DE512558C - Verfahren zur Herstellung von profilierten Ringen (Felgen fuer Luftreifen) - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von profilierten Ringen (Felgen fuer Luftreifen)Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/26—Making other particular articles wheels or the like
- B21D53/30—Making other particular articles wheels or the like wheel rims
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- Forging (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zur Herstellung von Ringen
unregelmäßigen Querschnittes, z. B. raschabnehimbaren Felgen für Luftreifen.
Insbesondere soll der Rinig seine endgültige Form und Größe in einem einzigen Arbeitsgange erhalten.
Insbesondere soll der Rinig seine endgültige Form und Größe in einem einzigen Arbeitsgange erhalten.
Die neue Maschine soll mehrere bisher in getrennten Maschinen ausgeführte Verfahrensstufen
in sich vereinen. Die Erfindung richtet sich auch auf bauliche Neuerungen an solch einer Maschine.
Die Hauptvorteile der Erfindung sind Ersparnis an Zeit und Arbeit.
Bei der üblichen Herstellung von Reifenfelgen werden vier getrennte Maschinen und
Verfahrensstufen beim Fertigmachen einer Rohfelge verwendet, die vorher nacheinander
durch Biegen, Stumpfschiweißen und Abrichten hergestellt wurde. Diese Maschinen bewirken
nacheinander das Walzen, das gewöhnlich zwei Maschinen erfordert, das Erweitern
auf eine Übergröße und das Verengen auf Fertiggröße. Diese Schritte sind
»5 wegen der Verwendung handelsüblicher Formen der Vorwerkstärlce nötig, die eine abschließende
Berichtigung nötig machen, und wegen der Unmöglichkeit der Erzielung der genauen Größe des Ringes durch die gewöhnliehen
Herstellungsverfahren. Genauigkeit im Endprodukt erfordert daher einen oder
mehrere Formgebungsstufen, um. dem Erzeugnis den richtigen Querschnitt zu geben,
eine Erweiterungsstufe, um die Elastizität des Metalls zu überwinden und die Felge auf
etwas Übermaß zu bringen, und eine Verengunigsstufe, um das Maß auf das genaue
Fertigmaß zu verringern.
Die neue Maschine vereinigt in sich das Erweitern und Verengen und bewirkt dank
Verwendung besonderer Gesenke die endgültige Formgebung des Ringes sowie das notwendige Erweitern und Verengen.
In der Zeichnung ist ein Ausfübrungsbeispiel
schematisch dargestellt.
Abb. ι bis 5 zeigen die Stellungen der Formungsgesenke
nacheinander bei ihrer Arbeit an einer Felge; die waagerechte Abmessung,
welche die Bewegung der Gesenke darstellt, ist relativ zur senkrechten Abmessung stark
übertrieben.
Abb. 6 zeigt im selben waagerechten Maßstabe
wie Abb. 1 bis 5 zwei Kurveni, welche die Bewegung der Gesenke mit Beizug auf die
Drehung der Maschinenkurbelwelle darstellen,
Abb·. 7 eine Seitenansicht der ganzen Maschine,
Abb. 8 eine Vorderansicht des Arbeitskopfes der Maschine in Achsenrichtung der
Gesenke gesehen,
Abb. 9 einen Mittelschnitt der Abb. 8,
Abb. ίο eine Ansicht des Antriebes des Erweiterungsgesenkes,
,
Abb. 11 eine Ansicht des Antriebes dies
Verengungsgesenkes, '
Abb. 12 einen Schnitt durch das Werkstück und einen Teil der Walzen beim handelsüblichen
Walzen,
Abb. 13 einen Schnitt durch die fertige Felge,
Abb. 14 einen Schnitt durch das Verengungsgesenk.
Bei der wirtschaftlichen Herstellung von Felgen, z. B. für Luftreifen, hat es sich als
sehr zweckmäßig erwiesen, Walzen 30, 31 (Abb. 12) zu verwenden, welche einen profilierten
Streifen aus Blech erzeugen, dessen Querschnitt dem der fertigen Felge ungefähr gleich ist, aber noch kleinere Nachrichtarbeiten
am Flansch F und der Rille G verlangt, um dieses Vorwerkstück geeignet für
den, fertigen Gegenstand nach Abb. 13 zu
machen·. Darin ist der Flansch/7 im wesentlichen
rechtwinklig zürn Felgenkörper r aufgebogen worden, und sein gebogener Teil ist
etwas nachgeformt worden, während die Rille g aufgerollt worden ist, damit sie einen
kürzeren Bogen bildet und unter spitzerem Winkel zum Felgenteil r steht. Diese Formgebung
erforderte bisher zwei Walzvorgänge und wird jetzt zusammen mit dem Bringen der Felge auf Fertigmaß, das bisher durch
Erweitern und Verengung getrennt geschah, nach der Erfindung in einer einzigen Maschine
verwirklicht.
Abb. ι bis 6 zeigen das Erweitern, Gestalten
und Verengen einer teilweise geformten Felge in einer einzigen Maschine. Die Abb. 1
bis 5 sind der Drehachse X-X zugehörig, welche die gemeinsame Mitte der beiden im
Kreise angeordneten Gesenkformen darstellt, die durch die beiden Gruppen von beim Arbeitshub
sich erweiternden Innen- und sich verengenden Außengesenken gebildet werden. Bewegungen nach rechts stellen in Abb. 1
bis 6 Bewegung nach außen von der Achse X-X der Maschine dar, während Bewegungen
nach links Einwärtsbewegungen darstellen. Die Gesenke E und C veranschaulichen je
eines der im Kreise angeordneten Gesenke, die zusammen diese zwei Gruppen bilden.
Abb. 6 zeigt durch zwei Kurven: e und c graphisch die relativen Bewegungen, der obigen
zwei Sätze (E und C) von Gesenken. Beide Gesenke beginnen, an dem ain weitesten
abstehenden Punkte I bei o° oder am Anfang
eines Arbeitsspiels sich gegeneinanderzubewegen. Bei Drehung der Kurbelwelle S
(Abb. 7 und ro) der Maschine beginnen die Innengesenke £ sich nach auswärts zu bewegen und die Außengesenke C nach einwärts.
βο An einem Punkte III ist eine kurze Pause in der Einwärtsbewegung der Außengesenke C.
Dort haben die Innenigesenke E die Grenze ihrer Auswärtsbewegung erreicht, wie
Kurve e zeigt. Dann laufen die Innengesenke J3 rasch in ihre innerste Lage zurück,
während die Außengesenke C relativ langsam weiter einwärts bis zu einem Mindesthalbmesser
am Punkt IV der Kurve c wandern. Dann ziehen sich die Außengesenke nach
außen von, der Mitte zurück und lassen den geformten Ring frei zum Entfernen aus der
Maschine zurück.
Die Abb. 1 bis 5 zeigen die Wirkungen dieser
Arbeit an einem rohen Ringe R1 der hier eine Luftreifenfelge ist und einen Seitenflansch
F an einem zylindrischen Körper an einer Seite sowie an der andern Seite eine
Rille G aufweist, in die ein abnehmbarer durchschlitzter Seitenflansch ähnlich dem
fertigen Flansch f (Abb. 13) später eingesetzt
wird. Der rohe Ring R (Abb. r) ist im wesentlichen zylindrisch, doch ist sein zylindrischer
Mittelteil leicht kegelförmig. Dies beruht darauf, daß beim roh gebogenen Ring die
Achse geringster Biegungsbeanspruchung bzw. die neutrale Achse nicht in der Ebene des geraden
Teiles der Felge R, sondern unter einem Winkel dazu liegt, wegen der unsymmetrischen
Lage des Flansches F und der RiIIeG zum übrigen Teil der Felge. Die
Lage der Gesenke in dieser Abb. 1 ist die Beschickungslage entsprechend den Punkten
I-I an den Kurven, e und c der Abb. 6.
Bei Bewegung der Gesenke in die Lage nach Abb. 2, welche den Punkten II-II der Abb. 6
entspricht, wird der bisher auf einer Blattfeder j des Gesenkes E ruhende Flansch F
der Felge auf den abgerundeten Teil 13 des Gesenkes E gehoben und nebst den Nachbarteilen
des Felgenkörpers allmählich gestreckt, während die Kante der Rille G aufwärts
gegen die Fläche 20 des Gesenkes C geschoben worden ist. Wenn die Gesenke E und C
ihre gegenseitige Annäherung fortsetzen, so gleitet der äußerste Teil der Rille G über die
benachbarten Schrägflächen 20, 20' (Abb. 14)
des Verengungsgesenkes C und leitet dadurch ein Aufrollen der Rille G ein. Die Relativbewegung
der zwei Gesenke E und C an diesem Punkt setzt sich aus der Auswärtsbewegung
von E und der Einwärtsbewegung von C zusammen. Weitere Annäherung der
Gesenke bringt den Wulst 21, des Gesenkes
(s. Abb. 1) gegen die Innenseite der Felgenrille G und preßt sie einwärts gegen den entsprechenden
Teil 11 des Erweiterungsgesenkes E. An einem Punkt, der dem Punkt III
der Kurven e und c in Abb. 6 entspricht, sind die Gesenke E und C auf der Felge zusammengekommen,
die "nun ihre fertige Form r zeigt. Die kurze, obenerwähnte Pause in der .
Einwärtsbewegung des sich verengernden
Außengesenkes C tritt ein, während die Arbeit des Fertigstellen der Form der Felge
durch die sich erweiternden Innengesenke bei ihrer Auswärtsbewegung geleistet wird. Diese
Pause am Punkt III der Kurven ist so klein und umfaßt nur so wenig Zeit, daß sie beim
Zeichnungsmaßstabe nicht sichtbar ist. Während dieser Annäherung der- Gesenke E und C
entspricht ihre Wirkung auf die Felge R ίο mehr einer Gesenkpressung als der vorhergehenden
Biege- und Streckwirkung. Diese Gesenkpressung ergibt eine Fertigformung des Flansches, jetzt f genannt, die ihn mehr
rechtwinklig zum zylindrischen Teil des FeI-genkörpers stellt und gleichzeitig die Rinne
im ganzen aufbiegt, so daß sie, wie bei g gezeichnet, einen spitzeren Winkel als vorher
zum Felgenkörper bildet. Bei dieser Schlußpressung wirken die Flächen 10 und 11 des
ao Gesenkes E mit den Flächen 20, 21 des Gesenkes
C beim Formen der Rille g zusammen. Das Zusammenwirken der Flächen 12 und 22
der Gesenke E, C bildet die genaue zylindrische Form des Felgenkörpers r. Die
as Flächen 13 und 23 formen zusammen den
Flansch /. Nach Abb. 4 sind die Innengesenke E in ihre Ursprungslage zurückgekehrt
und haben den fertigen Ring auf der Umfangsfläche der Gesenke C ruhend zurückgelassen,
die sich nunmehr langsam weiter einwärts bewegen und dadurch die Felge auf Fertigmaß verengen, unter Berücksichtigung
des Bestrebens der Felge, beim Loslassen sich zu erweitern. Die Lagen der Gesenke entsprechen
hier den Punkten IV-IV in Abb. 6. Bei Rückzug des Gesenkes C in seine ursprüngliche
Lage nach außen (Abb. 5) fällt die fertige Felge auf die Federstütze ί und
kann aus der Maschine entfernt werden.
Nach Abb. 7 bis 11 werden Blöcke 42, die die Außengesenke C tragen, durch ein einstellbares hin und her gehendes Organ 44 in radialer Richtung bewegt, das am oberen Ende einen Tisch 43 trägt, auf dem die Blöcke 42 in radialen Nuten gleiten. Die Blöcke werden durch Lenker 41 (Abb. 9) ein- und auswärts bewegt. Die Innengesenke E ruhen auf Blöcken 60, die den Blöcken 42 gleichen, aber nicht auf dem Tragtische direkt ruhen, sondern auf einem genuteten Einwärtsvorsprunge 42' der Blöcke 42. Lenker 61 verbinden diese Blöcke 60 mit einer Muffe 62, der auf einer anderen konzentrischen Muffe 63 befestigt jist. Diese ist mit der durch eine Kurbel hin und her bewegten Treibstange 48 vermöge Federkeils 70 undrehbar, aber axial verschiebbar verbunden. Zur Herbeiführung einer bestimmten Bewegung der Innengesenke, entsprechend dem Diagramm nach Abb. 6, ist zwischen der Treibstange 48 und der auf die Lenker 61 einwirkenden Muffe 63 eine Totgangverbindung vorgesehen. Diese besteht aus zwei Schwingdaumen 65, die an die Muffe 62 angelenkt sind und mit Anlagestücken 65' über Gegenstücke 66' am Ring 66 greifen. Diese Stücke 65', 66' bestehen aus abnutzungsfestem Stoff. Der Ring 66 ist an der Treibstange 48 durch eine Schraubverbindung 69 einstellbar. Ein größerer starrer Ring 67 sitzt oberhalb der Blöcke 60, welche die Innengesenke E tragen, und wird in Abstand vom Tisch 43, an den er angebolzt ist, durch nicht gezeichnete Abstandshalter gehalten, um freie Bewegung der beiden verschiebbaren Gesenklagerblöcke 42, 60 zu gestatten. Innere Anlageflächen 68 des Ringes 67 kommen mit den Außenflächen der Gelenkdaumen 65 in Berührung und bewirken ihre Ausrückung an einem ausgewählten Punkt beim Auswärtshube der durch eine Kurbel hin und her bewegten Stange 48 und gewährleisten so den Eingriff der Daumen 65 mit dem Ring 66 beim Einwärtshube der Stange 48. Infolgedessen werden verschiedene Grade von Bewegung der Innengesenke E ermöglicht.
Nach Abb. 7 bis 11 werden Blöcke 42, die die Außengesenke C tragen, durch ein einstellbares hin und her gehendes Organ 44 in radialer Richtung bewegt, das am oberen Ende einen Tisch 43 trägt, auf dem die Blöcke 42 in radialen Nuten gleiten. Die Blöcke werden durch Lenker 41 (Abb. 9) ein- und auswärts bewegt. Die Innengesenke E ruhen auf Blöcken 60, die den Blöcken 42 gleichen, aber nicht auf dem Tragtische direkt ruhen, sondern auf einem genuteten Einwärtsvorsprunge 42' der Blöcke 42. Lenker 61 verbinden diese Blöcke 60 mit einer Muffe 62, der auf einer anderen konzentrischen Muffe 63 befestigt jist. Diese ist mit der durch eine Kurbel hin und her bewegten Treibstange 48 vermöge Federkeils 70 undrehbar, aber axial verschiebbar verbunden. Zur Herbeiführung einer bestimmten Bewegung der Innengesenke, entsprechend dem Diagramm nach Abb. 6, ist zwischen der Treibstange 48 und der auf die Lenker 61 einwirkenden Muffe 63 eine Totgangverbindung vorgesehen. Diese besteht aus zwei Schwingdaumen 65, die an die Muffe 62 angelenkt sind und mit Anlagestücken 65' über Gegenstücke 66' am Ring 66 greifen. Diese Stücke 65', 66' bestehen aus abnutzungsfestem Stoff. Der Ring 66 ist an der Treibstange 48 durch eine Schraubverbindung 69 einstellbar. Ein größerer starrer Ring 67 sitzt oberhalb der Blöcke 60, welche die Innengesenke E tragen, und wird in Abstand vom Tisch 43, an den er angebolzt ist, durch nicht gezeichnete Abstandshalter gehalten, um freie Bewegung der beiden verschiebbaren Gesenklagerblöcke 42, 60 zu gestatten. Innere Anlageflächen 68 des Ringes 67 kommen mit den Außenflächen der Gelenkdaumen 65 in Berührung und bewirken ihre Ausrückung an einem ausgewählten Punkt beim Auswärtshube der durch eine Kurbel hin und her bewegten Stange 48 und gewährleisten so den Eingriff der Daumen 65 mit dem Ring 66 beim Einwärtshube der Stange 48. Infolgedessen werden verschiedene Grade von Bewegung der Innengesenke E ermöglicht.
Wie in Abb. 7 und 10 gezeigt, wird die Treibstange 48 von einer Kurbelwelle 5 durch
Kurbel 50 und Verbindungsstange 49 hin und her bewegt. Der Tisch 43 wird durch Nocken
47 (Abb. 11) hin und her bewegt, die seitlich der Kurbel 50 an der Welle 5 angebracht
sind. Die Kurven 47 wirken auf Rollen an einem Querhaupt 44, das in Eingriff mit
einem zweiten Schiebegliede durch ein Keilstellglied 54 treten kann, wodurch eine einstellbare
Triebverbindung für den Außengesenkmechanismus geschaffen ist. Die Treibstange 48 ragt durch eine Mittelöffnung im
Querhaupt 44, Keil 54 und zugehörigen Schieber. Um den Tisch 43 zurückzuführen, wenn die Schwerkraft hierzu nicht ausreicht,
sind Hilfsnocken 47' an den Triebnocken 47 angebracht, die mit Rollen an zwei Rückzugshebeln 46 in Berührung kommen, die durch
einen Verbindungslenker mit zwei an der Unterseite des Tisches 43 angebrachten Rückholstangen
verbunden sind. Eine Feder 46' liefert eine elastische Verbindung zwischen der Verbindungsstange und dem Hebel 46 n0
zum Schutz für den Fall von Verklemmung des Tisches 43 oder seines Zubehörs.
Die die beiden Gesenksätze treibende Kurbelwelle 51 wird von einem nicht gezeichneten
Getriebe gedreht, dessen Wellen in Lagern 51, ^5
51' ruhen. Eine Plattform 52 trägt einen Elektromotor oder eine Antriebswelle.
Der Ring 40, der ein Widerlager für die verschiedenen Lenker 41 des Außengesenkmechanismus
bildet, wird vom Maschinen- ;estell getragen. Das Handrad 53 (Abb. 7)
stellt die Bewegung des Außengesenkmecha-
nismus durch das obengenannte Keilstellglied 54 ein. Federn 41' drücken gegen den Tisch
43 und sind mit den Gesenkträgern 42 durch eine Gewindebolzenverbindung verbunden, so
daß Totgang im Triebwerk der Gesenktragblöcke aufgenommen werden kann und unerwünschte
Abwärtsbewegungen der oberhalb der Maschinenmitte angebrachten Blöcke durch ihr Gewicht verhindert werden können.
Zwecks bequemer Herstellung und Einstellung sind die Blöcke geteilt und die Teile
durch Füllstücke getrennt (Abb. 9).
Eine einzige Maschine kann also die drei bisher für denselben Zweck verwendeten mit
gleicher Wirkung, aber viel billiger ersetzen.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von profilierten Ringen mittels innerer und äußerer
radial beweglicher Formgesenke, dadurch gekennzeichnet, daß in ein und derselben
Maschine ein Ring als Ganzes über sein gewünschtes Maß erweitert wird,
«5 dann, während er unter Spannung ist, geformt wird und schließlich auf das gewünschte
Maß verengt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Gesenke
rasch nach dem Formungsvorgang zurückgezogen werden, während die Bewegung
der äußeren Gesenke im Anschluß daran fortgesetzt wird, um den Ring auf Maß zu verengen. -
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Gesenke
in der endgültigen Formungslage zu einer Pause veranlaßt werden und erst nach dem Zurückweichen der inneren Gesenke
ihre maßbestimmende Einwärtsbewegung fortschreitet.
4. Maschine für das Verfahren nach Anspruch 1 bis 3 mit inneren und äußeren
Gruppen von Gesenken, die relativ beweglich radial zu einer gemeinsamen +5
Mitte sind und mit der Form ihrer- gegenüberliegenden Flächen wesentlich der gewünschten
Form des fertigen Ringes entsprechen, gekennzeichnet durch eine Einrichtung
wie ein Triebwerk (S, 43, 47, 48) zum Bewegen und zeitlichen Steuern
der Gesenke, derart, daß diese den Ring
durch Auswärtsbewegung der inneren Gruppe von Gesenken strecken, ihn durch
relative Annäherung beider Gruppen von Gesenken formen und ihn schließlich durch Einwärtsbewegung der äußeren Gesenkgruppe
auf Maß bringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US512558XA | 1927-03-15 | 1927-03-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE512558C true DE512558C (de) | 1930-11-15 |
Family
ID=21970214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB136438D Expired DE512558C (de) | 1927-03-15 | 1928-03-16 | Verfahren zur Herstellung von profilierten Ringen (Felgen fuer Luftreifen) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE512558C (de) |
-
1928
- 1928-03-16 DE DEB136438D patent/DE512558C/de not_active Expired
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