DE514193C - Leitungsfuehrung zwischen den Elektroden von Drehstromoefen und dem speisenden Transformator - Google Patents

Leitungsfuehrung zwischen den Elektroden von Drehstromoefen und dem speisenden Transformator

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DE514193C
DE514193C DES86702D DES0086702D DE514193C DE 514193 C DE514193 C DE 514193C DE S86702 D DES86702 D DE S86702D DE S0086702 D DES0086702 D DE S0086702D DE 514193 C DE514193 C DE 514193C
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Germany
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phase
main line
electrodes
furnace
transformer
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Expired
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DES86702D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Dr-Ing E H R Ruedenberg
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Description

  • Leitungsführung zwischen den Elektroden von Drehstromöfen und dem speisenden Transformator Die Erfindung betrifft eine besondere zweckmäßige Ausbildung der Leitungsführung zwischen den Elektroden von Drehstromöfen, insbesondere Karbidöfen, und dem speisenden Transformator, bei welcher die einzelnen Phasen der Leitungsführung aus mehreren Teilleitern bestehen, die im Haüptleitungsstück zu einem Leitungsbündel zusammengefaßt und dort derart verschachtelt sind, daß das Magnetfeld der dreiphasigen Ströme möglichst gering ist; erfindungsgemäß sind die Einzelleiter jeder Phase an den Herausführungsstellen amTransformator in Ebenen nebeneinander angeordnet, die senkrecht zur Richtung der Hauptleitung zu den Ofenelektroden stehen, und diese Ebenen der Phasen liegen hintereinander.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. A, B, C stellen im Grundriß die drei Elektroden eines Drehstromkarbidofens dar, mehrere Meter davon entfernt befindet sich, ebenfalls im Grundriß gezeichnet, der speisende Transformator t. Von dem Transformator gehen in bekannter Weise Kupferleitungen zu den Elektroden, die zwecks Kühlung als wasserdurchflossene Rohre ausgebildet sind und in der Hauptleitung gemäß dem Schnitt nach der Linie 14 (Abb.2) in mehreren Rohrbündeln über- und nebeneinander angeordnet sind, und zwar derart verschachtelt, daß das Magnetfeld der dreiphasigen Ströme möglichst gering ist. Wie in Abb. 2 zu erkennen ist, befinden sich die Leiter der Phase a im mittleren Teil des OOuerschnittes. Zu beiden Seiten sind die Leiter der Phase b und außen die Leiter der Phase c angeordnet. Am Transformator t sind nun die Teilleiter der einzelnen Phasen a bis c in hintereinanderliegenden Ebenen herausgeführt, die senkrecht zur Richtung der Hauptleitung liegen, wobei die Teilleiter im mittleren Teil ihrer Ebene in die Hauptleitung übergehen. Die Phasenleitungen erhalten dann von selbst die richtige verschachtelte Lage zueinander und laufen parallel nebeneinander in einem Strange bis dicht vor die mittlere Ofenelektrode A. Die Leiter der mittleren Phase a werden der Elektrode A direkt zugeführt, die beiden anderen Phasen werden je für sich zusammengefaßt und seitlich zu den anderen Elektroden B und C geführt. Es ist dazu eine Kreuzung der Phasenleitungen nötig, die gemäß dem Schnitt II-II in Abb. 3 und in der Draufsicht der Abb. 4 schematisch dargestellt ist. Die Rohre der einzelnen Phasen werden hochgeführt und eines hinter dem anderen mittels eines Bügels über die fremdphasigen Rohre hinübergeführt, bis sie auf die andere Seite des Leitungsstranges kommen.
  • Man erreicht auf diese Weise, daß die Leitungen auf dem Hauptteil ihres Weges gut verschachtelt liegen und daß sie nur auf den Strecken, die den Abstand der Elektroden des Ofens ausmachen, einzeln geführt sind. Infolgedessen werden sie auf dem Hauptteil des Weges nur geringe Induktanz haben, und nur zur Überwindung des Abstandes der einzelnen Elektroden ist die volle Induktanz jeder Phasenleitung vorhanden, was sich hier auf keine Weise vermeiden läßt.
  • Dadurch, daß die Phasenleitung a der mittleren Ofenelektrode A am Transformator am weitesten vom Ofen weggeführt ist bis zu den Deckeldurchführungen, wird erreicht, daß auch diese Phasenleitung wenigstens ein kurzes Stück für sich allein geführt ist, so daß die Induktanzen der drei einzelnen Phasenleitungen bis zu einem gewissen Grade gegeneinander ausgeglichen sind.

Claims (1)

  1. PATCN TANSPRÜcfiR: i. Leitungsführung zwischen den Elektroden von Drehstromöfen und dem speisenden Transformator, mit mehreren Leitungen pro Phase, die zwecks Vermeidung von Induktion unter Verschachtelung der einzelnen Phasen zu einem Leiterbündel für die Hauptleitung zusammengefaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelleiter jeder Phase an den Herausführungsstellen am Transformator in Ebenen nebeneinanderliegen, die senkrecht zu der Richtung der Hauptleitung zu den Ofenelektroden stehen, und daß die Ebenen der Phasen hintereinanderliegen. a. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelleiter im mittleren Teil ihrer Herausführungsebenen in die Hauptleitung übergehen. 3. Anordnung nach Anspruch a, bei der die drei Ofenelektroden in einer zur Hauptleitung senkrecht liegenden Ebene angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungen für die mittlere Ofenelektrode an diejenigen Transformatorherausführungen angeschlossen sind, deren Ebene von den Ofenelektroden am weitesten entfernt ist. d.. Anordnung nach Anspruch -9 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zur mittleren Ofenelektrode führenden Leitungen im mittleren Teil des O_uerschnittes des Hauptleitungsbündels angeordnet sind. 5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4., gekennzeichnet durch bügelförmige Überkreuzungsstücke an der Übergangsstelle der Hauptleitung in die einzelnen Elektrodenzuleitungen.
DES86702D 1928-07-24 1928-07-24 Leitungsfuehrung zwischen den Elektroden von Drehstromoefen und dem speisenden Transformator Expired DE514193C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956968C (de) * 1953-06-28 1957-01-24 Demag Elektrometallurgie Gmbh Hochstromzufuehrung fuer Elektrodenoefen
DE1049108B (de) * 1953-02-05 1959-01-22 Elektrokemisk As Anordnung von Stromschienen fuer Elektrolysezellen

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DE1049108B (de) * 1953-02-05 1959-01-22 Elektrokemisk As Anordnung von Stromschienen fuer Elektrolysezellen
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