DE512646C - OElschalter - Google Patents

OElschalter

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Publication number
DE512646C
DE512646C DES86198D DES0086198D DE512646C DE 512646 C DE512646 C DE 512646C DE S86198 D DES86198 D DE S86198D DE S0086198 D DES0086198 D DE S0086198D DE 512646 C DE512646 C DE 512646C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil switch
guide channel
contact
oil
switch according
Prior art date
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Expired
Application number
DES86198D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Kirch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES86198D priority Critical patent/DE512646C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE512646C publication Critical patent/DE512646C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/72Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid having stationary parts for directing the flow of arc-extinguishing fluid, e.g. arc-extinguishing chamber
    • H01H33/75Liquid-break switches, e.g. oil-break

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 15. NOVEMBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Ja 512646 KLASSE 21 c GRUPPE
Ölschalter Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1928 ab
Es ist eine bekannte Maßnahme, um die Leistungsfähigkeit eines Ölschalters zu erhöhen, seine Unterbrechungsstellen mit druckfesten Kammern zu umgeben. Die sogenannten Löschkammern erfüllen diesen Zweck dadurch, daß in ihnen der Lichtbogen unter hohen Druck versetzt wird, wodurch er früher zum Verlöschen kommt. Sie gestatten den Gasen nur den Austritt nach unten.
Den Löschkammern haften jedoch verschiedene Nachteile an. Da sie nur durch verhältnismäßig kleine Öffnungen mit dem Ölinhalt des Kessels in Verbindung stehen, so sammeln sich in ihrem Innern, besonders bei kurz aufeinanderfolgenden Schaltungen, oft Verbrennungsprodukte in solcher Menge an, daß dadurch die Isolationseigenschaften des Öles in der Löschkammer stark verschlechtert werden und daher die Löschwirkung herabgesetzt wird. Ferner können, besonders beim Einschalten auf Kurzschluß und wenn ein Abheben der Kontakte stattfindet, derartige Gasmassen entstehen, daß der Druck in der Löschkammer Werte annimmt, bei welchen das Einschalten sehr erschwert, ja direkt unmöglich gemacht wird. Diese Nachteile sollen durch den Gegenstand der Erfindung vermieden werden.
Nach der Erfindung werden die Unterbrechungsstellen im ölschalter mit Gebilden umgeben, die leitkanalartigen Charakter haben.
Sie haben ebenfalls die Aufgabe, die Leistungsfähigkeit des Schalters zu erhöhen, was dadurch erreicht wird, daß durch entsprechende Formgebung dieser Gebilde außer einer mäßigen Drucksteigerung ein Abströmen der Gase in der zum Lichtbogen ungefähr senkrechten Richtung herbeigeführt wird, wobei noch die blasende Wirkung des Gasstrahles einen günstigen Einfluß auf die Löschung des Lichtbogens hat.
Bei diesen Leitkanälen werden die Nachteile der Löschkammern vermieden, denn den abströmenden Gasen steht ein genügend großer Querschnitt zur Verfügung, so daß unzweckmäßig hohe Drücke und ebenso ein Verschmutzen des Ölkörpers innerhalb des Leitkanals vermieden werden.
Erfindungsgemäß wird dem Leitkanal eine solche Gestalt gegeben, daß seine Leitlinie beim Austritt die Richtung nach der unteren Kante des ölkessels hat, so daß die abströmenden Gase erst in möglichst großer Entfernung von der Unterbrechungsstelle auf leitende Teile auftreffen. Die Leitkanäle benachbarter Unterbrechungsstellen werden so ausgebildet, daß sich die Gasstrahlen nicht treffen. Durch diese Formgebung wird dem Entstehen von Stehlichtbögen zwischen einem Pol und einer Kesselwand oder zwischen benachbarten Phasen vorgebeugt.
Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Georg Kirch in BerlinrHermsdorf.
Die Abb. ι stellt einen Ölschalter im Schnitt dar, * dessen Unterbrechungsstellen mit Leitkanälen gemäß der Erfindung ausgerüstet sind, io ist der Ölkessel, ii sein Deckel, 12 sind die beiden Durchführungsisolatoren einer Phase, die an ihrem unteren Ende die festen Schaltstücke 13 tragen. Die beweglichen Gegenschaltstücke sind mit 14 bezeichnet. Die Schaltbrücke 15 wird mit der Betätigungsstange 16 bewegt. Die Unterbrechungsstellen sind von Leitkanälen 17 umgeben, welche an den Isolatorenkappen 18 befestigt sind. Für den Durchtritt der beweglichen Schaltstücke sind die Leitkanäle mit Löchern 19 versehen. Die Leitlinie 20 des Leitkanals steht zu Beginn senkrecht zum Lichtbogen und krümmt sich dann nach unten und verläuft an der Austrittsstelle in der Richtung nach der unteren Kante des Kessels. Die Austrittsrichtung der Schaltgase ist also etwa unter einem Winkel von 45 ° gegen die Waagerechte geneigt.
In der Abb. 2 ist ein Leitkanal dargestellt, der nur das Abreißschaltstück umgibt, während das Hauptschaltstück auf der dem Gasstrahl angewendeten Seite des Leitkanals angeordnet ist. Diese Ausführungsform ist besonders bei großen Stromstärken zweckmäßig, weil man hierdurch in der Bemessung des Hauptschaltstückes nicht beschränkt ist. 21 ist ein Durch- führungsisolator, an dessen Kappe 22 der Leitkanal 23 befestigt ist. 24 ist das Abreißschaltstück, 25 das Hauptschaltstück, 26 die Schaltbrücke, an der die beiden beweglichen Schaltstücke 27 und 28 befestigt sind.
In der Abb. 3 und 4 ist eine einfache Form eines Leitkanals in Aufriß und Grundriß dargestellt, welcher Haupt- und Vorkontakt gemeinsam enthält und durch eine Zwischenwand etwa senkrecht zur Schaltrichtung in zwei Teile unterteilt ist. Die dadurch bewirkte Trennung der Schaltgase in zwei Teile hat bei der Abschaltung auf die Löschung des Lichtbogens einen günstigen Einfluß. 30 ist der Durchführungsisolator, 31 seine Kappe, an der der Leitkanal 32 befestigt ist. 33 ist das feste Schaltstück, 34 das messerförmige bewegliche Gegenschaltstück, das durch schlitzförmige Öffnungen der unteren Abgrenzungsflächen des Leitkanals hindurchtritt. Die untere Abschlußfläche 35 des Leitkanals ist mit einem Schlitz 36 versehen, der bis an die vordere Kante des Leitkanals reicht, und die Zwischenwand 37 mit einer Öffnung 38.
Bei Schaltern mit Mehrfachunterbrechung ist es besonders zweckmäßig, jede Unterbrechungssteile mit einem Leitkanal zu umgeben, wodurch die durch die Mehrfachunterbrechung erzielte Steigerung der Leistungsfähigkeit noch erhöht wird. Eine raumsparende, einfache Anordnung ist in den Abb. 5 und 6 in Aufriß und Grundriß dargestellt, gemäß welcher die Leitkanäle zu einem wabenartigen Gebüde zusammengefaßt sind. 40 ist der Durchführungsisolator, dessen Kappe 41 einen schirmförmigen Fortsatz 42 hat, unter welchem die Leitkanäle 43, 44 und 45 angeordnet sind. 46, 47 und 48 sind die klotzförmigen festen Schaltstücke, welche durch die Leiter 49 und 50 mit dem Durchführungsbolzen verbunden bzw. miteinander in Reihe geschaltet sind.
Die Leitkanäle bestehen aus Isoliermaterial, welches Hartpapier, Preßmaterial, keramisches Material, Glas o. dgl. sein kann. Zur Erhöhung der Festigkeit werden sie zweckmäßig aus Metall hergestellt und mit Isoliermaterial umkleidet.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Ölschalter, gekennzeichnet durch leitkanalartige Gebüde, welche jede Unterbrechungsstelle im Schalter gegen den Kesselraum bis auf eine bestimmte Richtung, in der die Leitlinie des Kanals zeigt, abgrenzen.
2. Ölschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitlinie des Leitkanals an der Austrittsstelle die Richtung nach der unteren Kante des Ölkessels hat, so daß die abströmenden Gase erst in möglichst großer Entfernung auf leitende Teile yo auftreffen. ;
3. ölschalter nach Anspruch 1 für große Stromstärken, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt in einen Haupt- und einen Abreißkontakt unterteilt ist und nur der Abreißkontakt von einem Leitkanal umgeben ist, während das Hauptschaltstück außerhalb auf der den abströmenden Gasen abgewendeten Seite angeordnet ist.
4. Ölschalter nach Anspruch 1 mit Mehrfachunterbrechung, dadurch gekennzeichnet, daß jede Unterbrechungsstelle mit einem Leitkanal umgeben ist.
5. Ölschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitkanäle zu einem wabenartigen Gebüde zusammengefaßt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES86198D 1928-06-20 1928-06-20 OElschalter Expired DE512646C (de)

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DES86198D DE512646C (de) 1928-06-20 1928-06-20 OElschalter

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DES86198D DE512646C (de) 1928-06-20 1928-06-20 OElschalter

Publications (1)

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DE512646C true DE512646C (de) 1930-11-15

Family

ID=7512833

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES86198D Expired DE512646C (de) 1928-06-20 1928-06-20 OElschalter

Country Status (1)

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DE (1) DE512646C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE876261C (de) * 1950-11-02 1953-05-11 Siemens Ag Verfahren zum Aufwickeln von langgestrecktem Wickelgut
DE1226187B (de) * 1963-10-03 1966-10-06 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Mehrpoliger elektrischer Leistungsschalter, insbesondere Fluessigkeitsschalter fuer hohe Stroeme

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE876261C (de) * 1950-11-02 1953-05-11 Siemens Ag Verfahren zum Aufwickeln von langgestrecktem Wickelgut
DE1226187B (de) * 1963-10-03 1966-10-06 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Mehrpoliger elektrischer Leistungsschalter, insbesondere Fluessigkeitsschalter fuer hohe Stroeme

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