DE514121C - Sperrvorrichtung fuer Foerderkorbanschlussbuehnen - Google Patents

Sperrvorrichtung fuer Foerderkorbanschlussbuehnen

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DE514121C
DE514121C DESCH85478D DESC085478D DE514121C DE 514121 C DE514121 C DE 514121C DE SCH85478 D DESCH85478 D DE SCH85478D DE SC085478 D DESC085478 D DE SC085478D DE 514121 C DE514121 C DE 514121C
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DESCH85478D
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HANS SCHLIEPER
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HANS SCHLIEPER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/18Swinging bridges, e.g. for compensating for differences in level between car or cage and landing

Landscapes

  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Sperrvorrichtung für Förderkorbanschlußbühnen Bei tieferen Schächten in Bergwerksbetrieben sind allgemein Anschlußbühnen an den Anschlägen unter Tage im Gebrauch. Einige bekannte Bauarten dieser Schwingbühnen haben einen großen Nachteil. Wenn bei der Bedienung des untersten Tragbodens der Maschinist aus Versehen oder auf Grund eines falschen Signals den Korb fortzieht, während der aufzuschiebende Wagen bereits halb auf der Bühne ist, so wird die Bühne mit dem Wagen hochgerissen und schlägt im nächsten Augenblick nach unten durch, und der Wagen, welcher sich auf ihr befindet, stürzt mithin in den Schacht. Es wurde schon vorgeschlagen, die Schwenkbühnen mit Sperrvorrichtungen zu versehen, die vom Korb bedient werden und bei Abwesenheit des Korbes eine Senkung der Bühne verhindern sollen. Bei diesen bekannten Vorrichtungen tritt die Verriegelung jedoch erst dann ein; wenn die Bühne bis zu einer bestimmten Höhe angehoben wird. Die Nachteile dieser Anordnung sind etwa folgende: Wenn der Förderkorb langsam anfährt und infolgedessen auch die Schwingbühne ruhig, ohne zusätzliche Beschleunigung anhebt, ergibt sich, daß sich die äußersten Enden der Bühne, wenn der Korb die Bühne freiläßt, an der Grenzfläche zwischen Schachtwand und Förderkorb befinden. Da aber das Verlassen der Klinke nur bei genügend freiem Raum möglich ist, wird mithin das Hebelende, wenn der Förderkorb die Bühne freigelassen hat, infolge des freien Raumes etwas zurückgehen und hierdurch auch ein geringes Zurückschwingen der Bühnenenden erfolgen, wodurch die Gefahr besteht, daß der abwärts gehende Förderkorb auf die Bühne aufsetzt und diese oder die Gelenkstücke zerschlägt. Wollte man aber die Verriegelung so ausbilden, daß sie erst bei steiler Lage der Bühne in Tätigkeit tritt, so wird die Verriegelung nur dann wirken, wenn der Bühne durch den Korb eine Beschleunigung bis zu der steileren Endlage erteilt worden ist. Infolgedessen muß man die Verriegelung so einrichten, daß sie, sobald das Ende der Bühne den Schachtraum verlassen hat, in Tätigkeit tritt. Aber auch hier liegt ein bedeutsamer. Nachteil, weil die Bühne durch den im allgemeinen schnell anfahrenden Förderkorb hochgeschlagen wird und mit großer Wucht, die sich bei Belastung entsprechend vergrößert, in die angegebene Grenzlage zurückschlägt, so daß die Verriegelung nicht von langer Dauer ist. Da außerdem die Förderkörbe heute im allgemeinen Kopfführung mit Holzspurlatten, die am Füllort unterbrochen sind, haben, ist die Anordnung der bekannten Verriegelungsvorrichtung der Schwingbühne nicht zweckmäßig.
  • Durch die vorliegende Erfindung werden diese Nachteile vermieden, weil die Verriegelung der Bühnen durch eine in bekannter Weise vom Förderkorb bedient, bei Abwesenheit des Korbes in jeder Lage eingreifende Sperrvorrichtung erfolgt, die wohl eine weitere Aufwärtsbewegung, nicht dagegen eine Senkung derselben gestattet.. Zweckmäßig besteht die Sperrvorrichtung aus einem Exzenter, der auf der Achse der Schwingbühne angeordnet ist und in dessen Bewegungsebene sich ein Gleitstück befindet, das von einem vom Korb betätigten Anschlag aus dem Bewegungsbereich des Exzenters zurückgezogen wird. Dabei kann -das Gleitstück beliebig ausgebildet sein. Vorteilhaft erhält es jedoch eine Form, die sich in etwa der Außenfläche des Exzenters anpaßt, so daß beispielsweise die Reibfläche desselben keilförmig, und zwar gerade oder kurvenförmig ansteigend verläuft. Die Bewegung des Gleitstückes in die Sperrlage erfolgt durch eine Feder oder ein Gegengewicht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Seitenansicht dargestellt. An der Vorderkante des Anschlages ist ein Hebel a mit einem Schenkel a1 und a2 und dem Drehpunkt b derart befestigt, daß er mit dem Hebelteil a1 in den Weg des Korbes etwas hineinragt. Durch die Verbindungsstange c ist der Hebelteil a2 mit dem Keilstück d verbunden, das durch das Gewicht e angezogen wird und auf der Fläche f gleiten kann. An der Bühne ist das Segment befestigt, dessen Segmentbogen so gewählt ist, daß der Radius g1 etwas länger als g2 ist. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist (in der Zeichnung gestrichelt gezeichnet) folgende Die Bühne steht schräg nach oben. Das Segment ist also nach vorn geschwenkt und das Keilstück d unter das Segment gezogen. Die Bühne kann sich nun nicht senken, weil der Radius g1 größer ist als g2 und so eine Senkbewegung unmöglich ist. In dieser Stellung ist sie nicht nach unten bewegbar, solange der Korb abwesend ist. Kommt nun der Korb an, so drängt er mit der Vorderkante einer Seitenwand, der gegenüber er angebracht ist, den Hebelteil a1 zurück. Diese Bewegung des Hebels wird durch den Hebelteil a2 und die Stange c derart auf das Keilstück d übertragen, daß dieses, nach dem Schachte zu vorgleitend, unter dem Segment g fortgezogen wird; damit ist die Sperre der Bühne aufgehoben und bleibt so lange aufgehoben, wie der Hebelteil a1 vom Korb in seiner zurückgedrängten Lage erhalten wird. Der Korb kann nun mit allen Tragböden ungehindert über die frei schwingende Bühne bedient werden. In dem Augenblick aber, wo nach dem Wiederanfahren der unterste Tragboden des Korbes den Anschlag verläßt, also etwas früher als die Bühne vom untersten Tragboden abschlägt, wird der Hebelarmteil a von seinem Widerlager, dem Korbrand, frei. Er schnellt in den freien Schachtraum vor, da das Gewicht e zieht. Gleichzeitig wird der Keil d unter das Segment g. geschoben und die durch den Korb hochgeworfene Bühne in dem Augenblick festgeklemmt, wo sie ihre Höchststellung erreicht hat und sich senken will. Sie bleibt so gegen Sinken gesichert, bis der Korb, erneut erscheint und den Hebelarm a1 wieder zurückdrückt.
  • Diese selbsttätige Anschaltung der Sperre durch den Korb ist aber nur zweckmäßig, wenn es sich um den tiefsten Anschlag handelt, da hier die Geschwindigkeit des Korbes gering ist. . An Zwischenanschlägen würde der in den Schacht hineinragende Hebel a zerschlagen werden. Deshalb muß hier der Ausschalthebel a bis außerhalb des Schachtes zurückverlegt und so eingerichtet werden, daß er von Hand gegen den Korbrand gedrückt werden kann und in dieser Stellung so lange verharrt, wie der Korb anwesend ist, beim Fortziehen des Korbes aber sofort mechanisch die Sperrstellung einschaltet und selbsttätig aus dem Weg des Korbes herausschwenkt.

Claims (3)

  1. PATRNTANsPRÜCFIR: i. Sperrvorrichtung für Förderkorbanschlußbühnen, die vom Förderkorb gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung derart ausgebildet ist, daß sie beimAbfahrendes Förderkorbes die Schwenkbühne in jeder Lage, in welche die Schwenkbühne durch den abfahrenden Förderkorb gebracht wird, gegen Senkung sichert.
  2. 2. Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schwingachse der Anschlußbühne ein Exzenter angeordnet ist, in dessen Bewegungsebene ein Gleitstück sich befindet, das von einem vom Korb gesteuerten Anschlag aus dem Bewegungsbereich des Exzenters zurückgezogen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück keilförmig ausgebildet ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück durch ein Gegengewicht in den Bewegungsbereich des Exzenters gezogen wird.
DESCH85478D 1928-02-17 1928-02-17 Sperrvorrichtung fuer Foerderkorbanschlussbuehnen Expired DE514121C (de)

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