DE512776C - Schloss mit zwei gegenlaeufigen, sich gegenseitig durch Arbeitsflaechen beeinflussenden Schliesshaken - Google Patents

Schloss mit zwei gegenlaeufigen, sich gegenseitig durch Arbeitsflaechen beeinflussenden Schliesshaken

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Publication number
DE512776C
DE512776C DEW82428D DEW0082428D DE512776C DE 512776 C DE512776 C DE 512776C DE W82428 D DEW82428 D DE W82428D DE W0082428 D DEW0082428 D DE W0082428D DE 512776 C DE512776 C DE 512776C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
locking hooks
key
work surfaces
hook
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW82428D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Spiess
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JACOB WERDER FA
Original Assignee
JACOB WERDER FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JACOB WERDER FA filed Critical JACOB WERDER FA
Priority to DEW82428D priority Critical patent/DE512776C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE512776C publication Critical patent/DE512776C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like
    • E05B65/5207Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement
    • E05B65/5246Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement rotating
    • E05B65/5253Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement rotating about an axis perpendicular to the surface on which the lock is mounted
    • E05B65/5261Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement rotating about an axis perpendicular to the surface on which the lock is mounted with simultaneously operating double bolts

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Schloß mit zwei gegenläufigen, sich gegenseitig durch Arbeitsflächen beeinflussenden Schließhaken, wie es insbesondere bei Kästen für Nähmaschinen und Schreibmaschinen verwendet wird. Bei bekannten derartigen Schlössern stehen die Schließhaken unter der Wirkung einer Feder. Hierbei zeigt sich vor allem der Übelstand, daß die Schließhaken durch
ίο einen Druck von außen oder durch Erschütterungen aus der Schließlage herausbewegt werden können. Dazu kommt noch, daß beim Drehen des Schlüssels der Federdruck überwunden werden muß und daß stets die Gefahr eines Bruches oder des Verbiegens der Feder besteht.
Die Erfindung bezweckt, das Schloß zur Vermeidung der erwähnten Mängel ohne Feder auszubilden. Dies ist in der Weise ge-
ao schehen, daß die über ihren Drehpunkt hinaus verlängerten Schließhakenenden eine durch den Schlüssel drehbare Exzenterscheibe derart 'umgreifen, daß je nach der Drehrichtung der Scheibe immer einer von
as den Schließhaken und damit auch der andere bewegt wird.
Es ist zwar an sich bekannt, auch Schließhaken, die nicht unter Federwirkung stehen, mittels eines Schlüssels zu bewegen. In diesem Falle ist aber ein Zwischenglied vorgesehen, das gleichmäßig gegen beide Schließhaken wirkt und seinerseits durch Zuhaltungen in seinen Lagen gesichert wird.
Auf der Zeichnung ist ein Schloß gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Abb. ι zeigt das Schloß in Vorderansicht in der Verriegelungsstellung.
Abb. 2 zeigt das Schloß in der gleichen Stellung nach Fortnahme der Stirnplatte und des vorderen Schloßbleches.
Abb. 3 entspricht der Abb. 2, doch befinden sich die Schließhaken in der entriegelten Stellung.
Abb. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch das Schloß.
Abb. 5 zeigt den Schlüssel des Schlosses mit einem Teil des vorderen Schloßbleches.
Das Gehäuse des Schlosses wird durch das vordere und hintere Schloßblech 1 und 2 gebildet, die in üblicher Weise miteinander vernietet und mit der Stirnplatte 16 verbunden sind. Zwischen ihnen liegen in einer Ebene die Schließhaken 3 und 4, die um die festen Zapfen 5 und 6 schwingbar sind. Die Schloßbleche stehen so nahe nebeneinander, daß die Haken beiderseitig an ihnen geführt sind.
Zwischen den Schloßblechen einerseits und zwischen den Schließhaken andererseits liegt ferner eine Kreisscheibe 7, die an ihrer Rück-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Georg Spiess in Nürnberg.
Seite exzentrisch einen kreisförmigen Ansatz 8 hat, der in einer Ausnehmung des hinteren Schloßbleches 2 lagert. Die Scheibe hat eine schlitzförmige Durchbrechung 10, in welche der Schlüsseln hineinpaßt, so daß sie mit diesem verdreht werden kann.
Die Scheibe 7 liegt mit der einen Seite gegen den als einarmiger Hebel wirkenden Schließhaken 4 und mit der anderen Seite gegen den Fortsatz 12 des als doppelarmiger Hebel wirkenden Sehließhakens 3 an. Bei Drehung der Scheibe 7 gegen die Haken nach rechts und links werden deshalb entgegengesetzte Bewegungen derselben erzielt. Beim Rechtsdrehen der Scheibe wird der Haken 4 nach außen geschwungen, beim Linksdrehen wird der Haken 3 nach innen bewegt.
An dem Haken 4 ist ferner ein Ansatz 13 vorgesehen, der gegen eine flache Ausneh-
ao mung 14 des Hakens 3 ansteht, ähnlich wie der Zahn eines Zahnrades in die Lücke des anderen greift. Der Ansatz 13 bewirkt deshalb beim Auswärts schwingen des Hakens 4 aus der Entriegelungsstellung der Abb. 3 in die Stellung nach Abb. 2, daß auch der Haken 3 nach auswärts gedreht wird. Umgekehrt drückt die Flanke der Ausnehmung 14 gegen den Ansatz 13, wenn die Scheibe 7 aus der Lage gemäß Abb. 2 nach links gegen den Fortsatz 12 gedreht wird, und der nach innen schwingende Haken 3 zwingt auch den Haken 4 zur gleichen Bewegung.
Ein Einwärtsdrücken der beiden Schließhaken 3 und 4 aus der Schließlage durch äußeren Druck ist unmöglich, weil die Exzenterscheibe 7 dabei festgeklemmt wird, und .zwar um so fester, je stärker der Druck ist. Ih dem vorderen Schloßblech I ist zur Einführung des Schlüssels 11 ein Schlitz 15 vorgesehen, der beim gezeichneten Ausführungsbeispiel waagerecht liegt. Auch der Schlitz 10 der Scheibe 7 liegt bei der Verriegeliungisstellung nach Abb. 2 waagerecht. Bei dieser Stellung läßt sich der Schlüssel also in das Schloß einführen und herausziehen. Bei der Entriegelungsstellung steht der Schlitz 10 der Scheibe und der Schlüssel selbst etwa senkrecht. Das vordere Schloßblech greift dann in Aussparungen des Schlüssels ein, wie Abb. 5 zeigt, und der Schlüssel kann nicht herausgezogen werden. Da der Schlüssel sich nur bei der Verriegelungslage herausziehen läßt, wird verhütet, daß das Schloß irrtümlicherweise bei abgezogenem Schlüssel offen bleibt. ■

Claims (1)

  1. Patentanspruch :"■
    Schloß mit zwei gegenläufigen, sich gegenseitig durch Arbeitsflächen beeinflussenden Schließhaken, dadurch gekennzeichnet, daß die über ihren Drehpunkt hinaus verlängerten Schließhakenenden eine durch den Schlüssel drehbare Exzenterscheibe (7) derart umgreifen, daß je nach der Drehrichtung der Scheibe immer einer von den Schließhaken und ,-, damit auch der andere bewegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    BERt(N. GEDRUCKT iti DER
DEW82428D 1929-04-23 1929-04-23 Schloss mit zwei gegenlaeufigen, sich gegenseitig durch Arbeitsflaechen beeinflussenden Schliesshaken Expired DE512776C (de)

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