DE513043C - Elektrizitaetszaehler mit Doppeltarifzaehlwerk - Google Patents

Elektrizitaetszaehler mit Doppeltarifzaehlwerk

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DE513043C
DE513043C DEST46786D DEST046786D DE513043C DE 513043 C DE513043 C DE 513043C DE ST46786 D DEST46786 D DE ST46786D DE ST046786 D DEST046786 D DE ST046786D DE 513043 C DE513043 C DE 513043C
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electricity
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DEST46786D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Elektrizitätszähler mit Doppeltarifzählwerk Für die Abgabe elektrischer Energie an Mittel- und Kleinabnehmer kommen nach dem gegenwärtigen Stand der Technik drei grundlegende Tarife in Betracht.
  • Nach dem einen Tarif erfolgt die Verrechnung der Stromabgabe zu je einem besonderen Strompreis für Licht- und Kraftverwendung, evtl. unter Rabattgewähr bei üiberschreitung eines bestimmten Stromverbrauchs (Tarif nach Verwendungszweck und Staffeltarif).
  • Nach dem zweiten Tarif werden zu verschiedenen Tageszeiten verschieden hohe Strompreise für Licht- und fÜr Kraftstrom oder für einen von beiden verrechnet (Zeitdoppel- und Zeitmehrfachtarif).
  • Nach dem dritten Tarif werden die von der Stromerzeugung unabhängigen, also die festen Kosten .dem Stromabnehmer unabhängig von seinem Stromverbrauch zu festen Sätzen verrechnet (Grundgebührentarif).
  • Jede dieser Stromverrechnungsarten nimmt Nachteile mit in Kauf, die bei einer Kombination vermieden werden können.
  • Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung einer Meßeinr:ichtung, welche die zweite und dritte Tarifart miteinander verbindet, während der Staffeltarif nach -,vie vor in üblicher Weise rechnerisch ,damit vereinigt werden kann. Ein Ausführungsbeispiel gibt die Zeichnung wieder.
  • e sei das Spannungseisen eines Einphasen-Wechselstromzählers, i dessen Hauptstromeisen, t die rotierende Scheibe, von deren Welle aus in bekannter Weise die umscbaltbareAchse a1 eines Doppeltarifzählwerks 1, 11 angetrieben wird.
  • Derartige Doppeltarifzählwerke wurden bisher bei ..dem Doppeltarif entweder von einer Zeitschaltuhr (Zeitdoppeltarif) oder von einem Hauptstrom- oder Wattrelais (Blocktarif) gesteuert.
  • Die Erfindung verwendet das Doppeltar ifzählwerk für die Verbindung von Grundgebühren- und Zeitdoppeltarif und verwendet deshalb für die Umschaltung von Zählwerk I auf 1I und umgekehrt zwei Steuerorgane.
  • Zunächst wird von Achse a, aus über die Zahnräder zz, das Zählwerk I angetrieben. Nach Abgabe einer bestimmten eingestellten Wattstundenmenge wird z. B. mittels der Schnecken- und derRäderüherset.zung s, S., r, y und dem Hebel h, und Schalter hl k', ein Widerstand w,, der im Stromkreis eines Umschaltemagneten in, liegt, kurzgeschlossen, dadurch der Magnet na, kräftig erregt und die Achse a., mit Zahnrad z bei z, von Zählerwerk I entkuppelt und über z, mit Zählwerk II verbunden.
  • Die weitere Stromabgabe über die eingestellte Wattstundenmenge hinaus wird also am Zählwerk II gemessen.
  • Bis hierher stellt die Einrichtung eine Verrechnung nach dem Grundgehührentarif dar, bei welchem nicht nach Anschlußwert, Zählergröße oder Zimmerzahl die Grundgebühr gewählt ist, sondern nach der leicht zu erfassenden Wattstundenzahl, die jeder Abnehmer zu beziehen hat, um den auf ihn treffenden Teil an den festen Kosten zuzüglich der Erzeugungskosten für .diese Wattstundenzahl zu bezahlen. Ob diese Zahl als Ger ingstabnahme garantiert werden soll, ist Sache des Stroznlieferers. Die größere Beweglichkeit, die bei dem vorgeschlagenen Grundgebührenschlüssel gegenüber der Festsetzung der Grundgebühr nach Anschlußwert, Zählergröße oder Zimmerzahl gegeben ist, macht dies nicht unbedingt erforderlich.
  • Die Auswechselbarkeit der Räder r, r, und die Wahl des Wegbeginns des Hebels 1z, bis zur Einleitung der Umschaltung durch Schließen von k, k', geben die Möglichkeit, Tarifänderung den Erfordernissen entsprechend leicht einzuleiten.
  • Der an dem Zählwerk II zu messende Strom hat nur noch die reinen Stromerzeugungskosten zuzüglich Reserve und Gewinn zu bringen.
  • Der Preis hierfür kann also, unabhängig vom Verwendungszweck, sehr gering angesetzt werden. Dadurch ist .eine weitere Unterteilung auf Tag- und Nachtstrom nicht erforderlich.
  • Nur zur Zeit der wenigen Stunden hoher Werksbelastung (Sperrzeit) ist dieser sehr geringe Strompreis für das Werk nicht tragbar.
  • Die Erfindung sieht deshalb für die Sperrzeit Rückschaltung des Zählers von Zählwerk II auf Zählwerk I vor, indem z. B. durch ein von einer Zeitschaltuhr in bekannter Weise erregtes Relais Y ein im Stromkreis wi m1 liegender Schalter s von z auf i geschaltet und dadurch .der Stromkreis geöffnet wird. Die während der Sperrzeit abgegebene Strommenge wird daher an dem Zählwerk I für hohen Tarif und nur die außerhalb dieser Zeit abgegebene Strommenge an dem Zählwerk II für niederen Tarif gemessen.
  • Das in der Zeichnung angegebene Zählwerk III gibt die Möglichkeit, mittels eines Hauptstrommagneten oder eines Wattrelais na, (Blockrelais) über die gezeichnete Kurzschlußvorrichtung k2 k. k% den Widerstand w, eines Relaisstromkreises des Relais nz". kurzzuschließen und damit die über eine vorbestimmte Wattleistungsgrenze bezogene Strommenge an dem Zählwerk III getrennt zu messen und erhöht zu verrechnen (Blocktarif). Durch Wahl geringerer Umschaltentfernung von z nach z3 gegenüber der Entfernung zz, sind die Zählwerke I und II außer Betrieb; solange Zählwerk III angeschaltet ist.
  • Der Stromlieferer hat im allgemeinen nur Interesse, den Stromverbrauch nur innerhalb hoher Werksbelastung nach oben zu begrenzen. In der übrigen. Zeit ist ihm jede Stromverbrauchshöhe auch zu billigem Preise erwünscht. Um m3 also nur während dieser Zeit hoher Werksbelastung (Sperrzeit) erregt zu halten, wird der bereits erwähnte Schalter s des von der Zeitschaltuhr gesteuerten Relais y doppelpolig ausgeführt.
  • Außerhalb der Sperrzeit steht nach der Zeichnung der Schalter auf Kontakt 2 und 4.. Es ist also m, erregt, ms aber nicht, und der gesamte Stromverbrauch wird also am Zählwerk II gezählt.
  • In der Sperrzeit ist mittels Relais r der Schalters nach i und 3 geschlossen. Es ist also Ara, nicht erregt, wohl aber m3. Bis zu der Blockgrenze, auf die das Blockrelais m, eingestellt ist, wird also die Stromabgabe an Zählwerk I, über dieser Blockgrenze an Zählwerk III gemessen.
  • Mit den drei Zählwerken stellt also die Zeichnung einen Zähler dar, der auf einfache Weise Grundgebührentarif, Zeitdoppeltarif und Blocktarif kombiniert.
  • Der vielfach gebräuchliche und gerechtfertigte Rabatt nach der Höhe des Gesamtverbrauchs kann nach Jahresende rechnerisch erfaßt und in Abzug gebracht werden (Staffeltarif). Will der Stromlieferer die Stromabgabe nach Abgabe der vorbestimmten Wattstundenmenge innerhalb der Sperrzeit getrennt messen, so kann hierfür ein Zähler mit drei Zählwerken verwendet werden, bei welchem unter Wegfall von m. lt. w; das kelais in, direkt von der Zählerschaltuhr geschaltet wird. Hierbei ist das Relais r mit Schalter s also nicht erforderlich. Das Ausführungsbeispiel nach Zeichnung zeigt für die Zählerwerkswmschaltungen und als Steuerorgan der Schaltuhr elektrische Relais. Es steht nichts im Wege, diese Umschaltunigen ganz oder teilweise rein mechanisch auszubilden oder umgekehrt Schaltung h, k, k', mittels Relais.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrizitätszähler mit Doppeltarifzählwerk, dessen Umschaltung von Zählwerk I nach Zählwerk II nach Verbrauch einer bestimmten Wattstundenmenge erfolgt, dadurch gelcennzeichnet, daß nach Erreichung der vorbestimmten Wattstundenmenge ein von einer Zeitschaltuhr gesteuertes Organ während einer vom Stromlieferer festgesetzten Zeit (Sperrzeit) Rücksteuerung auf das Zählwerk I bewirkt.
  2. 2. Elektrizitätszähler nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß ein drittes Zählwerk am Zähler angebracht ist, welches durch das von der Zeitschaltuhr betätigte Steuerorgan während der Sperrzeit eingeschaltet wird unter Ausschaltung von Zählwerk I und II.
  3. 3. Elektrizitätszähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB am Zähler ein drittes Zählwerk angebracht ist, das nach Überschreitung einer bestimmten Blockgrenze eingeschaltet wird unter Ausschaltung von Zählwert, 1 und II. q.. Elektrizitätszähler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung auf das für Überschreitung der Blockgrenze bestimmte Zählwerk III nur zu einer vom Stromlieferer gewählten Sperrzeit erfolgt.
DEST46786D 1929-12-06 1929-12-06 Elektrizitaetszaehler mit Doppeltarifzaehlwerk Expired DE513043C (de)

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