DE51432C - Dampfschmiervorrichtung mit Niederschlagwasser- und Saugwirkung - Google Patents

Dampfschmiervorrichtung mit Niederschlagwasser- und Saugwirkung

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DE51432C
DE51432C DENDAT51432D DE51432DA DE51432C DE 51432 C DE51432 C DE 51432C DE NDAT51432 D DENDAT51432 D DE NDAT51432D DE 51432D A DE51432D A DE 51432DA DE 51432 C DE51432 C DE 51432C
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Germany
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rainwater
steam
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space
lubrication device
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DENDAT51432D
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H. L. KESSLER in Oberlahnstein a. Rhein. Vom 18. Ma 1889 ab
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Bei der dargestellten Schmiervorrichtung wird bezweckt, das OeI den Reibflächen im Cylinder und Schieberkasten bei Dampfdruck stetig tropfenweise, bei Dampfunterdruck aber in gröfserer begrenzter Menge zuzuführen.
An das Hahngehäuse A ist die Röhre B angegossen, welche das Tellerstück C trägt. Auf die Röhre B ist der Teller D geschraubt, welcher mit dem unteren Ende in das Tellerstück C geführt wird und so durch die Zwischenräume, welche zwischen diesen bleiben, eine Verbindung mit den Bohrungen HH1 I bildet. In dem Teller D befindet sich die Bohrung K.
Beim Eintreten des Dampfes in den Schieberkasten oder Cylinder tritt derselbe durch den geöffneten Hahn und die Bohrungen IH H1 K in den Becher und schlägt sich in dem Raum L nieder. Das Niederschlagwasser, welches sich an der Spitze der Verschlufsschraube F sammelt, fällt in den Teller D, von dort durch die Bohrung K zwischen den Teller D und die Röhre B in das Tellerstück C und läuft, wenn es den Zwischenraum bis zu den Bohrungen H1H gefüllt hat, durch diese und die Bohrung / in den Cylinder oder Schieberkasten, da der Rand des Tellerstückes C höher als die Bohrungen HH1 ist.
Das Niederschlagwasser, welches die Becherwandung entlang unmittelbar .in das OeI fällt, hebt dieses. Das OeI erreicht die Höhe des Tellerrandes C, und weil es nicht durch die Zwischenräume und die Bohrungen HH11 nach Cylinder und Schieberkasten fliefsen kann, indem sich das einen Wasserverschlufs bildende Wasser vom OeI nicht verdrängen läfst, steigt es höher bis zum Rande des Tellers D und läuft in den Teller D und durch KHH1 I zu den Reibflächen.
Beim Eintritt des Unterdruckes im Cylinder und Schieberkasten, welcher beim Absperren des Dampfes entsteht, wird das Wasser aus dem Raum zwischen C und D und das OeI, welches über dem Tellerstück C steht, behufs vollständiger Schmierung der nun nicht mehr unter Dampf stehenden Reibflächen nach dem Cylinder und Schieberkasten gezogen; denn die Bohrungen HH1 sind gröfser als die Bohrung K, und der Druck im Becher E sucht sich möglichst schnell dem Unterdruck im Cylinder gleichzustellen und benutzt deshalb den schneller durchgänglichen Verbindungsweg. Nach Wiedereintritt des Dampfes in den Becher E beginnt der vorher beschriebene Vorgang von neuem.
Ist der Becher voll Wasser, so wird die Verschlufsschraube F geöffnet und das Wasser durch die Hahnbohrung OMN abgelassen, dann der Hahn G ganz gegen den Becher E geschlossen, dieser mit OeI gefüllt, die Verschlufsschraube F geschlossen und endlich der Hahn zum Eintritt des Dampfes in den Becher wieder geöffnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einer Dampfschmiervorrichtung mit Niederschlagwasserwirkung die Anordnung eines Tellers C am Oelabflufsrohre und eines in diesen eingeführten und mit der Bohrung K ver-
    sehenen Tellers D in solcher Art, dafs der zwischen C und D vorhandene Raum einen Verbindungsweg bildet, welcher mittelst der Bohrungen H und H1 zum Oelabflufsrohre führt, wobei unter Dampfdruck der Tellerzwischenraum mit Niederschlagwasser angefüllt bleibt und hier den Oelabflufs sperrt, welcher dann nur vom Teller D aus durch die engere Bohrung K erfolgen kann, während beim Eintreten des Unterdruckes im Dampfcylinder das Niederschlagwasser aus dem Tellerzwischenraum und durch' diesen Raum hindurch OeI mittelst der Bohrungen H und Uf1 abgesaugt wird. i
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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