DE513178C - Satzweise geordnete Bauelemente zur Herstellung von Dekorationsgestellen aller Art - Google Patents

Satzweise geordnete Bauelemente zur Herstellung von Dekorationsgestellen aller Art

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DE513178C
DE513178C DEN30298D DEN0030298D DE513178C DE 513178 C DE513178 C DE 513178C DE N30298 D DEN30298 D DE N30298D DE N0030298 D DEN0030298 D DE N0030298D DE 513178 C DE513178 C DE 513178C
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DIE GELBEN RAHMEN GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63JDEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
    • A63J1/00Stage arrangements
    • A63J1/02Scenery; Curtains; Other decorations; Means for moving same

Landscapes

  • Assembled Shelves (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf satzweise
geordnete Bauelemente zur Herstellung von Dekorationsgestellen aller Art, wie sie z. B.
für Waren- und Reklameschaustellungen sowie für Bühnen- und Filmaufbauten gebraucht werden. Die Verwendung geordneter Bauteile ist bereits für Spielzeuge bekannt geworden.
Bei der Ausbildung von Bauelementen für
Dekorationsgestelle ist vornehmlich Bedacht darauf zu nehmen, daß sie rasch und bequem zusammengefügt, getrennt oder ausgetauscht werden können und daß ferner mit einer verhältnismäßig geringen Zahl unterschiedlicher Elementgrößen eine große Zahl wirkungsvoller und zweckentsprechender Gestellformen erreicht wird.
Gegenstand der Erfindung sind satzweise geordnete Bauelemente, die diese Bedingungen erfüllen. Sie verkörpern zu diesem Zweck lineare,
ao dreieckige, rechteckige, segmentförmige usw. geometrische Grundgebilde, die je in Größen eines einfachen und mehrfachen Vielfachen je einer Einheitsgröße hergestellt sind. Diese Dimensionierungsart ergibt die oben geforderte Aufbau- und Auswechselungsmöglichkeit.
Soweit die Bauelemente geometrische Figuren darstellen, haben sie zweckmäßigerweise die Form von aus Leisten bestehenden Rahmen. Die gerade Linien verkörpernden Bauelemente haben dagegen die Gestalt von Stäben. Wenn z. B. als Einheitslänge 10 cm angenommen werden, so betragen die Seitenlängen der Rahmenleisten und der Stäbe 10, 20, 30 ... 70, 80 ... 90, 100 cm.
Der zweiten der obigen Bedingungen, die sich auf die Mannigfaltigkeit der erreichbaren Gestellformen bezieht, wird dadurch genügt, daß entsprechende Bauelemente mit gleichen Umrissen so gegeneinander abgestimmt sind, daß sie bei ihrer Zusammensetzung Körper mit Größenabmessungen ergeben, deren Wert sich über einen gewissen Bereich stetig um den Betrag der Einheitsgröße ändert.
Diese Art der Ausbildung ist besonders zweckmäßig für Rechtecke; diese erhalten Gegenseitenpaare von übereinstimmender Länge, mit denen sie aneinandergereiht werden, während die anderen Gegenseitenpaare die sich stetig ändernden Seitenlängen der zusammengesetzten Körper ergeben.
Nachstehend sind zwei Tabellen wiedergegeben, die veranschaulichen, wie mit Hilfe von nur vier verschiedenen Rahmengrößen die Größe der zusammengesetzten Körper stetig verändert werden kann.
i. Rahmenlänge 20, 40, 50, 100 cm
20 40 50 20 20 40 40 100 100 100 100
40 50 40 50 20 40 50
20 40 50 60 70 80 90 100 120 140 150 50 30 20 3D 100 100 100 100
2. Rahmenlänge 20, 30, 50, 100 cm 30 50 50 20 30 50
20 30
20 30 50 60 70 80 100 120 130 150
In den obigen Tabellen sind absichtlich nur die Zusammenstellungen von zwei Rahmen aufgeführt, um darzutun, wie groß die Mannig-
513118t
faltigkeit der erreichbaren Körpergrößen trotz dieser Beschränkung ist.
Im Sinne weiterer Erfindung erhalten die Rahmen bzw. die Stäbe der Bauelemente zwei Reihen von Befestigungslöchern, um den Ein-, bau der Elemente in das Gestell wahlweise in eine von zwei aufeinander senkrechten Ebenen zu ermöglichen. Dadurch wird die mit den Elementen nach der Erfindung erreichbare ίο Formmannigfaltigkeit erheblieh verstärkt. Um eine unzulässige Schwächung der Leistenquer·' schnitte zu vermeiden, werden die Löcher verschiedener Reihen in gesonderten Querschnittsebenen vorgesehen.
Damit trotz dieser Anordnung die Befestigungslöcher passend zueinander liegen, gleichgültig, ob die Rahmen parallel oder im rechten Winkel zusammengefügt werden, ist zu jedem Loch der einen Lochreihe eines der anderen Reihe jenseits der Mittelquerschnittsebene der Leiste zugeordnet, das den gleichen Abstand von dieser Querschnittsebene hat wie jenes Loch. Der Rahmen bzw. Stab muß demnach 180 ° um diese Mittelebene gedreht werden, wenn er aus der parallelen Lage in die rechtwinklige Lage zu dem ihn haltenden Rahmen übergeführt werden soll. Löcher gleicher Reihen dürfen nicht gleichen Abstand von der Mittelquerschnittsebene der Leiste haben, d. h. sie dürfen nicht symmetrisch zu ihr liegen, da sonst die Lage der Löcher in gesonderten Querschnittsebenen nicht mehr gewahrt bleibt.
Zweckmäßigerweise erhalten die Rahmen bzw. Stäbe unabhängig von ihrem Umriß überall gleichen Leistenquerschnitt. Die Innenseiten der Rahmen können einen. Falz erhalten, der zum Einlegen einer Tragplatte dient.
Die Befestigung der Bauelemente erfolgt durch Bolzen oder ähnliche Mittel, die in die Befestigungslöcher eingeführt werden. Damit die Bolzenköpfe nicht nach außen hervortreten, sind die Löcher an ihrem einen Ende versenkt. Das fertige Gestell kann in beliebiger Weise +S verkleidet werden, so daß dem Beschauer die Zusammensetzung des Gestelles aus einer Vielzahl von Rahmen verborgen bleibt. Dies gilt auch für Fälle, in denen die Bauelemente, zur Darstellung von Buchstaben oder ähnlichen Zeichen verwendet werden.
In den Zeichnungen sind die Bauelemente nach der Erfindung und die aus ihnen zusammengebauten Dekorationsgestelle in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Abb. ι bis 3 zeigen eine Anzahl Bauelemente in Form von Rechtecken, Dreiecken und Kreissegmenten.
Abb. 4 ist ein stabförmiges Bauelement in vergrößertem Maßstäbe, das die Lage der einzelnen Befestigungslöcher wiedergibt.
Abb. 5 zeigt die Zusammenstellung quajdratischer Bauelemente in parallelen und senkrechten Ebenen.
AbIw 6 und 7 sind Flacheisenstützen zur gegenseitigen· Befestigung der Bauelemente, gg
AbB. 8 ist ein fertiges Gestell in Vorderansicht.
Abb. 9 bis 11 sind Vorder- und Seitenansicht sowie Draufsicht eines Gestelles anderer Zusammensetzung, und j0
Abb. iz ist-eine schaaibildliche Darstellung des·Gestelles nach ABb.'9 bis 11 in verkleidetem Zustand.
Abbv ι zeigt vier rechteckige Rahmen α bis ä, die entsprechend den Daten der Tabelle 1 die Seitenlängen von 20, 40, 50 und 100 cm' haben. Ihre anderen Gegenseitenpaare haben die übereinstimmende Länge von 20 cm,
Abb. ie veranschaulicht einen·Rahmen von 20 cm Länge und 200 cm Breite, der durch eine Mittelstrebe verstärkt ist. Werden diese Rahmen mit; ihren Schmalseiten aneinandergesetzt, so entstehen dabei die Rechteckkörper mit den in Tabelle-1 angegebenen Seitenlängen:
Die Abb. 2a und 2b zeigen Rahmen in Form g5 eines gleichschenkligen-und eines gleichschenklig rechtwinkligen Dreiecks, deren Kathetenlängen 50 und 120 bzw. 50 und 50 cm betragen. Es lassen sich durch entsprechende Dimensionierung ähnliche Gebilde von·, verschiedener Größe- in g0 beliebiger Zahl herstellen. Wiesich ohne weiteres aus dem Vorstehenden ergiht.-befcrägt-die-Euv· heitslänge im vorliegenden Fälle 10 cm.
Dieselbe Einheitslänge:'liegt, den in Abb.3 dargestellten segmentförmigen Rahmen· zu^ gründe. Abb. 3a veranschaulicht ■ die, > ganze Form mit einerSeitenlänge:von>;2O emv Abb-.'-3b! eine halbierte Form mit-Ansatz, von 50; cm-Länge, Abb. 3C-eine halbierte Form.-ohne- An-, satz von 20 cm Länge. Die Segmßnte.-können-it00 erforderlichenfalls zu-." ganzen oder teilweise geschlossenen Kreisen .^zusammengesetzt werden. und werden hierbei'durch in ihrem Innern untergebrachte Rechteckrahmen abgestützt. Ein' Ausführungsbeispiel hierfür zeigt Abb.· 8.
Abb. 4 zeigt ein Bauelement üv·Stabform.. Sie veranschaulicht insbesondere die Anordnungder Befestigungslöcher. Wie - ersichtlich,, sind zwei Reihen A bis £.-bzw; A'.his:E'. derartiger Löcher vorhanden;; deren Achsen-, aufeinander-llo senkrecht stehen. Jedes Loch liegt in einer gesonderten Querschnittsebenes so daß unzulässige Schwächungen· des Querschnitts vermieden sind,-
Sollen· die. Stäbe; bzw. Rahmertiin parallelen Ebenen miteinander · verbunden werden,; so· werden sie so aneinandergefügti daß ^dieLösher A bis £ der einen-Leiste koaxial zu .den Löchern; 4 bis E: der anderen Leiste zu liegen kommen.; Sollen-aber zwei oder mehrer Stäbe im reehteii"iao Winkel aneinandergefügt werden, so müssen die Löcher A bis E der einen. Leiste mit den--
Löchern A' bis E' der anderen Leiste zur Deckung gebracht werden. Zu diesem Zweck ist zu jedem Loch der einen Lochreihe eines der anderen Reihe jenseits der Mittelquerschnittsebene der Leiste zugeordnet, das in gleichem Abstand zu jenem Loch liegt. Derart einander zugeordnete Löcher sind beispielsweise A und A', B und B', C und C, E und E' usw. Sollen die Bauelemente im rechten Winkel aneinandergesetzt werden,
ίο so muß eines derselben um 180 ° um die Mittelebene gedreht werden, damit die erforderliche Deckung der Befestigungslöcher beider Bauelemente eintritt.
Dies ist aus Abb. 5 deutlich zu entnehmen, wo auf der linken Bildhälfte zwei rechtwinklige Rahmen in paralleler Ebene zusammengesetzt werden, während sie auf der rechten Bildhälfte im rechten Winkel aneinandergefügt sind. Es ist deutlich erkennbar, daß auf der linken BiIdhalf te die Löcher A-A, B-B zur Deckung gebracht sind, während auf der rechten Bildhälfte ein Loch A mit einem Loch A' und ein Loch B mit einem Loch B' zusammenwirkt. Die erwähnte eigenartige Lage der Löcher beider Reihen zueinander wird dadurch erreicht, daß man beim Bohren der Leisten die Abstände der Löcher der einen Reihe von der linken Leistenkante und die der anderen Lochreihe von der rechten Leistenkante her mißt und dabei eine gleiche Abstandsanordnung für beide Lochreihen beobachtet. So ist beispielsweise die Entfernung des Loches A von der linken Leistenkante ebenso groß wie die Entfernung des Loches A' von der rechten Leistenkante usf.
Wie aus Abb. 5 ferner noch zu entnehmen ist, werden die Rahmen mit einem Falz an der Innenseite versehen, der zum Einlegen von Tragplatten aus Sperrholz, Pappe 0. dgl. dienen kann. Die Befestigungslöcher erhalten zweckmäßigerweise eine Einsenkung, um das unschöne Herausstehen der Schraubenköpfe aus den Leisten zu vermeiden.
Abb. 6 und 7 zeigen Flacheisen, deren Lochabstände denen der Bauelemente entsprechen.
Sie dienen zur Befestigung waagerechter freistehender Flächen an senkrechten, und umgekehrt.
Die Abb. 8 bis 12 stellen zwei Ausführungsformen von fertigen Gestellen dar. Aus Abb. 8 ist, wie bereits erwähnt, die Verwendung von segmentförmigen Bauelementen zu erkennen sowie die stetige Staffelung ähnlicher Bauelemente, wie sie durch die passende Wahl ihrer Abmessungen erreicht wird.
Die Abb. 9 bis 12 zeigen ein Gestell, das sich im wesentlichen aus rechteckigen Rahmen zusammensetzt, die zu Kästen aneinandergefügt sind. Diese Kästen lassen in der Mitte einen Durchblick frei und bilden dergestalt ein torförmiges Gerüst, dem ein stumpfwinkliger Podest vorgelagert ist. Das Gerüst trägt an seinen Seiten Konsole und ist gegen das Podest durch Dreiecke abgesteift.
Abb. 12 zeigt das Gestell nach Abb. 9 bis 11 in verkleidetem Zustand. Aus den Abbildungen ist deutlich die eigenartige Gestaltung und Wirkung der Dekorationsgestelle zu entnehmen, wie sie zur Verwendung der Bauelemente nach der Erfindung hergestellt werden können. Gleichzeitig wird die außerordentlich einfache Zusammensetzung derartiger Gestelle vor Augen geführt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Satzweise geordnete Bauelemente zur Herstellung von Dekorationsgestellen aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente lineare, dreieckige, rechteckige, segmentförmige u. dgl. geometrische Grundgebilde verkörpern, die in Größen eines einfachen oder mehrfachen Vielfachen je einer Einheitsgröße hergestellt sind.
2. Satzweise geordnete Bauelemente nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente in ihrem Umriß mit zwei Reihen von Befestigungslöchern versehen sind, um ihren Zusammenbau zu einem Gestell wahlweise in eine von zwei aufeinander senkrechten Ebenen zu ermöglichen, go und daß die Löcher verschiedener Reihen in gesonderten Querschnittsebenen liegen, zum Zwecke, eine unzulässige Schwächung des Querschnitts zu vermeiden.
3. Satzweise geordnete Bauelemente nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Loch der einen Reihe eines der anderen Reihe jenseits der Mittelquerschnittsebene in gleichem Abstande von dieser zugeordnet ist, wogegen die Löcher gleicher Lochreihen unsymmetrisch zu diesen liegen und die Lage der Löcher auf gesonderten Querschnittsebenen erhalten bleibt.
4. Satzweise geordnete Bauelemente nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente nach innen zu mit einem Falz zur Aufnahme einer Einlegeplatte versehen sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEN30298D 1929-05-02 1929-05-02 Satzweise geordnete Bauelemente zur Herstellung von Dekorationsgestellen aller Art Expired DE513178C (de)

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DE513178C true DE513178C (de) 1930-11-26

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DE (1) DE513178C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3577672A (en) * 1967-09-01 1971-05-04 William Nutting Modular rigid block-type dollhouse construction toy

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3577672A (en) * 1967-09-01 1971-05-04 William Nutting Modular rigid block-type dollhouse construction toy

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