DE51249C - Plattform für Ringelspiele - Google Patents
Plattform für RingelspieleInfo
- Publication number
- DE51249C DE51249C DENDAT51249D DE51249DA DE51249C DE 51249 C DE51249 C DE 51249C DE NDAT51249 D DENDAT51249 D DE NDAT51249D DE 51249D A DE51249D A DE 51249DA DE 51249 C DE51249 C DE 51249C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- platform
- segment
- segments
- ring
- place
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G1/00—Roundabouts
- A63G1/30—Roundabouts with seats moving up-and-down, e.g. figure-seats
Landscapes
- Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 77: Sport.
Die einzelnen Theile der Plattform werden nicht, wie üblich, durch Gelenke oder Nietungen
unter einander, verbunden, sondern einzelne Segmente werden unter Vermittelung von Keilstücken
zu einem starren, sich selbst stützenden Ring vereinigt.
Die Antriebsmaschine (Dampfmaschine mit Kessel, Elektromotor etc.) wird auf eines der
Segmente selbst aufgestellt, welches von einem auf einer endlosen Schiene laufenden Rad getragen und von der Kurbelwelle der genannten
Maschine in Drehung versetzt wird. Die übrigen Segmente werden ebenfalls auf Räder aufgesetzt,
die auf genannter Schiene laufen, so dafs der Antriebsmotor mit im Kreise herumgeführt
wird, der auf diese Weise die übrigen, Pferde, Wagen, Böte etc., aufnehmenden Segmente
vor sich herschiebt bezw. hinter sich herzieht.
Die bisher verwendeten Ringelspiele wurden von einem Dach überdeckt, das sich von der
mittleren Säule nach dem Umfange des Ringelspiels erstreckte; bei dem vorliegenden Ringelspiel
ist das aus Sparrenwerk gebildete Dach als Ring gebildet, der sich nur über die Breite
der aus den Segmenten und Keilstücken zusammengesetzten Plattform erstreckt.
Das aus Segmenten zusammengesetzte Ringelspiel bietet den Vortheil, dafs es leicht aus
einander genommen werden und nach Aufschieben zweier Laufräder F auf eine unter
jedem Segment gelagerte Achse zu einem Wagenzug zusammengestellt werden kann, der
gegebenenfalls durch Pferdekraft mit dem auf vier Laufräder aufgesetzten, den Antriebsmotor
tragenden Segment von Ort zu Ort befördert werden kann; ausgeschlossen ist nicht, jedes
Segment einzeln als Wagen fortzubewegen.
Die Plattform des Ringelspiels, dessen Gesammtanordnung in Fig. 6 im Grundrifs und
in Fig. 7 im Aufrifs ersichtlich ist, besteht aus einzelnen Theilen, von denen jeder aus einem
rechteckig begrenzten Segment A und dem Keilstück B zusammengesetzt ist. Ein solcher
Plattformtheil ist in Fig. 1 im Grundrifs, in Fig. 2 im Querschnitt ersichtlich. Der Zusammenbau
eines solchen einzelnen Theiles hat den Zweck, jedes Segment^ nach'Entfernung
der Keilstücke mit der Pferde- oder Bootgruppe als Wagen zu verwenden, der bei Messen oder Märkten von Ort zu Ort gezogen
werden kann, wobei die Bewegung der die Fahrenden aufnehmenden Pferde, Böte etc.
dieselbe bleibt, gleichviel, ob das Segment einzeln herumgezogen oder als Theil der Plattform
im Kreise herumgedreht wird. In letzterem Falle läuft ein auf der Achse D des
Segments A sitzendes Rillenrad C auf einer kreisrunden, entsprechend gestalteten Schiene E,
so dafs dieses Rad das Gewicht des zugehörigen Segments A zuzüglich der Hälfte des
zugehörigen Keilstückes B trägt.
Zur festen Verbindung der einzelnen, aus Segmenten A und Keilstücken B zusammengesetzten
Plattformtheile mit einander sind die unter dem Gebälk hinlaufenden Winkeleisen b2
zu beiden Seiten über die Segmente verlängert, so dafs sie die Keilstücke B tragen; diese
Schienen b2 werden durch Laschen b3 und
Winkeleisen b& mit einander verbunden, so
dafs sämmtliche Segmente eine versteifte Plattform bilden, während die durch Aneinander-
stofsen der Theile b2 gebildeten ■ Eckstücke
durch Winkeleisen oder Sparren b4' verbunden werden. Die Eisen Z>5 sind nach unten abgebogen
und gehen unter die Stufen K1 zum Besteigen der Plattform hinweg. Beim Auseinandernehmen
der Segmente werden die Laschen b3, die Sparren i>4 und die gebogenen
Schienen i>5 abgeschraubt.
Fig. 3 zeigt im Grundrifs, Fig. 4 im Schnitt nachLinie x-x der Fig. 3 und Fig. 5 im Schnitt
nach Linie y -y derselben Figur denjenigen Theil der Plattform, auf welchen die Maschine
oder der Motor zum Antrieb des Ringelspiels aufgesetzt ist. Bei Einstellung des genannten
Theiles oder Segments in die übrigen, mit Pferden, Böten u. dergl. ausgerüsteten Segmente
wird ersteres ebenfalls von einem Rillenrad C getragen, welches auf der kreisrunden, entsprechend
geformten Schiene E läuft.
Die centrale Lage genannter Schiene E kann, wie aus Fig. 2 ersichtlich, durch Spannstangen j
mit Spannkloben k gesichert werden; die Enden von j greifen einerseits hakenförmig in an die
Schiene E angenietete Oesen j1, andererseits in
die Löcher einer im Centrum des Ringelspiels befindlichen Scheibe G ein (Fig. 2). Rad C
erhält durch eine über das Rad d1 auf Welle H
und eine über das Rad d2 auf der Achse J ' des Rades C gehende Kette Antrieb; durch
Spannrolle d3, welche auf den verstellbaren und im Anschlag ds einstellbaren Zapfen d4·
sitzt, kann die schlaff gewordene Kette angezogen werden. Beim Antrieb der Plattform
durch die Maschine werden die für gewöhnlich zum Transport des Ringelspiels von Ort
zu Ort dienenden Laufräder F1 F1 weggenommen.
Durch geeignet befestigte Kästen, deren Deckel zwecks schneller Wegnahme der Räder
aufgeklappt werden können, sind die über die Segmentfläche ragenden Hinterräder F1 überdeckt.
Das Vorderende des Antriebsmotorsegments ist mit einem Vordergestell K versehen,
durch welches beim Einhängen einer Deichsel genanntes Segment von Ort zu Ort gefahren werden kann. Zwischen dem Hinterende
des Motorsegments und dem nächsten Segment A ist ebenfalls ein Keilstück B eingesetzt,
während zwischen das Vorderende genannten Motorsegments und das nächst vordere Segment ein kleineres Keilstück B1 eingesetzt
ist, auf welchem eine Orgel Aufstellung finden kann. Zu diesem Zwecke ist, wie aus
Fig. 3 und 4 ersichtlich, auf das Keilstück B1
ein Rahmen L mit den Eckwinkeln e1 aufgesetzt;
in letztere werden Gummikugeln zur Bildung einer elastischen Unterlage für die Orgel M, Fig. 3', eingelegt:
Das Dach kann, entsprechend den Plattformsegmenten, aus einzelnen Segmenten zusammengestellt
sein, so dafs jedes Plattformsegment mit dem über ihm befindlichen Dach nach Trennung von den anderen Segmenten einen
vollständig überdeckten Wagen bildet;
Claims (1)
- Patent-Ansprdch:Für Ringelspiele eine aus viereckigen Tafeln und dreieckigen Füllstücken zusammengesetzte, mit sattelförmigen Ueberdachungen versehene Plattform, welche Tafeln mit allem Zubehör an beweglichen Figuren u. dergl. einzeln auf Räder gesetzt, weiter transportirt und wieder zum Ringelspiel zusammengebaut werden können.Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51249C true DE51249C (de) |
Family
ID=326034
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51249D Expired - Lifetime DE51249C (de) | Plattform für Ringelspiele |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51249C (de) |
-
0
- DE DENDAT51249D patent/DE51249C/de not_active Expired - Lifetime
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