DE513084C - Kombinationsschloss mit zweiteiligen Sperrscheiben - Google Patents
Kombinationsschloss mit zweiteiligen SperrscheibenInfo
- Publication number
- DE513084C DE513084C DESCH81888D DESC081888D DE513084C DE 513084 C DE513084 C DE 513084C DE SCH81888 D DESCH81888 D DE SCH81888D DE SC081888 D DESC081888 D DE SC081888D DE 513084 C DE513084 C DE 513084C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rings
- locking
- lock
- locking piece
- friction
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/02—Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others
- E05B37/025—Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others in padlocks
Landscapes
- Snaps, Bayonet Connections, Set Pins, And Snap Rings (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kombinationsschloß
mit zweiteiligen Sperrscheiben, deren beide Teile durch Reibung aneinanderhaften
und wobei zwecks Umstellung der Zeichenkombination die inneren, sperrenden Reibungsringe festgehalten werden.
Bei bekannten Schlössern dieser Art werden zu letzterem Zweck die Bartansätze des
Verschlußstückes des Schlosses verwendet. ίο Die Scheibenteile lassen sich also vor der vollständigen
Einführung des Verschlußstückes gegeneinander verstellen. Diesen Schlössern haftet daher der Nachteil an, daß. sie, wenn das
Verschlußstück aus dem Schloß herausgenommen ist, nach Verstellen der letztgewählten
Kombination nicht mehr von einer anderen Person benutzt werden können, der diese
Kombination unbekannt ist. Demgegenüber bezweckt die Erfindung, daß das Schloß als
Gepäck-, Fahrrad-, Kleidersicherung u. dgl. von verschiedenen Personen nacheinander benutzt
werden soll.
Es wurde ferner schon vorgeschlagen, zur Änderung der Kombination die Innenringe
durch ein besonderes Instrument festzuhalten, was wegen der Unsichtbarkeit der Innenringe
nur schwer möglich war. Auch dieser Übelstand ist beim Erfindungsgegenstande beseitigt.
Die Erfindung besteht somit darin, daß neben dem von den Sperrscheiben festzuhaltenden
Verschlußstück b eine federbelastete Sperrstange m vorgesehen ist, die mit ihren
Sperrnasen λ bei geöffnetem Schloß in die an sich bekannten Ausschnitte/ der inneren
Reibungsringe h eingreift und beim Einführen des Verschlußstückes durch eine in letzterer
angebrachte Nase u aus dem Eingriff mit den Reibungsringen gelöst wird.
Die Erfindung bietet somit den Vorteil, daß durch das federbelastete Sperrstück die
inneren Reibungsringe stets in der Stellung stehen, welche das Ein- und Ausschieben
des Verschlußstückes gestattet. Die Benutzung des Schlosses ist also jederzeit möglich.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung
zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt
Abb. ι ein Schloß ohne Verschlußstück _ in
Seitenansicht;
Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie E-F der Abb. 4;
Abb. 3 ist ein Schnitt mit hineingestecktem Verschlußstück,
Abb. 4 ein Schnitt nach Linie A-B der Abb. 2,
Abb. 5 ein Schnitt nach Linie C-D der Abb. 2;
Abb. 6 stellt einen einzelnen Reibungsring dar, und
Abb. 7 zeigt eine Ansicht des Verschlußstückes.
Das Kombinationsschloß besteht aus einem Hauptkörper, der an seinem einen Ende bei d
zylindrisch gestaltet ist und an welchem der ringartige Teilg· sitzt, welcher das Verschluß-
stück aufzunehmen hat. Auf diesem Teil g
sind eine Anzahl von Hauptringen e angeordnet,
im vorliegenden Fall drei, die in bekannter Weise mit Buchstaben oder Zahlen
S versehen sind. Diese Ringe e werden durch eine vordere Scheibe/ festgehalten, welche
bei den Ausführungsformen von Abb. ι bis 3 auf dem Hauptkörperteil g unlöslich befestigt
■ist. Es kann entweder eine Befestigung durch <ö Schraubenverbindung erfolgen, die aber nicht
ohne weiteres lösbar ist, oder eine Befestigung durch Verschweißen, Anlöten u. dgl., so
daß ein fester Körper entsteht, der nicht gelöst werden kann.
Die Ringe e sind nun mit besonderen Ausdrehungen
versehen, und in diesen Ausdrehungen sitzen Innenringe h aus stahlhartem
Material, welche an einer Stelle einen Schlitz k besitzen und an einer anderen Stelle eine
Nut f. Diese Ringe sind so abgedreht, daß
sie sich ziemlich stramm federnd an die Außenringen anlegen, also nur mit einem
gewissen Kraftaufwand in diesen Ringen bewegt werden können.
In dem Körper g1 befindet sich nun eine
Längsausfräsung, und in dieser Ausfräsung liegt eine Stange«, die in dem Zylinderkörper
d unter der Spannung einer Feder steht." Die Stange besitzt 'im vorliegenden
Fall drei Nasen//, welche in die Nuten/ der Ringe h hineinpassen.
Aus Abb. 2, bei welcher das Vergchlußstück
nicht in das Schloß eingeführt ist, ist folgendes ersichtlich:
Die Stange m ist durch ihre Feder V nach rechts gedruckt, und die Nasen« greifen
hierbei in die Aussparungen i der Spannringe/z hinein. Man kann nun die Hauptringe
e ohne weiteres verdrehen, wobei sich aber die Reibungsringe h nicht verdrehen. Das
hat also zur Folge: Die Kenozeieh.enein.stelhmg
kann ganz beliebig gewählt werden. Die Schlitze k der Spasmringe h, welche die Barte
des Verschlußstückes b (Abb, 7) hindurchgehen
lassen, wenn man das Verschlußstück einsteckt, bleiben an derselben Stelle stehen.
Man kann hierbei also jederzeit das Versehlußstück in das Schloß hineinstecken.
Das Verschlußstück besitzt aber einen Stift u an seinem Griff. Dieser drückt in
der eingesteckten Lage (Abb. 3) auf die Stange m und verschiebt diese, so daß die
Nasen η nunmehr aus dem Bereich der Spannringeh, d.h. aus deren Nuteni, herauskommen.
Bei dieser Lage hat man nun also die Möglichkeit, die Hauptringe e wiederum
zu verdrehen, und diese nehmen nun unter Reibüngswirkung ihre Spannringe Λ mit.
Dadurch wird nun das Verschlußstück an seinen Barteriden c festgehalten, weil die
Öffnungen k der Spannringe Iv nicht mehr
in einer geraden Linie liegen, und das Herausnehmen des Verschlußstückes ist nicht
möglich, bevor man die Hauptringen auf das Kennzeichen eingestellt hat, welches man,beim
Hineinstecken des Verschlußstückes wählte. Tut man dies, so kann man das Verschlußstück
herausziehen. Bevor man es wieder hineinsteckt, kann man dann irgendein anderes
beliebiges Kennzeichen einstellen, wodurch die obigen Vorgänge sich wiederholen.
An den Endringen d und / sind noch besondere Striche ζ angebracht, auf welche die
entsprechenden Striche der eingestellten Kennzeichen treffen müssen, damit man das Verschlußstück
herausziehen kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Kombinationsschloß mit zweiteiligen Spearscheiben, deren beide Teile durch Reibung aneinanderhaften und wobei zwecks Umstellung der Zeichenkombination der innere, sperrende Reibungsring festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem von den Sperrscheiben festzuhaltenden Verschlußstück (b) eine federbelastete Sperrstange (m) vorgesehen ist, die mit ihren Sperrnasen («) bei geöffnetem Schloß in die an sich bekannten Ausschnitte (/) der inneren Reibungsringe (h) eingreift und beim Einführen des Verschlußstückes durch eine in letzterer angebrachte Nase (α) aus dem Eingriff mit den Reibungsringen gelöst wird.Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen. .GEMtDPKT ItI
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH81888D DE513084C (de) | 1927-03-02 | 1927-03-02 | Kombinationsschloss mit zweiteiligen Sperrscheiben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH81888D DE513084C (de) | 1927-03-02 | 1927-03-02 | Kombinationsschloss mit zweiteiligen Sperrscheiben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE513084C true DE513084C (de) | 1930-11-21 |
Family
ID=7442390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH81888D Expired DE513084C (de) | 1927-03-02 | 1927-03-02 | Kombinationsschloss mit zweiteiligen Sperrscheiben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE513084C (de) |
-
1927
- 1927-03-02 DE DESCH81888D patent/DE513084C/de not_active Expired
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