao Steigerung der Durchflußgeschwindigkeit und somit der Drehzahl des Flüssigkeitsmotors zur
Folge hat. Durch die Phasenverschiebung der Steuerung dagegen werden die Öffnungszeiten
der Ventile gegenüber den Kolbenbewegungen und damit die Schluckfähigkeit des Motors geändert,
wodurch eine stufenlose Erhöhung der Drehzahl und die Umkehrung der Drehrichtung
möglich ist. Diese Art der Drehzahlregelung hat zwar den Vorteil, daß sie gleichförmig erfolgen
kann, doch ist mit ihr auch eine Verschlechterung des Wirkungsgrades verbunden, weil die Kolben
während des ganzen Hubes unter Einwirkung der Druckflüssigkeit stehen, aber nur während
eines Teiles des Hubes Arbeit leisten. Dieser Nachteil wird zwar bei der erstgenannten Steuerung,
bei der die eingeschalteten Kolben während des ganzen Hubes arbeiten, vermieden,
doch kann hierbei die Änderung der Drehzahl nur stufenweise erfolgen. Die beste Art der
Regelung ergibt sich somit durch abwechselnde Anwendung dieser beiden Steuerungsarten.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigt
Abb. ι einen Schnitt durch einen Flüssigkeitsmotor,
Abb. 2 eine zweite Ausbildungsart der Ventile, ebenfalls im Schnitt,
Abb. 3 einen Schnitt durch die Steuerglieder in verkleinertem Maßstab,
Abb. 4 eine Endansicht nach Abb. 1 im gleichen Maßstab wie Abb. 3,
Abb. 5 einen Schnitt durch Einzelteile der Steuerung.
Ein Zylinder 24 ist schwingend auf einer Achse 27 angeordnet. Ein Kolben M, welcher
im Zylinder 24 geführt ist, steht durch eine Lagerschale 25 mit einer Kurbel einer Welle 28
in Verbindung. Entsprechend der Anzahl von Zylindern sind mehrere Kolben an einer gemeinsamen
Kurbel angelenkt. Die Kolben sind zu diesem Zweck mit einem kugelförmigen Kopf
versehen, welcher in der Lagerschale 25 durch einen Stift gehalten wird. Im Innern der Schwingungsachse
befindet sich der Druckraum 26, wobei ein Ringkanal 6 die Druckräume sämtlicher Schwingungsachsen bzw. Zylinder verbindet.
Die schwingenden Zylinder haben an einer Paßfläche
um die Schwingungsachse je einen Ringkanal
A2, welcher so breit gehalten ist, daß der
Zylinder sich druckfrei bewegt. Einlaßventile 14 und Auslaßventile 15 sind konzentrisch und
in an sich bekannter Weise ineinandergeschoben in der Schwingungsachse 27 angeordnet, und
zwar derart, daß der durch eine Bohrung des Einlaßventils 14 tretende Schaft 30 des Auslaßventils von der gleichen Seite wie die Einlaß-
Ventile gesteuert wird. In Abb. 2 ist für beide Ventile ein gemeinsamer Schaft 30^ vorgesehen,
wobei die Ventilteller 14 und 15 mit einer verlängerten Büchse den Schaft umgeben und
teilweise auf demselben oder im Gehäuse geführt werden. Die Steuerung der Ein- und Auslaßventile
erfolgt durch je einen Winkelhebel 31
und 32, welche durch je eine durch ein Kugelgelenk angeschlossene Zugstange 33, 34 und
entsprechende, im Hebel 37 geführte Rollen 35, 36 durch Nocken einer auf der Hauptwelle
angeordneten Büchse 56 angehoben werden. Die Verbindung des Hebels 37 mit dem Hebel
38 ist bei allen oder einzelnen Einlaßsteuerungen entkuppelbar ausgebildet. Dies wird dadurch
erreicht, daß die Teile 37, 38 eine ausrückbare Klauenkupplung bilden. Die gegenseitige Sperrlage
dieser Hebel wird jeweils durch die Spannkraft einer Feder 43 erreicht, welche sich einerseits
gegen die Nabe des Hebels 37 und andererseits gegen ein Auge eines Ringes 41 stützt
und dadurch eine der Führungsbüchse des Hebels 37 als Anschlag dienende Mutter 42 gegen
das Auge des Ringes 41 drückt. Der Ring 41
kann hin und her bewegt werden, während er
4-5 durch die Hülse des Hebels 37 gegen Verdrehung
gesichert wird. Die zum Anheben der Rollen 35, 36 dienenden Nocken sind auf einer gemeinsamen
Hülse 56 angeordnet, die auf der Welle 28 lose drehbar sitzt und ein Stirnrad 57 trägt.
Das Rad 57 regelt den Antrieb der Welle 28 durch Stirnräder 58, 59 und Schraubenräder
6o, 61. Das Rad 61 ist auf einer Welle 62 gegen
Drehung gesichert, kann aber in axialer Richtung durch einen Hebel 63 verschoben werden.
Die Welle 62 wird von der Motorwelle 28 durch die Schraubenräder 64, 65 angetrieben. Das
Übersetzungsverhältnis zwischen der Hülse 56 und der Welle kann 1:1 oder 2:1, 3:1 sein,
wobei entsprechend der Übersetzung eine Anzahl Nocken symmetrisch auf der Hülse 56 angeordnet
sind. Durch das Anheben der Auslaßventile 15 wird zwischen dem Zylinderraum
und einem für alle Zylinder gemeinsamen Kanal 66 durch die Öffnungen 67 eine Verbindung
hergestellt. Der Ringkanal 66 ist durch eine Rückleitung 7 mit der Saugleitung der Pumpe
verbunden. Zweckmäßig wird an der höchsten Stelle der Saugleitung ein Windkessel angeordnet.
Durch die Anordnung sowohl der Saugwie auch der Einlaßventile innerhalb der
Schwingungsachse wird eine einfache zweckmäßige Form des ganzen Flüssigkeitsmotors
und eine einfache und sichere Steuerung der Ventile erreicht. Bei der Ausführung nach
Abb. 2 ist für beide Ventile nur ein Stößel notwendig.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens zur Regelung eines Flüssigkeitsgetriebes nach Patent 478 900, dadurch
gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise ineinandergeschobenen Ein- und Auslaßventile
(14, 15, 30) in der Schwingungsachse (27) jedes Zylinders (24) angeordnet
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließen der Ein-
und Auslaßventile (14, 15) der Zylinder durch ein konzentrisch zur Getriebeachse
angeordnetes Steuergestänge (31 bis 38) erfolgt und daß diese Ventile durch axiales
Verschieben eines konzentrischen Ringes (41) gruppenweise ausgeschaltet werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (14, 15)
des Flüssigkeitsmqtors durch eine gemeinsame, um die Flüssigkeitsmotorenwelle (28)
lose drehbare und mit Kurven versehene Hülse (56) gesteuert werden, deren relative
Lage zu der Flüssigkeitsmotorenwelle um
einen beliebigen Phasenwinkel verstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED49844D DE512453C (de) | 1926-02-11 | 1926-02-11 | Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens zur Regelung eines Fluessigkeitsgetriebes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED49844D DE512453C (de) | 1926-02-11 | 1926-02-11 | Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens zur Regelung eines Fluessigkeitsgetriebes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE512453C true DE512453C (de) | 1930-11-12 |
Family
ID=7052195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED49844D Expired DE512453C (de) | 1926-02-11 | 1926-02-11 | Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens zur Regelung eines Fluessigkeitsgetriebes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE512453C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1172965B (de) * | 1961-10-28 | 1964-06-25 | John Deere Lanz Ag | Hydrostatischer Fahrantrieb, insbesondere fuer Maehdrescher |
-
1926
- 1926-02-11 DE DED49844D patent/DE512453C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1172965B (de) * | 1961-10-28 | 1964-06-25 | John Deere Lanz Ag | Hydrostatischer Fahrantrieb, insbesondere fuer Maehdrescher |
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