DE513010C - Grosse Kreuzkoetzerspulen nebst Vorrichtung zu deren Herstellung - Google Patents

Grosse Kreuzkoetzerspulen nebst Vorrichtung zu deren Herstellung

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DE513010C
DE513010C DEB143992D DEB0143992D DE513010C DE 513010 C DE513010 C DE 513010C DE B143992 D DEB143992 D DE B143992D DE B0143992 D DEB0143992 D DE B0143992D DE 513010 C DE513010 C DE 513010C
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rail
ring
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wound
spindle
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DEB143992D
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Oerlikon Barmag AG
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Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01H—SPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/006—Twisting machines in which twist is imparted at the paying-out and take-up stations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Große Kreuzkötzerspulen nebst Vorrichtung zu deren Herstellung
    Es ist bekannt, ILötzer auf Ring-, Flügel-
    und älinliclien Zwirnmaschinen derart herzu-
    stellen, daß beispielsweise die Aufwärtsbewe-
    gung der Ring- bzw. Spindelbank langsam,
    die Abwärtsbewegung rasch erfolgt. Auf
    diese «'eise «-erden sogenannte Winde- oder
    Füllschichten ans Fadenwicklungen geringer
    Ganghöhe sowie Trennung,- oder Kreuz-
    schichten aus steilen `\,icklungen großer
    Ganghöhe erzeugt. Solche Kötzer sind weni-
    ger dein Bruch ausgesetzt und trotzdem leicht
    abzuwickeln, da die Trennungsscliiclit hierfür
    fiirderlich ist.
    Bekannt ist weiterhin. beim Wickeln von
    Schußspulen den 'Hub cles Fadenführers in
    stetiger Wiederholung zwischen einem Zlin-
    dest= und einem I-Iöclistwert zu verändern.
    Dieses Ziel wird dadurch erreicht. daß die
    lsurventroniniel für den 11u6 des Fadenfüh-
    rers selbst durch eine weitere Kurventrommel
    mit unregelmäßiger Zickzackkurve gesteuert
    wird; auf diese Weise weclizelt sowohl dau-
    ernd .der Hubbeginn als aticli das Ausmaß
    des Hubes selbst. Solche Schubspulen lassen
    ,;icli ganz besonders fest wickeln.
    Bekannt ist weiterhin, Kötzer auf Ring-
    spinnniascliinen mit gleicliförniig ansteigen-
    (lern 1-Ttih der Grundbewegung Herzustellen.
    um -auf diese Weise die Wicklung cler mit
    einem kegelförmigen Fuß verseliciien Spule
    anzupassen. Die Veränderung des 1-lubes er-
    folgt derart, tlaß eine Exzentertrominel all-
    niälilich mittels eines von einer Schaltwelle
    aus gedrehten Kopfexzenters axial verschoben wird, so daß sie allin:ililich mit immer größerer Exzentrizität auf einen Bügel einwirkt, welcher die mit Gegengewicht belastete -Spütdelbank trägt. Auf der Schaltwelle ist bei dieser bekannten llascliine weiterhin eine Daumenscheibe an;eordiiet, die langsam durch ein Schaltgetriebe gedreht wird und über ein besonderes Gestänge die Exzentertrommel senkt und damit die Ieötzerliildung bewirkt.
  • Bekannt ist es scliließlicli, z_ylindrisclie Kreuzspulen derart zti spulen. dali die einzelnen Scliicliteii in geringem 'Maße verlagert werden. Die Verlagerung erfolgt unter Verwendung zweier zusammenwirkender Kurvenführungen: (Miese Art der Wicklung soll ein Verwirren der einzelnen Fadenlagen beine Auf- und Abwickeln vermeiden.
  • Wä Brend die in bekannter Weise gewickelten Spulen in der Hauptsache einen festen Aufbau. teilweise auch ein glattes Abwickeln ermöglichen sollen, hat die vorliegende Irrfindung einen Kötzer von möglichst lockerem Aufbau zum Gegenstand. um selbst bei grolier Wickeldicke ein glattes Durchfärben des Kötzers zu gew:ihrleisteu. Die Erfindung hat sich bei Kunstseidenkötzern besonders bewährt.
  • Nach der l:rrindtuir wird der Kunstseidekreuzkötzer von mindestens ; ein Durchniesser auf einer Ring-, Flügel- oder älinliclien Zwirnmaschine mit einem Steigungs@@ inkel von mindestens 15, hergestellt. Er weist demnach, :ähnlich wie Kreuzspulen, eine starke Verkreuzung auf. Der Kötzer wird weiterhin mit gleichbleibendem Hub und Mit gleichmäßig schwankender Schaltgeschwindigkeit der Ring- bzw. Spindelbank gewickelt.
  • Auf diese Weise ist es möglich, auf der Zwirnmaschine Kreuzkiitzer unmittelbar zu erzielen, welche ganz lose und weich gewikkelt sind und daher leicht auf der Spule gefiirllt werden können. Trotz der starken Verkreuzung weisen diese hötzer infolge der Verlagerung der einzelnen Schichten eine große Haltbarkeit auf, so daß sie beim Färben nicht zerstört werden. Sie eignen sich daher besonders für (las Färben nach dein Aufsteckverfahren. Der regelmäßige Aufbau (leg Schichten wirkt sich auch beim Abielien des Fadens aus. das glatt und ohne (las lästige Abheben mehrerer Schichten erfolgt.
  • her 1,7,i-(#tizkötzer nach der Erfindung gleicht, ja übertrifft sogar die bekannte Kreuzspule in bezug auf Durchfärbbarkeit, da er außerordentlich locker gewickelt werden kann; er wird unter gleichzeitiger Z«-irnung des Fadens hergestellt und ist für das Abwinden des Fadens weit geeigneter als die Kreuzspule. Er ist demnach nicht nur für den Transport großer Garnmengen, sondern auch für (las Färben des Garnes und für die unmittelbare Verwendung in der fadenverarbeitenden Textilindustrie eine besonders geeignete Wickelform.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet weiter eine Vorrichtung. zur Herstellung dieses Kreuzkötzers. Auf einer Ring-, Flügel-oder ähnlichen Zwirnmaschine wird die Ring-bzw. Flügelbank mittels eines Verbindungsgliedes, z. B. eines Riemens, an einer Scheibe befestigt, welche an einer Schiene sitzt; diese Schiene erfährt durch eine ani Maschinengestell befindliche EZzenterscheibe eine Aufundabbewegung im Takt der Lagenbildung, wobei der Hub zwecks Erzielung einer starken Verkreuzung verhältnismäßig groß gewählt wird. Das Verbindungsglied wird nach 1Iaßgabe der Schaltung der Bank auf der Scheibe allmählich aufgewickelt, so daß die Ringbank Mit ihrer Mittellage sich langsam aufwärts bewegt. Die Schiene, an der die Scheibe zum allmählichen Aufwickeln des Verbindungsgliedes sitzt, erfährt außer ihrer Heb- und Senkbewegung noch eine weitere periodisch zu- und abuelunende Zusatzbewegung zum Zweck der l@ adenverlagerung.
  • Die Scheibe will Aufwickeln und Verkürzen des Verbinduilgsgliedes wird zwecl;-inäßigerweise über ein an (leg auf und ab gehenden Schiene befindliche; Schneckengetriebe von einem Xlinkenschaltgetriebe aus absatzweise gedreht, (las ebenfalls auf der Schiene angeordnet ist. Das Schaltrad wird durch Anschlagen eines Klinkenhebels @tit einem ain Maschinengestell befindlichen Anschlag mittels einer Schaltklinke bei jedem Hub der Bank weitergeschaltet und gegen Rückdrehung durch eine Sperrklinke gesichert.
  • Für die zusätzliche Bewegung ;leg auf und ab gehenden Schiene zum Zweck der Faclenverlagerung ist an ihr eine sich langsam drehende Exzenterscheibe angebracht, welche die wirksame Länge der Schiene periodisch zwischen einem Höchst- und eineng @lindestwert schwanken 1ä ßt. Jti dieseln Zweck kanndie Schiene aus zwei Teilen bestehen. wobei ein Teil auf dem anderen mittels des Zusatzexzenters auf und ab geschoben wirrt.
  • Der Faden für die Zwirnvorrichtung kann von einer waaberecht gelagerten Spule geliefert werden. Vorteilhaft ist jedoch die Verwendung einer Doppelzwirnmaschine: denn bei der großen Masse des Kreuzki>tzers verbieten ;ich hohe Drehzahlen. so daf1i die Drehung auf (leg Ringspindel gering wird. Es wird daher tt. LT. eine Ijrgünzung der Drehung erforderlich, welche auf einer ebenfalls auf einer Zwirnspindel sitzenden Lieferspule erfolgt.
  • Die Zeichnung stellt schematisch dctl Aufbau des Kreuzkötzers und die zu seiner Herstellung verwendete Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausfiihrungsforin dar, und zwar zeigt Abb. i einen Teil einer Doppelzwirnvorrichtung in Seitenansicht Mit einer an beiden Enden konisch verlaufenden Kreuzkötzerspule, Abb. 2 dieselbe Ansicht wie Abb. i, jedoch mit einer in Form einer Flaschenspule ausgebildeten IZreuzl;iitzersptile, Abb. 3 einen Grundriß zu den Abb. i und 2. Abb. 4. eine Teilansicht einer Zwirnvorrichtung Mit der Antriebsvorrichtung (leg l@ü@gbank, Abb. j die Antriebsvorrichtung# in Seitenansicht, Abb.6 einen Teil einer einfachen Zwirnvorrichtung Mit waagerecht gelagerter Lieferspule, Abb. 7 die Fadenschichten und deren Aufbau zum I,:,iitzer.
  • Die auf der Spindelbank 2 sitzende S1> ildel i trägt die Lieferspule 3, welche ;iclt rasch dreht. Die Spindel i wird an ihrem aiigetri(#1>cn. Wirtcl 4. durch eitlen Riemen 5 Der 1#aden i; wird mittels der Abzugs- bzw. Lieferwalze 14 über den 1##,t(leiifiilii-er 18 über den Kopf (leg sich dreltelldell Spule 3 abgcz(>gcn und erhält hierdurch eitle (leg Drehzahl (leg Spule entsprechende Verdre-
    liting. Der Faden 1; wird sodann über den
    Vadenfiihrer t(r durch den Läufer 12 auf
    dein Zwirnring ii der Spulenhülse; zuge-
    fiihrt. Die Auftlndal)bewe-tnig der Ringbank
    io erfolgt voll der Isurvensclicibe 22 aus mit-
    tels einer Schiene 2; und des Rieriens 21 über
    Führungsrollen .I2, 43e 44. Das Ende des
    Nietnens 21 ist an einer auf der feststehenden
    Schiene =; drehbar gelagerten Scheibe 32 be-
    f(#sti@t. Gleichachsig und fest finit der
    Scheibe 3 2 ist die Scheibe 31 allgeordnet, all
    der ein weiterer Riehen 3o befestigt ist. Das
    andere 1,1(1e des Riemens ist wiederum auf
    einer auf der Schiene 2; angebrachten Scheibe
    ?c) befestigt. Diese Scheibe 2() wird mittel
    dies Schneckentriebes 3d. vorn Schaltrad 33 ab-
    satzweise durch das anschlagen des Hebels
    am An:chla« 3; am Maschinenrahmen all-
    mälilich derart gedreht. (lall der Riemen 30
    mehr u11(1 mehr längs des Unifanges der
    Scheibe 20 aufgewickelt wird u11(1 damit auch
    die Scheiben 3 1. ',2 entsprechend dreht. In
    gleicher Weise wird der Riemen 21 auf der
    Scheibe "2 aufgewickelt und demnach die
    Rillgbank@io allmählich angehoben, ungeach-
    tet der einzelnen Aufundabbewegungen.
    Zur I:r:_it#lun@ einer Verlagerung der ein-
    zelnen Schlichten wird die Schiene 27 nicht
    unmittelbar von der Kurvenscheibe a2 auf
    und ab btwel-t. sondern über eine weitere
    Schielle 2L) 1111<l eine zus.itzliclie 'Exzenter-
    Die Drehung dieser Exzenter
    39 39 bewirkt eine l-,elativbewerui)- der
    Scliictie- _- auf der Schiene 26. welche sich
    auch vo:i der Scheibe 2o über die Riem,-n 2 1.
    ,,o der Dingbank mitt(-ilt.
    Zur Lrrielung_ einer starken Verkreuzung
    \% ird der Nah der Changierung verhältnis-
    :il;g gros; -:wählt, während andererseits
    zur l'rzielt:n" einer entsprechend dicken 13e-
    wickIun-r die fortschreitende Bewegung des
    Hul)1)einus selig langsam gewählt wird. in-
    dein 1)cis»ielsw(jisL- nicht nach jedem Hub,
    Solleiern r-St nach einer ganzen Anzahl von
    Hüben ci:i- Schaltracl gedreht wird. Durch
    .die Itelativ»ewegung @]er an der Schiene 2;
    sitzenden Kulle 29, all welcher :ich der die
    Bewegring übertragende Riemen 3o befindet,
    @\ ird eine Verie-ung des Hubbeginnes nach
    jeder At:fundabbewegung bewirkt, welche
    eine besonders günstige L'1)erlagerung der
    einzelner) 1--adenl:igcn zur Folge hat.
    Der Fa#Ien 1; kann aber auch von der
    waagerecht -elagerte-n Lieferspule .I5 über
    Lieferwalzen 14 durch den auf dein Ring i r
    der Ringbank io umlauienden Läufer 1 2 der
    sich drehenden Spule r auf der Spindel o zu-
    geführt und hier zum Kreuzkötzer (i aufgewickelt werden (Abb. G).
  • Wird eine Doppelzwirnvorrichtung verwenclet. so wird der Faden 1; voll der auf der Spindel i sitzenden, sich rasch drehenden Lieferspule 3 abgezogen und erhält hier eine zusätzliche Drehung, während sich die Ringspindel 9 finit geringerer Drehzahl dreht. Die Ringspindel 9 wird zweckmäßigerweise von der sich drehenden l.iefersl)ulenspindel i mittels eines #,cliiiut-triel)es 13 über die Schnurscheibe i .# angetrieben. Von der Schnurscbeibe 13 aus werden durch ein Schneckengetriebe 16 die Lieferwalzen i.[ angetrieben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    t. 1iunstseidekreuzkötzer von mindestens 7c111 Durchmesser, der auf einer Ring-, Flügel- oder ähnlichen Zwirnniaschine hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet. (1a13 der Steigungswinkel des mit gleichbleibender Grundgescliwincligkeit der Spindel- bzw. Ringbank aufgewickelten Kunstseidenfadens mindestens 15 beträgt.
  2. 2. Vorrichtung zur Herstellung von 1iunstseidekreuzkötzern nach Anspruch i für Ring-, Flügel- u11(1 ähnliche Zwirnniaschinen, dadurch "eltennzeiclniet, claß die Scheibe (29), auf die (las der Spindelbz_w. Ringbank ( i t ) ihre Auftindal)bewegung übertragende Verbindungsglied (2t, _,o) nach \la!@gabe der l'ingbankuchaltung W ährend der Kiitzerbildung mehr und . ?' mehr aufgewickelt wird, an einer im Takte der Lagenbildun- gleicliniiißig auf und ab gehenden Schiene (27) sitzt. die außerdem noch eine periodisch zu- und abneltniende Ztisatzl)ewegung zum Zwecke der Fadenverlagerung erhält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2. gekennzeichnet, d,13 runi Zwecke der Ringbankschaltung die Scheibe 12c0 über ein an der auf und ab gehenden Schiene (2;) behndliclies Schneckengetriel)c ( 3d, d.;) voll einem Klinl:elischaltgetriebe aus absatzweise fedr: ht wird, indem durch Anschlagen eines niit der Schiene (2;) auf und ab gehenden Klinkenhebels (33) an einem Anschlag (3;) des Maschinengestelles das Schaltrad Q33) mittels einer Schaltklinke (3l>) nach jedem Rtugbankhul) \veltergeschaltet wird, während durch eine Sperrklinke (_ ;S) das Schaltrad gegen Rückdrellen); gesichert wird.
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