DE51427C - Sicherheitsschlofs - Google Patents

Sicherheitsschlofs

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Publication number
DE51427C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
plate
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tumblers
key
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51427D
Other languages
English (en)
Original Assignee
FR. SCHRÄDER in Magdeburg, Tischlerkrugstr. 27
Publication of DE51427C publication Critical patent/DE51427C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/08Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
    • E05B35/12Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys requiring the use of two keys, e.g. safe-deposit locks

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Sicherheitsschlofs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1889 ab.
Das in beiliegenden Zeichnungen dargestellte Schlofs soll besonders geeignet sein, Geldschränke oder ähnliche Behälter fest und sicher zu verschliefsen.
Fig. ι zeigt das Schlofs in Oberansicht und in völlig geschlossenem Zustande,
Fig. 2 geöffnet für den täglichen Gebrauch,
Fig. 3 ganz geöffnet nach Entfernung der Feststellungen und
Fig. 4 einen Querschnitt.
Fig. 5 und 6 stellen die Riegel α α mit der daran befestigten Platte b dar.
Fig. 7 und 8 sowie 9 und 10 zeigen die Platten i und h mit ihren Stiften und Aussparungen.
In den Fig. 12 und 13 ist der Wirbel e und in den Fig. 14 und 15 sind die eigenthümlich geformten Doppelbartschlüssel ο und ο1 dargestellt. -
Das Schlofs besteht im wesentlichen aus den beiden Riegeln aa, Fig. 1, welche mit der Platte b verbunden sind; diese hat die Aussparung c, durch welche der in der Grundplatte drehbar gelagerte Wirbel e hindurchgeht, und den Schlitz d, in welchem der Stift/ des Wirbels e liegt. Ferner ist an derselben der prismatische Stift g angebracht.
Die unter b gelagerte getheilte Zuhaltungsplatte besteht aus den durch den Kopf η und die Nuth m lose verbundenen Platten i und /z, welche zwischen den Schienen k und / verschiebbar sind.
Um das Schlots zu öffnen, steckt man zuerst den Schlüssel o1 auf den Stift p1 und dreht ihn um eine Vierteldrehung. Dadurch werden die um r und T1 schwingenden Zuhaltungen geordnet. Dann dreht man den auf den Stift ρ aufgesteckten Schlüssel ο; dadurch werden zunächst die in ν und V1 drehbaren Zuhaltungen geordnet. Beim Weiterdrehen, wobei der untere Theil des Bartes gegen den Vorsprung in der Oeffnung t drückt, wird die Platte h bezw. die mit h verbundene Platte i so weit nach oben bewegt, bis der Schlitz q derselben dem Stift g in der Platte b gegenübersteht. Zuletzt dreht man den Wirbel e nach rechts; dadurch werden die Riegel a a mit der Platte b zurückgeschoben, wobei der Stift g in den Schlitz q eintritt. Das Schlofs ist nun geöffnet, da der mittlere Fallenriegel, schon bei der Verschiebung der Platten h und i mittelst des Winkelhebels χ zurückgezogen wurde.
Um das für den täglichen Gebrauch nur mittelst der Falle geschlossene Schlofs zu öffnen, dreht man nur den in Fig. 2 auf ρ steckenden Schlüssel 0, der die betreffenden Zuhaltungen auslöst und durch Emporschieben der Platte h mittelst des Winkelhebels χ den mittleren Riegel zurückzieht.
Um das Schlofs vollkommen zu schliefsen, bedarf man keines Schlüssels; es ist nur erforderlich, den Winkel e, Fig. 2, nach links zu drehen, wodurch die Platte b mit den Riegeln α α vorgeschoben wird. Dabei gleitet der Stift g aus dem Schlitz q, und die Feder s zieht die Platte i nach unten, macht mithin ein Zurückdrücken der Riegel α α unmöglich. Um zu verhüten, dafs das Schlofs durch Springen einer Zuhaltung unbrauchbar wird, ist in bekannter Weise zwischen je zwei über einander liegenden Zuhaltungen eine Messingplatte (Fig. 11) eingelegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Sicherheitsschlofs, bei welchem die beiden Theile h und i der Zuhaltungsplatte je mit besonderen, durch besondere Schlüssel ο und O1 einzustellenden Zuhaltungen versehen und bei m η derart verbunden sind, dafs behufs Herstellung des Tagesverschlusses nur h durch den Schlüssel ο abwärts bewegt und hierdurch der Fallenhebel χ freigegeben wird, dagegen behufs Herstellung des Nachtverschlusses beide Theile h und i ohne Anwendung der Schlüssel ο und O1 durch die Feder s abwärts gezogen werden und den Riegel sperren, wenn dieser mittelst der Nufs e vorgeschoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51427D Sicherheitsschlofs Expired - Lifetime DE51427C (de)

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