DE513037C - Steckerschalter fuer elektrische Leitungen - Google Patents

Steckerschalter fuer elektrische Leitungen

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DE513037C
DE513037C DEB144145D DEB0144145D DE513037C DE 513037 C DE513037 C DE 513037C DE B144145 D DEB144145 D DE B144145D DE B0144145 D DEB0144145 D DE B0144145D DE 513037 C DE513037 C DE 513037C
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Germany
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springs
switch
plug
shift rod
electrical lines
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DEB144145D
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Bayerische Elektrozubehoer A G
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Bayerische Elektrozubehoer A G
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/66—Structural association with built-in electrical component
    • H01R13/70—Structural association with built-in electrical component with built-in switch

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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
  • Slide Switches (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

Stecker mit einer durch einen verschiebbaren Stift o. dgl. bewegten Schaltvorrichtung, bei denen die Stromunterbrechung zweipolig erfolgt und mit Schnellauslösung geschieht, sind bekannt. Diese bekannten Steckerschalter haben den Nachteil, daß die einzelnen Teile der Schaltvorrichtung derart im Stromkreis liegen, daß sie bei einer etwaigen Erwärmung der stromführenden
ίο Teile Schaden nehmen können. Außerdem sind die Schaltelemente der bekannten Steckerschalter einem starken Verschleiß ausgesetzt. Ferner sitzen an dem verschiebbaren Stift, dem Druckknopfschalter selbst, Kontaktteile, die das Nachziehen von Funken begünstigen, wenn der Stift langsam gedrückt wird, und die mit den federnden Kontaktstiften durch abgeschliffenen Metallstaub oder Feuchtigkeit in leitende Verbindung gebracht
ao werden können, was Anlaß zu Kriechströmen und Verschmorungen gibt.
Die Erfindung betrifft 'einen Steckerschalter, der diese Übelstände nicht besitzt und vereinigt die Handlichkeit eines Steckers mit Druckknopfschalter mit der Sicherheit und den Vorzügen eines Messerschalters, der unabhängig von der langsamen oder raschen Bewegung der Schaltstange augenblicklich geschaltet wird. Erfindungsgemäß sind auf einer Gleitplatte zwei isolierte Messerkontakte vorgesehen, die in federnde Klemmkontakte eingreifen können, wobei der Schaltmechanismus selbst vollkommen stromfrei bleibt. Als Antriebsmittel für die plötzliche, ruckweise Verschiebung der die Messerkontakte tragenden Gleitplatte dienen zwei an dieser und an der Schaltstange selbst befestigte Schraubenfedern, die beim Hineinschieben der Schaltstange zunächst gespannt werden und, nach Erreichung der Totpunktlage des den Federn gemeinschaftlichen an der Schaltstange befestigten Zapfens, die die Messerkontakte tragende Gleitplatte in der entgegengesetzten Druckrichtung der Schaltstange zurückschleudern.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι eine Innenansicht des Steckerschalters bei abgenommenem vorderen Gehäuse mit in gestrichelten Linien eingezeichnetem Schalter in der Unterbrechungsstellung des Schalters,
Abb. 3 eine Innenansicht des Steckerschalters in Schließstellung des Schalters,
Abb. 4 eine Rückansicht des herausgenommenen Schalters,
Abb. 5 einen Längsschnitt und
Abb. 6 einen Querschintt durch den Schalter nach der Linie A-A der Abb. 4.
Der Steckerschalter besteht aus zwei aus Isolierstoff hergestellten Gehäuseschalen 1 und 2, die zwischen sich ein verschiebbares Schaltstück aufnehmen und durch Schrauben verbunden sind. Die Gehäuseschale 2 hat rechteckige Ausnehmungen 3, in denen eine Schaltstange 4 verschiebbar geführt ist. In entsprechenden Ausnehmungen der Gehäuse-
schale ι liegen die Anschlußleitungen 5 und 6, die durch Messingstücke 7 und 8 festgeschraubt sind, an deren Enden federnde Kontaktzungen 9, 10 und aa und ios befestigt sind. Im unteren Teil der Schale 1 sind zwei Stecfcerbüchsen 11 und 12 eingesetzt, die über die Steckstifte des Geräts, z. B. eines Bügeleisens, geschoben werden können. Diese Büchsen 11, 12 sind ebenfalls mit federnden Kontaktzungen 13, 14 und 13", 14« verbunden.
Der in den Abb. 4 bis 6 einzeln dargestellte Schalter besteht aus der Schaltstange 4 und einer Gleitplatte 15, die die Form eines Ovals hat, dessen Enden abgeschnitten sind. In die Platte 15, die aus Isolierstoff besteht, ist eine Metallplatte 16 eingesetzt, die oben und unten Winkelstücke 17, 18 (Abb. 6) hat. In der Metallplatte 16 und in dem Winkelflansch 18 ao sitzen Stifte 19 und 20, an denen die einen Enden von Schraubenfedern 21 befestigt sind, deren andere Enden an einem gemeinsamen Bolzen 22 der Schältstange 4 angreifen. Diese besteht aus zwei aus Isolierstoff hergestellten vollen Endstücken 4a und 4* (Abb. 4 und 5), die durch zwei Metallstreifen 23 (Abb. 6) verbunden sind, welche zwischen sich den Bolzen 22 für die Federn 21 aufnehmen. Auf dem Bolzen 22 sind zwei Längsösen 26 schwingbar gelagert, die über die Stifte 19, 20 greifen und sich an diesen führen. Sie dienen auch den sie umgebenden Schraubenfedern 21 zur Führung, damit diese beim Zusammendrücken nicht seitlich durchknicken können. Auf der Rückseite der Isolierstoffplatte 15 sitzen zwei U-förmig gestaltete Messerkontakte 24 und 24s, die an einem Isolationssteg 25 der Gleitplatte 15 befestigt sind.
Die Wirkungsweise des Steckerschalters ist folgende:
Ist der Stecker angeschlossen und befindet sich die Schaltstange 4 in der in Abb. 3 dargestellten Lage, so ist der Strom geschlossen, da der (J-förmige Messerkontakt 24 zwischen den federnden Zungen 9, 10 und 13, 14 und der Messerkontakt 24s zwischen den federnden Zungen 9°, ioa und 13«, 14" sitzen. Soll der Strom ausgeschaltet werden, so wird das aus dem Gehäuse vorstehende Ende der Schaltstange 4 hineingedrückt. Die Platte 15 liegt mit ihrer einen Seite an dem Gehäuse an. Während des Hineindrückens werden die Federn 21 zusammengedrückt, wobei sich die Längsösen 26 auf den Stiften 19 und 20 verschieben. Sobald der Zapfen 22 die Verbindungslinie der Stifte 19, 20, d.h. die Totpunktlage der Federn überschreitet, üben die gespannten Federn auf die Platte 15 einen plötzlichen starken Druck aus, so daß diese nach links springt, wodurch gleichzeitig beide Messerkontakte 24 und 24^ aus den federnden Kontaktzungen 9, 10, 13, 14 und 9°, ioa, 13", 14s herausgezogen werden (Abb. 1). Der Strom wird dadurch plötzlich und an zwei Stellen der Leitung unterbrochen. Beim Einschalten des Stroms spielt sich der Vorgang in umgekehrter Weise ab. Die Enden 4° und 46 der Schaltstange 4 sind zweckmäßig durch verschiedene Farben, z.B. rot und schwarz, gekennzeichnet, die die Schließ- und die Öffnungslage des Schalters erkennen lassen. Die Schaltstange 4 nebst ihrer Gleitplatte 15 ist ein Ganzes für sich und kann leicht aus dem Gehäuse herausgenommen oder in dieses eingesetzt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Steckerschalter für elektrischeLeitungen mit einer gleichzeitig beide Pole ein- oder ausschaltenden Schaltstange mit Momentauslösung·, dadurch gekennzeichnet, ■daß der Schalter aus einer mit zwei U-förmigen Messerkontakten (24, 24°) versehenen Gleitplatte (15) besteht, die durch zwei Schraubenfedern (21) mit der verschiebbaren Schaltstange (4) verbunden ist, so daß beim Überschreiten der Totpunktlage der Federn (21) die Platte (15) plötzlich zurückgeschnellt wird.
2. Steckerschalter für elektrischeLeitungen mit verschiebbarem Schaltstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schraubenfedern (21) der Gleitplatte (15) an einem gemeinschaftliehen Zapfen (22) der Schaltstange (4) angreifen, auf dem zwei die Federn führende Längsösen (26) schwingbar gelagert sind.
3. Steckerschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltmechanismus und die U-förmig gebogenen ·Messerkontakte (24, 24«) an einem gemeinsamen Gleitstück (15) befestigt und durch dieses voneinander isoliert sind, so daß der Schaltmechanismus nicht unter Strom kommen kann.
4. Steckerschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (15) nur unter dem Einfluß der Schraubenfedern (21) steht, so daß es beim Hineindrücken der Schaltstange (4), unabhängig von dieser, in dem Augenblick zurückschnellt, wo die die Schraubenfedern (21) führenden Längsösen (26) den Totpunkt überschreiten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB144145D 1929-06-15 1929-06-15 Steckerschalter fuer elektrische Leitungen Expired DE513037C (de)

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