DE512576C - Bremse, insbesondere fuer elektrische Strassenbahn-Anhaengewagen, die durch Erregung einer elektrischen Vorrichtung geloest, bei Stromlosigkeit der Vorrichtung dagegen angezogen wird - Google Patents

Bremse, insbesondere fuer elektrische Strassenbahn-Anhaengewagen, die durch Erregung einer elektrischen Vorrichtung geloest, bei Stromlosigkeit der Vorrichtung dagegen angezogen wird

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DE512576C
DE512576C DEB139675D DEB0139675D DE512576C DE 512576 C DE512576 C DE 512576C DE B139675 D DEB139675 D DE B139675D DE B0139675 D DEB0139675 D DE B0139675D DE 512576 C DE512576 C DE 512576C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/74Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with electrical assistance or drive
    • B60T13/748Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with electrical assistance or drive acting on electro-magnetic brakes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Bremse, insbesondere für elektrische Straßenbahn-Anhängewagen, die durch Erregung einer elektrischen Vorrichtung gelöst, bei Stromlosigkeit der Vorrichtung dagegen.
  • angezogen wird Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremse, insbesondere für elektrische Straßenbahnanhängewagen, die durch Erregung einer elektrischen Vorrichtung gelöst, bei Stromlosigkeit der Vorrichtung dagegen angezogen wird, und besteht vorzugsweise darin, daß die nur durch den Betriebsstrom für den Motorwagen gespeiste, aus einem Elektromagneten bestehende Vorrichtung durch eine Schwenkvorrichtung, die ihrerseits mit dem Bremsgestänge in Verbindung steht, mit einer Wagenachse kuppelbar ist. Gemäß der weiteren Erfindung geschieht das An- und Abschalten des Stromes vom Führerstande des Motorwagens aus. Ferner kann zwischen der Einrichtung, die das Bremsgestänge anzieht, und der Anhängewagenachse eine vorzugsweise regelbare Reibungskupplung eingeschaltet sein. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß auf einer der Anhängewagenachsen ein Zahnrad angeordnet ist, in das ein anderes Zahnrad einschaltbar ist, das unter Zwischenschaltung der Reibungskupplung mit dem Bremsgestänge derart in Verbindung steht, daß beim Drehen dieses zweiten Zahnrades das Bremsgestänge angezogen wird. Zweckmäßiger ist zwischen dem Bremsgestänge und der Achse des zweiten Zahnrades eine Kette vorgesehen, die sich bei beiden Drehrichtungen des Zahnrades aufwickelt und das Bremsgestänge anzieht. Ferner kann das zweite Zahnrad durch ein Kniehebelgelenk in der Eingriffslage festgehalten werden und durch dieses hin und her bewegbar sein. Vorzugsweise ist eine von Hand bewegbare Auslösevorrichtung vorgesehen, die nur so lange eine Ausschaltung der Vorrichtung bewirkt, als sie von Hand bewegt wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Bild r einen elektrischen Wagenzug, bei welchem an den Anhängern schematisch die Erfindung veranschaulicht ist.
  • Bild :2 zeigt eine Anordnung einer Bremseinrichtung gemäß der Erfindung schematisch an einem Wagen, Bild 3 eine Einrichtung gemäß der Erfindung in ihren Einzelheiten außer Wirkung, Bild q. die gleiche Einrichtung in Wirkung, Bild 5 und 6 eine Einzelheit.
  • In der Zeichnung bedeuten a übliche Bremsscheiben, die mit Hilfe eines Bremszuges durch Zwischenbremsen in Richtung der Pfeile b vom Führerstand aus gebremst werden können. c ist eine Luftdruck- oder elektrische Bremse, die dieselben Wirkungen ausüben kann wie ein Zug in Richtung der Pfeile b. d ist ein Zahnrad, das auf der Achse f angeordnet ist. g ist ein anderes ringförmiges: Zahnrad, das mit dem Zahnrede d in Eingriff gebracht werden kann. Das Zahnradg steht unter Vermittlung einer Scheibe s aus Ferodö-Fiber, Jurit o. dgl. mit einer Welle h in Verbindung, die mit Hilfe von sie umgreifenden Hebeln i schwenkbar am Wagengestell angeordnet ist. k ist ein Solenoid, das beim Einlaß von Strom auf eine Stangem und dadurch auf ein Kniegelenk n einwirkt. Die Federn o wirken dem Zuge des Solenoides h entgegen. p ist eine Kette, die an die Bremsstange q mittelbar oder unmittelbar angreift und geeignet ist, auf eine Trommel r sich aufzuwickeln.
  • Wird das Solenoid k erregt, so steht das Zahnrad ä außer Eingriff mit dem Zahnrad d, das sich auf der Achse f des Wagens befindet. Hört der Strom im Sölenoid k auf, so wird durch die Federn o das Kniegelenk n gesch-,venkt und damit das Zahnrad g mit dem Zahnrad d in Eingriff gebracht. Bewegt sich der Wagen und damit das Zahnrad d, so dreht sich auch das Zahnrad g, wickelt die Kette p auf, gleichgültig, welche Umdrehungsrichtung das Zahnrad g hat, und zieht,damit die Bremse an. Sobald die Bremse in genügender Weise angezogen ist, gleitet für den Fall, daß der Wagen noch nicht ganz stillstehen sollte, das Zahnrad g an seiner Reibungskupplung s, ohne daß das Bremsgestänge mehr als üblich beansprucht wird. Die Reibung zwischen Zahnrad g und der Reibungskupplungs ist mit Hilfe von Federn t regelbar gemacht. Das Kniegelenk n gewährleistet einen sicheren Eingriff der Zahnräder d und g, insbesondere wenn der Punkt zwischen den Kniegelenkhebeln über die Grade hinausgehoben oder gesenkt wird. Gegebenenfalls kann die Zahnradkupplung d, g auch durch eine Reibkopplung ersetzt werden, die das Anzeigen des biegsamen Zuggliedes p ermöglicht.
  • Für den Fall, daß der Wogen ohne Strom verschoben werden soll, kann unterhalb des Wagens z. B. eine Stange u vorgesehen sein; die mit Hilfe eines Querstückes: u" an die Stange m angreift. Beim Verschieben in der einen Richtung wird auf die Stange u gedrückt, in der anderen Richtung an ihr gezogen, um das Zahnrad g auszuschalten. Durch Hebelübersetzung kann naturgemäß die Einrichtung so gestaltet werden, @daß die Stange u von beiden Seiten her gezogen oder gedrückt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Bremse, insbesondere für elektrische Strja4ßenbahn-A;hängewagen2 die durch Erregung einer elektrischen Vorrichtung gelöst, bei Stromlosigkeit der Vorrichtung dagegen angezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die nur durch den Betriebsstrom` für den Motorwagen gespeiste, aus einem Elektromagneten (k) bestehende Vorrichtung durch eine Schwenkvorrichtung (g, h, r), die ihrerseits mit dem Bremsgestänge in Verbindung steht, mit einer Wagenachse koppelbar ist. a. Bremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das An- und Abschalten des Stromes vom Führerstande des Motorwagens aus geschieht. 3. Bremse nach einem der Ansprüche i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Einrichtung, die das Bremsgestänge anzieht, und der Anhängewagenachse eine vorzugsweise regelbare Reibungskupplung (s, g) eingeschaltet ist. q.. Bremse nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer der Anhängewagenachsen ein Zahnrad (d) angeordnet ist, in das ein anderes Zahnrad (g) einschaltbar ist, das unter Zwischenschaltung der Reibungskupplung (s, g) mit dem Bremsgestänge derart in Verbindung steht, daß beim Drehen dieses zweiten Zahnrades das Bremsgestänge angezogen wird. 5. Bremse nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Bremsgestänge und der Achse des zweiten Zahnrades (g) eine Kette (p) vorgesehen ist, die sich bei beiden Drehrichtungen des Zahnrades aufwickelt und das Bremsgestänge anzieht. 6. Bremse nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Zahnrad (g) durch ein Kniehebelgelenk (n) in der Eingriffslage festgehalten wird und durch dieses hin und her bewegbar ist. 7. Bremse, insbesondere nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine von Hand bewegbare Auslösevorrichtung (u) vorgesehen ist, die nur so lange eine Aussobaltung der Vorrichtung bewirkt, als sie von Hand bewegt wird.
DEB139675D 1928-10-03 1928-10-04 Bremse, insbesondere fuer elektrische Strassenbahn-Anhaengewagen, die durch Erregung einer elektrischen Vorrichtung geloest, bei Stromlosigkeit der Vorrichtung dagegen angezogen wird Expired DE512576C (de)

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